Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  12. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  13. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  14. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

Tipi: Burka könnte zur Verschleierung möglicher Straftaten dienen

10. Juli 2015 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Extremismus-Experte für Burka-Verbot: Vollverschleierung wirkt beängstigend auf viele Mitbürger. Die Burka ist ein geeignetes Verhüllungsstück. Damit könnte sie von Menschen mit bösen Absichten ausgenutzt werden.


Bonn (kath.net/pm/red)
Der integrationspolitische Sprecher und Landtagsabgeordnete der CDU-Fraktion Ismail Tipi sieht in einem Burka-Verbot eine politische Chance, um gegen islamischen Extremismus zu reagieren. Tipi sieht die Vollverschleierung als eine sicherheitsrelevante Gefahr für die Gesellschaft wie er in einer Presseaussendung mitteilt. Der Abgeordnete verweist dazu auf Frankreich. Dort ist das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit schon seit 2011 verboten. Das Verbot wrude auch vom Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt. In der Begründung des Urteils heißt es, dass Burka und Nikab eine Barriere zwischen der Trägerin und der Umwelt errichten und das Gefühl des Zusammenlebens in einer Gesellschaft untergraben würden. Daher sei das Verbot angemessen, zudem verstoße es auch nicht gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, da es lediglich auf die Tatsache der Verschleierung des Gesichts ziele und nicht auf die religiösen Gründe dafür.


Für den CDU-Politiker Tipi ist die Burka mehr als nur eine Verschleierung und ein politisches Symbol für die Unterdrückung der Frau. Die komplette Verschleierung der Frau behindere nicht nur die Integration und das gesellschaftliche Zusammenleben. Sie sei auch mehr als nur frauenfeindlich. Für ihn ist die Burka ein sicherheitsrelevanter Gegenstand um terroristische Taten und mögliche Anschläge unbemerkt vor den Augen anderer auszuführen.

„Die Vollverschleierung wirkt beängstigend auf viele Mitbürger, denn man kann nicht sehen, wer darunter steckt. Die Burka ist ein geeignetes Verhüllungsstück. Damit könnte sie von Menschen mit bösen Absichten ausgenutzt werden. So bietet sie zum Beispiel die Möglichkeit Waffen, Sprengstoff oder ähnliches zu verstecken. Wenn jemand böse Absichten hat, ist die Burka ein geeignetes Mittel, um sich zu tarnen und damit ohne Verdacht zu schöpfen sein Ziel zu erreichen. Wir können nicht rechtzeitig reagieren, wenn sich ein Extremist mit einer Burka „verkleidet“. Damit gefährdet sie die öffentliche Sicherheit. Allein aus diesem sicherheitsrelevanten Grund müsste die Burka in unserem Rechtsstaat verboten werden“, fordert Tipi. „Natürlich sind nicht alle Burka-Trägerinnen als Terroristen anzusehen, aber dieses Kleidungsstück könnte als Verhüllung für mögliche Attentate missbraucht werden. Auch aus diesem Gesichtspunkt heraus, darf die Burka nicht nur als islamisches oder religiöses Symbol betrachtet werden. Wir können nicht nur unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit über ein Verbot diskutieren. Es ist wichtig, ein Zeichen zu setzen und zu handeln. Jetzt ist es an der Zeit, den europäischen Rechtsentscheid auch bei uns auf nationaler Ebene einzuführen und durchzusetzen“, fordert Tipi abschließend.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  3. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  4. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  5. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  6. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  7. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  8. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule
  9. Berlin: Fastenbrechen mit ‚Allahu akbar‘-Rufen vor evangelischer Kirche
  10. Berliner Schule wollte Nicht-Muslime zum Ramada-Fastenbrechen verpflichten






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Vom Elend der Fürbitten
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  11. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  12. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  13. Der entschärfte Gott
  14. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  15. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz