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Evangelische und katholische Unternehmer kritisieren 'Club of Rome'

21. September 2016 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Der Wunsch nach Kindern entspricht einem menschlichen Grundbedürfnis


Berlin/Karlsruhe/Köln (kath.net/idea) Evangelische und katholische Unternehmer haben den neuen Zukunftsbericht des „Club of Rome“ anlässlich des Weltkindertages am 20. September scharf kritisiert. Der norwegische Hochschullehrer und Zukunftsforscher Jorgen Randers sowie der Generalsekretär des Club of Rome, der britische Ökonom Graeme Maxton, hatten ihre Ideen unlängst in Berlin präsentiert. Sie schlagen vor, Frauen, die maximal ein Kind bekommen haben, zu ihrem 50. Geburtstag einen Bonus von 80.000 Dollar zu zahlen. Ziel sei es, den „Bevölkerungsdruck“ auf der Erde zu verringern. Hauptursache für die ihrer Meinung nach fortschreitende Zerstörung des Planeten ist die Verdopplung der Weltbevölkerung in den vergangenen fünf Jahrzehnten. Ferner sprachen sie sich dafür aus, die Jahresarbeitszeit zu verkürzen, damit jeder Mensch mehr Freizeit hat, die Steuern von Unternehmen und Reichen zu erhöhen sowie ein existenzsicherndes Grundeinkommen einzuführen.


Der Geschäftsführer des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer, Stephan Klinghardt (Karlsruhe), hält den Vorschlag für absurd: „Der Wunsch nach Kindern und der Gründung einer Familie entspricht einem menschlichen Grundbedürfnis und ist biblisch verankert.“ Die Idee einer staatlich verordneten Verzichtsprämie setze an den Symptomen, aber nicht an den Ursachen des dynamischen Wachstums der Weltbevölkerung an und sei deshalb abzulehnen. Wie sich das Bevölkerungswachstum langfristig eingrenzen lasse, sei eine existenzielle Frage, da es auf einem „Planeten mit endlichen Ressourcen kein unendliches Wachstum geben kann“. Doch die Situation sei regional sehr verschieden. In Europa stelle sich das Problem nicht: „Es sind doch die armen Länder, die häufig eine hohe Geburtenrate haben.“ In Afrika hänge beispielsweise die Versorgung der Eltern im Alter häufig von den Kindern ab. Dort fehle ein funktionierendes Sozialsystem: „Diese Spirale muss durchbrochen werden“, meinte Klinghardt.

Katholiken: Gesellschaft verliert ihre Menschlichkeit

Ähnlich äußerten sich der Bund Katholischer Unternehmer (BKU/Köln) und der Familienbund der Katholiken (FDK/Berlin). Die BKU-Vorsitzende Marie-Luise Dött und der FDK-Präsident Stefan Becker erklärten, Kinderfeindlichkeit sei der denkbar falscheste Weg. „Kinder sind unsere Zukunft und keine Hypothek für unsere Erde.“ Eine Gesellschaft verliere ihre Menschlichkeit, wenn sie Kinder mit finanziellen Anreizen „wegsubventionieren“ will: „Wir wollen die Schöpfung bewahren, für unsere Kinder und Enkelkinder, nicht aber auf ihre Kosten.“ Der 1968 gegründete Club of Rome setzt sich für nachhaltige Entwicklung und für den Schutz von Ökosystemen ein. Er hat seinen Sitz in Winterthur (Schweiz).


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Lesermeinungen

 rosengarten1997 21. September 2016 

Was für ein Schwachsinn

wird uns hier nahe gelegt, eine ein-Kind Politik für das Heil der Welt und all das im Namen der Ressourcen und des Klimawandels. Der Mensch, nur noch eine Belastung für diese Welt. Es ist nicht zu ertragen, welche Manipulation im Namen der Wissenschaft hier geschieht. Das Singeldasein als die Quintessenz und das Beispiel des "guten Menschen von heute", der diese Welt am wenigsten belastet ! Wie viel wissenschaftliche Dummheit müssen wir noch ertragen. Wann verstehen wir endlich, dass es hier eigentlich um einen diabolische Plan geht, die dem Menschen seine Würde nehmen soll und den Wert des menschlichen Lebens gering achtet. Letzten Endes zielt alles auf eine Zerstörung der innersten Zelle unserer Gesellschaft, der Familie ab. Dies ist das eigentliche Ziel dieser Ideologen die mit Ihrem pseudowissenschaftlichen Studien alles Andere im Sinn haben, als den Menschen das Heil zu bringen. Es ist Zeit aufzuwachen !


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