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Kirchenrechtler Schüller attackiert Kardinal Meisner

6. Dezember 2016 in Weltkirche, 55 Lesermeinungen
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Münsteraner Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller attackiert früheren Kölner Erzbischof, Kardinal Meisner, und wirft diesem gegenüber Papst Franziskus Abtrünnigkeit vor


Köln (kath.net) Der Münsteraner Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller attackiert den früheren Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, und wirft diesem gegenüber Papst Franziskus Abtrünnigkeit vor. "Der öffentliche Versuch Meisners und dreier weiterer Kardinäle, den Papst mit Brandbriefen unter Druck zu setzen, ist ein Akt der Illoyalität. So etwas gehört sich für keinen katholischen Christen, geschweige denn für Kardinäle, die dem Papst Gehorsam 'bis aufs Blut' versprochen haben", meint Schüller gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger" Trotzdem könne der 82-Jährige "ruhig schlafen". Nicht jeder Dissens mit dem Papst führe zur Degradierung, obwohl sie kirchenrechtlich ohne weiteres möglich wäre, so Schüller. "Der Papst ist frei, Kardinäle zu ernennen und abzuberufen."


Im Interview mit der Zeitung beschimpft Schüller dann alle, die eine Klärung der Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion gehen können, wünschen. "Franziskus fordert die Seelsorger auf, sich die individuelle Situation anzuschauen, statt die Nase ins kirchliche Gesetzbuch zu stecken. Für Menschen, die nur in Schwarz-Weiß-Kategorien denken können, ist das vielleicht eine intellektuelle Herausforderung, die sie nicht leisten können oder wollen", meinte Schüller, der dann auch selbst meint, dass der Papst mittelfristig besser aber beraten sei, "wenn er klarere Regeln für all die vielen Katholiken aufstellen würde, die – wie es kirchenamtlich so schön heißt – 'in irregulären Situationen' leben."

Symbolbild: Diskussion



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Lesermeinungen

 Klaffer 12. Dezember 2016 
 

@Bernhard Joseph

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann sollten wir gar nicht die Bibel lesen. Denn wer die Bibel liest, der kommt zu eigenen Überlegungen, eigenen Schlüssen …
In letzter Konsequenz verteidigen Sie damit die Bibelleseverbote, die es in der kath. Kirche einst gab. Die kath. Kirche hat sich aber dann doch entschlossen, das Lesen der Bibel zu fördern. Jeder ist eingeladen, sich selbst ein Bild zu machen.


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 Bernhard Joseph 10. Dezember 2016 
 

@Klaffer

Interessant ist, dass Sie von der Lehre der Katholischen Kirche völlig absehen. Stattdessen, favorisieren Sie die subjektive Interpretation der Schrift. Das ist aber genau protestantisch, im ureigensten Sinn. Begibt man sich hier auf die von Ihnen und anderen vorgegebene Ebene, ist man im Grunde schon aus dem katholischen Glauben herausgefallen, denn dann hätte die Kontinuität der Lehre der Kirche, die ja nicht auf der subjektiven Ausdeutung der Schrift beruht, mindestens infrage gestellt, wenn nicht gar geleugnet.

Die Kirche hat in einem Ringen über 2 Tausend Jahre eine klare Lehre zur Ehe, dem unauflösbaren Bund von Mann und Frau, formuliert, die man doch nicht im netten subjektiven Diskurs beiseiteschieben kann, ohne den ganzen katholischen Glauben beiseite zu schieben.

Mir wird zudem immer deutlicher bewusst, dass hier mehr im Spiel ist als nur die Frage des Umgangs mit gescheiterten Ehen. Es geht um den Aufstand gegen die Schöpfungsordnung.


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 Hibiskus 9. Dezember 2016 
 

vielleicht werde ich exkommuniziert

aber diesem Papst folge ich nur mit Abstand und größter Vorsicht. Recht hat er wgen der Skandalberichterstattung. Selbst lässt er keine Gelegenheit aus doch noch einen "Hammer" in die Welt zu setzen.

Man könnte es besser, liebevoller, verständnisvoller, hilfreicher und eindeutiger machen Wer Missverständnisse streut, der sähr Zweifel. - Aber ich habe schon viele Päpste überlebt, eingen hätte ich die Unsterblickeit gewünscht. - Aber die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwinden.


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 SCHLEGL 8. Dezember 2016 
 

@Rut2007

Dann ist das in Österreich offensichtlich anders, als in Deutschland.
Ich habe wegen eines jungen Paares mit Eheschwierigkeiten, 2 mir bekannte Rechtsanwälte befragt, und bekam die eindeutige Antwort, dass auch im Falle einer Verschuldung des Mannes ein Zugriff auf das Gehalt und das Konto der Frau, die das gemeinsame Kind erhält, aus diesem Grund unmöglich ist! Gott sei Dank, habe ich mir damals gedacht.Msgr. Franz Schlegl


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 Montfort 8. Dezember 2016 

@priska - Verwechslung!

