Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“

EKD-Vorsitzender bedauert Tempelberg- und Klagemauer-Besuch

16. Dezember 2016 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zugleich weist der evangelische Bischof Bedford-Strohm die heftige Kritik am Ablegen des Amtskreuzes zurück


München (kath.net/idea) Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), betrachtet seinen umstrittenen Besuch im Oktober auf dem Tempelberg (unter muslimischer Verwaltung) und an der jüdischen Klagemauer als Fehler. Rückblickend wäre es besser gewesen, ihn „zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form nicht zu machen“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bedford-Strohm und der Vorsitzende der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (München) hatten bei einer ökumenischen Pilgerreise an beiden Orten ihre Amtskreuze abgelegt.


Der Ratsvorsitzende begründete dies damit, dass die Gastgeber darum gebeten hätten. Das Abnehmen der Kreuze führte zu heftiger öffentlicher Kritik in Deutschland.

Jetzt sagte er: „In der damaligen Sondersituation am Sukkotfest auf dem Tempelberg und an der Klagemauer hatten wir angesichts einer plötzlich sehr angespannten Situation leider nur die Wahl zwischen zwei schlechten Alternativen.“

Das Tragen der Kreuze hätte nach seinen Worten konfliktverschärfend wirken können: „Oder wir konnten eben der gut meinenden Bitte unserer Gastgeber nachkommen, ohne Kreuz an die Stätte der jeweiligen Religion zu gehen.“

Beides waren laut Bedford-Strohm schlechte Optionen.

Er wies zugleich den Vorwurf zurück, den eigenen Glauben im Gespräch mit anderen Religionen versteckt zu haben: „Das wäre nun wirklich das Letzte, was wir tun würden, und wir praktizieren jeden Tag das Gegenteil.“

Kardinal Marx hatte sich bereits am 11. Dezember im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks ähnlich geäußert: „Man hätte vielleicht darauf verzichten sollen, überhaupt da hinzugehen.“ Den Vorwurf, die ökumenische Pilgergruppe habe sich unterworfen und das Christentum verraten, nannte er beleidigend, kath.net hat berichtet.

Archivfoto EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm


Archivfoto EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm (c) kath.net/Petra Lorleberg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kreuz

  1. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  2. Das Kreuz im Wappen des brasilianischen Fußballverbandes
  3. „Karfreitag. Das Kreuz steht da“
  4. Papst wird das Kreuz am Kolosseum selbst tragen
  5. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  6. „Der Kampf um das Kreuz geht weiter und berührt jede Generation“
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. „Bekreuzigen Sie sich, wenn Sie an einer Kirche vorbeigehen?“
  9. Nicaragua: „Kirche in Not“ verurteilt Brandanschlag auf Kathedrale
  10. Erstmals live übertragenes Gebet vor Turiner Grabtuch







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  2. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  3. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  4. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind
  7. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  8. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  9. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  10. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  11. Apostolisch und nix anderes
  12. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  15. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz