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Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa

19. September 2021 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
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"Große christliche Tradition des Kontinents darf kein historisches Relikt werden"


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Der Papst wünscht sich eine lebendige und kreative Kirche in Europa. "Die große christliche Tradition des Kontinents darf kein historisches Relikt werden, sonst ist sie keine 'Tradition' mehr", sagte Franziskus am Freitag im Vatikan in einer Ansprache an Teilnehmer eines Treffens zum Thema "Katechese und Katecheten für die Neuevangelisierung". Hierfür brauche es die Tradition der Katechese, "aber lebendig, von Herz zu Herz, von Verstand zu Verstand, von Leben zu Leben", so der Papst. An der Begegnung nahmen Vertreter jener Kommissionen teil, die bei den Bischofskonferenzen in Europa für die Katechese zuständig sind.


Das Evangelisieren sei niemals "eine bloße Wiederholung der Vergangenheit", sondern brauche neue Sprachen und neue Vermittlungswege, führte Franziskus weiter aus. Er rief die Teilnehmer daher auf, aufmerksam und ohne vorgefertigte Meinung zuzuhören - auf die Kultur und Geschichte der Völker. Denn Katecheten seien Zeugen im Dienst der christlichen Gemeinschaft und unermüdliche Vermittler des Evangeliums.

Dabei sei die Katechese keine "abstrakte Vermittlung von theoretischem Wissen, das man sich merken muss, als wären es mathematische oder chemische Formeln". Bei der Katechese gehe es vielmehr um die Begegnung vor Ort, um das Wissen, dass der auferstandene Jesus Christus jeden liebe und ihn nie verlasse. Er selbst habe eine sehr enge Verbindung zu den beiden Katecheten aufgebaut, die ihn auf seine Erstkommunion vorbereitet hätten, berichtete Franziskus.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 21. September 2021 
 

Gläubige Katholiken wünschen sich eine gläubige und fromme Kirche, der

Maßstab ist Joh 14,21, was auch für den Glauben selbst gilt!
Fides qua und Fides quae, als Glaubensakt und
Glaubensinhalt (die unverfälschte und unverkürzte
kath. Glaubens- und Morallehre) sind untrennbar!
Jeder Katholik, der ein dogmenfreies Christentum
propagiert, egal wer, hat am kath. Glauben Schiffbruch erlitten, zur Erläuterung verweise
ich auf das Dok. im Link, welches für Theologen
und Gläubige gilt, egal welchen Standes!

Die Dislikes für Hw.Msgr. Schlegl und hape
lassen erkennen, welcher (Un)Geist dahinter steckt!

Wer sich zu Paul Weß und seinen Thesen bekennt,
hat sich klar als Neo-Modernist geoutet, mit
allen Konsequenzen, vgl. can. 1364(1) CIC!!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_doc_20111129_teologia-oggi_ge.html


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 Monika32 20. September 2021 
 

Begegnungen und Kreativität

haben wir ja mittlerweile genug. Es wird gesungen, getanzt und gefeiert. Aber gebetet wird nicht mehr. Gottesdienste sind "modern gefeiert" nichts anderes mehr als ein "Ableiern von Texten", nach denen der Priester fröhlich ins Auto springt um seine Pfründe (Pfarrvermögen immaterieller und materieller Art) zu verwalten. Sehr viele Priester haben sich mittlerweile mehr als Städtebausanierer bewiesen, als gezeigt zu haben, dass man auch das Stundengebet noch beten sollte.


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 hape 20. September 2021 

Liebe @SalvatoreMio u.a.,

vielen Dank für Ihre Rückmeldungen. Offenbar sieht @DKAHO einige Aussagen von Papst Franziskus auf einer Linie mit Paul Weß, was aber nach allg. Meinung der Rückmeldungen anderer Foristen nicht mehr katholisch wäre. Dieser Widerspruch muss wohl so stehen bleiben, da sich @DKAHO bislang nicht mehr gemeldet hat.

Was die roten Daumen angeht: ich selbst verzichte schon seit langem darauf, überhaupt rote Daumen zu verteilen. Manchmal juckt es mich zwar, aber an meinem Entschluss halte ich eisern fest.


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 SalvatoreMio 20. September 2021 
 

Byzantinische Liturgie

@Oh, lieber Fink! Herzlichen Dank! Dies werde ich mir anschauen, es wird ein Wundpflaster sein auf die hl. Messe, die ich gestern erleben musste ...


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 Fink 20. September 2021 
 

Byzantinische Liturgie mit Papst Franziskus in der Slowakei

Unten der Link zum Video ! Sehenswert !
.
@ SalvatoreMIo -"die vielen roten Daumen nach unten", das darf man nicht so ernst nehmen. Das sind Menschen, die wollen sich abreagieren. Die wollen nicht konstruktiv diskutieren. "Dampf ablassen" - Menschen sind halt so. Es gibt schlimmeres.

www.youtube.com/watch?v=_QxBurc9vH8


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 SalvatoreMio 20. September 2021 
 

Die vielen roten Daumen

Es ist mir ein Rätsel: einige Personen hier werden haufenweise mit "rotem Daumen" geehrt. Doch weshalb? Man könnte von 'Protestmeinungen' lernen. Also, was ist los, was denken die anderen?


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 Fink 19. September 2021 
 

Papst Franziskus und die byzantinische "Göttliche Liturgie" des Hl. Johannes Chrysostomus

Das war doch erstaunlich: wie im EWTN-Fernsehen zu sehen war (und das gibt es bestimmt als Video auf YouTube), hat Papst Franziskus bei seinem Besuch in der Slowakei eine solche byzantinische griechisch-katholische Liturgie gefeiert. Lebendig-kreativ? Ein Mensch voller Widersprüche.


