Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

'Breite Zustimmung' für angekündigte Prüfung von Frauen-Diakonat

13. Mai 2016 in KNA, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Propaganda der Kaiserstraße läuft auf Hochtouren ;-)


Bonn (KNA) Katholische Verbände begrüßen die Ankündigung von Papst Franziskus, eine Kommission einzurichten, um eine Zulassung von Frauen zum Diakonat zu prüfen. «Die Zeit ist reif, Frauen zu Diakoninnen zu weihen», sagte die Präsidentin des Katholischen Deutsche Frauenbund (KDFB), Maria Flachsbarth, am Freitag. Die Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Maria Theresia Opladen, sprach von einem deutlichen «Signal für die Glaubwürdigkeit der Kirche, wenn in diese Frage sichtbare Bewegung käme».

Die Bewegung «Wir sind Kirche» forderte eine paritätische Besetzung der Prüfkommission mit Männern und Frauen. Es sei sehr wichtig, wer in dem Gremium sitze. Schließlich sprächen sich einige Kurienmitglieder heftig gegen einen Diakonat der Frau aus. «Die Kommission müsste zu einer klaren Entscheidung kommen, an die sich der Papst halten kann», so die Laieninitiative, die seit 1996 Mitglied im «Netzwerk Diakonat der Frau» ist.


Der KDFB verwies auf die in Gemeinden gelebte Wirklichkeit, «dass es vor allem Frauen sind, die den Armen, den Schwachen und Kranken beistehen - also den diakonischen Dienst leben». Diakoninnen müsse es um die Glaubwürdigkeit der Kirche willen geben. Der Frauenbund hatte 1997 den Tag der Diakonin initiiert. Mitveranstalter des jährlichen Gedenktages am 29. April ist die kfd, die die Papst-Ankündigung als «Schritt in Richtung einer notwendigen Öffnung hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit» sehe. Denn die Kirche werde an der Basis mehrheitlich von Frauen getragen.

Auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordere «seit langem, Frauen den Zugang zu kirchlichen Ämtern zu ermöglichen». Der Bundesvorsitzende Wolfgang Ehrenlechner erklärte: «Die theologische Diskussion zum Thema ist vielschichtiger als die lehramtlichen Aussagen. Wir haben die Hoffnung, dass diese theologische Diskussionen damit seitens des kirchlichen Lehramts aufgegriffen werden.» 1990 sei der Verband wegen der Forderung, Frauen zur Weihe für kirchliche Ämter zuzulassen, von deutschen Bischöfen kritisiert worden. «Wir freuen uns sehr darüber, dass das kirchliche Klima sich seither so verändert hat.»

Nach Ansicht der Grünen-Politikerin Bettina Jarasch würde eine Öffnung des Diakonats für Frauen «der katholischen Kirche gut tun». Sie rücke damit wieder näher an die Lebenswirklichkeit der Gläubigen heran. «Wenn die Kirchenmänner nicht ernsthaft auch ihre Machterhaltungsstrukturen in Frage stellen, dann kommt die Kirche nicht aus der Vertrauenskrise heraus, in der sie seit Jahren steckt», so das Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Unterdessen hält der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf es zumindest theoretisch für möglich, «dass die Ergebnisse dieser Kommission zu Änderungen führen». Es bestehe kein Zweifel, dass es über Jahrhunderte in der Kirche Diakoninnen gegeben habe, die in einem analogen Ritus wie dem für Männer ordiniert worden seien, sagte Wolf der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). «Franziskus hat eine Diskussion wieder eröffnet, die viele für beendet hielten.»


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

KNA-Watch

  1. Ethan Hawke schätzt den Buddhismus - und meditiert beim Joggen
  2. Zwischen Queen und Sex Pistols - Sänger Campino wandelt in London auf
  3. Regisseur Almodovar hält «Opus Dei» für gefährlich
  4. Der 'Franziskus-Katholik'
  5. Einfach mal abhängen - Am Freitag ist der «Tag der Hängematte»
  6. Basketballstar Dennis Schröder will später nach Mekka pilgern
  7. Jesuitenpater Mertes fordert Aufarbeitung kirchlicher Homophobie
  8. Spiegel-Verlag startet Bezahlangebot im Internet
  9. Australischer Priester kämpft gegen Notwehr-Paragrafen
  10. 60 Prominente fordern von Grünen Unterstützung für Volker Beck







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  3. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  4. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  5. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  6. „Taste the North“ - kulinarischen Reise durch den Norden Europas. Ein Kochbuch vom Bonifatiuswerk
  7. Vatikan sagt alle Papstaudienzen bis 20. Oktober ab
  8. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  9. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  10. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  11. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  14. Europa „entseuchen“?
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz