Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  2. Papst an Fokolarini: freudiges Zeugnis für das Evangelium
  3. Benedikt XVI.: „Es gibt keine zwei Päpste. Nur einer ist Papst…“
  4. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  5. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  6. Initiative im Erzbistum München will mehr Aufgaben für Laien
  7. Künstliche Aufregung? - Pfarreigruß zu Ostern wurde nur an Männer verschickt
  8. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  9. Bätzing 2.0: Der Kampf geht weiter!
  10. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  11. Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden
  12. Papst Franziskus warnt vor neuer Sintflut
  13. Wo bleibt das Totengedenken für die vielen?
  14. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  15. "Austragendes Elternteil" - Australische Uni möchte "Mutter" und "Vater" abschaffen

Mormonen: Kirchengründer hatte bis zu 40 Frauen

12. November 2014 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für Smiths erste und eigentliche Gattin Emma hätten die zahlreichen Ehen ihres Mannes eine «entsetzliche Qual» bedeutet, räumt die Religionsgemeinschaft ein - Wegen ihrer Sonderüberlieferungen gelten Mormonen nicht als ökumenefähig


New York (kath.net/KNA/pl) Der Gründer der Mormonen, Joseph Smith Jr. (1805-1844), hatte bis zu 40 Ehefrauen (Foto: Smith inmitten seiner Frauen und Kinder). Wie die Zeitung «New York Times» (Dienstag) berichtet, legte die «Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage», wie die Mormonen offiziell heißen, historische Einsichten in das Privatleben ihres Propheten in einem umfassenden wissenschaftlichen Aufsatz dar.

Demnach ehelichte Smith neben seiner eigentlichen Gattin Emma, die er mit 21 Jahren heiratete, noch «zwischen 30 und 40» weitere Frauen, die teils ihrerseits schon einen Mann hatten. Die älteste, Fanny Young, war 56 Jahre alt, die jüngste, Vilate Murray Kimball, noch keine 15. Für Emma hätten die zahlreichen Ehen ihres Mannes eine «entsetzliche Qual» bedeutet, räumt die Religionsgemeinschaft ein.


Die Mormonen verweisen darauf, dass im 19. Jahrhundert sei eine Verheiratung von Mädchen im Teenager-Alter nicht unüblich gewesen sei. Zudem habe es sich in manchen Fällen bei Smith um eine «Siegelung» der Beziehung mit Blick auf die kommende Welt gehandelt. Die Ehen schlossen demnach nicht unbedingt eine sexuelle Beziehung ein.

Dem Beitrag zufolge war Smith spätestens 1843 zu der Überzeugung gelangt, dass die Vielehe dem Willen Gottes entspreche. Leitend dabei war die Vorstellung, dass in den «letzten Tagen» der Menschheit bestimmte Prinzipien der religiösen Ordnung wiederhergestellt werden müssten; dazu gehörte nach Smiths Auffassung auch die Praxis großer alttestamentlicher Gestalten wie Abraham, Isaak, Jakob und David, mehrere Frauen zu haben.

Die Mormonen publizierten in den vergangenen Monaten mehrere umfangreiche Essays, in denen sie umstrittene historische Punkte ihrer kirchlichen Lehre und Praxis kritisch darlegen. Dazu gehörte etwa der Ausschluss von Schwarzen vom Priesteramt, der 1978 aufgehoben wurde, sowie Einzelheiten zur Übersetzung des Buchs Mormon durch Smith.

Die Glaubensgemeinschaft der Mormonen beruft sich außer auf die Bibel auch noch auf das Buch Mormon, welches Smith 1827 angeblich gefunden haben soll. Wegen ihrer Sonderüberlieferungen und anderer Merkmale (beispielsweise erkennen sie das Nicänische Glaubensbekenntnis nicht an) gelten sie nicht als Christen im eigentlichen Sinn. Von den christlichen Kirchen und Gemeinschaften werden sie nicht als ökumenefähig anerkannt. Weder in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) noch im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) sind sie Mitglied.

Für das Material der KNA: (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto von Smith inmitten seiner Frauen und Kinder © Wikipedia/Gemeinfrei


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rademann 12. November 2014 

Dreifaltigkeit

Besonders wichtig ist, zu wissen, dass die Mormonen die Dreifaltigkeit Gottes ablehnen. Das macht sie besonders unfähig zur Ökumene. Denn während wir durchaus theologische Differenzen zur evangelischen Kirche haben, haben wir doch ein und dasselbe Gottesbild, nämlich einen Gott in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dies wird von den Mormonen wie von den Zeugen Jehovas abgelehnt.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sekte

  1. Ex-Mitarbeiterin: Scientology hat mich zur Abtreibung gezwungen
  2. Bremen: Zeugen Jehovas können Religionsunterricht geben
  3. Bei den Zeugen Jehovas wird das Geld knapp
  4. Das Ende der 'Maria Divine Mercy'
  5. Das Ende der 'Maria Divine Mercy' Mit wüsten Beschimpfungen
  6. Gericht verurteilt Mitglieder der 'Zwölf Stämme'
  7. Verfassungsschutz: Scientology will Wirtschaft unterwandern
  8. Mormonen bauen Tempel - ohne Kaffee und Flüche
  9. Die Hintergründe der 'Warnung'
  10. Sekten in Brasilien: 'Schneeballsystem' am Amazonas








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie im MÄRZ ein neues IPAD!
  2. Ex-Mönch will seinen Freund heiraten: „Ich wusste schon im Kloster, dass ich auf Männer stehe“
  3. US-Bischöfe raten von Covid-Impfstoffen AstraZeneca und Johnson & Johnson ab
  4. Traurigkeit, Schmerz und Verwirrung
  5. Benedikt XVI.: „Es gibt keine zwei Päpste. Nur einer ist Papst…“
  6. Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...
  7. Bätzing 2.0: Der Kampf geht weiter!
  8. Erzbischof Jedraszewski: ‚Great Reset’ kann nur in Christus gelingen
  9. Papst an Fokolarini: freudiges Zeugnis für das Evangelium
  10. Freispruch von Prof. Kutschera – Gericht: Meinung ist vom Grundgesetz geschützt!
  11. Papst will in Rom sterben - im Amt oder emeritiert
  12. „Das Ziel dieser Kampagne gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. ist sehr durchsichtig“
  13. Der Churer Medienbeauftragte Giuseppe Gracia verlässt nach Bischofsernennung das Bistum Chur
  14. Freiheit und/oder Sicherheit! Alles oder Nichts!
  15. Keine Priester-Laien-Pfarrleitung im Bistum Trier

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz