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Den Glauben behält man nur, wenn man ihn weiter gibt

21. Juli 2013 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Erzbischof Schick zum Skapulier-Fest: Die täglichen Freuden und Leiden in der Liebe zu Gott und zum Nächsten in Geduld und Ausdauer zu erfüllen, darin besteht das Christsein.


Bamberg (kath.net/bbk) Der Glaube bewährt sich nach den Worten von Erzbischof Ludwig Schick nicht im Besonderen, sondern im Alltäglichen. „Jeder von uns hat seinen Beruf, seine täglichen Aufgaben und Verpflichtungen, seine Freuden und auch seine Leiden. Diese in der Liebe zu Gott und zum Nächsten in Geduld und Ausdauer zu erfüllen, darin besteht das Christsein“, sagte der Erzbischof am Sonntag beim Fest Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel in der Bamberger Karmelitenkirche.


Der Oberhirte rief dazu auf, den Glauben weiterzugeben, „sonst ist er weder in uns echt, noch kommt er bei den anderen an“. Er fügte hinzu: „Es gibt Dinge, die man nur behält, wenn man sie weitergibt, dazu gehören der Glaube, die Hoffnung und die Liebe, die Treue und Güte.“

Die Menschen müssten den Glauben wie Maria annehmen und in den täglichen Gebeten und Betrachtungen bewahren, so Bischof Schick. Der Glaube sei ein Geschenk, das Freude bewirke. „Als Maria die Botschaft des Engels in Nazareth annahm, empfing sie Glauben und Freude“, sagte Erzbischof Schick. „Empfangen wir diesen Glauben jeden Tag neu, damit unser Leben von innerer zufriedener Freude erfüllt wird.“

Das Fest Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel wird auch Skapulier-Fest genannt. Ein Skapulier ist das Schulterkleid der Ordenstracht. Das Fest wurde erstmals 1386 in englischen Karmelitenklöstern gefeiert und 1726 von Papst Benedikt XIII. für die ganze katholische Kirche eingeführt. „Das Skapulier der Gottesmutter bewahrt vor bösem Tun, vor Zorn, Wutausbrüchen, Unwahrheit, Treulosigkeit und Lieblosigkeit“, sagte Erzbischof Schick. „Es bewahrt uns auch vor der Traurigkeit dieser Zeit‘, wenn wir selbst beleidigt und angegriffen werden. Und schließlich bewahrt es den Glauben an Gott, die Hoffnung auf seine Vorsehung und die Liebe zu ihm.“

Foto: (c) Erzbistum Bamberg



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