Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Mansour: 'Das hat sehr wohl etwas mit einem politischen Islam zu tun'

19. August 2016 in Interview, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Psychologe und Islamismus-Experte Ahmad Mansour im „Tagespost“-Interview. „Der Satz ‚Das hat nichts mit dem Islam zu tun!‘ ist der Versuch, die Verantwortung abzugeben. Das rettet keinen jungen Menschen.“


Würzburg (kath.net) „Der Satz ‚Das hat nichts mit dem Islam zu tun!‘ ist der Versuch, die Verantwortung abzugeben. Das rettet keinen jungen Menschen. Das hat sehr wohl etwas mit einem politischen Islam zu tun. Es ist ein politisches Islamverständnis, das Feind- und Opferrollen schafft, das patriarchale Strukturen unterstützt, das das Leben verachtet.“ Dies äußerte der Psychologe und Islamismus-Experte Ahmad Mansour im Interview mit der „Tagespost“. Es sei „genau dieses Islamverständnis“, das „zur Radikalisierung führen“, dies müsse „innerislamisch“ bearbeitet werden. „Wir müssen den jungen Menschen ein Islamverständnis anbieten, das mit radikalen Tendenzen nichts mehr zu tun hat.“ Auch die islamischen Verbände müssten daran arbeiten, sie „hätten aus meiner Sicht die Aufgabe, einen Islam in Deutschland aufzubauen, der nicht abhängig ist von den Herkunftsländern und nicht auf Erdogan oder Saudi-Arabien setzt“. Die islamischen „Verbände können nur Partner in der Deradikalisierung sein, wenn sie ein Islamverständnis verbreiten, das ohne Wenn und Aber hinter Demokratie und Menschenrechten steht. Einem Islam, der nicht von Opfer- und Feindbildern lebt, sondern kritisches Denken einfordert. Einem Islamverständnis, das wieder Barmherzigkeit in den Mittelpunkt rückt.“


Kritisch hinterfragte Mansour auch die bisherigen Erfolge der Integration in Deutschland. „Wenn ich mir jetzt die jüngste Pro-Erdogan-Demonstrationen in Köln ansehe, wo gebildete Menschen der dritten Generation hier in Deutschland auf die Straße gehen und Erdogan als ihren Präsidenten bezeichnen, dann muss man von einer gescheiterten Integration sprechen.“ Man müsse dies sagen können. „Viele dieser Menschen sind nicht in Deutschland angekommen, weil ihnen in ihrem Umfeld, in ihren Familien andere Werte vermittelt werden.“ „Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise muss es nun darum gehen, nicht wieder die gleichen Fehler zu machen. Das wird nicht einfach, aber ist machbar.“

Link zum Beitrag in voller Länge: „Der Islam muss wieder Barmherzigkeit in den Mittelpunkt rücken“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  2. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  3. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  4. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  5. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  6. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  7. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  8. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  9. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  10. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Der Bischof und der Denunziant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz