Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  7. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  8. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  9. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  10. Realitätsverlust im Bistum Chur
  11. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  12. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  13. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  14. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  15. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen

‚Der christliche Glaube macht lebenstauglich und einsatzpflichtig‘

25. Juni 2012 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick: „Liturgie muss mit dem Leben zu tun haben, andernfalls droht sie zur Folklore zu werden“


Andechs (kath.net/bbk) Der christliche Glaube muss nach Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick (Foto) im Alltag gelebt werden. Gebet und Besinnung, Gottesdienst und Einkehrtage müssen für den Dienst in der Welt bereiten, müssen mit dem alltäglichen Leben zu tun haben und auf die Mitmenschen hin orientieren. „Andernfalls drohe die Liturgie als Feier des Glaubens zur Folklore zu werden“, mahnte der Erzbischof am Sonntag beim Dreihostienfest im oberbayerischen Andechs.

Jesus Christus sei unter uns in der Gestalt des Brotes, sagte Bischof Schick. Das sei ein sprechendes Zeichen, denn Brot sei ein Grundnahrungsmittel. „Gott wird Brot, weil er unseren Alltag nähren will“, erläuterte er und betonte: „Jesus Christus wandelt sich nicht zur Sahnetorte für die Festtage und die außergewöhnlichen Stunden unseres Lebens.“ Er wolle unsere Kraft und Stärke sein für Ehe und Familie, Beruf und Politik, gute und schwere Tage. „Unser Gott ist uns Menschen nahe, er identifiziert sich mit uns und unserem Leben, damit unser Leben gelingt und fruchtbar wird“, betonte der Erzbischof.


Keine andere Religion sei so mit dem „normalen Leben“ der Menschen verbunden wie das Christentum. Der theologische Begriff „Inkarnation“ bedeute Fleischwerdung und Eingehen in unsere Welt. Die Inkarnation Gottes in Jesus Christus meine, Gott kommt in unsere Welt, ohne in ihr aufzugehen. Infolgedessen versetze der christliche Glaube in das vielfältige menschliche Leben hinein und nehme nicht heraus. „Unser Glaube macht die Gläubigen lebenstauglich und einsatzpflichtig.“ Erzbischof Schick fügte hinzu: „Christ ist man mitten in der Welt oder man ist es nicht.“ Das verbiete nicht, sich zu Gebet, Betrachtung, Besinnung, Exerzitien und Umkehr zurückzuziehen und die kirchlichen Feste und Wallfahrten zu begehen. „Aber immer, um dann umso besser das Christsein für das Wohl und Heil der Menschen zu leben.“

Foto Erzbischof Ludwig Schick: (c) Bistum Bambert


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  26. Juni 2012 
 

Folgt dem Beispiel Christi

Lieber Erzbischof Schick Danke:-)
Gott segne Sie


0
 
 Ester 25. Juni 2012 
 

Naja es stimmt schon, das

in Christus Gott sich in unsere Welt inkarniert hat,. aber ich finde immer es wird verkehrt, wenn man nicht darauf abhebt., das es nbicht darum geht, das Gott zu den menschen kommt, sondern darum das der Mensch zu Gott kommt.
Also Weihnachten ohne Ostern und Himmelfahrt betrachtet.
Christus ist gekommen um das rein Innerweltliche zu öffnen und uns aus dem rein Innerweltlichen, egal wie gut und gerecht es ist zu erlösen.


0
 
  25. Juni 2012 
 

Eucharistie – Nahrung für den „neuen Menschen“

Ohne Bischof Schlick kritisieren zu wollen, frage ich mich, ob das Spezifische des Sakraments der Eucharistie in dieser Zusammenfassung seiner Predigt schon zum Ausdruck kommt. Man kann das Sakrament der Eucharistie als Stärkung in den Wechselfällen des natürlichen Lebens verstehen – und das scheint Bischof Schlick zu betonen – oder aber auch als Nahrung für ein übernatürliches Leben, für das Leben des „neuen Menschen“ (vgl. Paulus), der als Jünger Christi teilhat an der Mission der Kirche, Licht der Welt zu sein. Das eine schließt das andere natürlich nicht aus, aber die zweite Bedeutung hebt die Eucharistie aus einer allgemein-religiösen Dimension in die Dimension des Glaubens, und es wird erst in der zweiten Bedeutung verständlich, warum die Euchraistie ein Sakrament der Initiation ist, und warum man es nur im Stand der Gnade empfangen kann.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Bamberg

  1. Bamberger Erzbischof Schick warnt vor „Liturgie light“
  2. Erzbischof Schick: 'Augen auf, Ohren auf und Mund auf'
  3. Die Kirche bietet die Schätze des Himmels
  4. Den Glauben behält man nur, wenn man ihn weiter gibt
  5. Erzbistum Bamberg verurteilt Hexenwahn gestern und heute
  6. Missbrauch: Kirchengericht verurteilt früheren Personalchef
  7. Erzbischof Schick: 'Das Wahre, Gute und Schöne muss Normalität sein'
  8. Missionarisch Kirche sein für den Dienst am Menschen
  9. ‚Zu Benedikt kommen sie, um ihn zu hören’
  10. ‚Die Geister unterscheiden, um nicht dem Zeitgeist zu verfallen’






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Vom Elend der Fürbitten
  11. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  12. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  13. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  14. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  15. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz