Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

US-Kardinal nennt Kritik an Umwelt-Enzyklika «legitim»

22. Juni 2015 in Weltkirche, 34 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der republikanische Präsidentschaftsanwärter Jeb Bush hatte das päpstliche Lehrschreiben «Laudato si» mit den Worten kommentiert, er beziehe seine Wirtschaftspolitik nicht von Bischöfen, Kardinälen oder dem Papst.


Washington (kath.net/KNA) US-Kardinal Donald Wuerl hat verständnisvoll auf die Kritik des republikanischen Präsidentschaftsanwärter Jeb Bush an der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus reagiert. Bush, früherer Gouverneur von Florida, praktizierender Katholik und Skeptiker des Klimawandels, hatte das päpstliche Lehrschreiben «Laudato si» mit den Worten kommentiert, er beziehe seine Wirtschaftspolitik nicht von Bischöfen, Kardinälen oder dem Papst. Dazu sagte Kardinal Wuerl laut «Fox News Sunday», Bush vertrete «eine legitime Position».

Wuerl, Erzbischof von Washington, sagte weiter: «Ich möchte hoffen, dass kein Politiker Richtlinien von seinem Religionsausschuss, seiner Glaubensgemeinschaft bekommt.» Papst Franziskus lege auch keine politische Agenda vor, sondern spreche davon, «was wir tun sollen». Es sei «einer der großen Segen Amerikas», dass jeder seine Meinung äußern dürfe, so Wuerl.


Der Kardinal fügte hinzu, aus Sicht des Papstes sei Klimaerwärmung eine moralische Frage, weil sie «laut einigen Wissenschaftlern» vom Menschen verursacht sei und die ganze Menschheit betreffe, vor allem die Armen. Wirtschaft, Politik und Finanzen hätten immer auch eine moralische Dimension, weil es um Menschen gehe. Niemand könne sich auf persönliche, ökonomische, finanzielle oder politische Interessen zurückziehen, sagte Wuerl.

Mit Blick auf die am Donnerstag veröffentlichte Enzyklika «Laudato si» hatte Bush gesagt, er als konvertierter Katholik finde die Art, wie Papst Franziskus Menschen für den Glauben interessiere, «wirklich cool». Religion solle sich aber darum drehen, «wie wir bessere Menschen werden, und nicht um Dinge, die am Ende im politischen Bereich landen».

Der ebenfalls katholische und republikanische Präsidentschaftsanwärter Rick Santorum hatte bereits Anfang Juni gesagt, es gebe «dringendere Probleme auf der Welt» als die globale Erwärmung. Es sei eher Sache der Politiker als des Papstes, sich mit der Frage zu befassen: Schließlich seien die Abgeordneten für die politischen Entscheidungen verantwortlich, die US-amerikanische Arbeiter beträfen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Enzyklika

  1. Zeitung: Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. kommt nach Ostern
  2. Utopia – ein Schweifen im ‚Nicht-Ort“. La ‚Tercera Vía’
  3. Enzyklika ‚Fratelli tutti’: Papst Franziskus zitiert sich großteils selbst
  4. Österreicherin des Jahres: ‘Papst Franziskus ist ein Geschenk’
  5. Was an der Enzyklika ‚Laudato si’ auszusetzen ist
  6. Laudato Si': Warum ich trotzdem papsttreu bleibe!
  7. Ist die Wirtschaft an vielem schuld?
  8. Laudato si!
  9. Laudato si – ein Aufschlag für die katholische Umweltlehre
  10. Der Papst und die Öko-Spießer







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz