Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  5. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  6. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  7. So fühlt sich Nachhausekommen an
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  10. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!

Piratenjugend attackiert Bremer CDU-Politikerin

21. Jänner 2014 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik: Grönert unterschreibt Petition gegen umstrittenen Bildungsplan 2015 – Selbst die linksalternative Tageszeitung „taz“ verteidigte daraufhin die CDU-Politikerin im Artikel „Verlogene Dresche auf Grönert“


Bremen (kath.net/idea) Die Bremer CDU-Politikerin Sigrid Grönert (Foto) sieht sich heftiger Kritik aus politisch linksgerichteten Kreisen ausgesetzt. Der Grund: Die 54-jährige Bürgerschaftsabgeordnete zählt zu den bislang rund 149.000 Unterzeichnern einer Petition gegen den umstrittenen Bildungsplan 2015 für die allgemeinbildende Schulen in Baden-Württemberg. Der Entwurf sieht vor, dass Themen wie Homo-, Bi- und Transsexualität im Schulunterricht intensiver und fächerübergreifend behandelt werden. Grönert gehört der freikirchlichen Paulus-Gemeinde in Bremen-Habenhausen (Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden) an und war früher unter anderem Elternsprecherin der evangelikalen Freien Evangelischen Bekenntnisschule in Bremen. Die „Jungen Piraten Bremen“ werfen ihr in einem Offenen Brief vor, dass sie sexuelle Vielfalt ablehne. Dadurch würden Jugendliche in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Grönert habe sich als Mitglied der Bremer „Deputation Kinder, Jugend und Soziales“ sowie als sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion disqualifiziert.


Grönert: Bekenntnis zu Ehe und Familie

Demgegenüber betont die Erwachsenbildnerin, dass sich ihre Meinungsäußerung nicht gegen bestimmte Lebensentwürfe richte. Vielmehr wolle sie ein positives Bekenntnis zu Familie und Ehe ablegen, „wie es das Grundgesetz formuliert und wie es meinen christlichen Wurzeln entspricht“. Für sie seien Sexualität und Partnerschaft „eine zuerst persönliche und private Angelegenheit und Entscheidung“. Sie wolle eine altersgemäße und die Individualität bewahrende Behandlung dieser Themen in der Schule sichergestellt wissen. Daher stimme sie einer Erklärung der baden-württembergischen Landeskirchen und der dortigen katholischen Kirche zu, wonach jeder Form der Ideologisierung und Indoktrination zu wehren sei. Grönert weist ferner den in der Presse erweckten Eindruck zurück, dass sich das Anliegen der Petition in der Nähe rechtsextremistischen Gedankenguts bewege. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Bremen.

taz: „Verlogene Dresche auf Grönert“

Verständnis zollt ihr ein Kommentar der linksalternativen Tageszeitung „taz“. Unter der Überschrift „Verlogene Dresche auf Grönert“ heißt es, die CDU-Politikerin arbeite sich „an allem Möglichen ab, nicht aber an der Diskriminierung von Schwulen und Lesben“. Zu Recht habe die Vorsitzende der Linksfraktion, Kristina Vogt, auf Facebook darauf hingewiesen, dass Grönert „eine Menge vernünftiger Anträge zur Gleichstellung von Menschen mit Beeinträchtigung“ in die Bürgerschaft eingebracht habe. „Deshalb ist es verlogen, wenn sich Mitglieder ihrer eigenen Partei hinter ihrem Rücken über sie aufregen“, heißt es weiter. Auch die rot-grüne Regierungskoalition habe nicht viel für den Abbau von Diskriminierung getan.

Link zur Petition und zur Unterzeichnungsmöglichkeit: „Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“.

Foto © www.sigrid-groenert.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  2. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  3. Zwischen Wölfen und Brüdern
  4. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  5. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  6. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  7. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  8. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  9. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  10. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  3. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  8. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  9. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  15. MEHR hippe Missionare in Augsburg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz