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Verfassungsschutz: Scientology will Wirtschaft unterwandern

20. Mai 2014 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation Scientology versucht nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden derzeit in Nordrhein-Westfalen gezielt, kleine und mittelständische Unternehmen zu beeinflussen.


Düsseldorf (kath.net/KNA) Die vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation Scientology versucht nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden derzeit in Nordrhein-Westfalen gezielt, kleine und mittelständische Unternehmen zu beeinflussen. Über das Internet wolle Scientology vor allem Manager und Führungskräfte in der Wirtschaft ansprechen, sagte der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, am Montag in Düsseldorf bei der Vorstellung des aktuellen Verfassungsschutzberichtes. Der Zielgruppe würden Persönlichkeitstests für den Karriereaufstieg angeboten, für die bis zu 20.000 Euro verlangt würden.


Bei dem Test offenbarten die Wirtschaftsführer so viele persönliche und vertrauliche Daten über sich, dass sie anschließend für Scientology «erpressbar» seien, sagte Freier. Durch «geschicktes und verdecktes Marketing» nähere sich die Organisation kleinen und mittleren Unternehmen. Die Strategien zielten darauf ab, auf «raffinierte Weise» scientologische Technologien einzuführen und so weitere Mitglieder in der Unternehmensführung zu etablieren. «Auf diese Weise soll sukzessive die Infiltration der Wirtschaft betrieben und die Macht der Organisation ausgebaut werden», sagte Freier. Die Aktivitäten richteten sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung.

Scientology gilt als eine der zweifelhaftesten ideologischen Gruppierungen weltweit. Die Organisation «Church of Scientology» wurde 1954 vom US-amerikanischen Science-Fiction-Autor L. Ron Hubbard (1911-1986) gegründet. Sie erhebt den Anspruch, eine wissenschaftliche Religion zu sein, die als einzige den Menschen zum Glück in geistiger Vollkommenheit führt. Scientology zählt nach den Feststellungen des Verfassungsschutzes bundesweit 4.000 Mitglieder, davon 500 in Nordrhein-Westfalen. Zur Unterwanderung der Wirtschaft hat die Organisation laut Verfassungsschutzbericht einen Wirtschaftsverband gegründet, der als «World Institute of Scientology Enterprises» (WISE) firmiert. Der Verband bietet den Unternehmen und deren Führungskräften eigene Organisations- und Managementstrategien an. Der Verfassungsschutz verweist Ausstiegswillige und besorgte Familienangehörige an die vom Land NRW geförderte Sekten-Info NRW e.V. in Essen.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Auroraborealis 22. Mai 2014 
 

@willibald reichert

Gratiswerbung: Jet-Tankstellen sind gemeint.


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 Weinberg 21. Mai 2014 
 

Verdacht

Auch der von den USA und der EU protegierte Übergangs-Ministerpräsident der Ukraine Jazenjuk steht unter dem Verdacht, ein hochrangiges Mitglied von Scientology zu sein, ebenso wie seine Schwester, die in den USA lebt.


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 willibald reichert 20. Mai 2014 
 

Auroraborealis

Können Sie bitte erklären, was XXX-Tank-
stellen sind?


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 Auroraborealis 20. Mai 2014 
 

Jeder probiert es

Den Zeugen Jehovas gehört die Hälfte der
XXX-Tankstellen. Die verleihen auch Geld und dann ist man ihnen nicht nur zu Dank verpflichtet. Mafia-ähnlich.


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 willibald reichert 20. Mai 2014 
 

speedy

Und was ist mit den Rotariern, die sich
allein in Deutschland der Zugehörigkeit
so mancher Bischöfe und zumindest eines
Kardinals erfreuen können?


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 benefranz 20. Mai 2014 
 

Scientologie ist und war nie eine Kirche.

Diese wirtschaftskriminelle Vereinigung betreibt praktischeine Verhönung des Kreuzes.

Unter YouTube findet man viele Infos über die dubiosen Aktivitäten dieser "Kirche", die von Clearwater USA aus gelenkt wird.


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 Celine 20. Mai 2014 
 

Also doch

Also doch. Scientology war schon recht deutlich in den Schlagzeilen der Weltpresse. Dann war auf einmal auf Jahre hinweg das Interesse verloren und man hörte nichts. Jetzt ist es also doch wieder Thema. Was dort verzapft wird, kann man sich doch leicht vorstellen.Es geht offenbar ums Abkassieren.


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