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Olympische Spiele: Mit der Bibel auf die Ehrenrunde

11. August 2012 in Jugend, 11 Lesermeinungen
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Usain Bolt: Ohne Gott wären meine Erfolge nicht möglich gewesen.


London (www.kath.net/ idea)
Zahlreiche Athleten haben sich bei den Olympischen Spielen in London zum christlichen Glauben bekannt. Der jamaikanische Doppel-Olympiasieger Usain Bolt (100 und 200 Meter) schrieb über den Kurznachrichtendienst Twitter im Internet: „Ich möchte Gott für alles, was er für mich getan hat, danken. Denn ohne ihn wären meine Erfolge nicht möglich gewesen.“ Der 25-Jährige hatte am 9. August als erster Athlet seinen Olympiasieg über die 200-Meter-Strecke verteidigt. Zuvor hatte er bereits über die 100- Meter-Distanz erneut gewonnen.

Der Protestant, dessen Mutter Adventistin ist und der sich wie sein Vater baptistisch orientiert, dankte Gott auch für seinen Trainer Glenn Mills: „Ich bin gesegnet, dass der himmlische Vater dich in mein Leben gebracht hat“, so Bolt über Mills. Vor jedem Start bekreuzigt sich der Leichtathletik-Star. Insgesamt holte Bolt bereits fünfmal olympisches Gold, zudem war er fünfmal Weltmeister und hält die Weltrekorde über 100 (9,58 Sekunden) und 200 Meter (19,19 Sekunden). Am 11. August hat Bolt die Chance, mit der 4x100-Meter-Staffel erneut Gold zu gewinnen.


Talent ist ein Geschenk Gottes

Auch die US-amerikanische Olympiasiegerin Allyson Felix (Los Angeles) spricht öffentlich über ihren christlichen Glauben. Die 26-Jährige siegte am 8. August über 200 Meter mit einer Zeit von 21,88 Sekunden. Bereits vor den Spielen hatte sie bekannt, dass ihr Talent ein Geschenk Gottes sei. Nur für ihn laufe sie. In einem Interview mit dem US-Internetportal about.com sagte sie, ihr Lieblingsvers in der Bibel stehe im Philipper-Brief (1,21): „Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.“ Die Pfarrerstochter hatte bereits 2008 in Peking mit der 4x400-Meter-Staffel Gold gewonnen.

„Gott ist gut“

Eine Teamkollegin der Sprinterin, Sanya Richards-Ross (Austin/Texas), ist ebenfalls bekennende Christin. Nach ihrem ersten Olympiasieg über 400 Meter am 5. August nach zwei gescheiterten Anläufen 2004 und 2008 schrieb sie auf Twitter: „Meine Stärke kommt von ganz oben. In diesem Moment bin ich gesegnet.“ Man müsse immer an die eigenen Träume glauben, denn Gott sei gut. Die 27-Jährige geht nach eigenen Angaben jeden Sonntag in den Gottesdienst. Außerdem habe sie mit ihren zwei Schwestern einen privaten Bibellesekreis gegründet.

„Gott tut verrückte Dinge“

Ein Bekenntnis zum christlichen Glauben legte auch der US-Weit- und Dreispringer Will Claye ab: Der 21-Jährige nahm seine Bibel zusammen mit der US-Flagge mit auf die Ehrenrunde. Er hatte am 4. August Bronze im Weitsprung (8,12 Meter) und am 9. August Silber im Dreisprung (17,62 Meter) gewonnen. Damit ist er der erste Athlet, der seit 1936 in beiden Wettbewerben eine Medialle erringen konnte. „Das ist unglaublich. Gott tut verrückte Dinge“, sagte er anschließend in einem Interview.

Gott ist nicht nur für Gewinner da

Doch nicht nur für Medaillengewinner spielt Gott eine herausragende Rolle. Der Marathonläufer Guor Marial wurde einst als Sklave im Südsudan gehalten und von arabischen Nomaden verschleppt. Er verlor acht seiner zehn Schwestern und Brüder im sudanesischen Bürgerkrieg, der über 20 Jahre dauerte. Der 28-Jährige Christ tritt am 12. August als staatenloser Marathon-Läufer an. „Dass ich bei Olympia starten kann, ist wie ein Zeichen. Gott zeigt mir den Weg, er hilft anderen durch meine Geschichte“, sagte Marial der britischen Zeitung „The Times“ (London). Heute lebt er in Flagstaff (US-Bundesstaat Arizona). Marial startet bei den Olympischen Spielen unter der Flagge der „Unabhängigen Olympischen Athleten“, die die Olympischen Ringe auf weißem Grund zeigt. Eine Medaille wird er voraussichtlich nicht gewinnen. „Ich bin dabei. Allein das ist wie eine Goldmedaille“, sagt er.

Foto: (C) Erik van Leeuwen, Wikipedia


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Lesermeinungen

 Medugorje :-) 25. August 2012 

EINFACH SUPER:-)

Gott segne Usain Bolt :-)

Gottes und Marien Segen


0
 
 Fuchsele 16. August 2012 

@ Dismas & Psalm 1

Ist es ein Bekenntnis, oder ist es keines? Manche Menschen suchen wirklich immer \'ein Haar in der Suppe\'.
Ich bewundere junge evangelikale Menschen, die sich bemühen Menschen Menschen für JESUS zu gewinnen. Ich schäme mich, wenn ich denke, dass Meike, nachdem sie nicht mehr auf einem Parkplatz eines Supermarktes mit Menschen beten darf, von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung geht - sie sagt, dass sie sich oft sehr überwinden muss - und Menschen von JESUS erzählt. Warum überheben wir uns über sie? Beten wir, dass der Hl. Geist ihnen die Gnade der Erkenntnis schenken möge, dass JESUS Petrus die Aufgabe der Leitung der Kirche gegeben hat.
Vergessen wir auch nicht, dass neben der katholischen Kirche die Evangelikalen die am meisten verfolgte Gruppe von Christen ist. GOTT SEGNE SIE UND UNS, dass SEIN REICH wachse und zur EINHEIT unter SEINEM Stellvertreter, dem Nachfolger des Hl. Petrus, finde.


1
 
 Andy2 14. August 2012 
 

Gott ist nicht nur für Gewinner da

Ich weiß nicht ob das Bekreuzigen vor dem Start wirklich so ein Ausdruck besonderen Glaubens ist. Bei Bolt, der zusätzlich noch zum Himmel hinaufzeigte und dann auch sich, habe ich eher den Eindruck, dass dies Showcharakter hat. Im Übrigen bekreuzigen sich viele Sportler vor dem Start. Warum hilft Gott ausgerechnet Bolt? \"Gott ist nicht nur für Gewinner da\" beeindruckt da schon mehr.


0
 
 Andronikos 12. August 2012 

Bescheidenheit

„Ich bin dabei. Allein das ist wie eine Goldmedaille“
(Guor Marial )

Das es noch solche Athleten gibt.. einfach bewundernswert :*)


2
 
 FranciscoL 11. August 2012 

@Cölestin

So ist es.Beeindruckend,wie Sie sagen..Sie zog ein Bild der hl.Jungfrau und des Kindes hervor,zeigte es in die Kamera,kniete nieder,und betete einen Moment intensiv,während sie sich das Bild in das Gesicht legte.Sie schlug auch ein Kreuz vor Beginn des Laufes.


2
 
 Cölestin 11. August 2012 

Dank an Maria und Jesus.

Beeindruckend war gestern auch das Bekenntnis der 5000-Meter-Olympiasiegerin Meseret Defar. Dazu ein Bild:
http://media.courierpress.com/media/img/photos/2012/08/10/520120810143444001_t607.JPG


3
 
 christawaltraud 11. August 2012 
 

@Dismas

mit Verlaub: in Deinen Augen und der Stimme Deines Herzens scheint da etwas \"verwirrt\" zu sein. Ob Gott das auch so sieht? Mir fällt da der \"Splitter im Auge des anderen\" und der \"Balken im eigenen Auge\" ein. Oder der Pharisäer, der sagt: \"Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin,... oder auch wie dieser Zöllner dort.\"(Lk 18,11).

Sind wir doch froh darüber, dass unserem Herrgott Ehre zuteil wird, auch bei dieser Olympiade!


7
 
 Dismas 11. August 2012 

@Psalm1

ja, ziemlich verwirrt, wie es leider bei den protestantischen Denominationen leider ist. Beten wir, dass auch er \"Heim kommt\"!!


3
 
 Psalm1 11. August 2012 
 

Mutter Adventistin, Vater Baptist, und Sohn bekreuzigt sich (katholischer Gestus) vor jedem Start - bemerkenswerter Mix.


2
 
 Herbert Klupp 11. August 2012 
 

Einfach und gut - sehr schön !

\"Vor jedem Start bekreuzigt sich der Leichtathletik-Star\"

So einfach kann es sein, reinen Glauben zu bekennen


3
 
 bernhard_k 11. August 2012 
 

Auffallend

Es ist auffallend und schön, dass gerade unter (Spitzen-)Sportlern viele bekennende Christen sind. Sportler sind ja oft große Vorbilder für Jugendliche, und deshalb ist es doppelt schön... Alles Gute für die Staffel heute :-)


6
 

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