Da verwechseln Sie aber den Münsteraner Kirchenrechts-Professor THOMAS Schüller, um den es hier geht, mit dem Pfarrer von Probstdorf in der Diözese Wien, Pfarrer HELMUT Schüller. Den Gehorsam geegnüber dem Papst hat letzterer bis jetzt noch nicht eingefordert - wäre auch eher unglaubwürdig.


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 Ischi 8. Dezember 2016 
 

Klaffer

Vielen Dank für die Einschätzung der beschriebenen Situation. Wäre es nicht überhaupt sinnvoll, den Ehebruch mal losgelöst von der Sexualität zu sehen, denn die ist doch das Ende des Prozesses an dessen Anfang, also viel früher, in der Regel der eigentliche Ehebruch steht, nämlich dann, wenn sich der eine Partner von dem anderen abwendet?


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 Klaffer 8. Dezember 2016 
 

@ SCHLEGL, @ nurmut

Herzlichen Dank für Ihre Antworten!
Ich habe meine Frage gestellt, weil ich glaube, dass Jesus mit seinen Aussagen zur Ehescheidung schon auch differenziert hat. Man macht es sich zu einfach, wenn man behauptet, dass jeder Ehebruch gleich zu bewerten ist.
Vor den beiden Familiensynoden gab es auch auf Kathnet durchaus differenzierte Betrachtungsweisen, aber jetzt geht es fast nur mehr gegen Papst Franziskus.
Ich möchte noch ein Beispiel anführen. Bei uns lebte eine Frau mit 5 Kindern. Ihr Ehemann hatte sie verlassen (wegen einer anderen Frau). Was hätte sie tun sollen?
Sie lernte einen anderen Mann kennen und heiratete ihn (natürlich nicht kirchlich). Der zweite Mann nahm sich um die Kinder an. Ich glaube nicht, dass die beiden in dauerhafter Sünde gelebt haben.
Für mich ist das ein klassische Beispiel einer Frau, die dem Ehebruch ausgeliefert wurde.


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 Rut2007 7. Dezember 2016 

Pardon Msgr. Schlegl...

... aber der gesetzliche Güterstand im zivilrechltlichen Familienrecht (zumindest der BRD) ist der Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Die Güterstände der Gütergemeinschaft oder der Gütertrennung müssen explizit durch notariellen Ehevertrag vereinbart werden.
Gruß, S. Rut
PS: (Volljuristin, d.h. Assessorin)


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 Ischi 7. Dezember 2016 
 

SCHLEGL

Wenn Msgr. Schlegl auf die Situation zur Zeit Jesu eingeht, darf vielleicht auch darauf hingewiesen werden, dass damals das durchschnitliche Heiratsalter, in dem Frauen oder besser gesagt Mädchen verheiratet WURDEN, bei 12-14 Jahren lag, das der Jungen 1-2 Jahre älter. Diese Eheleute waren dann in dem Alter, in dem heute im Schnitt geheiratet wird, oft genug schon Großeltern. Von daher konnte damals auch überhaupt nicht von vorehelichem Geschlechtsverkehr geredet werden, weil es ihn nicht gab, und auch der sog. Vollzug der Ehe muss in der fühen Zeit vor dem beschriebenen sozialen Hintergrund betrachtet werden.


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 nurmut 7. Dezember 2016 
 

Lieber KLaffer

vollkommen richtig: Jesus sagte"... liefert sie den Ehebruch aus". Sie ist also nicht Täter, sondern Opfer! Und das Opfer soll auf die gleiche Stufe wie der Täter gestellt werden?
Genau das hat Kard. Ratzinger 1993 verfügt und der Heilige JP II hat es unterzeichnet. Das Opfer erhält exakt die gleiche Sanktion wie der Täter.
Ich appelliere nicht an die "übertriebene Barmherzigkeit" aller Gläubigen dieses Forums, sondern an den reinen Gerechtigkeitssinn. Ist das gerecht?
Es war hoch an der Zeit, dass Papst Franziskus eine Lösung dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit anbietet.


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 Fides Mariae 7. Dezember 2016 
 

Ausgerechnet Schüller...

..ich wünsche mir, dass ER mal der Lehre der katholischen Kirche und den Bischöfen gehorsam ist..


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  7. Dezember 2016 
 

Übrigens, interessanter als das was von Herrn Schüller kommt

ist was der eifrig twitternde Pater Spadaro von sich gibt. Sehr erhellend sein letztes Interview mit Austen Ivereigh bei Crux (cruxnow.com)
Nicht sein Gejammere infolge seiner chaotischen Twitterei, sondern was er als quasi Sprachrohr des amtierenden Papstes zu sagt.
Danach sieht er gar das päpstliche Lehramt von denen attackiert die AL widersprechen und gar den Papst persönlich und Zeichen eines schlechten Geistes(The hatred and viciousness directed against him are always signs of the bad Spirit...)

Eine angemessene Antwort ihrerseits sei Geduld. Die Attacken seien unvermeidlicher des `Prozeßes`(We need patiently to bear the insults and attacks, and just trust in the process that’s underway. The attacks are an inescapable part of the process.)

Als Grund für die Ablehnung des Papstes die Fragen der 4 Kardinäle zu beantwortet weiß er, dass der Papst nicht auf abstrakte Fragen antworte.
Geantwortet habe der Papst den Bischöfen aus B.Aires um pos.pastorale Praxis zu ermutigen


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 SCHLEGL 7. Dezember 2016 
 

@Klaffer

Eine Frau war zur Zeit Jesu sozial und finanziell nur durch eine Ehe geschützt. Wurde sie entlassen, ohne dass ein Fall von Unzucht vorliegt (Ehebruch), war sie völlig ungesichert und musste nicht selten eine zweite Beziehung eingehen, um überleben zu können.
(Das ist übrigens heute mit ein Grund, dass bei Ehepaaren im allgemeinen GÜTERTRENNUNG juristisch angenommen wird).Msgr. Franz Schlegl


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 priska 7. Dezember 2016 
 

Ausgerechnet Herr Schüller,unter Papst Benedikt wars mit dem Gehorsam bei ihm anders.


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 Vergil 7. Dezember 2016 

Schüller meint das Gegenteil!

Die KARDINÄLE schreiben: "Wir wollen hoffen, dass niemand uns – zu Unrecht – als Gegner des Heiligen Vaters und als Menschen beurteilt, denen es an Barmherzigkeit fehlt. Das, was wir getan haben und jetzt tun, entspringt aus der tiefen kollegialen Verbundenheit mit dem Papst und aus der leidenschaftlichen Sorge für das Wohl der Gläubigen."

Für Thomas Schüller ist das bloße Rhetorik und bedeutet in Wahrheit das Gegenteil dessen, was die Worte sagen, nämlich: geistige Brandstiftung und Illoyalität.


Herr SCHÜLLER schreibt: "Der öffentliche Versuch Meisners und dreier weiterer Kardinäle, den Papst mit Brandbriefen unter Druck zu setzen, ist ein Akt der Illoyalität."

Für uns ist das ebenfalls bloße Rhetorik und bedeutet in Wahrheit das Gegenteil dessen, was Herr Schüller sagt, nämlich: dass der Freundschaftsbrief der Kardinäle den Papst unterstützen möchte und als ein Akt der Loyalität angesehen werden muss.

[Warum sollte Schüllers Wort mehr Kredibilität zustehen als den Kardinälen?]


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  6. Dezember 2016 
 

Bischöfliche Dubia

Werden so gestellt dass sie mit ja oder nein zu beantworten sind, da die Beantwortung ein autoritativer Akt der Regelung und ebenso ein magistraler Lehrakt ist.
Es ist außerordentlich von Seiten des Heiligen Stuhls darauf nicht zu antworten.

Sollte es zu einer Korrektur von Irrtümern kommen, so sind diese ö f f e n t l i c h zu machen wenn es sich um öffentliche Belange handelt.
Siehe Thomas von Aquin 2a2ae q. 33 a.
1co., 2a2ae q. 33 a.3 - 7

Statt im Sinne der Kirche zu klären rollt eine Woge, unsäglicher persönlicher Diffamierung über die vier Kardinäle hinweg. Irgendetwas bleibt dann immer hängen, wie abtrünnig, illoyal...
Interessanterweise lauthals von Leuten, die sich noch nicht einmal an die Lehre der Kirche halten wollen.


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  6. Dezember 2016 
 

Autorität des Papstes

Eine Doktrin die ein Papst ex cathedra in Angelegenheiten des Glaubens oder der Moral lehrt muss von der gesamten Kirche eingehalten werden.
Allerdings hat die Autorität ganz präzise Grenzen, die genau bestimmt sind durch das natürliche Gesetz, dem positiven göttlichen Gesetz, durch die Natur und den Zielen der Kirche (Javier Hervada).
Wenn der Papst diese Grenzen überschreitet weicht er vom katholischen Glauben ab.

Von einem absolutistischen Herrscher dem jeder Kadavergehorsam schuldet ist in der Lehre der Kirche nirgends die Rede.
Der Professor aus Münster ist da zumindest äußerst innovativ.

Das Ankreiden der Veröffentlichung der Dubia, die dem Papst so gar nicht passt verkennt, daß ein Dubium eine Befragung zu kanonischen, liturgischen oder doktrinären Fragen ist, die an den Heiligen Stuhl gesandt wird mit dem Verlangen nach einer autoritativen und finalen Antwort. Es ist zudem ein Vorrecht eines Bischofs solche Dubia zu stellen.


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 sartone 6. Dezember 2016 
 

Als hautnah Involvierter

Den Schüller seh ich jeden Tag in der Fakultät. Und dieser Kommentar war nicht sein erster, der direkt gegen Papst, Bischöfe oder Kirche gerichtet war. Man bedenke, dass er ein Unterzeichner des Memorandums ist, das eine sexuelle Revolution in der Kirche fordert.
Leider ist das heilige Münsterland generell heute stark linksliberal und antikirchlich geprägt, sodass die Kollegen Professoren und Dozenten auch nicht besser sind als Prof. Schüller.


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  6. Dezember 2016 
 

Die Dubia sind ein genialer Volltreffer der vier tapferen Kardinäle

Die Fragen beantworten kann auch ein Kommunionkind. In jedem Fall ist an den Antworten erkennbar ob jemand katholisch ist.

Vielleicht sollte sich auch der Kirchenrechtler sich diesen Fragen stellen, die der amtierende Papst abgelehnt hat zu beantworten.
Nicht nur fordert er in fast lachhafter Weise von den Kardinälen Kadavergehorsam, sonder er vertritt auch die Meinung, dass der Papst wie ein absolutistischer Herrscher, durch das Erste Vatikanum gestützt, seine Macht ausschöpfen könne.
Als Katholik habe ich keine Mühe anzuerkennen, daß es keine höhere Macht auf Erden gibt als die des Papstes, da es keine erhabenere Mission oder Amt gibt als das Seinige. Jesus Christus selbst hat Petrus und dessen Nachfolger zum sichtbaren Haupt Seiner Kirche und Seinem Vikar gemacht.
Die dogmatische Konstitution Pastor aeternus die Dogmen des römischen Primats und die päpstliche Unfehlbarkeit definiert, d,h. die oberste Juridiktionsgewalt und die Unfehlbarkeit wenn er ex cathedra lehrt


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 Klaffer 6. Dezember 2016 
 

dem Ehebruch ausgeliefert

Ich habe es schon einmal versucht, ohne eine Antwort zu erhalten, probiere es jetzt noch einmal.

Von Jesus stammt auch der Ausspruch: Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus.

Die Frau ist dem Ehebruch ausgeliefert. Wie soll sie sich verhalten?


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 benedetto05 6. Dezember 2016 
 

Aufruf an alle!

Auch wenn dieser Schüller kein großes Licht ist und es wohl nicht in
die internationale Presse schafft, die kath.net-Kommentatoren-Schar
sollte nicht zu träge sein mit Leserbriefen an den Kölner Stadtan-
zeiger die Unredlichkeit des "Professors" zu entlarven und die Ehre
der 4 Kardinäle, insbesondere die von Kardinal Meisner, zu verteidigen.

Es geht um nicht weniger als unseren Glauben, der über AL in einem extrem wesentlichen Punkt relativiert werden soll. Der geistige Kampf
darum ist voll entbrannt und die mutigen Kardinäle haben mit ihren
Dubia, die sie GOTT SEI DANK veröffentlicht haben, einen offensicht-
lich wirksamen Schlag geschafft. Die AL-Verteidiger, aktueller Papst
inclusive, sehen sich in der Defensive und reagieren zum Teil
hilflos ("...haben es immer noch nicht verstanden"), zum Teil aggressiv ("Brandbrief", "Abtrünnigkeit", "Kardinalswürde entziehen"). Das in Leserbriefen aufzudecken, kann so manchem unbedarftem Menschen guten Willens die Augen öffnen.


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 Helena_WW 6. Dezember 2016 
 

Thomas Schüller und Bistum Limburg/Bischof Kamphaus

"Von 1993 bis 2009 war er Leiter der Stabsstelle Kirchliches Recht im Bischöflichen Ordinariat des Bistums Limburg sowie von 1997 bis 2001 persönlicher Referent des ehemaligen Limburger Bischofs Franz Kamphaus. "
zitiert aus wikipedia


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 UnivProf 6. Dezember 2016 
 

Bechämend

Keine Spur von sachlichen Antworten auf bescheidene Fragen - nur mit persönlichen Aggressionen und Beleidigungen beantwortet! Sogar von einem Mann der Kirche! Eine Schande für die ganze Fakultät!
Wer könnte noch ein Theologiestudium in Münster empfehlen?
Der zuständige Bischof sollte ein Amtsenthebungsverfahren für den "abtrünnigen" Wichtigtuer einleiten.


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 Tisserant 6. Dezember 2016 

Korrektur!

Es muß natürlich heißen:

Betet das Glaubensbekenntnis und dann schaut euch diese Lemmige an, wem es danach NICHT innerlich aufgeht worin der Unterschied besteht, dem ist nicht mehr zu helfen!!


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 Hadrianus Antonius 6. Dezember 2016 
 

Eine kirchenjuristische Visitekarte

Es empfiehlt sich wirklich nicht fundamentaltheologische Positionen und seit frühester Zeit entwickelte kirchliche Lehre (und die Hirten, die sich dazu bekennen), mit kirchenjuristischen Raffinessen anzugreifen.
In der Sache ist dies wertlos und zugleicherzeit kreiert es sehr viel Lärm und Unmut.
Nicht wenige Kirchenjuristen haben es übrigens in sich: das kirchliche Recht war/ist eine Spezialität von pädo- und homophilen Priestern im Bistum Brügge (T.F. und J.C. beide schwerst verbrannt, wobei Patrick Degrieck, Kirchenjurist in Brügge, seinen guten Freund T.F. wieder in die Pastoral versuchte einzuschleusen mit Versand von unvollständigen/frisierten Akten an die Kongr. f.d. Glaubenslehre.
Das war natürlich betrügerische Täuschung v. Kard Müller, und wohl unter Bischof DeKesel).
Derselbe Degrieck suchte dann (wenig tapfer, aber nicht doof) sein Heil im Bistum Antwerpen bei Bischof Johan Bonny.
Schamlos.


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 antonius25 6. Dezember 2016 
 

Klare Lehre väterliche Pflicht

Es ist die väterliche Pflicht des Papstes, die Lehre klar zu formulieren. Es ist die väterliche Pflicht der Kardinäle dem Kirchenvolk gegenüber, den Papst dabei zu unterstützen. Genau das machen diese vier Kardinäle, indem sie diese Fragen, die sich ja viele andere ohnehin schon gestellt haben (wenn auch vielleicht nicht so präzise formuliert), dem Papst zur Klärung vorlegen. Schließlich streiten sich ja bereits die Bischöfe öffentlich über die richtige Interpretation.

Und zur "Abtrünnigkeit". Dieser Vorwurf ist vollends lächerlich, denn warum sollte ein Abtrünniger noch den Papst um Klärung der Interpretationsschwierigkeiten bitten?


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 Bernhard Joseph 6. Dezember 2016 
 

Abtrünnigkeit gegenüber Papst Franziskus?

Weil die vier Kardinäle signifikate Fragen stellen!

Kardinal George Pell, der Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariats, hat es sehr prägnand auf den Punkt gebracht: „Wie könnte man nicht damit einverstanden sein, daß jemand Fragen stellt?“

Es scheint, dass diejenigen, die über willkürliche Interpretationen von AL die kirchliche Ehelehre aushebeln wollen, nun vor einem Dilemma stehen. Sie können nicht mehr behaupten, ihre Interpretation von AL stünde im Einklang mit der Lehre der Kirche, genau das ist nicht der Fall.

Darum auch die wütenden Reaktionen, die Fassade bröckelt und man weiß nicht recht, wie man nun weiter den Laien Sand in die Augen streuen soll. Allein dass das schon ans Tageslicht gekommen ist, dafür sei Kardinal Meisner der tiefste Dank ausgesprochen.

Und wirklich grotesk wird es, wenn Leute wie Schüller von Gehorsam lamentieren. Man will den Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes durch einen rein formalen Papstgehorsam aufheben, eine Contradictio in adiecto.


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 Ottaviani90 6. Dezember 2016 
 

Westfalia docet

Es nimmt doch Wunder, dass gerade jene, die sich bislang noch um keinen Papst und dessen Lehrmeinungen geschert haben, aufeinmal die Abrünningen jagen. Kommt da eine neue, selbsternannte Inquisition auf, die jede abweichende Meinung des Abfalls vom Papsttum zeiht und zur Raison ruft? Wir haben ja schon bei allem, was in den letzten Jahren aus Münster gekommen ist, gewusst: Westfalia docet!


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 Kostadinov 6. Dezember 2016 

180°-Wende

ein gewisser Hans Küng hat sich bereits kurz nach der letzten Papstwahl freudig geäussert, dass ein Papst durchregieren könne - genau das, was er den Vorgängern immer vorgeworfen hatte. Schüller dreht die gleiche Pirouette. Das Problem mit AL ist, dass sog. WvG in Buenos Aires zur Kommunion können, während sie sich in Philadelphia das Gericht essen. Was ist nun mit WvG aus Philadelphia, die in Buenos Aires Urlaub machen? Oder umgekehrt? Kann keiner behaupten, alles wäre klar - auch wenn die Intention des Hl. Vaters bereits seit der ersten Kasper-Eloge relativ klar scheint, laut zu sagen hat er es sich (noch) nicht getraut.


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 Pilgervater 6. Dezember 2016 

grausiger Schüller

Wir wollen mal ohne Schnörkel zur Sache kommen: dieser Herr Schüller, ein 68er-Adept, unseres Wissens nie habilitiert - und also kein seriöser 'Professor', scheint ein übler Bursche zu sein. Ein Dr. des Kirchenrechts? Eher einer des Kirchenunrechts. Wir haben ihn im Bistum Limburg erlebt, wie er keine Gelegenheit ausließ, um mit Schmutz nach Bischof Tebartz zu werfen. Wann immer krampfige Linkskatholiken gegen die lehramtstreuen Nachfolger Christi ihren Unfug verbreiten, hängt dieser Herr Schüller sich rein, um zu attackieren - wie jetzt gegen Kardinal Meisner. Was suchen solche Menschen in der Kirche? Sie zerstören, statt aufzubauen. Adventlicher Geist geht von solchen Typen nicht aus...


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 Helena_WW 6. Dezember 2016 
 

Ich persönlich, als mündige Katholikin finde die öffentliche Darlegung der Dubia richtig + notwendig

Ich möchte nämlich die Katholische Glaubenslehre vollständig dargelegt bekommen, um als gefirmte und somit mündige römisch-katholische Christin zu verstehen. In der Dubia und ihrer Begründung sind die entsprechenden Glaubensgrundlangen, Enzykliken, Glaubensschriften benannt.
Selbstverständlich hätte ich erwartet, dass von Seiten des Vatikans aus zur "Amoris Laetitia" auch das Schreiben der vier Kardinäle mit ihrer begründeten Dubia, wenn schon nicht direkt beantwortet zumindest umgehend dem Kirchenvolk durch Veröffentlichung der Dubia mitgeteilt wird, damit es sich informieren kann. Da dies nicht in angemessener Zeit erfolgte, fand ich es richtig, dass die gefirmten mündigen Christen dann die Dubia zugänglich gemacht bekamen durch Veröffentlichung der Dubia in Eigenintiative der vier Kardinäle.
Glaubenswissen und -lehre der rk Kirche wurden lange genug verdunkelt, auch besonders die Enzykliken betreffend, auf die sich die Dubia bezieht. Das läuft so im Internetzeitalter nicht mehr.


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 Dottrina 6. Dezember 2016 
 

Dieser Herr Schüller,

war das nicht derjenige, der keine Möglichkeit ausließ, um gegen Papst Benedikt loszuwettern? Falls der es war, dann sollte er sich nicht zum großen Papstverteidiger aufschwingen, zumal er den 4 Kardinälen wahrscheinlich kirchenrechtlich und theologisch nicht das Wasser reichen kann.


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 Philipp Neri 6. Dezember 2016 

Die Frage der Wahrheit!

Hat Jesus nicht mal gesagt, Euer Ja sei ein Ja und Euer Nein sei ein Nein?
Nochmals, das hat doch Jesus gesagt, der doch die Wahrheit selbst mit seinem Leben verkörperte!


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 M.Schn-Fl 6. Dezember 2016 
 

Wen interessiert denn, was dieser Mann sagt?

Jeder weiß, wo der hingehört. Es ist geradezu lachhaft, wenn ein Mann wie Schüller von Illoyalität gegenüber dem Papst spricht.


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 Magdalena77 6. Dezember 2016 

Zu vernachlässigen

Das Ganze ist nur noch ein einziges Trauerspiel. Kardinal Meisner hat in den zig Jahren seines Wirkens seine Treue zur Kirche hinlänglich bewiesen und muss sich von solchen Möchtegern-Papstverteidigern wirklich nichts über Loyalität sagen lassen. Diese "Argumente" der Vertreter der neuen "barmherzigen" Linie stinken schon von weitem.


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 bernhard_k 6. Dezember 2016 
 

Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller attackiert ...

"Attackieren" zeigt doch nur, dass er selber die 5 wichtigen Ja-/Nein-Fragen der 4 Kardinäle, die nicht nur die wvG-Frage, sondern - in Frage 2 bis 5 - das Konzept des christlichen Glaubens überhaupt betreffen, nicht beantworten kann oder will.

Also: nicht herumeiern, sondern diese 5 Fragen ruhig und präzise beantworten.


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 veronica giuliani 6. Dezember 2016 

Überraschung

Es ist doch erfreulich, dass nun plötzlich katholische Theologen aus dem Land Luthers ihre strenge Romtreue entdecken und keinesfalls abtrünnig sein wollen...;-)


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 kreuz 6. Dezember 2016 

es ist in den -immer noch lesbaren- 215 Kommentaren

ziemlich alles gesagt, und es lohnt wirklich nicht, bei jedem Kritiker auf die Stühle zu springen. bei EB Pinto war es 1. ein hoher Würdenträger und 2. international.
T. Schüller dürfte es nicht bis in die intern. Presse schaffen, also warum groß dagegenschreiben?


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 jaeger 6. Dezember 2016 
 

Ausfälligkeiten...

Der Kommentar von Schüller zeigt erneut, dass die Kirche de facto bereits gespalten ist. Es ist zwecklos, wenn jetzt diejenigen, die die Lehre untergraben, mit dem Finger auf die Gegenseite zeigen und Einigkeit anmahnen. Vielmehr ist es jetzt Zeit, sich zu entscheiden. Bemerkenswert bleibt nur der überhebliche Tonfall, der in die panischen Reaktionen der progressistischen Spalter eingezogen ist. Das Entsetzen über die Entlarvung ihrer Machenschaften zur Verschleierung der geplanten neu-katholisch/post-reformatorischen "Pastoralscheidung" im "Forum internum" als das, was sie sind, nämlich Änderungen der Lehre und Abweichungen von den klaren Weisungen des Evangeliums, wächst offenbar beständig. Wer ad personam proletet à la Schüller, Pinto und Co., statt sachlich zu argumentieren, entlarvt die intellektuelle Unredlichkeit und Schwäche der eigenen Position.


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 leibniz 6. Dezember 2016 
 

Toleranz

Da sieht man wiedermal wie großartig die Prinzipien von "Toleranz und Dialog" in den Fakultäten der katholischen Theologie verwirklicht werden. Über JPII. wurde nur geschimpft. Wo war denn da die Loyalität?


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 Elija-Paul 6. Dezember 2016 
 

Notstand

Die Kirche ist derzeit in einem Notstand. Von daher erfährt der Schritt der Kardinäle für eine Veröffenlichung eine Berechtigung. Das Ausmaß der Verwirrung ist groß!
Ich glaube wir dürfen nicht träumen: Man ist dabei Dinge zu verändern, die einen fundamentalen Charakter haben und hat nicht die bisherige klare Lehre der Kirche auf seiner Seite. Wie kann ein Kardinal Meisner, der jahrzehntelang der Kirche gedient hat und sich oft genug dem Zeitgeist entgegengestellt hat, als abtrünnig bezeichnet werden? Auch der Papst ist an die Wahrheit der Lehre gebunden und ihr höchster Diener! Wenn hier Probleme auftauchen muß man sie klären, zur Not auch öffentlich, damit sie nicht unter den Tisch gekehrt werden. Und diese Not ist da, deshalb danke ich den Kardinälen: sie lassen die Kirche nicht im Stich! Ich wollte es gäbe noch mehr von ihnen! Aber vielleicht ist nun die Zeit des Aufwachens der Herde, wenn die Hirten nicht mitbekommen, was wirklich geschieht!


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 Divus Iulius 6. Dezember 2016 

"den Papst mit Brandbriefen unter Druck zu setzen"

"den Papst mit Brandbriefen unter Druck zu setzen"

Genau das ist die Sprache der wahren Kirchenspalter! Herr Schüller hat wohl nicht wahrgenommen das Kardinal Meisner genau das tut was als Kardinal seine Pflicht und auch sein Recht ist, seinen Vorgesetzten den Papst um Rat zu bitten, wie man in gewissen Situationen vorgehen kann, mehr Loyalität kann ein Kardinal wohl nicht beweisen als die "kirchenrechtliche Befehlskette" dienstvorschriftlich zu wahren,so wie es die vier Kardinäle ehrenhaft in der Dubia taten. Das der Hilfegesuch öffentlich geschehen musste ist eigentlich ein Armutszeugnis für Rom. Die Kirche ist kein Hort für blanken Stalinismus, Priester sind Lehrer für das Leben und das über den Tod hinaus, Lehre und Lehren sind doch wesentliche katholische Bestandteile und auch das Lernen.
Schwarz-Weiss denken ist unerlässlich (Matt 5:37/Off 3:16). Grau ist nicht katholisch, es kommt von Apollyon dem gefallenen Engel, denn für den Transvestiten Apoll wird aus beiden Farben Grau.


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 ecclesiam 6. Dezember 2016 
 

Propaganda gegen freie Meinungsäusserung

Wieder keine sachliche Diskussion, sondern aggressiver Druck auf freie Meinungsäusserung, die sowohl kirchenrechtlich als auch in der Tradition der Kirche vorgesehen ist. Dem sagt man auch Propaganda - die Maschinerie ist breit aufgestellt läuft auf Hochtouren.

Die Dubia betreffen nicht nur Fragen über die Kommunion von WvG, sondern auch grundsätzliche Fragen zur Moraltheologie. Die früheren Päpste konnten solche Fragen noch klar mit Ja und Nein beantworten, weshalb soll das nach 2000 Jahren seit 2013 nicht mehr gehen?


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 Auroraborealis 6. Dezember 2016 
 

Der nächste Wichtigmacher

Solche Leute brauchen den Papst nicht zu verteidigen, der Papst wird schon wissen was er tut. Es ist auch nicht wirklich mehr von Bedeutung ob die Zulassung zur Kommunion erlaubt wird oder nicht, es geht in der Praxis eh schon jeder zur Kommunion und das wird auch der Papst nicht mehr umkehren können auch wenn er es wollen würde. Kirchenrechtler werden auch schön langsam zum Auslaufmodell wenn jeder tut was er will.


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 Lucia123 6. Dezember 2016 
 

Vor dem Abschluss der Untersuchungen bezüglich Limburg habe ich in kleiner Runde den Herrn Professor reden gehört. Er war Mitglied der Untersuchungskommission. So wie er über Tebartz-van Elst gesprochen hat, wusste ich, dass der Bischof keine Chance auf Gerechtigkeit hat!


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 Stefan Fleischer 6. Dezember 2016 

Wenn ich es mir so überlege

so steht für mich noch eine Anschlussfrage im Raum: Haben all die Beichtväter und andere Entscheidungsträger, welche sich mit der ganzen Materie schlicht überfordert fühlen, nicht auch Anspruch auf die Barmherzigkeit der Kirche? Und haben all die Gläubigen, welche heute nicht mehr wissen, was nun gilt und was nicht, auch einen solchen Anspruch?


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 martin fohl 6. Dezember 2016 
 

Kardinal Müller

Hat letzte Woche eine erste Antwort gegeben. Die da lautet: sachlich zu bleiben. Die Vorwürfe, wie Abtrünnigkeit der 4 Kardinäle usw, von Prof Schüller tragen nicht zur Versachlichung der Debatte bei. Vor allem geht er nicht auf das Antwortschreiben von Kardinal Ratzinger ein, der sich 1993 eindeutig positioniert hat. Die Lehre der Kirche hat sich nicht verändert! Die Problematik von AL liegt doch an dieser Stelle in der Unmöglichkeit, dass ein Mensch, in dem Falle ein Priester, über die Lebenssituationen eines Einzelnen zu urteilen hat, was in letzter Instanz nur Gott alleine zukommt. Demgegenüber standen bisher klare Regeln, die das Gewissen im Sinne der Wahrheit prägten: Unauflöslichkeit der Ehe usw. Erstaunlicher Weise bleibt es auch bei Prof Schüller bei der Forderung an den Papst klarere Formulierungen zu wählen. Das Dubiaschreiben hatte also seine Berechtigung!


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 trueman 6. Dezember 2016 

Nomen es omen!


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 wandersmann 6. Dezember 2016 
 

Wer bewältigt denn die intellektuellen Herausforderungen nicht?

Zunächst: Die Professoren haben in der Theologie nur eine didaktische Aufgabe: Sie haben die Lehre der katholischen Kirche zu systematisieren und verständlich zu machen.

An dieser intellektuellen Herausforderung sind die Professoren in Münster gescheitert. Sie haben Papst Benedikt usw. gar nicht verstanden.

Weiterhin ist zu sagen, dass das Theologiestudium in Münster sehr leicht ist und dass das intellektuelle Niveau gering ist.

Das weiss ich, weil ich ein Bekannter von mir in Münster BWL und Theologie studiert hat. Er hat mir einiges berichtet und das Theologiestudium (Universität) ist verglichen mit BWL (Universität) ein intellektueller Spaziergang.

Also liebe münsteraner Professoren: Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, der münsteraner Theologieprofessor macht es anders herum.


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 la gioia 6. Dezember 2016 
 

...Kardinäle, die dem Papst Gehorsam 'bis aufs Blut' versprochen haben... - wo blieb der Kommentar des Kirchenrechtlers bspw. bei der kardinal'schen Devise "Wir sind keine Filiale von Rom!"?


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 serafina 6. Dezember 2016 
 

abtrünnig

ist der, der sich von der Lehre Christi und der Glaubenswahrheit entfernt, und nicht jemand, der sie verteidigt.


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 ThomasR 6. Dezember 2016 
 

Nicht die Fragen selbst, sondern Form eines öffentlichen Briefes über die Presse

ist eher eine Zumutung.
Den vier Kardinälen stand auch zu beim Heiligen Vater um eine Privataudienz zu bitten.
Auf Gewissensfragen da es sich oft um die Grenzfragen handelt, ist es oft kaum möglich mit Ja oder Nein zu antworten.


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 M?nnerversteher 6. Dezember 2016 
 

Geht der Shit Storm hier weiter?

Bervor der Shit Storm über das Für und Wider ind der obigen Sache hier weitergeht: Wo ist der Quelltext des Herrn Schüller und wer ist das eigentlich?
Danke


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 Quirinusdecem 6. Dezember 2016 
 

wertlos...

Selbst wenn man es so sehen würde, dass die Kardinäle abtrünnig geworden wären, was ich so nicht sehe, habe ich keinen Aufschrei von Prof. Schüller gehört, der die Abtrünnigkeit von Jesus durch Kardinal Marx mittels der Kreuzabnahme zum Ziel hatte. Insofern ist diese Aussage zu Kardinal Meisner von Prof. Schüller auch zu werten, nämlich als wertlos....


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 Stefan Fleischer 6. Dezember 2016 

Schwarz-Weiß-Denken

Aus meiner persönlichen Sicht ist es genauso Schwarz-Weiss-Denken, sich auf die individuelle Situation im konkreten Einzelfall zu konzentrieren und dabei die grundlegende Rechtslage und die Auswirkungen des Entscheids auf weitere, direkt oder indirekt Betroffenen, nicht zuletzt die Frage eines allfälligen Präzedenzfalles und den Nachahmungseffekt etc., auszuklammern. Blinde Barmherzigkeit kann schwerwiegende Folgen haben, die der betreffende Priester schlussendlich dann persönlich vor Gott und der Kirche zu verantworten hat. Nicht zuletzt um diese schwere, kaum zu tragende Verantwortung von den Schultern der Beichtväter zu nehmen, sind klare, allgemein gültige Regeln so wichtig.
.
PS: Fall dieses Artikel die Aussagen des Herrn Professors richtig zusammenfasst, so sind diese - wenn ich richtig verstehe - in sich widersprüchlich. Man kann doch nicht selber klarere Regeln fordern und jene verurteilen, die genau das auch tun.


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