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 Seeker2000 19. September 2021 
 

Nicht noch mehr Kreativität, bitte

Kreativität hat es in D schon genug. Hier bräuchte es endlich "back to the roots".

Kreativität ist gut, wennn sie ein Fundament hat, auf dem sie aufbaut, aber gerade das ist in D abhanden gekommen.
Also, erst mal "alles auf Anfang" und dann kann man kreativ werden.

Und das gilt für die Form und noch mehr für den Inhalt.


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 SCHLEGL 19. September 2021 
 

@hape

Was den Priester Dr. Paul Weß betrifft,haben Sie Recht!1975-78 war ich Kaplan der Pfarre St. Joseph II.In diesem Dekanat lag auch die Pfarre v. Dr. Weß(Machstraße),in der immer wieder liturgische Eigenmächtigkeiten vorgekommen sind.
Ebenso theologische Äußerungen von Dr. Paul Weß, die an Hans Küng erinnerten. Ich habe mir in unserem Pfarrblatt mit Zustimmung des Pfarrers einmal kein Blatt vor den Mund genommen (zum Beispiel wurde der eucharistischen Wein für die Gläubigen aus einem Krug in kleine Stamperln gegossen, die nach Ende der Liturgie in der Abwasch gereinigt worden sind!)
Natürlich habe ich mir damit keine Freunde gemacht, obwohl die älteren Priester des Dekanates auf meiner Seite waren. Ende der Neunzigerjahre äußerte sich der Wiener Alterzbischof Kardinal Dr. Franz König gegenüber einem mir bekannten Fachärztin aus dem AKH, negativ zu christologischen Ansätzen, die Dr.Weß in einem Buch vorgetragen hatte.


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 si enim fallor, sum 19. September 2021 
 

@ hape

Sie haben völlig Recht.
Der Klappentext, normalerweise vom Autor nicht verfasst aber doch genehmigt scheint nicht ganz in Ordnung zu sein (wobei solche Texte eher Werbecharakter haben und nicht so genau genommen werden können).

Man könnte denken, der von Ihnen verlinkten Klappentext grenzt oder verfällt sogar in Deismus, da der Glaube unterschätzt wird.

Glaube ist was anders als Ratio oder Erfahrung (auch wenn diese zur Gott geführt haben können) und viel wichtiger als beide.


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 SalvatoreMio 19. September 2021 
 

"Mein Herr und mein Gott!"

@Lieber hape: Wie sollten Sie falsch verstanden haben? Wenn ich Ihre Antwort lese zu @DKAHO und was Sie zum Theologen Paul Weß herausfanden, so genügt mir mein allererster Gedanke dazu, nämlich die 5 Worte des Apostels Thomas: "Mein Herr und mein Gott!" Mehr braucht es nicht. - Ich weiß, dass es Gnade ist und gleichzeitig Mühe kostet, festen Halt im Glauben zu finden. Doch von Theologen erwarte ich, dass sie uns dabei unterstützen und "feste Nahrung" geben und nicht irreführen.


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 hape 19. September 2021 

@DKAHO

Ich kannte Paul Weß bisher nicht und konnte auch nicht viel über ihn recherchieren. Nur einen Klappentext des Buches "Glaube aus Erfahrung und Deutung" (vgl. Link).

Sind Sie wirklich sicher, dass der Gott, von dem Paul Weß in diesem Buch spricht, derselbe Gott ist, von dem die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche spricht? –

Weß spricht von "Kirchen" im Plural, wo es doch nur eine Kirche gibt. Weß hält die Menschwerdung Gottes für einen Zirkelschluss. Er behauptet, im Neuen Testament werde Jesus nicht als Gott verstanden, sondern nur als der Gesandte Gottes. Und er rückt die katholische Doktrin in die Nähe des Fundamentalismus anderer Religionen.

Sind Sie ernsthaft der Meinung, Papst Franziskus würde mit all dem übereinstimmen? Sind Sie sich sicher, dass Sie damit Papst Franziskus und/oder der Kirche einen Gefallen tun? Ich würde mich freuen, wenn ich Sie falsch verstanden habe.

www.omvs.at/buch/glaube-aus-erfahrung-und-deutung/


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 Lämmchen 19. September 2021 
 

kreative Ideen

gibt es in der Deutschen Kirche (Absicht) zur Genüge. Vielleicht sollte sich der Vatikan mal anschauen, was für evangelisierende Rohrkrepierer diese so genannten Pastoralen Papiere aus den Ordinariaten sind.... z. B. Kirche am Ort in DRS - das Institut zur Neuevangelisierung in Bayern nehme ich hier ausdrücklich aus.


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 Chris2 19. September 2021 
 

Da rennt Franziskus offene Türen ein:

"Kreativ" ist man in den Kirchen und Messen schon lange und Glaubensinhalte werden auch kaum noch vermittelt. Und wo Inkulturation enden kann, hat Franziskus mit der Götzenstatue der Pachamama selbst am Besten illustriert...


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 DKAHO 19. September 2021 
 

Sehr kluge Worte des Papstes

Die Lehre Jesu in der jeweiligen Zeit deuten und leben und so für die Mitmenschen erfahrbar machen.
Es ist das, was der Wiener Theologe Paus Weß "Glauben aus Erfahrung und Deutung" nennt.


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