Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  6. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'

Erst das Christentum brachte den Gedanken der Würde jedes Menschen

21. Dezember 2010 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zollitsch zur Missbrauchsdebatte: Immerhin haben erst die Christen „die Achtung vor der Würde eines jeden Menschen“ in unsere Gesellschaft gebracht – Würzburger Bischof Hoffmann: Tatsache ist, dass Missbrauch am häufigsten in der Familie vorkomme


Freiburg (kath.net) Erzbischof Robert Zollitsch und Bischof Friedhelm Hofmann äußerten sich im zu aktuelle Fragen wie Missbrauch und den Islam in Deutschland. Das berichtet der "Mannheimer Morgen".

Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch, sagte im Interview mit Stephan Töngi, er habe die hohe Zahl der Missbrauchsfälle aus den vergangenen Jahrzehnten, welche in diesem Jahr sichtbar wurde, als schmerzlich empfunden. „Wir haben lange Zeit wirklich geglaubt, wenn jemand seinen Fehler bereut hat, könnte er an anderer Stelle neu anfangen. Letztlich haben wir den Opfern nicht immer genügend geholfen“. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin: „Die Achtung vor der Würde eines jeden Menschen haben Christen in unsere Gesellschaft gebracht. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Werte nicht verloren gehen“.


Mit Blick auf den Katholikentag 2012 in Mannheim unter dem Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ bekräftigte der Sprecher der Bischofskonferenz, die Kirche wolle nach vorn schauen. „Es gilt, Vergangenes aufzuarbeiten, aber nicht dabei stehen zu bleiben: Sonst verlieren wir die Zukunft.“

Beim Thema Islamisierung zeigte sich Zollitsch unbeeindruckt: Weil vieles an dieser Religion fremd ist, gebe es Ängste. Doch „Das Christentum ist stark genug, dass es auch künftig unsere Gesellschaft in Deutschland prägen wird.“ Er setze sich dafür ein, dass Muslime in Deutschland Moscheen bauen dürfen. „Wenn ich für Religionsfreiheit bin, darf ich das nicht nur für Christen in der Türkei einfordern.“

Der Würzburger Bischof Friedhelm Hoffmann wies bei der Missbrauchsdebatte auf die Tatsache hin, dass Missbrauch am häufigsten in der Familie vorkomme. „Hier ist Kirche gefordert, Familien zu stärken – um der Kinder willen.“ Missbrauch sei eine „Frage der Unreife und des falschen Umgangs mit der eigenen Sexualität … (und) kann nicht dem Zölibat angelastet werden“. Doch dürfe die Schuld, die innerhalb der Kirche geschehen sei, nicht unter den Teppich gekehrt werden, „weil jeder, der innerhalb der Kirche für den Glauben einstehen soll, aber dann doch Verbrechen begangen hat, eine riesige Belastung ist.“ Er habe ein solches Jahr "seit meiner Priesterweihe 1969“ nicht erlebt. Wenn solches Fehlverhalten ausgerechnet von Priester komme, „dann belastet mich das schon sehr“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Menschenwürde

  1. Vatikan: Erklärung Dignitas infinita über die menschliche Würde
  2. Trump: Respekt und Achtung für Menschen mit Down-Syndrom
  3. Papst: Mensch hat Würde von Empfängnis bis zum letzten Atemzug
  4. Erzbischof Koch warnt vor Entwicklungen wie im «Dritten Reich»
  5. Medienanwalt: «Titanic» verletzt die Menschenwürde des Papstes
  6. Zulassung der PID: Christen in der Diktatur des Relativismus
  7. Keine Verfassungsklage gegen Leichenwerkstatt
  8. Präsentation präparierter Leichen nimmt Menschen Identität und Würde






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz