Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Klaiber: Der biblische Hinweis auf die Hölle ist ein Warnruf

18. November 2016 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Altbischof der Evangelisch-methodistischen Kirche: „Gott nimmt das Nein der Menschen zum Ja seiner Liebe ernst“


Frankfurt am Main (kath.net/idea) In deutschen Kirchen wird nur noch selten über die Hölle gepredigt. Das evangelisch-methodistische Magazin „unterwegs“ (Frankfurt am Main) greift das Thema auf und fragt: „Wer fährt zur Hölle?“ Nach Angaben des Altbischofs der Evangelisch-methodistischen Kirche, Walter Klaiber (Tübingen), kommt der Begriff in Jakobus 3,6 und in den ersten drei Evangelien vor. Der Sache nach werde „Hölle“ auch beschrieben als der „feurige Pfuhl“ (Offenbarung 19,20; 20,10f.14f.) und die „äußerste Finsternis“, wo „Heulen und Zähneklappern sein wird“ (z. B. Matthäus 8,12). Jesus spreche dort von der Hölle, wo er dazu aufrufe, das Leben entschlossen mit Gott zu leben. Der Hinweis auf die Hölle ist laut Klaiber immer ein Warnruf. Die Rede davon benenne die Gefahr, „dass das Nein, das Menschen zu Gott und seinen Geboten sprechen, ‚verewigt‘ wird und ihre Existenz für immer bestimmt“. Das Feuer sei ein Bild für den brennenden Schmerz, Gottes Liebe verschmäht zu haben. In die „äußerste Finsternis“ hinausgeworfen zu werden bedeute, der selbst gewählten Ferne vom Licht der Gegenwart Gottes ausgeliefert zu sein. „Heulen und Zähneklappern“ beschreibe den Jammer über die endgültige Trennung von Gott.


Rettet Gottes Barmherzigkeit auch die vor der Hölle, die Nein zu ihm sagen?

Klaiber würde nach eigener Aussage nicht über die Hölle predigen: „Aber auf die Gefahr hinzuweisen, dass Gott das Nein der Menschen zum Ja seiner Liebe ernst nimmt und es zum letzten, entscheidenden Wort über ihr Leben wird, gehört zum bleibenden Auftrag unserer Verkündigung.“ Ob Gott in seiner Barmherzigkeit doch Wege habe, dieses Nein in der Ewigkeit zu überwinden, müsse er offen lassen, so der Altbischof. Auch auf Warntafeln stehe zunächst nur „Achtung Lebensgefahr!“ Da dürfe nichts verharmlost werden: „Das aber schließt die Möglichkeit der Rettung nicht aus.“ Klaiber (76) war 1989 an die Spitze der westdeutschen Methodisten und 1992 zum Leiter der gesamtdeutschen Freikirche gewählt worden. Dieses Amt hatte er bis zum Eintritt in den Ruhestand im März 2005 inne. Zur Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland gehören heute etwa 53.000 Mitglieder und Angehörige in über 500 Gemeinden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eschatologie

  1. Alle sind eingeladen!
  2. Ein Abglanz der künftigen Herrlichkeit
  3. Interesse für eschatologische Fragen ist neu erwacht
  4. Das Weltgericht Gottes – eine Frohbotschaft?
  5. Das ewige Leben im Himmel wird keineswegs 'langweilig'
  6. Die letzten Dinge
  7. Die Welt wird nicht durch Zufall enden
  8. ‚Sind es viele oder wenige, die gerettet werden?’
  9. ‚Der Limbus bleibt eine theologische Erklärung’
  10. Auf der Reise in die Ewigkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz