Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Netanjahu «Europa sollte sich schämen»

12. November 2015 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


EU-Kennzeichnungspflicht für Siedlerprodukte: Netanjahu warf EU-Kommission «unmoralische Entscheidung» vor. Aus Hunderten ähnlicher Streitfälle weltweit habe Brüsseler Kommission allein Israel ausgesucht, das gerade im Krieg gegen Terror stehe.


Jerusalem (kath.net/KNA) Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die EU-Kennzeichnungspflicht für Siedlerprodukte hart verurteilt. «Die Kennzeichnung von Produkten des jüdischen Staats durch die Europäische Union weckt dunkle Erinnerungen», sagte Netanjahu am Mittwoch in Jerusalem. «Europa sollte sich schämen.» Der Schritt diene weder dem Frieden noch der Gerechtigkeit, so der Regierungschef. Für Mittwochabend hatte das Außenministerium EU-Botschafter Lars Faaborg-Andersen einbestellt.


Netanjahu warf der EU-Kommission eine «unmoralische Entscheidung» vor. Aus Hunderten ähnlicher Streitfälle weltweit habe die Brüsseler Kommission allein Israel ausgesucht, das gerade im Krieg gegen Terror stehe. Die EU-Maßnahme werde der israelischen Wirtschaft nicht schaden; diese sei «stark genug, um das abzuwettern», so Netanjahu in einer auf Englisch verbreiteten Videobotschaft. Es seien «die palästinensischen Arbeiter in israelischen Unternehmen in Judäa und Samaria», die letztlich davon getroffen würden.

Die EU-Kommission hatte am Mittwoch Richtlinien erlassen, nach der Erzeugnisse aus israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten künftig als solche erkennbar sein müssen. Für andere Produkte bleibt die Kennzeichnung freiwillig. Die Pflichtangabe betrifft unter anderem von israelischen Unternehmen erzeugtes Obst und Gemüse aus dem Jordangraben und Kosmetikprodukte vom Toten Meer. Die Kennzeichnungspflicht geht auf einen Beschluss der EU-Außenminister von 2012 zurück.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Europa

  1. Bischofskonferenzen Europas beten in der Fastenzeit für Frieden
  2. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  3. Menschenrecht auf Abtreibung?
  4. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  5. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  6. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas
  7. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  8. Kardinal Filoni: "Europa braucht Re-Evangelisierung"
  9. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
  10. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz