Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  3. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  4. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  5. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  6. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  7. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  8. „Gott ist mein Bräutigam“
  9. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  10. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  11. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  12. „Gender widerspricht sich selbst“
  13. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  14. Die Synodale Parallelgesellschaft
  15. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder

Mormonen: Kirchengründer hatte bis zu 40 Frauen

12. November 2014 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für Smiths erste und eigentliche Gattin Emma hätten die zahlreichen Ehen ihres Mannes eine «entsetzliche Qual» bedeutet, räumt die Religionsgemeinschaft ein - Wegen ihrer Sonderüberlieferungen gelten Mormonen nicht als ökumenefähig


New York (kath.net/KNA/pl) Der Gründer der Mormonen, Joseph Smith Jr. (1805-1844), hatte bis zu 40 Ehefrauen (Foto: Smith inmitten seiner Frauen und Kinder). Wie die Zeitung «New York Times» (Dienstag) berichtet, legte die «Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage», wie die Mormonen offiziell heißen, historische Einsichten in das Privatleben ihres Propheten in einem umfassenden wissenschaftlichen Aufsatz dar.

Demnach ehelichte Smith neben seiner eigentlichen Gattin Emma, die er mit 21 Jahren heiratete, noch «zwischen 30 und 40» weitere Frauen, die teils ihrerseits schon einen Mann hatten. Die älteste, Fanny Young, war 56 Jahre alt, die jüngste, Vilate Murray Kimball, noch keine 15. Für Emma hätten die zahlreichen Ehen ihres Mannes eine «entsetzliche Qual» bedeutet, räumt die Religionsgemeinschaft ein.

Die Mormonen verweisen darauf, dass im 19. Jahrhundert sei eine Verheiratung von Mädchen im Teenager-Alter nicht unüblich gewesen sei. Zudem habe es sich in manchen Fällen bei Smith um eine «Siegelung» der Beziehung mit Blick auf die kommende Welt gehandelt. Die Ehen schlossen demnach nicht unbedingt eine sexuelle Beziehung ein.

Dem Beitrag zufolge war Smith spätestens 1843 zu der Überzeugung gelangt, dass die Vielehe dem Willen Gottes entspreche. Leitend dabei war die Vorstellung, dass in den «letzten Tagen» der Menschheit bestimmte Prinzipien der religiösen Ordnung wiederhergestellt werden müssten; dazu gehörte nach Smiths Auffassung auch die Praxis großer alttestamentlicher Gestalten wie Abraham, Isaak, Jakob und David, mehrere Frauen zu haben.

Die Mormonen publizierten in den vergangenen Monaten mehrere umfangreiche Essays, in denen sie umstrittene historische Punkte ihrer kirchlichen Lehre und Praxis kritisch darlegen. Dazu gehörte etwa der Ausschluss von Schwarzen vom Priesteramt, der 1978 aufgehoben wurde, sowie Einzelheiten zur Übersetzung des Buchs Mormon durch Smith.

Die Glaubensgemeinschaft der Mormonen beruft sich außer auf die Bibel auch noch auf das Buch Mormon, welches Smith 1827 angeblich gefunden haben soll. Wegen ihrer Sonderüberlieferungen und anderer Merkmale (beispielsweise erkennen sie das Nicänische Glaubensbekenntnis nicht an) gelten sie nicht als Christen im eigentlichen Sinn. Von den christlichen Kirchen und Gemeinschaften werden sie nicht als ökumenefähig anerkannt. Weder in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) noch im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) sind sie Mitglied.

Für das Material der KNA: (C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto von Smith inmitten seiner Frauen und Kinder © Wikipedia/Gemeinfrei


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rademann 12. November 2014 

Dreifaltigkeit

Besonders wichtig ist, zu wissen, dass die Mormonen die Dreifaltigkeit Gottes ablehnen. Das macht sie besonders unfähig zur Ökumene. Denn während wir durchaus theologische Differenzen zur evangelischen Kirche haben, haben wir doch ein und dasselbe Gottesbild, nämlich einen Gott in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dies wird von den Mormonen wie von den Zeugen Jehovas abgelehnt.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sekte

  1. Weltuntergangsstimmung bei der „Letzten Generation“
  2. Ex-Mitarbeiterin: Scientology hat mich zur Abtreibung gezwungen
  3. Bremen: Zeugen Jehovas können Religionsunterricht geben
  4. Bei den Zeugen Jehovas wird das Geld knapp
  5. Das Ende der 'Maria Divine Mercy'
  6. Das Ende der 'Maria Divine Mercy' Mit wüsten Beschimpfungen
  7. Gericht verurteilt Mitglieder der 'Zwölf Stämme'
  8. Verfassungsschutz: Scientology will Wirtschaft unterwandern
  9. Mormonen bauen Tempel - ohne Kaffee und Flüche
  10. Die Hintergründe der 'Warnung'







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  3. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  4. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  5. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  7. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  8. „Gott ist mein Bräutigam“
  9. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  10. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  11. „Gender widerspricht sich selbst“
  12. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  13. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt
  14. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  15. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz