Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  11. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „Wir wollten den Jom-Kippur-Tag würdigen, aber bebilderten mit Foto des Felsendoms in Jerusalem“
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Italienischer Priester verstößt ständig öffentlich gegen kirchliche Lehre: Nun suspendiert

UNO: Afrikanische Staaten wollen keine Homo- und Abtreibungsagenda

12. April 2014 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Westliche Staaten wollen die Abtreibung und Homosexualität in die Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen integrieren. Afrikanische Staaten wehren sich dagegen.


New York (kath.net/LSN/jg)
Die USA und einige europäische Länder haben eine Resolution bei der UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung eingebracht, mit der Abtreibung und Homosexualität gefördert werden sollen. Afrikanische Staaten haben dagegen protestiert. Die Resolution spricht diese Themen nicht direkt an, sondern bezieht sich auf andere Abkommen, in denen Abtreibung, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität behandelt werden.

Die USA, europäische und einige lateinamerikanische Länder versuchen seit einiger Zeit verstärkt, Abtreibung und Homosexualität in die Entwicklungspolitik der Vereinten Nationen zu integrieren. Es sind vor allem afrikanische Länder, die sich dagegen wehren. Sie sind der Ansicht, diese Fragen sollten auf nationaler Ebene und ohne den Druck supranationaler Organisationen beantwortet werden.

2010 hat die UN-Generalversammlung die Mitgliedsländer auf die Entwicklungspolitik der Weltbevölkerungskonferenz von Kairo 1994 verpflichtet. Darin wird die sexuelle und reproduktive Gesundheit behandelt, Abtreibung und Homosexualität aber nicht erwähnt. Viele Entwicklungsländer vertreten die Ansicht, die Politik von Kairo sollte nicht neu verhandelt oder interpretiert werden.

Bis jetzt kennen kein Vertrag und kein politisches Dokument der UNO ein Recht auf Abtreibung oder Homosexualität. Einige westliche Staaten wollen dies gemeinsam mit Verbündeten in Asien und Lateinamerika ändern.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 dalet 12. April 2014 

Vergangenheit in der Zukunft

Scheint mir eine neue Form von Kolonialisierung zu sein...

Hat sich eigentlich mal irgend jemand darüber aufgeregt, dass christliche Missionare mit ihrer Arbeit die genuinen Kulturen in Lateinamerika "zerstört" haben?
Und es sind genau die, die sich darüber beschweren, die vor 150 Jahren exakt dasselbe getan haben und es nun wieder tun wollen.


2
 
 pilgrim on the road 12. April 2014 
 

beide Seiten

Es scheint, als wuerden beide Seiten das Thema Homosexualitaet fuer sich benutzen wollen. Das eigentliche Problem dabei ist, dass heute viele Homosexuelle bloss durch die Gesellschaft dazu gemacht wurden. Sie werden dann instrumentalisiert, insbesondere fuer feministische Zwecke. Deshalb steht das Thema seit langer Zeit auf der Agenda einiger, feminisierter westlichen Staaten...und offenbar inzwischen auch asiatischer. Leider geht die Feminisierung einer Gesellschaft einher mit deren Glaubensverlust. Dass Feministinnen sich noch eher mit asiatischen Religionen anfreunden koennen (z.B. Hinduismus), liegt sicher daran, dass dort eine deutliche sexuelle Komponente enthalten ist. Eine Gratwanderung...


4
 
 Adson_von_Melk 12. April 2014 

Man beachte aber auch katastrophale Entwicklungen

wie zuletzt in Uganda, auch Nigeria war ähnliches zu hören.

Dort erhebt mittlerweile die Kath. Kirche ihre Stimme, um Homosexuelle vor staatlicher Verfolgung zu schützen. Ein kleineres, aber ganz neues Beispiel:

http://religion.orf.at/stories/2641016/

Auch in Indien verwahrt sich die Kirche mit Recht dagegen, den Homosexuellen mit dem Strafrecht begegnen. Sie erfüllt damit mit Leben, was der KKK 2358 festschreibt: Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen.

Dahinter steht die richtige Erkenntnis, dass man die Homosexuellen wohl kaum zu Christus führen kann, indem man sie recht garstig behandelt oder sie gar an Freiheit und Leben schädigt.

Hinter den unglaublichen Strafen, die in manchen afrikanischen Ländern jetzt (wieder) gefordert werden, vermute ich die üblichen Sündenbockmechanismen. Die dortigen Probleme sind weiß Gott andere als Homosexualität, aber eine Minderheit zu verfolgen ist immer so praktisch für die Mächtigen.


6
 
 Teetasse 12. April 2014 

Arme Länder können Ihre Bevölkerungspolitik nicht auf Einwanderung

aufbauen, wie das die westlichen Länder tun.
Wenn es bei uns keine Einwanderung mehr geben würde, würde sich die Abtreibungs- und Homopolitik von heute auf morgen um 180 Grad ändern.
Deshalb wäre sowas allein schon demographischer Harakiri für Afrika.


4
 
 Rolando 12. April 2014 
 

Der Papst nahm bereits dazu Stellung

http://www.kath.net/news/45572


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

UNO

  1. US-Regierung fördert Zugang zur Abtreibung ‚um Rassismus zu bekämpfen’
  2. UN-Sonderberichterstatterin bezeichnet Abtreibung als ‚radikaler Akt der Selbstliebe’
  3. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  4. UNO nimmt Genfer Lebensschutzerklärung auf
  5. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19
  6. UN-Generalsekretär: ‚Recht auf Abtreibung’ darf nicht ausgehöhlt werden
  7. ‚Falschmeldungen’ zu Corona: WHO will ‚Infodemie’ verhindern
  8. USA warnen UNO: Krise nicht zur Förderung der Abtreibung nutzen
  9. UN-Generalsekretär: Sexuelle und reproduktive Leistungen ‚wesentlich’
  10. UN-Frauenkonferenz wegen Coronavirus abgesagt







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  3. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  4. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  8. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  9. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  10. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  11. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  14. Der Gott des Gemetzels
  15. Joey Kelly: Um Mama zu retten, hätte sie Angelo abtreiben müssen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz