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Türkei verstaatlicht Kirchen in Diyarbakir

30. März 2016 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
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Damit ist in der mesopotamischen Metropole, die auf eine lange christliche Tradition zurückblickt, nun keine einzige Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet.


Istanbul (kath.net/KNA) Die türkische Regierung hat alle Kirchen in der historischen Altstadt von Diyarbakir in Südostanatolien verstaatlicht. Wie die armenische Wochenzeitung «Agos» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wurde diese Entscheidung vom Kabinett verabschiedet und auch schon im Staatsanzeiger veröffentlicht.

Verstaatlicht werden demnach die armenische Surp-Giragos-Kirche, bei der es sich um eine der größten Kirchen im Nahen Osten handelt, sowie je eine protestantische, chaldäische, syrisch-orthodoxe und armenisch-katholische Kirche. Damit ist in der mesopotamischen Metropole, die auf eine lange christliche Tradition zurückblickt, nun keine einzige Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet.

Dem Staatsanzeiger zufolge sind von der Verstaatlichung im Eilverfahren außer den Kirchen auch 6.300 weitere Grundstücke in der Altstadt betroffen, die nach monatelangen Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Sicherheitskräften schwer zerstört ist. Unter den eingezogenen Bauten sind demnach auch Hotels und Kulturdenkmäler.

Der Direktor des staatlichen Stiftungsamtes, Adnan Ertem, sagte «Agos», die Verstaatlichung diene dem Schutz und dem Erhalt der historischen Bauten. Der Schritt sei notwendig gewesen, um der planlosen Bebauung der Altstadt Einhalt zu gebieten und die Schwarzbauten abzureißen. «Seien Sie sicher, wir wollen die historischen Bauwerke nur schützen», sagte Ertem der Zeitung.

Die türkische Regierung hatte kürzlich angekündigt, die von Kämpfen verwüstete Altstadt von Diyarbakir komplett neu aufbauen und restaurieren zu wollen. Diyarbakir werde «so schön wie Toledo», hatte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu angekündigt. Derzeit wird in Diyarbakir allerdings immer noch gekämpft.

Weil die christlichen Gemeinden und Kirchen in der Türkei keinen geregelten Rechtsstatus haben, waren die betroffenen Kirchen bisher überwiegend im Besitz von zweckgebundenen Stiftungen. Die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Diyarbakir, Nevin Solukaya, rief die Stiftungen auf, Rechtsmittel gegen die Verstaatlichung einzulegen.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Thomas05 30. März 2016 
 

Merkels Verantwortung nicht vergessen

Es ist Frau Merkel persönlich, die den Pakt mit dem Teufel gesucht hat!


8
 
 Helena_WW 30. März 2016 
 

Warum ist Einsatz für das Christentum in der Türkei, Erhalt des Christentums in der Türkei

Verbesserung der Lebensituation von Christen in der Türkei nicht auch Thema der Deutschen und Europäsichen Politik mit der Türkei. Wenn die Türkei nähr an Europa will, muss sie unsere Werte akzeptieren, dazu gehört auch wegen der Menschenrechte, Meinungs-, Bekenntnis- und Religionsfreiheit, dass selbstverständlich Christliches Leben, lebendige Religionsausübung der Christen in der Türkei sichergestellt sein müssen mit Kirchen, Klöstern erhalten und auch neu bauen. Was gibt den unsere "Islam gehört zu Deutschland" BK, Parteivorsitzende einer Partei die _C_ für Christlich als vorderes Attribut im Parteinamen trägt, die zudem evangelische Pastorentochter ist, schon die ganze Zeit für ein Muster ab, wenn sie sich nicht aktiv für die Christen einsetzt, nicht in Deutschland, nicht in deutschen Flüchtlingsheimen, nicht in ihrer Politik mit der Türkei, nicht im Einsatz gegen die Christenverfolgung weltweit. Das C ist Verpflichtung sonst ist ganze Partei unglaubwürdig, für mich nicht wählbar.


11
 
 H.v.KK 30. März 2016 
 

Trotz allem!

Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden!Momentan fühlen sich die türkischen Politdesperados ziemlich sicher und sind es wahrscheinlich auch.Der türkische Faschismus und der Islam sind zwar eine üble Geißel unserer Zeit,aber trotzdem nur eine Randbemerkung in Gottes Heilsplan!


12
 
 queenie 30. März 2016 
 

Nicht hinnehmbar

Sowie im internationalen Handel die Meistbegünstigungsklausel gilt und Handelsvorteile nur gewährt werden, wenn
sie auch dem Partner gewährt werden, so
sollte auch hier ein Riegel vorgeschoben werden. Visa bzw. Baugenehmigungen für Moscheen werden auch außer bei Asylsuchenden davon
abhängig gemacht, daß in den Herkunftsländern ein gleicher Schutz besteht, wie in den Einreiseländern/
Bauantragsländern. Im Handel wird so die Ausnutzung einer Vertragspartei vermieden. Rechtlich nicht ganz einfach aber machbar.


10
 
 Dottrina 30. März 2016 
 

Traurig und entsetzlich!

Ich befürchte, das Ganze wird so weitergehen, bis das Christentum auch aus der Türkei getilgt worden ist. Nicht nur die Einschränkungen im öffentlichen Leben werden zunehmen, man sieht es an der Art und Weise, wie Protestaktionen niedergeschlagen werden und Zeitungen "angepaßt" werden, auch liberale Türken werden immer mehr gegängelt. Die Christen sind - leider - am meisten benachteiligt. Alle Kritik von vernünftig argumentierenden Menschen in Deutschland im öffentlichen Leben werden mundtot gemacht oder müssen der "political correctnes" weichen. Irgendwann wird es zu spät sein.


20
 
 SCHLEGL 30. März 2016 
 

Das war zu erwarten

Die Stadt wird bereits in Karl Mays 2. Band erwähnt. Derzeit hat die Türkei den längeren Teil des Hebels. Die EU braucht sie, um den Zustrom der Flüchtlinge, an denen sowohl die USA, als auch Europa eine Mitschuld haben, einzudämmen, beziehungsweise sie zurückzunehmen.
Derzeit kann Erdogan und seine Helfershelfer relativ sicher sein, dass aus Europa KEIN PROTEST gegen die planmäßige Austilgung der Christen in der Türkei kommen wird. Die berühmte Stadt "Tur abdin", eine Hochburg der syrisch orthodoxe Kirche hatte vor 30 Jahren noch 300.000 christliche Bewohner, jetzt sind es weniger als 30.000. Ein syrisch katholischer Gläubiger hat mir berichtet, seine Kirche sei zu einem öffentlichen WC mit Nebenräumen umgebaut worden. Köster sind enteignet worden, Priester und Gläubige vertrieben. Der Völkermord an 1,6 Mio Armeniern durch die Türken 1915/16 ist in Österreich durchs Parlament anerkannt, in Deutschland hat man das aus "political correctnes" aus dem Programm genommen.Msgr.Franz Schlegl


28
 
 gerhard merschroth 30. März 2016 
 

Türkei verstaatlicht Kirchen

Kirchenschließung ist das wahre Gesicht des islamischen Staates Türkei und auch das wahre Gesicht von Frau Merkel: "Der Islam gehört zu Deutschland"


17
 

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