Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  2. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  3. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  4. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  7. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  8. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  9. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  10. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  11. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  12. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  13. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  14. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen
  15. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester

Türkei verstaatlicht Kirchen in Diyarbakir

30. März 2016 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Damit ist in der mesopotamischen Metropole, die auf eine lange christliche Tradition zurückblickt, nun keine einzige Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet.


Istanbul (kath.net/KNA) Die türkische Regierung hat alle Kirchen in der historischen Altstadt von Diyarbakir in Südostanatolien verstaatlicht. Wie die armenische Wochenzeitung «Agos» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wurde diese Entscheidung vom Kabinett verabschiedet und auch schon im Staatsanzeiger veröffentlicht.

Verstaatlicht werden demnach die armenische Surp-Giragos-Kirche, bei der es sich um eine der größten Kirchen im Nahen Osten handelt, sowie je eine protestantische, chaldäische, syrisch-orthodoxe und armenisch-katholische Kirche. Damit ist in der mesopotamischen Metropole, die auf eine lange christliche Tradition zurückblickt, nun keine einzige Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet.


Dem Staatsanzeiger zufolge sind von der Verstaatlichung im Eilverfahren außer den Kirchen auch 6.300 weitere Grundstücke in der Altstadt betroffen, die nach monatelangen Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Sicherheitskräften schwer zerstört ist. Unter den eingezogenen Bauten sind demnach auch Hotels und Kulturdenkmäler.

Der Direktor des staatlichen Stiftungsamtes, Adnan Ertem, sagte «Agos», die Verstaatlichung diene dem Schutz und dem Erhalt der historischen Bauten. Der Schritt sei notwendig gewesen, um der planlosen Bebauung der Altstadt Einhalt zu gebieten und die Schwarzbauten abzureißen. «Seien Sie sicher, wir wollen die historischen Bauwerke nur schützen», sagte Ertem der Zeitung.

Die türkische Regierung hatte kürzlich angekündigt, die von Kämpfen verwüstete Altstadt von Diyarbakir komplett neu aufbauen und restaurieren zu wollen. Diyarbakir werde «so schön wie Toledo», hatte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu angekündigt. Derzeit wird in Diyarbakir allerdings immer noch gekämpft.

Weil die christlichen Gemeinden und Kirchen in der Türkei keinen geregelten Rechtsstatus haben, waren die betroffenen Kirchen bisher überwiegend im Besitz von zweckgebundenen Stiftungen. Die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Diyarbakir, Nevin Solukaya, rief die Stiftungen auf, Rechtsmittel gegen die Verstaatlichung einzulegen.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Thomas05 30. März 2016 
 

Merkels Verantwortung nicht vergessen

Es ist Frau Merkel persönlich, die den Pakt mit dem Teufel gesucht hat!


8

0
 
 Helena_WW 30. März 2016 
 

Warum ist Einsatz für das Christentum in der Türkei, Erhalt des Christentums in der Türkei

Verbesserung der Lebensituation von Christen in der Türkei nicht auch Thema der Deutschen und Europäsichen Politik mit der Türkei. Wenn die Türkei nähr an Europa will, muss sie unsere Werte akzeptieren, dazu gehört auch wegen der Menschenrechte, Meinungs-, Bekenntnis- und Religionsfreiheit, dass selbstverständlich Christliches Leben, lebendige Religionsausübung der Christen in der Türkei sichergestellt sein müssen mit Kirchen, Klöstern erhalten und auch neu bauen. Was gibt den unsere "Islam gehört zu Deutschland" BK, Parteivorsitzende einer Partei die _C_ für Christlich als vorderes Attribut im Parteinamen trägt, die zudem evangelische Pastorentochter ist, schon die ganze Zeit für ein Muster ab, wenn sie sich nicht aktiv für die Christen einsetzt, nicht in Deutschland, nicht in deutschen Flüchtlingsheimen, nicht in ihrer Politik mit der Türkei, nicht im Einsatz gegen die Christenverfolgung weltweit. Das C ist Verpflichtung sonst ist ganze Partei unglaubwürdig, für mich nicht wählbar.


11

0
 
 H.v.KK 30. März 2016 
 

Trotz allem!

Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden!Momentan fühlen sich die türkischen Politdesperados ziemlich sicher und sind es wahrscheinlich auch.Der türkische Faschismus und der Islam sind zwar eine üble Geißel unserer Zeit,aber trotzdem nur eine Randbemerkung in Gottes Heilsplan!


12

0
 
 queenie 30. März 2016 
 

Nicht hinnehmbar

Sowie im internationalen Handel die Meistbegünstigungsklausel gilt und Handelsvorteile nur gewährt werden, wenn
sie auch dem Partner gewährt werden, so
sollte auch hier ein Riegel vorgeschoben werden. Visa bzw. Baugenehmigungen für Moscheen werden auch außer bei Asylsuchenden davon
abhängig gemacht, daß in den Herkunftsländern ein gleicher Schutz besteht, wie in den Einreiseländern/
Bauantragsländern. Im Handel wird so die Ausnutzung einer Vertragspartei vermieden. Rechtlich nicht ganz einfach aber machbar.


10

0
 
 Dottrina 30. März 2016 
 

Traurig und entsetzlich!

Ich befürchte, das Ganze wird so weitergehen, bis das Christentum auch aus der Türkei getilgt worden ist. Nicht nur die Einschränkungen im öffentlichen Leben werden zunehmen, man sieht es an der Art und Weise, wie Protestaktionen niedergeschlagen werden und Zeitungen "angepaßt" werden, auch liberale Türken werden immer mehr gegängelt. Die Christen sind - leider - am meisten benachteiligt. Alle Kritik von vernünftig argumentierenden Menschen in Deutschland im öffentlichen Leben werden mundtot gemacht oder müssen der "political correctnes" weichen. Irgendwann wird es zu spät sein.


20

0
 
 SCHLEGL 30. März 2016 
 

Das war zu erwarten

Die Stadt wird bereits in Karl Mays 2. Band erwähnt. Derzeit hat die Türkei den längeren Teil des Hebels. Die EU braucht sie, um den Zustrom der Flüchtlinge, an denen sowohl die USA, als auch Europa eine Mitschuld haben, einzudämmen, beziehungsweise sie zurückzunehmen.
Derzeit kann Erdogan und seine Helfershelfer relativ sicher sein, dass aus Europa KEIN PROTEST gegen die planmäßige Austilgung der Christen in der Türkei kommen wird. Die berühmte Stadt "Tur abdin", eine Hochburg der syrisch orthodoxe Kirche hatte vor 30 Jahren noch 300.000 christliche Bewohner, jetzt sind es weniger als 30.000. Ein syrisch katholischer Gläubiger hat mir berichtet, seine Kirche sei zu einem öffentlichen WC mit Nebenräumen umgebaut worden. Köster sind enteignet worden, Priester und Gläubige vertrieben. Der Völkermord an 1,6 Mio Armeniern durch die Türken 1915/16 ist in Österreich durchs Parlament anerkannt, in Deutschland hat man das aus "political correctnes" aus dem Programm genommen.Msgr.Franz Schlegl


28

0
 
 gerhard merschroth 30. März 2016 
 

Türkei verstaatlicht Kirchen

Kirchenschließung ist das wahre Gesicht des islamischen Staates Türkei und auch das wahre Gesicht von Frau Merkel: "Der Islam gehört zu Deutschland"


17

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Tugend

  1. Von den Tugenden des menschlichen Herzens
  2. Der neue Tugend-Terror
  3. Konservativ sein ist 'fortschrittlicher denn je'
  4. Das Zeitalter der Egoisten geht zu Ende







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. Papst in Sorge wegen Corona-Impfskepsis in der Bevölkerung
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  5. Papst Franziskus lehnt Rücktrittsangebot des Hamburger Erzbischofs Heße ab
  6. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  7. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  8. Genderkompatible Monstranz
  9. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  10. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  11. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  12. Über die Misere konfessioneller Buchhandlungen
  13. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  14. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
  15. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz