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'Der Glaube darf nicht ‚top secret‘ sein'

31. Jänner 2013 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Erzbischof Schick ruft zum Jahr des Glaubens die Christen auf, in ihrem Alltag über ihre Überzeugungen zu reden


Bamberg (kath.net/bbk) Erzbischof Ludwig Schick (Foto) hat die Christen aufgerufen, ihren Glauben nicht als geheime Privatsache zu betrachten. „Das Glaubensleben ist bei vielen heute ‚top secret‘, darüber wird nicht geredet, das geht keinen etwas an“, sagte Schick am Donnerstag anlässlich des Jahrs des Glaubens. Deshalb werde auch nicht mehr miteinander gebetet, dies sei aber der „Tod des Glaubens“, warnte der Erzbischof. „Was totgeschwiegen wird, stirbt.“ Er rief daher die Gläubigen auf: „Sprechen Sie zu Hause, in der Schule, am Arbeitsplatz über den Glauben, ihr christliches und kirchliches Leben. So geben Sie den Glauben auch weiter.“ Denn Glaube komme vom Austausch, vom Reden und Zuhören.


Der Oberhirte appellierte zudem an die Christen, über das Glück zu reden, ein religiöser Mensch zu sein und über den Himmel als Ziel jedes Gläubigen. Die Menschen sollten sich unterhalten über das, was die Bibel über Gott und den Menschen sage. Denn der Glaube beantworte die Grundfragen des Lebens: „Woher komme ich? Was ist der Sinn meines Lebens? Wohin gehe ich?“

Das Evangelium sei voller Anregungen und Verheißungen für ein glückliches Leben. „Ohne das Evangelium wird unsere Welt ärmer, geistloser und kälter“, sagte Schick. „Wir brauchen die Liebe Christi, die uns drängt, das Gute zu tun.“ Dazu brauche es Priester und Ordensleute sowie pastorale Mitarbeiter und Ehrenamtliche, die sich im Dienst der Kirche für Glaube und Leben, Evangelium, Tugenden und Werte einsetzen. „Es braucht jeden Getauften und besonders gute Familien“, sagte Bischof Schick und fügte hinzu: „Wir brauchen für unsere Kirche in Deutschland Männer und Frauen, die durch Wort und Tat den Glauben den Menschen unserer Zeit vor Augen malen.“

Weiterführender Lesetipp über einem Vorschlag der US-amerikanischen Bischofskonferenz: " Ein persönliches Zehn-Punkte-Programm für das Jahr des Glaubens"

Foto von Erzbischof Schick: (c) Erzbistum Bamberg/Sonja Krebs


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