Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Tipi: Burka könnte zur Verschleierung möglicher Straftaten dienen

10. Juli 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Extremismus-Experte für Burka-Verbot: Vollverschleierung wirkt beängstigend auf viele Mitbürger. Die Burka ist ein geeignetes Verhüllungsstück. Damit könnte sie von Menschen mit bösen Absichten ausgenutzt werden.


Bonn (kath.net/pm/red)
Der integrationspolitische Sprecher und Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi sieht in einem Burka-Verbot eine politische Chance, um gegen islamischen Extremismus zu reagieren. Tipi sieht die Vollverschleierung als eine sicherheitsrelevante Gefahr für die Gesellschaft wie er in einer Presseaussendung mitteilt. Der Abgeordnete verweist dazu auf Frankreich. Dort ist das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit schon seit 2011 verboten. Das Verbot wrude auch vom Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt. In der Begründung des Urteils heißt es, dass Burka und Nikab eine Barriere zwischen der Trägerin und der Umwelt errichten und das Gefühl des Zusammenlebens in einer Gesellschaft untergraben würden. Daher sei das Verbot angemessen, zudem verstoße es auch nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, da es lediglich auf die Tatsache der Verschleierung des Gesichts ziele und nicht auf die religiösen Gründe dafür.


Für den CDU-Politiker Tipi ist die Burka mehr als nur eine Verschleierung und ein politisches Symbol für die Unterdrückung der Frau. Die komplette Verschleierung der Frau behindere nicht nur die Integration und das gesellschaftliche Zusammenleben. Sie sei auch mehr als nur frauenfeindlich. Für ihn ist die Burka ein sicherheitsrelevanter Gegenstand um terroristische Taten und mögliche Anschläge unbemerkt vor den Augen anderer auszuführen.

„Die Vollverschleierung wirkt beängstigend auf viele Mitbürger, denn man kann nicht sehen, wer darunter steckt. Die Burka ist ein geeignetes Verhüllungsstück. Damit könnte sie von Menschen mit bösen Absichten ausgenutzt werden. So bietet sie zum Beispiel die Möglichkeit Waffen, Sprengstoff oder ähnliches zu verstecken. Wenn jemand böse Absichten hat, ist die Burka ein geeignetes Mittel, um sich zu tarnen und damit ohne Verdacht zu schöpfen sein Ziel zu erreichen. Wir können nicht rechtzeitig reagieren, wenn sich ein Extremist mit einer Burka „verkleidet“. Damit gefährdet sie die öffentliche Sicherheit. Allein aus diesem sicherheitsrelevanten Grund müsste die Burka in unserem Rechtsstaat verboten werden“, fordert Tipi. „Natürlich sind nicht alle Burka-Trägerinnen als Terroristen anzusehen, aber dieses Kleidungsstück könnte als Verhüllung für mögliche Attentate missbraucht werden. Auch aus diesem Gesichtspunkt heraus, darf die Burka nicht nur als islamisches oder religiöses Symbol betrachtet werden. Wir können nicht nur unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit über ein Verbot diskutieren. Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen und zu handeln. Jetzt ist es an der Zeit, den europäischen Rechtsentscheid auch bei uns auf nationaler Ebene einzuführen und durchzusetzen“, fordert Tipi abschließend.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  2. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  3. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  4. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  5. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  6. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  7. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  8. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  9. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  10. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  6. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  7. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  8. Neues Eigentümer-Ehepaar lässt Ex-Epstein-Ranch drei Tage lang exorzieren
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  11. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  14. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  15. Passauer Bischof Oster warnt in Altötting vor Verfall des christlichen Menschenbildes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz