Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  11. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Mladifest in Medjugorje endet mit Sendung in alle Welt

Das ewige Leben im Himmel wird keineswegs 'langweilig'

13. Dezember 2010 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Klaus Küng bei Vortrag im Rahmen des „Dialoges zwischen den Kulturen“: Die Gemeinschaft der Heiligen wird eine super Sache, denn es ist eine Gemeinschaft mit Gott.


St. Pölten (kath.net/dsp) „Es wartet der Himmel auf uns, und das ist keine kleine Sache!“ Bischof Klaus Küng wies in einem Vortrag im Rahmen des „Dialoges zwischen den Kulturen“ in der St. Pöltner „Bühne im Hof“ auf die Bedeutung des jetzigen Lebens für unser künftiges Dasein hin. Unter dem Motto „Wie kommt man ins Paradies und ab wann…?“ gestaltete Küng mit seinem Medienreferenten Eduard Habsburg als Moderator einen informativen, unterhaltsamen und streckenweise durchaus humorvollen Abend. Leicht verständlich aber nicht oberflächlich, ohne theologische Fachsprache aber doch fundiert, plauderte der Bischof über die Vorstellungen von Paradies und Himmel im Christentum und im Islam.


Trotz aller wirtschaftlichen, technischen und naturwissenschaftlichen Errungenschaften „bringen wir kein Paradies zustande“, stellte Küng fest, „nicht einmal den Frieden.“ Dennoch trage jeder Mensch die Sehnsucht nach einer „anderen Welt“, nach dem Guten und Schönen, nach dem, „was wirklich erfüllt“ in sich. In dieser Sehnsucht liege bereits eine Ahnung vom Himmel – nicht nur als Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, sondern auch als Erinnerung an das „verlorene Paradies“. Jede Sehnsucht des Menschen habe eine Bedeutung, so Küng. Wie Hunger, Durst und auch Schmerz weise auch unsere Sehnsucht nach dem Paradies auf die reale Möglichkeit einer Erfüllung hin.

Obwohl im Christentum, im Islam und auch in den anderen Religionen durchaus sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Paradies" oder "Himmel" bestehen, werde doch stets das Verhalten jedes einzelnen Menschen in seinem jetzigen Leben als wichtige Grundlage für das "ewige Leben" angesehen, betonte Bischof Küng. "Erwägungen über das Paradies sind nicht nur Spekulation, sondern haben ganz konkret mit unserem Leben, mit unserer jetzigen Situation zu tun." In der Getriebenheit des Alltags gelte es immer wieder innezuhalten und „danach zu fragen, was wichtig ist.“ Wer zu einer „reifen Beziehung zu Gott“ gelange, könne schon in dieser Welt Frieden, Freude und Liebe erlangen.

Das ewige Leben im Himmel werde keineswegs „langweilig“, sagte Küng. „Die Gemeinschaft der Heiligen wird eine super Sache, denn es ist eine Gemeinschaft mit Gott.“ Die christlichen Vorstellungen seien zwar im Vergleich zu den lebendigen Bildern des islamischen Paradieses eher abstrakt, das liege jedoch daran, dass das Leben nach der Auferstehung grundlegend anders sei als das uns jetzt bekannte. Da wir als Menschen begrenzt, Gott jedoch unbegrenzt sei, würden wir „Gott in Ewigkeit nie ganz erkennen“, wie Küng erklärte.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eschatologie

  1. Alle sind eingeladen!
  2. Ein Abglanz der künftigen Herrlichkeit
  3. Klaiber: Der biblische Hinweis auf die Hölle ist ein Warnruf
  4. Interesse für eschatologische Fragen ist neu erwacht
  5. Das Weltgericht Gottes – eine Frohbotschaft?
  6. Die letzten Dinge
  7. Die Welt wird nicht durch Zufall enden
  8. ‚Sind es viele oder wenige, die gerettet werden?’
  9. ‚Der Limbus bleibt eine theologische Erklärung’
  10. Auf der Reise in die Ewigkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  7. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  8. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  9. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  10. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  13. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  14. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  15. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz