Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

USA: Lebensschützerin zu 57 Monaten Haft verurteilt

15. Mai 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lauren Handy hat im Oktober 2020 an einer friedlichen Rettungs- und Protestaktion bei und in einer Abtreibungsklinik in der Hauptstadt Washington teilgenommen. Ihre Anwälte wollen das Urteil anfechten.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Die Lebensschützerin Lauren Handy ist am 14. Mai zu einer Haftstrafe von 57 Monaten sowie zusätzlich drei Jahren Supervision verurteilt worden. Dies gab die Thomas More Society auf ihrer Internetpräsenz bekannt. Die Organisation vertritt Handy und weitere Lebensschützer juristisch. Sie hat angekündigt, gegen die Verurteilung von Handy Berufung einzulegen. Sie möchte darüber hinaus den FACE (Freedom of Access to Clinic Entrances)-Act als verfassungswidrig anfechten.

Handy ist am 29. August 2023 von einem Bundesgericht in der Hauptstadt Washington D.C. für schuldig befunden worden, gegen den FACE-Act verstoßen und an einer „Verschwörung gegen Rechte“ mitgewirkt zu haben. Der FACE-Act soll den Zugang zu Abtreibungskliniken aber auch Lebensschutzzentren sicherstellen. Darüber hinaus wirft die Klage Handy und den anderen Lebensschützern vor, sie hätten sich gegen das Recht auf Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung „verschworen“.


Die Klage wurde vom US-Justizministerium eingebracht. Die Höchststrafe hätte 11 Jahre Haft betragen. Das Justizministerium forderte eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren. Die Thomas More Society brachte mildernde Umstände ins Spiel und plädierte für eine Haftstrafe von zwölf Monaten. Diese Zeit wäre mit der Zeit in der Untersuchungshaft bereits abgegolten.

Während des Verfahrens verwies die Verteidigung auf Handys Bekenntnis zur Gewaltfreiheit, ihre humanitäre Tätigkeit und ihre Einsatz für die an den Rand gedrängten Mitglieder der Gesellschaft.

Ihr Verfahren bezieht sich auf eine gewaltfreie Rettungs- und Protestaktion, die Handy und andere Lebensschützer am 22. Oktober 2020 in der Abtreibungsklinik von Cesare Santangelo in Washington D.C. durchgeführt haben. Santangelo ist dafür bekannt, dass er auch Spätabtreibungen durchführt. Er steht im Verdacht, dass er Babys, die im Zuge einer Abtreibung lebendig auf die Welt kommen, nicht versorgt, sondern sterben lässt. In ihrer Verteidigung betonten die Anwälte der Thomas More Society diesen Verdacht als wesentliches Motiv für Handys Teilnahme an der Protestaktion.

Bei der Aktion knieten einige Lebensschützer bei Santangelos Klinik und beteten, andere verteilten Informationen über den Lebensschutz und sprachen mit Frauen, die an Abtreibungen interessiert waren, andere banden und ketteten sich in der Klinik fest.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Vorweihnachtliches Lichtermeer
  2. "Die Christen und Lebensschützer trauern um Martin Lohmann"
  3. „Die Tragödie von 73 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit ist zur Normalität geworden“
  4. "Jugend für das Leben" stellt klar: Es gab keinerlei Belästigung vor Abtreibungsklinken
  5. "Social Egg Freezing": Ethikerin kritisiert VfGH-Entscheidung

USA

  1. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  2. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  3. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  4. US-Grenzschutzbeauftragter Homan: Wir haben 62.000 Kinder gerettet
  5. Nach Kritik: Universität Notre Dame führt Verpflichtung auf katholische Mission wieder ein

Abtreibung

  1. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  2. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  3. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  4. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  5. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  8. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz