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Zollitsch: Credo ist ein Fundament christlichen Glaubens und Handelns

11. Oktober 2012 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
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DBK-Vorsitzender Erzbischof Zollitsch feierte in Rom den 50. Jahrestag der Eröffnung des II. Vatikanums und der Eröffnung des „Jahres des Glaubens“ mit


Fulda (kath.net/dbk) Heute vor 50 Jahren wurde durch Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet. Mit einem Gottesdienst im Petersdom haben Papst Benedikt XVI. und Bischöfe aus der ganzen Welt dieses Ereignisses gedacht und gleichzeitig das „Jahr des Glaubens“ eröffnet.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch (Foto), lädt die Gläubigen ein, das „Jahr des Glaubens“ auch in Deutschland zu feiern. Von ihm erhofft er sich eine neue Strahlkraft in die Gesellschaft hinein. „Wir haben als Katholiken der Welt von heute Entscheidendes zu sagen. Unsere Stimme wird gehört und die Botschaft des Evangeliums ist aktueller denn je. Deshalb müssen wir unseren Glauben auch nicht verstecken. Ich lade dazu ein, den Glauben neu zu entdecken, zu bekennen und zu bezeugen. Wir müssen den Glauben neu wagen“, so Erzbischof Zollitsch heute in Rom. „Das ‚Jahr des Glaubens’ ist eine Motivation für den Glauben. Durch die Kraft des Glaubens können wir auch morgen noch die Welt verändern. Papst Benedikt XVI. lädt uns besonders ein, das Glaubensbekenntnis neu zu entdecken. Deshalb bitte ich die Gläubigen, sich dieses Gebet wieder stärker zu eigen zu machen. Das Credo ist nicht nur Bestandteil unserer Liturgie, es ist vor allem ein Fundament unseres christlichen Lebens, Glaubens und Handelns.“ Zollitsch äußerte sich dankbar für die Initiative des Papstes: „Heute morgen haben wir in Rom die Eucharistie mit Papst Benedikt XVI. gefeiert. Einmal mehr ist deutlich geworden, wie sehr die katholische Kirche Weltkirche ist. Diese Weltkirche ist geeint durch Liturgie und Gebet und durch den einen Glauben an Jesus Christus. Deshalb ist es gut, wenn im ‚Jahr des Glaubens’ der dritte Teil des Jesus-Buches von Papst Benedikt XVI. erscheint. Der Glaube an Jesus Christus hilft, Trauernde zu trösten, Mauern zu überwinden und von der Schönheit der Schöpfung zu sprechen.“

Erzbischof Zollitsch forderte zugleich eine stärkere Relecture der Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils. „Das Konzilsjubiläum ist eine Einladung, über die kommenden drei Jahre hinweg, den Schatz des Konzils neu zu heben.“ Dazu trage auch der Aufruf der deutschen Bischöfe bei, sich mit dem Konzil auseinanderzusetzen.

Die deutschen Bischöfe haben vor wenigen Wochen das Wort „Erinnern – Bewahren – Weitergeben“ zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils veröffentlicht. Mit dem Wort rufen sie die Beschlüsse und richtungsweisenden Reformen des Konzils in Erinnerung. „Auch das Zweite Vatikanische Konzil stand unter der Herausforderung, die überlieferte Lehre so zu erforschen und auszulegen, wie es die Gegenwart erfordert. Die Botschaft der Kirche muss immer in Bezug zu den Herausforderungen der jeweiligen Gegenwart gesetzt werden. Die Konzilsväter wollten die überlieferte Lehre wieder neu zum Sprechen bringen, um den Menschen von heute einen Zugang zum katholischen Glauben zu eröffnen. In unserem Wort gehen wir daher insbesondere auf die Erneuerung der Liturgie und das Wesen und den Auftrag der Kirche ein“, so Erzbischof Zollitsch. Das Konzil sei nicht lediglich ein bedeutendes Ereignis der Vergangenheit: „Das Konzil bleibt auch heute eine wichtige Orientierungsmarke auf dem Weg der Kirche. Zu diesen Herausforderungen gehören für uns Bischöfe zum einen die Krise des Glaubens in unserem Land, zum anderen der Anspruch des Evangeliums an die Lebensführung des Einzelnen. Das Konzil stellt fest, dass zu dieser Lebensführung auch gehört, sich den gesellschaftlichen und politischen Fragen zu stellen. Deshalb laden wir Bischöfe ein, in den kommenden Jahren mit uns das Konzilsjubiläum zu feiern. Wir sind dankbar für die vielfältigen Initiativen, die es bundesweit aus diesem Anlass gibt.“


Foto Erzbischof Robert Zollitsch: (c) Erzdiözese Freiburg


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