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'Herr Gröhe, bleiben Sie dem Leben treu!'

2. Dezember 2014 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Keine „Abortion to go“! BVL-Vorsitzender Martin Lohmann appelliert im Streit um die „Pille danach“ an den Gesundheitsminister, „keine fatale Fehlentscheidung zu treffen“.


Berlin/Bonn (kath.net/BVL) Keine „Abortion to go“! Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) warnt aus gutem Grunde vor einer möglichen Rezeptfreigabe der sogenannten Pille danach. BVL-Vorsitzender Martin Lohmann appelliert an den „geschätzten Hermann Gröhe, hier keine fatale und gefährliche Fehlentscheidung zu treffen“. Es bestehe „überhaupt keine Notwendigkeit, dass der Bundesgesundheitsminister eine Abtreibungspille rezeptfrei haben will, nur weil in Brüssel ein Ausschuss gehustet hat“, sagte Lohmann in Bonn. Dieser „vorauseilende Gehorsam“ sei letztlich „tödlich, weil diese Pille frühabtreibende Wirkung haben kann und durch Rezeptfreigabe faktisch zu einem Förderprogramm für eine verantwortungslose Sexualität auf Kosten menschlichen Lebens“ werden könnte. Zudem sind diese hochdosierten Hormone durch enorme Nebenwirkungen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Gesundheit der Frau.

Martin Lohmann: „Wenn es um den Schutz des Lebens geht, sind höchste Sorgfalt und Sensibilität gefordert. Es wäre völlig unglaubwürdig und geradezu absurd, wenn wir in Deutschland beim Schutz des Menschenlebens schlampen würden, während wir uns zum Glück beim Umwelt- und Klimaschutz um Vorreiterrollen bemühen. Frühabtreibung darf ebenso wenig zur Normalität werden wie Abtreibung. Eine vermeintliche Beratung in der Apotheke missachtet jede Verantwortung, die faktisch gegeben ist und nicht ausgeblendet werden darf.“

Deshalb bestehe die berechtigte Hoffnung, dass der christdemokratische Bundesminister sich von irrigen Überlegungen trennt und sich den nachgewiesenen Fakten und den damit verbundenen guten Argumenten öffnet. Wer eine gesundheitsgefährdende und im Einzelfall frühabtreibende Pille überall zugänglich mache, müsste schließlich auch erklären, warum nicht alle Medikamente und Pillen rezeptfrei sind.

„Aus gutem Grunde jedoch spielt das Gewissen und die Gewissenhaftigkeit des Arztes bislang noch eine Rolle in Deutschland. Diesen Vorsprung an Qualität sollte man nicht aus falschen Gründen opfern. Und Herrn Gröhe bitten wir: Bleiben Sie dem Leben treu!“



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Lesermeinungen

 queenie 2. Dezember 2014 
 

Beeindruckender Christ und Journalist

der sich als ehemaliger Chefredakteur der Rheinzeitung als auch für die Adoption von Kindern mit klarer Position einsetzte/einsetzt.


4
 
 Wunderburger 2. Dezember 2014 
 

Protest erheben!

Liebe Freunde!

Schreibt Herrn Bundesminister Gröhe Euren Protest gegen sein Vorhaben, dass die "Pille danach" rezeptfrei erhältlich sein soll. Hier seine Mail-Adresse:

[email protected]


3
 
 bellis 2. Dezember 2014 

Frühabtreibung - Apotheke

Frühabtreibung ist auch bei jeder "Anti-Baby-Pille" möglich und Frühabtreibung ist bei jeder Spirale gegeben - Welch ein Horror, Spiralträgerinnen von 15-45 Jahren mit max. 360 Frühabtreibungen - welch eine Hölle! Und die Männer snd mitschuldig!

Apotheke: Die Gewissensfreiheit der Apotheker, wie soll die geschützt sein (beim Arzt ist sie ja (noch) geschrieben)? Es gibt in Berlin eine Apotheke, die keine "Pille danach" abgibt. Der Apotheker wird von Muslimen geschätzt, seine Apotheke wurde zum Marsch des Lebens in Berlin verwüstet.
Es gibt also einen Beruf mehr, den ein Christ nicht mehr ausführen darf: Apotheker.


4
 
 mirjamvonabelin 2. Dezember 2014 
 

Danke, Herr Lohmann,

bin beeindruckt über diese Argumente, es geht dabei als erstes um den Schutz der Frau und in weiterer Folge um den Schutz des Lebens, dessen Trägerin die Frau ist.
...Förderprogramm für eine verantwortungslose Sexualität...
...enorme Nebenwirkungen eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Gesundheit der Frau...


4
 
 Dismas 2. Dezember 2014 

Danke lieber Martin Lohmann!!

Diese Einrede ist vollkommen zu unterstützen. Wir müssen der immer stärker werdenden "Kultur des Todes" entgegentreten.


5
 

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