Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Zwischen «Tea Party» und «Merry Christmas»

10. November 2013 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sarah Palin verteidigt das Weihnachtsfest in Bethlehem. Von Ronald Gerste (KNA)


Washington (kath.net/KNA) Der christliche Glaube in den USA sei «under attack», unter Beschuss, meint Sarah Palin. Dies gelte ganz besonders für die christlichsten aller Feiertage: Weihnachten. Tatsächlich ist es im politisch superkorrekten Amerika in den vergangenen Jahren üblich geworden, sehr neutral «Happy Holidays» und nicht traditionell «Merry Christmas» zu wünschen. Die Gurus der politischen Correctness meinen: Durch zu viel Christentum in der Grußformel oder bei der Schaufensterdeko könnten die Gefühle von Atheisten oder Muslimen verletzt werden.

Genug damit, fordert die republikanische Politikerin. Das Weihnachtsfest und die in den meisten westlichen Verfassungen verankerte Religionsfreiheit müssten endlich auch für jene Religion gelten, die über Jahrhunderte die Grundlage eben dieser Gesellschaften gewesen sei oder auch heute noch sei: das Christentum. Dessen Anhänger sieht Palin gewissermaßen als Gastgeber moderner multikultureller Gesellschaften. Deshalb solle gerade ihnen auch religiöse Toleranz zugutekommen, verlangt Palin in einer Streitschrift, die am Dienstag offiziell erscheint.


Die Ex-Gouverneurin von Alaska und Überraschungskandidatin für die Vizepräsidentschaft im Jahr 2008 hat in den USA eine treue Fanbasis, die weitgehend identisch ist mit der als «Tea Party» bezeichneten ultrakonservativen Strömung innerhalb der Republikanischen Partei. Nun hat Palin nach Reflexionen über Familienwerte und Glauben in den USA («America by Heart») und einer Art Autobiografie («Going Rogue») ein Buch verfasst, das mit dem sie Zugang zu einem Publikum jenseits des religiös-konservativen Segments sucht.

Mit «Good Tidings and Great Joy: Protecting the Heart of Christmas» (Glückliche Neuigkeiten: Wie die Kernbotschaft von Weihnachten beschützt werden kann) will Palin jene ansprechen, die Political Correctness als Meinungsdiktat empfinden und ihrer überdrüssig geworden sind.

Aus Palins Warte ist in den USA die strikte Trennung von Staat und Religion zu einem Fetisch geworden. Munition für ihre These bieten ihr Fälle wie der eines Schulbusfahrers in Minnesota, der vor wenigen Tagen entlassen wurde, weil er - im Nebenberuf Pastor - mit den Kindern gebetet hatte. Von ähnlichem Kaliber ist die derzeit vor dem Obersten US-Gerichtshof verhandelte Frage, ob der Brauch in der Kleinstadt Greece im Bundesstaat New York, Sitzungen des Stadtrats mit einem gemeinsamen Gebet zu beginnen, gegen die Verfassung verstößt.

Bereits vor seinem Erscheinen ist Palins Buch auf der Rangliste des Internetbuchhändlers Amazon gut platziert. Zum Thema «Weihnachten» ist es gar die Nummer Eins. Am Dienstag beginnt die Präsentationsreise. Die erste Station ihrer Verteidigung des Weihnachtsfestes könnte nicht symbolträchtiger gewählt sein: Bethlehem. Bethlehem im Bundesstaat Pennsylvania.

Kurz-Doku aus der Zeit ihrer Präsidentschaftskandidatur: "Sarah Palin - Die Hintergründe"


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Bischof Barron lobt Vorgehen des US-Gesundheitsministeriums gegen ‚Geschlechtsanpassung‘
  2. US-Präsident Trump: ‚Religion kommt nach Amerika zurück‘
  3. Vatikan hebt Pfarraufhebungen in US-Diözese Buffalo auf
  4. US-Grenzschutzbeauftragter Homan: Wir haben 62.000 Kinder gerettet
  5. Nach Kritik: Universität Notre Dame führt Verpflichtung auf katholische Mission wieder ein
  6. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  7. Paul S. Coakley ist neuer Vorsitzender der US-Bischofskonferenz
  8. 10.000 Teilnehmer bei Staffellauf für den Lebensschutz in den USA
  9. Ein Zombie spaltet die amerikanische Rechte
  10. USA: Ungefähr 60 Abtreibungskliniken stellen 2025 ihren Betrieb ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  8. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz