Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  13. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  14. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

„Queerfeministische“ Gruppe protestiert gegen Lebensrechtler

23. November 2016 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ärzte für das Leben: Beim Thema Lebensschutz herrscht eine „Meinungsdiktatur“ - Lebensrechtler: Polizei habe bei der Veranstaltung einen „guten Job“ gemacht


Kassel (kath.net/idea) Gegen eine Veranstaltung von Lebensschützern in Kassel haben nach Polizeiangaben rund 70 Personen demonstriert. Dazu aufgerufen, das „Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen“ (TCLG) zu stören, hatte die Gruppe „qrew“ (queerfeministisch radikal emanzipatorisch weiß nicht Polit-Gruppe) Kassel. Laut „qrew“ vertreten die „vermeintlichen LebensschützerInnen“ ein reaktionäres Weltbild: „Sie propagieren die heterosexuelle Kleinfamilie, in der Frauen die ,natürliche’ und ,gottgegebene’ Aufgabe haben, Mutter zu sein.“ Schwangeren werde das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen, indem Abtreibung als Mord dargestellt werde. Laut dem Vorsitzenden der Lebensrechts-Gruppe, Hartmut Steeb (Stuttgart), hat die Polizei einen „guten Job“ gemacht. Man habe die Demonstranten zwar vom Veranstaltungsraum gehört, es sei aber nicht wirklich störend gewesen, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Steeb ist auch Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Es sei die erste TCLG-Veranstaltung gewesen, die unter Polizeibegleitung stattgefunden habe.


Pfarrer Parzany: Sprüche der Demonstranten sind altbekannt

Der Vorsitzende des „Netzwerks Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), hatte die Kundgebung beobachtet. Die Sprüche der Demonstranten seien die altbekannten gewesen: „Hätt‘ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“, „Wir sind die Perversen, wir sind euch auf den Fersen“ oder „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“. Der letztgenannte Satz sei auch in der Nacht auf den 17. November an die Hauswand des Tagungsortes – das Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Friedenshof – gesprüht worden.

Ärzte für das Leben: Kinder dürfen nicht zu Objekten werden

Nach Meinung des Vorsitzenden der Organisation „Ärzte für das Leben“, Prof. Paul Cullen (Münster), herrscht in Deutschland beim Thema Lebensschutz eine „Meinungsdiktatur“. Er sagte bei dem Forum: „Meinungen, die außerhalb des sehr eng begrenzten politisch korrekten Meinungskorridors liegen, werden als ,fundamentalistisch‘, ,frauenfeindlich‘, ,extremistisch‘ usw. regelrecht diffamiert.“ Seinen Angaben zufolge führt die Lebensschutz-Bewegung einen Kulturkampf. Es müsse darum gehen, eine Gesellschaft zu verhindern, in der Menschen zu Ware und Kinder zu Objekten werden.

Schutz des Lebens ist die „wichtigste moralische Frage unserer Zeit“

Er rief dazu auf, die sozialen Medien für die eigenen Anliegen zu nutzen: „Selbst mit fünf Prozent der Bevölkerung kann man ein Umdenken in der gesamten Gesellschaft herbeiführen.“ Ziel müsse es sein, nicht auf die von anderen gesetzten Themen zu reagieren, sondern sie selber zu setzen. Der Schutz des Lebens sei „die wichtigste moralische Frage unserer Zeit“, sagte Cullen. An dem Forum nahmen unter anderen die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Alexandra Linder (Weuspert/Sauerland), der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), die Vorsitzende der christlichen Lebensrechtsvereinigung KALEB (Kooperative Arbeit Leben Ehrfürchtig Bewahren), Ruthild Kohlmann (Chemnitz), die stellvertretende Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Odila Carbanje (Nordwalde bei Münster), und der Leiter des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge „Weißes Kreuz“, Martin Leupold (Ahnatal bei Kassel), teil.

Foto oben (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Dezidiert pro-Life: Papst erhebt Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben zum Bischof
  2. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  3. Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  6. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  7. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  10. Die US-Bischofskonferenz lädt zur 14. Pro-Life-Novene ein







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  14. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz