SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
- Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
- Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
- „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
- Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
- Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
- „Das Ende von Maria 2.0“
- 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
| 
Bundesländer fordern wesentliche Änderungen an PID-Verordnung20. Jänner 2013 in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Gesundheitsminister der Länder fordern u.a. Begrenzung der geplanten PID-Zentren für die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie mehr Kompetenzen für die einzurichtenden Ethikkommissionen.
Berlin (kath.net/KNA) Die Bundesländer verlangen vom Bundesgesundheitsministerium grundlegende Änderungen an der Verordnung zum Umgang mit Gentests an Embryonen außerhalb des Mutterleibes. Nach Informationen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) fordern die Gesundheitsminister der Länder unter anderem eine Begrenzung der geplanten Zentren für die sogenannte Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie mehr Kompetenzen für die einzurichtenden Ethikkommissionen. Das Bundeskabinett hatte die Verordnung im November beschlossen, nun muss ihr noch der Bundesrat zustimmen. Kommt es zu keiner Einigung, bleibt die PID nach dem Gesetz weiter verboten. 
Der Bundestag hatte die PID 2011 für Paare zugelassen, die eine Veranlagung für eine schwerwiegende Erbkrankheit in sich tragen oder mit einer Tot- oder Fehlgeburt rechnen müssen. Ohne Verordnung darf die PID nicht durchgeführt werden. Nachdem der Gesundheitsausschuss des Bundesrats Mitte der Woche getagt hat, wird die Länderkammer voraussichtlich am 1. Februar über die entsprechenden Anträge der Länder abstimmen. Der bayerische Gesundheitsminister Marcel Huber (CSU) erklärte auf Anfrage, die PID dürfe nur Anwendung finden, sofern sie «zwingend notwendig» sei. «So fordern wir, die Zahl der PID-Zentren zu beschränken. Auch die Anzahl der Ethikkommissionen muss niedrig gehalten werden: Wir wollen keinen Medizintourismus auf Kosten des Lebens», sagte der Minister. «Der Schutz des ungeborenen Lebens muss oberste Priorität haben.» Unions-Fraktions-Vize Johannes Singhammer (CSU) bekräftigte seine Kritik an der Vorlage aus dem Haus von Bundesgesundheitsminister Daniel Bar (FDP). «Die vorliegende Verordnung wird dem Ausnahmecharakter der PID nicht gerecht», sagte Singhammer der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). «Vielmehr ist entgegen der Intention des Gesetzgebers eine erhebliche Ausweitung zu befürchten.» Er äußerte die Hoffnung, dass der Bundesrat mit seinem Votum «dem Willen des Gesetzgebers wieder Geltung verschafft». Zugleich kündigte er ein gemeinsames Schreiben von sieben Abgeordneten aus allen Fraktionen an, um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen. (C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Anfaenger 20. Jänner 2013 | |  | zu befürchten ist auch was ein Aphoristiker so formulierte:
Ethikkommissionen sind die Nachhut
auf dem Rückzug der Moral. |  3
| | | | | Martin de Tours 20. Jänner 2013 | | | | @Marienzweig Sehr geehrte Damen,
nein, ich schätze Ihre Einstellung keineswegs als pessimistisch sondern als sehr realistisch ein. Wie C. G. Jung treffend darauf hingewiesen hat, dass nach dem \"Tod Gottes\" (Nietzsche) zwangsläufig der \"Übermensch\" erscheint. Auch er vergeht.
Die Selektion der Leben, die Leben dürfen, ist ein Indiz für das Wirken des \"Übermenschen\" = Wertung ohne Anerkennung einer Transzendenz. Irgendwann eliminiert der Mensch sich daher selbst.
Wie verlogen die Abtreibungsmoral ist, sehe ich - nur ein Beispiel - aus der Abspaltung der (uralten) Erkenntnis über das Leben des Ungeborenen, das uns ja bis zum Kitsch bildhaft als Fötenreaktionen via Kamera vorgeführt wird. Gleichzeitig spaltet man die Botschaft des Gesehenen ab, wenn dieses \"köstliche Wesen\" abgetrieben wird.
Gleichzeitig sollen wir nachdenklich erschauern, wenn wissenschaftlich dem zu kochenden Hummer Schmerzempfindung attestiert wird! (Bericht dieser Tage auf welt.onlin |  3
| | | | | 20. Jänner 2013 | | | | Der Weg ist bereits vorgezeichnet. Ich befürchte, die PID wird den selben Weg gehen wie sie bei der Abtreibung festzustellen ist.
Sie wird zur Normalität werden, auch wenn dies heute noch bestritten wird.
Schlimm wäre es, wenn wir uns einmal daran gewöhnt hätten!
Doch an wie vieles haben wir uns schon gewöhnt und angepasst, das lebensfeindliche Prinzip dahinter fällt uns kaum mehr auf.
Ich geb´s ja zu, in einigen -nicht in allen- Bereichen bin ich Pessimistin.
Oder ist es einfach nur Realismus, der mich um die zukünftige Handhabung der PID befürchten lässt? |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuPräimplantationsdiag- Schutz vor Missbrauch in eklatanter Weise verletzt
- CDL weist Jens-Spahn-Vorschlag zur PID entschieden zurück
- "Sind für Jens Spahn Pharmainteressen wichtiger als Lebensschutz?"
- Schweizer Referendum gegen Fortpflanzungsmedizingesetz geplant
- Schweiz: Nach Ja zur PID befürchten Bischöfe Designerbabys
- 'PID verhindert nicht Leid, sondern eliminiert Leidende'
- Lebensrechtler rufen zur Transparenz bei PID auf
- Kardinal Meisner zur Bundesratsentscheidung über PID
- Ethikrat-Chefin warnt vor Selektion von Embryos nach Geschlecht
- Christen in der SPÖ strikt gegen PID
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
- Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
- Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
- Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
- Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
- ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
- Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
- Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
- Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
- US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
- Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
- Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
- „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
- Wenn das Nein nicht mehr zählt
|