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Käßmann prangert Rüstungsexporte an

9. Februar 2013 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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Luther-Botschafterin: Krieg ist immer ein Versagen der Politik


Dortmund (kath.net/idea) Scharfe Kritik an deutschen Rüstungsexporten hat die Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Foto), geübt. „Wir können doch nicht an Kriegen verdienen, die wir nachher betrauern“, sagte die frühere EKD-Ratsvorsitzende am 6. Februar in Dortmund. Vor rund 800 Zuhörern in der evangelischen Stadtkirche Sankt Reinoldi eröffnete sie die Vortragsreihe „Alle Achtung“ der Evangelischen Kirche von Westfalen zum „Jahr der Toleranz“ 2013. Sie forderte, mehr über die deutsche Waffenproduktion und die Rüstungsausgaben zu diskutieren: „Warum muss Deutschland den unrühmlichen dritten Platz unter den Rüstungsexportländern einnehmen?“ Laut Käßmann ist Krieg immer ein Versagen der Politik: „Die Auffassung, durch Krieg ließen sich Konflikte lösen, hat sich immer wieder als Irrtum erwiesen.“ Die Spirale der Gewalt müsse durchbrochen werden. Es komme darauf an, verstärkt „zivile Konfliktlösungen“ zu trainieren. Die Theologin kritisierte, dass die öffentliche Wahrnehmung viel zu stark fixiert sei auf religiös begründete Gewalt, etwa durch islamistische Selbstmordattentäter. Man müsse deutlich machen, „was an mühseliger Friedensarbeit von religiös motivierten Menschen geleistet wird“. Sie hätten einen langen Atem aus der Kraft des Glaubens. Das jüdisch-christliche Gebot „Du sollst nicht töten“ enthalte ein enormes Potenzial zur Konfliktbewältigung.


Toleranz braucht den Dialog der Religionen

Das Wesen der Toleranz beschrieb Käßmann so: „Das Eigene lieben, das Andere respektieren, aber trotzdem die eigene Wahrheit nicht in Frage gestellt sehen.“ Toleranz brauche den Dialog der Religionen, bedeute aber nicht, die Unterschiede einzuebnen. Es könne keine „Einheitsreligion“ geben. Sie ermunterte Christen, selbstbewusster ihren Glauben zu leben und das Evangelium weiterzugeben: „Ich wünsche mir bei Christen mehr Ausstrahlung. Treten sie für die Gottesebenbildlichkeit eines jeden Menschen ein!“ Käßmann erhielt minutenlangen Applaus für ihre rund einstündige Rede.

Foto Margot Käßmann: © www.ekd.de


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Lesermeinungen

  11. Februar 2013 
 

Nachtrag

Wo ist Kaeßmanns Stimme im Nahostkonflikt?

Sind die Greueltaten mit d e u t s c h e n
Waffen im Gazastreifen ihr nur eine S i l b e
erwähnenswert gewesen ?


1
 
 Flyskyman 11. Februar 2013 
 

Trauerspiel

Ich finde es ein Trauerspiel was sich die sogenannte CDU wieder mit der FDP einfallen lässt. Die CDU behauptet christlich zu sein hinterum werden aber Waffen, Panzer etc. nach Saudi Arabien verkauft man anscheinend nichts dazu gelernt nach dem 2. Weltkriegt!!!


0
 
 Nicole1610 9. Februar 2013 
 

Naives Gutmenschentum

Leider fällt Frau Käßmann mal wieder durch naives Gutmenschentum auf. Denkt sie wirklich, dass man mit Hitler hätte reden können? Glaubt sie ernsthaft daran, dass sie einen fanatischen Taliban zur Friedfertigkeit \"bekehren\" kann? Und zum leidigen Thema \"Toleranz\" empfehle ich jedem (und ganz besonders Frau Käßmann !!!) das Buch \"Kritik der reinen Toleranz\" von Henryk M. Broder !


4
 
 Gipsy 9. Februar 2013 

Es bleiben

ihr nicht mehr viele Themen zu denen sie etwas sagen kann,ohne dass hinter ihr seitens ihrer Glaubensgeschwister so vieles wieder zerdeppert wird.
Fast schon hätte ich mich mit dem \"Jahr der Toleranz\" anfreunden können , da lese ich im nächsten Beitrag auf dieser Seite die \"gelebte Intoleranz\" die das \"Jahr der Toleranz\" gerade als Farce erscheinen lässt.
Da kann auch der vorliegende Vortrag , der in sich nicht schlecht ist,nicht mehr die gewünschte Resonanz erzielen.Zu vieles stimmt nicht miteinander überein.


2
 
  9. Februar 2013 
 

Jedem seine eigene Wahrheit?

„Das Eigene lieben, das Andere respektieren, aber trotzdem die eigene Wahrheit nicht in Frage gestellt sehen.“
Auf den ersten Blick aalglatt, leider ohne erkennbar Christusnachfolge wozu Fr. K. an anderer Stelle gerne aufrufen möchte.
Bekehrung ist wirklich ein spannender Prozeß. Nur Mut.

Papst Benedikt drückte dies vor Weihnachten 2012 auf twitter trefflicher aus:
\"Wir haben die Wahrheit nicht, aber sie hat uns. Christus, der die Wahrheit ist, nimmt uns bei der Hand.\"


3
 
  9. Februar 2013 
 

Der Fall Käsmann

Ich zitiere:

Die Pille Ist ein Geschenk Gottes.
Im Münchner Liebfrauendom ausgesprochen.

Man hätte sie -wie Jesus die Händler -aus dem Gotteshaus vertreiben sollen.



Mehr gibts zu dieser Frau nicht zu sagen


3
 
 girsberg74 9. Februar 2013 
 

Margot Käßmann:
„Ich wünsche mir bei Christen mehr Ausstrahlung. Treten sie für die Gottesebenbildlichkeit eines jeden Menschen ein!“

Das hat sie klasse gesagt. Nix gegen ihre Menschenfreundlichkeit.

Es bleibt für ihre Glaubwürdigkeit lediglich die Frage, – etwa für Ökumene auf dem Feld der Bioethik – wo Gottesebenbildlichkeit beginnt, genauer, wo der Mensch beginnt.

Sonst ist ihr Reden nur Blech.


2
 
 Herbert Klupp 9. Februar 2013 
 

Böses Gutmenschtum

Frau Käßmann macht es sich zu leicht. Heult mit den Zeitgeist-Wölfen: immer ist der Westen Schuld - immer sind \"WIR\" Schuld - an allem.
Kriegerische Muslime - WIR sind schuld daran. Als ob die Al-Kaida ohne unsere Waffenexporte friedlich zu Hause sitzen würden. Eigentlich unerträglich, sowas !
Vor allem sollte der Frau Käßmann jemand die Augen öffnen: WIR führen gar keine Kriege mehr. Gemessen an den früheren Kriegen der europäischen Mächte sind das jetzt alles nur mehr große Polizeiaktionen - in Mali, in Somalia, in Afghanistan usw. !!!


3
 
 Linda 9. Februar 2013 

ich finde...

... mit dieser Meinung hat sie Recht, ganz egal was sie sonst noch manchmal sagt. Man kann ja auch mal einzelne Außerungen beurteilen. Finde es gut, wenn das auch gesagt wird, besonders auch im Zusammenhang damit, dass Christen für die Würde des Lebens von Anfang an eintreten- und nämlich auch für die, die schon am Leben sind, und das ihr Leben mehr zählt als die Kohle, die man mit Waffenherstellung und Verkauf verdienen kann...


5
 
  9. Februar 2013 
 

Ich möchte mal wissen wie Frau Käßmann

die Situation in Mali gelöst hätte. Durch Gespräche mit den Islamisten im Zelt etwa?
Richtig ist, dass wir, aber auch andere zu viele Waffen exportieren und dass manche Konflike möglicherweise auch durch Gespräche gelöst werden könnten. Leider gibt es aber Fanatiker, die nur mit Gewalt, zurückgedrängt werden können, weil sie selber ausschliesslich auf Gewalt setzen.


2
 
 Tisserant 9. Februar 2013 

Frau Ex-\"Bischöfin\" Käßmann liefert uns den Gutmenschen Dialüg vor! Wie hat Luther noch mal mit den Bauern verfahren im Bauernkrieg?? Wie war seine Meinung zu den Juden und zur Hexenverfolgung, rischdisch er vertrat die selbige vorherrschende Meinung nur war die seine noch mehr von einer Spur des Extremen geprägt. Und nun kommt sie die strahlende Gestalt des Weltfriedens, die ToleranzgenderIn! Ja Tolleranz ist ein so abgedroschenes Wort wie empört sein, ich kann dieses inhaltleere Gerede nicht mehr hören! Wer wie Frau Käßmann die Meinung nach der Quote richtet ist zwar kurzfristig Zeitgeitsmäßig in aber langfristig out! Und denken wir dran wie sie über die kath Kirche und über uns wahren Katholiken denkt! Die Schnittmengen der Funtionärskatholiken mit ihr sind bedeutend größer als angenommen!


5
 
  9. Februar 2013 
 

da hat sie schon recht...

...irgendwie jedenfalls.
Aber wenn ich an ihre untergriffigen Meldungen gegen die katholischen Kirche denke, dann fällt es mir schwer, gerade von ihr gesagt bekommen, was Toleranz ist....


4
 

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