Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Christen in der SPÖ strikt gegen PID

24. September 2012 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die PID «ist und bleibt in jeder Form ein Instrument der Selektion», betonte der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), Matthias B. Lauer


Wien (kat.net/KNA) Ein klares «Nein» zur Freigabe der Präimplantationsdiagnostik (PID) kommt von Christen in der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ). Die PID «ist und bleibt in jeder Form ein Instrument der Selektion», betonte der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), Matthias B. Lauer, am Sonntag in Wien. Aus diesem Grund beharre die ACUS «strikt auf der Ablehnung» einer PID-Freigabe.


Mit einer solchen Schritt würde «einer Mentalität nachgegeben, in der Kinder mit Behinderung als unerwünscht erscheinen und ihre Existenz als zu vermeiden gilt», erläuterte Lauer und kritisierte den jüngsten Mehrheitsbeschluss der österreichischen Bioethikkommission. Wenn die Regierung diesem Beschluss folge, so Lauer, «begibt sie sich weiter auf die abschüssige Bahn hin zur Eugenik, ob man will oder nicht».

Der ACUS-Vorsitzende warnte davor, kritische Stimmen gegen die Freigabe der PID von vornherein als unsachlich und moralisierend abzuqualifizieren. Die gegenwärtige Biopolitik dürfe nicht zu einer «eugenischen Bevölkerungspolitik» führen. «Das menschliche Existenzrecht ist nicht von zeitbedingten Diskursen abhängig und kann nicht den Interessen einer selektierenden Wunschkind-Ideologie geopfert werden», so Lauer.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Präimplantationsdiag

  1. Schutz vor Missbrauch in eklatanter Weise verletzt
  2. CDL weist Jens-Spahn-Vorschlag zur PID entschieden zurück
  3. "Sind für Jens Spahn Pharmainteressen wichtiger als Lebensschutz?"
  4. Schweizer Referendum gegen Fortpflanzungsmedizingesetz geplant
  5. Schweiz: Nach Ja zur PID befürchten Bischöfe Designerbabys
  6. 'PID verhindert nicht Leid, sondern eliminiert Leidende'
  7. Lebensrechtler rufen zur Transparenz bei PID auf
  8. Kardinal Meisner zur Bundesratsentscheidung über PID
  9. Bundesländer fordern wesentliche Änderungen an PID-Verordnung
  10. Ethikrat-Chefin warnt vor Selektion von Embryos nach Geschlecht







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  3. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  4. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  5. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  6. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  7. Der Heilige und das Tier
  8. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  9. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  10. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  11. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  12. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz