Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

Mormonen bauen Tempel - ohne Kaffee und Flüche

26. November 2013 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Philadelphia steht eine der ungewöhnlichsten Baustellen der USA: Auf dem 5.600-Quadratmeter-Areal im Stadtzentrum wird nicht geraucht, nicht geflucht und kein Kaffee getrunken - höchstens gebetet.


Philadelphia (kath.net/KNA) In Philadelphia steht eine der ungewöhnlichsten Baustellen der USA: Auf dem 5.600-Quadratmeter-Areal im Stadtzentrum wird nicht geraucht, nicht geflucht und kein Kaffee getrunken - höchstens gebetet, wie die Online-Zeitung «philly.com» (Montag) berichtet. Die Verhaltensregeln gehören zu den Bedingungen des Bauherrn, der «Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage». Die landläufig als Mormonen bekannte Gemeinschaft errichtet im Geschäftszentrum der Hauptstadt Pennsylvanias einen Tempel und ein Besucherzentrum.


Bauarbeiter, die Koffein oder eine Zigarette brauchen, müssen die Straßenseite wechseln. «Der Grund ist, dass es heiliger Boden ist», sagte Kirchensprecherin Steffanie Anderson der Zeitung. Das Baugelände sei vor Beginn der Ausschachtungen gesegnet worden und solle mit dem gleichen Respekt behandelt werden wie ein Gotteshaus selbst.

Dem Bericht zufolge beginnen Besprechungsrunden des kirchlichen Auftraggebers mit Architekten und Vorarbeitern mit der Tageslosung und einem Gebet. Auf der Baustelle selbst seien eigens ernannte Tempelwächter zugegen, um auf die Einhaltung guter Sitten zu achten. Die Arbeiter hätten das betreffende Ehepaar, Alex und Pamela Carr aus Utah, inzwischen ins Herz geschlossen: «Jeden Mittwoch backen er und seine Frau 100 süße Teilchen», sagte Corinne Dougherty, eine andere Sprecherin. «Die Bauarbeiter sagen: 'Es ist Cookie Wednesday'! Sie lieben es.»

Laut dem Mormonen-Leiter für den Nordosten Nordamerikas, Robert
Smith, besteht bestes Einvernehmen mit der Stadtverwaltung. Philadelphias Bürgermeister Michael Nutter lobe das Projekt als «die sauberste Baustelle, die er je in der Stadt gesehen habe», so Smith. «Wir fegen die Bürgersteige und Straßen. Der Bauzaun ist wunderschön. Es ist kein Graffiti drauf, und das spiegelt das Engagement, das die Arbeiter da reinstecken», so der Mormonen-Obere. Bis 2016 soll das auf umgerechnet 52 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben fertig sein.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sekte

  1. Weltuntergangsstimmung bei der „Letzten Generation“
  2. Ex-Mitarbeiterin: Scientology hat mich zur Abtreibung gezwungen
  3. Bremen: Zeugen Jehovas können Religionsunterricht geben
  4. Bei den Zeugen Jehovas wird das Geld knapp
  5. Das Ende der 'Maria Divine Mercy'
  6. Das Ende der 'Maria Divine Mercy' Mit wüsten Beschimpfungen
  7. Gericht verurteilt Mitglieder der 'Zwölf Stämme'
  8. Mormonen: Kirchengründer hatte bis zu 40 Frauen
  9. Verfassungsschutz: Scientology will Wirtschaft unterwandern
  10. Die Hintergründe der 'Warnung'






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  3. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  4. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  5. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  6. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  7. Christus ist der Fels, der uns trägt
  8. Ökumenischer "Marsch für Jesus" zieht am 19. September durch Wien
  9. Der Realismus der Barmherzigkeit
  10. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  11. Libertas als Auftrag für Mensch und Frieden
  12. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  13. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz