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‚Zu Benedikt kommen sie, um ihn zu hören’

28. September 2011 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
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Erzbischof Schick: „Papstbesuch hat Glauben in Deutschland gestärkt und viele Impulse für das kirchliche Leben gegeben“


Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sieht die Katholiken in Deutschland durch den Besuch von Papst Benedikt XVI. in ihrem Glauben gestärkt. „Zu Johannes Paul II. sind die Menschen gekommen, um ihn zu sehen. Zu Benedikt XVI. kommen sie, um ihn zu hören“, sagte der Bamberger Oberhirte der diözesanen Kirchenzeitung „Heinrichsblatt“.

Das Anliegen von Benedikt XVI. sei es gewesen, „Gott ins Gespräch zu bringen, das Evangelium zu verkünden und auf die Schönheit des Glaubens zu verweisen“. Dies sei bei allen Stationen des Papstbesuches spürbar gewesen. „Die Menschen, die dabei waren, waren sehr angetan von ihm und seinen Worten“, stelle Erzbischof Schick im Rückblick fest.


Nach Meinung von Erzbischof Schick hat der Papst durchaus Akzente in der Ökumene gesetzt. „Dass er in Erfurt im Kloster Luthers, im Augustiner-Kloster, war und dort mit evangelischen Christen gesprochen und Gottesdienst gefeiert hat, ist ein starkes Zeichen. Die Begegnung gibt der Einheit der Christen einen Schub nach vorne“, sagte Schick der Bamberger Kirchenzeitung.

Zudem habe der Heilige Vater immer wieder betont, auf die Weltkirche zu schauen, auch hier unsere Aufgaben zu erfüllen und von ihr zu lernen. „Das ist für mich als Weltkirchenbischof natürlich ein besonderer Auftrag und ein Anstoß, den es weiterzuführen gilt“, sagte Schick.

Der Bamberger Oberhirte war von den Reden des Papstes in Deutschland nach eigener Aussage „sehr beeindruckt“. Es gelte nun die vielen Themen, die der Heilige Vater angesprochen habe, „zu verstehen und zu verinnerlichen.“ Dazu brauche es noch Zeit.

Sehr positiv bewerte Erzbischof Schick vor allem die Rede des Papstes im Deutschen Bundestag. „Das war eine der wichtigsten Reden.“ Er hat der Politik aufgetragen, sich um Gerechtigkeit in Deutschland und weltweit zu mühen, die Schöpfung zu achten und auf die Natur, vor allem des Menschen, zu hören.

Der Papst selbst habe den deutschen Bischöfen für ihre Arbeit gedankt. „Er weiß, dass wir in schwierigen Situationen unseren Dienst tun und erkennt das an“, sagte Schick. Er habe zudem hervorgehoben, dass er die Arbeit der deutschen Kirche in Verkündigung, Gottesdienst und Caritas hier und in aller Welt würdige und schätze. „Und er hat uns aufgetragen, die Aufgaben fortzuführen“, sagte Schick.


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Lesermeinungen

 Jose 28. September 2011 
 

Die Berichterstattungen in den

Medien können mir Benedikts schönstes Gastgeschenk nicht nehmen: die Wohltat seiner Worte und die Gewissheit,dass er in allem die Wahrheit sprach.
Gottes Geist war mit Ohren,Augen und Händen zu greifen.
Das werde ich nie vergessen!


2
 
 Dottrina 28. September 2011 
 

Nur, ihn zu hören?

Nein, falsch. Ich möchte ihn immer sehen und hören, beides zusammen. Seine Reden, Predigten, Ansprachen etc. allererste Sahne auf intellektuell höchstem Niveau - wunderbar! Wann endlich werden unsere Bischöfe auf ihn hören? Bewundernswert, wie sehr dieser kleine, zarte Papst so tapfer für die deutsche Teilkirche kämpft. Gott erhalte ihn noch lange gesund.


2
 
 Aegidius 28. September 2011 
 

JPII, der Schauspieler - Benedikt, der Intellektuelle?

Ich mag diesen eingängigen, griffigen Spruch eigentlich nicht. Das ist so, als wenn uns JPII nichts zu sagen hätte - das Gegenteil ist der Fall. Auch Benedikt spricht immer wieder davon, daß der Reichtum der Schriften JPIIs noch gehoben werden muß, und ich glaube nicht, daß sich die Weisheit und Bedeutung der Theologie des Leibes des seligen Vorgängers meines Lieblingspapstes schon überall in angemessener Weise durchgesetzt hätte. Dennoch - auch ihm hat die Jugend zugehört, haben die Polen zugehört, haben die Mächtigen der Welt zugehört, und auch Benedikt hat eine persönliche Ausstrahlung, die den Zuhörer, den Pilger in seinen Bann schlägt, so daß bspw. auf dem Marienfeld bei Köln, in Köln, in Riem und jetzt wieder in Etzelsbach die Leute um mich herum in Begeisterung ausgebrochen sind, als sie den Papst oder sein Papamobil nur sahen - da hatte er noch nichts gesagt!
Der Spruch ist eine Überzeichnung, bei der man achtgeben muß, daß er nicht in die eine oder andere Richtung abwertet.


1
 
 Christa Dr.ILLERA 28. September 2011 
 

@M.Schn-Fl

Gebe Ihnen völlig recht! Hoffe, es gibt noch denkenden und handelnden \"Nachschlag\".


2
 
 M.Schn-Fl 28. September 2011 
 

Sehr schön, aber kein Wort davon,

dass der Papst in seiner in die Geschichte eingehenden Freiburger Rede die Ent-Weltlichung der deutschen Kirche verlangt und die Verweltlichung beklagt hat.


3
 

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