Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  6. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  9. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  12. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  13. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

Der glücklose Präsident

17. Februar 2012 in Deutschland, 98 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Verlust an Autorität zwingt Christian Wulff zum Rücktritt. Von Christoph Scholz (KNA) UPDATE: Erklärung von Erzbischof Zollitsch!


Berlin (kath.net/KNA) Am Ende wog der Autoritätsverlust zu schwer. Die jüngsten Entwicklungen hätten das notwendige «Vertrauen und damit meine Wirkungsmöglichkeiten nachhaltig beeinträchtigt», begründete Bundespräsident Christian Wulff am Freitag seinen Rücktritt. Den ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten holte nicht nur seine Vergangenheit ein. Vor allem sein Umgang mit dieser Vergangenheit unterminierte den Vertrauensvorschuss in der Bevölkerung - und damit die «geheime Macht» des Bundespräsidenten. Mit dem Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover auf Aufhebung der Immunität ist diese endgültig aufgebraucht. Ein beispielloser Fall in der Geschichte der Bundesrepublik.

Wulff war das jüngste und wohl auch glückloseste bundesdeutsche Staatsoberhaupt. Mit dem Image des «Schwiegersohns» hatte er sich als Politiker jenseits des Parteiengezänks in der Bevölkerung höchste Sympathiewerte erworben. Bescheiden, zuverlässig und etwas bieder im Auftreten, das machte ihn «präsidiabel». Umso größer war die Enttäuschung, als das Bild bröckelte. Die Medien - selbst einige konservative - hatten vor der Wahl den Gegenkandidaten Joachim Gauck favorisiert. Erst nach zwei quälenden Wahlgängen konnte Merkel ihren Kandidaten durch die Bundesversammlung bringen.

Mit Wulff übernahm nach Heinrich Lübke, der von 1959 bis 1969 amtierte, der zweite Katholik das höchste Staatsamt. «Mir gibt der Glaube ein Wertegerüst, Orientierung, Bindung und das Vertrauen, dass da etwas über uns ist, dass es eine Letztverantwortung und eine Perspektive über den Tod hinaus gibt», erklärte er öffentlich.


Am 19. Juni 1959 in Osnabrück geboren, verlebte er eine katholisch geprägte Kindheit: im Kindergarten, der Elisabethschule und als Ministrant. Es war aber keine unbeschwerte Zeit: Mit zwei Jahren muss er die Trennung seiner Eltern miterleben. Die Mutter heiratet erneut. Doch der zweite Mann lässt sie im Stich, als sie an Multipler Sklerose erkrankt. Der 14-Jährige pflegt sie und kümmert sich um die jüngere Schwester. Die Politik ermöglicht ihm auch einen Ausstieg aus bedrückenden Verhältnissen. Mit 15 Jahren engagiert er sich in der Schüler-Union und wird Bundesvorsitzender. Später schafft es der Hoffnungsträger seiner Partei, Sigmar Gabriel (SPD) im dritten Anlauf als niedersächsischen Ministerpräsidenten abzulösen.

«Besser die Wahrheit» lautete der Titel des Interview-Buchs zur Wiederwahl 2006. Dem hohen Anspruch widersprach nicht nur die Affäre um den zweifelhaften Privatkredit des Unternehmerpaares Geerkens. Für weiteren Schaden sorgte der gründlich misslungene Versuch, die Berichterstattung zu beeinflussen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Wulff und Filmunternehmer David Groenewold wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsnahme beziehungsweise Vorteilsgewährung.

Als Bundespräsident sah sich Wulff dem Vorwurf ausgesetzt, kein Thema zu haben. Dennoch setzte er in seiner kurzen Amtszeit Akzente. Er empfing die Angehörigen der Opfer der Nazi-Morde und drängte auf eine Trauerfeier - der er selbst nun nicht mehr vorstehen wird. Für Aufsehen sorgte seine Aussage, der Islam sei ein Teil Deutschlands. Bei einem Türkeibesuch kehrte er diese Aussage um: Das Christentum gehöre zur Türkei.

Mit Wulff, der nach einer Scheidung wieder heiratete, zog erstmals eine Patchwork-Familie ins Schloss Bellevue ein. Was für die einen Fortschritt bedeutete, beklagten andere als Verlust der Vorbildfunktion. Ein Höhepunkt seines öffentlichen Auftretens war der Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. Die Bitte des Katholiken Wulff an das Kirchenoberhaupt, barmherziger «mit Brüchen in der Lebensgeschichte von Menschen» umzugehen, war auch ein Anliegen in eigener Sache.

Der Rücktritt beendet ein monatelanges Gezerre um Amt und Würden - zugleich Anlass einer Debatte um persönliche Moral und öffentliche Verantwortung, die Freiheit der Presse und die Rolle der Verfassungsorgane. Für den Nachfolger wird es nun darauf ankommen, das beschädigte Vertrauen in den höchsten Repräsentanten des Staates
urückzugewinnen.

Erzbischof Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat zum Rücktritt von Wulff folgende Erklärung abgegeben:

„Der Herr Bundespräsident hat heute seinen Rücktritt erklärt. Dies ist ein wichtiger Schritt zum Schutz seines hohen Amtes und seiner Person, dem ich Respekt zolle. Ich danke dem Bundespräsidenten für seinen vielfältigen Einsatz zum Wohl unseres Landes und für wertvolle Impulse, die er gegeben hat. Sein Bemühen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist für unser Land wichtig gewesen und bleibt bedeutsam. Der Bundespräsident ist den christlichen Kirchen stets mit Interesse und Wohlwollen begegnet. Er hat Papst Benedikt XVI. nach Deutschland eingeladen und ihn mit großer Warmherzigkeit aufgenommen. Dafür empfinden wir viel Dankbarkeit. Ihm persönlich und seiner ganzen Familie wünsche ich die Kraft und Unterstützung, die nach den Ereignissen der vergangenen Wochen und der heutigen Entscheidung menschlich nötig sind.“

Ihre Meinung zum Rücktritt - Jetzt auf Facebook mitdiskutieren

kathTube - Video - Der Rücktritt - das Video



(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Aventinus 20. Februar 2012 
 

Medien als Wächterrat des sich in Europa breitmachenden widerchristl. Regimes

Wo man hinsieht in EU - Kennzeichen totalitärer Herrschaft mehren sich:

Kollektivierung d. Erziehung (Krippe, Ganztagsschule ... fehlt noch FDJ o.ä.)
Quasi-Einparteiensystem
Verfassung nicht mehr bindend (weder \"Lissabon\" noch BRD-GG)
Militär nicht mehr zur Landesverteidigung
Unterdrückung Meinungsfreiheit (political correctness, Volksverhetzungsparagr.)
Ausgrenzung / Sanktionierung unliebsamer Gesinnung

Buttiglione
Heitmann (vollste Zustimmung, @Veritas)
Hohmann
Mixa
Hess. Kultusministerin (kath.net/detail.php?id=17193)
Thüring. MP Althaus, \"Erfurter Dialog\" TU-Prof. Scherer vs. Prof. Kutschera
(kath.net/detail.php?id=11558, Red., wo ist das hin?)
..
aber
Friedmann (Koks)
Cohn-Bendit (\"Kinderfreund\")

Wer nicht spurt, an dem wird Exempel statuiert - wie kürzlich an Strauß-Kahn
Wulff nur weiteres Mosaiksteinchen
..
Herrhausen
Rohwedder
Barschel
..
Seltsam selektiv, unsere Investigativ


4
 
 st.michael 20. Februar 2012 
 

Er ist weg !

Und das ist gut so !

Und an Frau Merkel !
Sie kannte zumindest seine Verstricktheit in gewisse Prozesse und wußte genau um die Zertsörungswut der Medien betr. Causa Guttenberg !
Wulff hatte ganz öffentlich, im VW-Porsche Krimi, eine nicht astreine Rolle gespielt.
Sie MUß wissen das von LINKS in Deutschland alles geht, aber die Bürgerlichen Unschuldslämmer sein müssen.
Das ist schlimm, aber auch Mitschuld der CDU, die sich beizeiten nicht genug gewehrt hat.
Das sind die Folgen, es konnte jeder wissen !


2
 
 wedlerg 20. Februar 2012 
 

und das Schöne ist: die 68er haben ursprünglich die Macht der Presse verteufelt

\"Die verlorene Ehre der K. Blum \" war ein mahnendes Bild für die Manipulation der Presse; jetzt da Sie selber die Presse kontrollieren machen sie alles genauso, wie sioe es damals ihren \"Todfeinden\" unterstellt haben.


1
 
 Ester 20. Februar 2012 
 

Korrektur

das Lied aus dem ich zitierte ist von Konstantin Wecker.


1
 
 Ester 20. Februar 2012 
 

ja, das erinnert an sehr ungute

Zeiten.
es reicht heutzutage einfach jemanden öffentlichkeitswirksam zu beschuldigen.
Spricht ihn das Gericht dann frei so wissen die Medien es dann doch besser.
So war es auch bei der letzten Phase der Hexenverfolgung.
War wer angezeigt konnte ihm nix mehr helfen.
Um mal Franz Degenhard zu zitieren:
Immer noch werden Hexen verbrannt auf den Scheitern der Demokratie. irgendwer ist immer der Böse im Land ...und dann kann man begeistert mit den Augen voll Sand in die Heiligen Kriege ziehn..........


2
 
 Veritas 20. Februar 2012 
 

Schuldig bei Verdacht

Noch etwas finde ich gefährlich: Faktisch gilt in Deutschland: \"Schuldig bei Verdacht\". Da fordert der SPD-Geschäftsführer Thomas Oppermann, dass Politiker nicht erst nach einer Verurteilung oder juristischen Anklageerhebung, sondern bereits beim Aufkommen von Vorwürfen zurücktreten müssten. Damit kann man jemandem alles unterstellen und dann den Rücktritt fordern.
Claudia Roth sagt am Freitag morgen im ARD-Morgenmagazin, für Wulff gelte zwar die Unschuldsvermutung, er solle aber sein Amt ruhen lassen. Scheinheiliger geht es nicht.
In ca. 70% der Fälle werden staatsanwaltschaftliche (Vor-)Ermittlungen eingestellt. Wenn dennoch schon beim bloßen Erheben von Vorwürfen der Rücktritt gefordert wird, dann fördert das das Denunziantentum, und wir werden bald in einer Denunziantenrepublik leben. Diese Methoden der heutigen Medien erinnern fatal an totalitäre Systeme. Auffällig auch: Ist erst einmal ein Amtsinhaber abgeschossen, verlieren die Medien schlagartig das Interesse.


2
 
 wedlerg 20. Februar 2012 
 

@chriseeb74: Weihnachtsmann?

Sie glauben wohl auch an den Weihnachtsmann; wenn man mit Vorwürfen aus den 80ern 90ern POlitker aus dem Amt jagen könnte, dann müssten die GRÜNEN ihre ganze Führungsriege austauschen. Und Herr Schröder oder Herr Beck würden auch anders behandelt.

Ach ja: das Haupt-Argument der Staatsanwaltschaft war: die Vorwürfe in den Medien wiegen schwer...

Wulff mag ein Durchschnittstyp sein - aber dass die Presse jetzt Deutschland manipuliert und regiert, geht eindeutig zu weit.


1
 
 Veritas 20. Februar 2012 
 

Macht

Trotz der Fehler, die Christian Wulff begangen hat, darf man keinesfalls übersehen, dass es sich hier wieder einmal um eine wirkungsvolle Machtdemonstration der Medien handelte. Nicht zum ersten Mal haben die Medien beim Thema Bundespräsident jemanden abgeschossen. Als Kanzler Kohl den sächsischen Justizminister Steffen Heitmann für die BP-Wahl 1994 vorschlug, wurde dieser schon im Vorfeld von linken Medien dermaßen diffamiert, dass er aufgab und seine Kandidatur zurückzog. Auch BP Köhler wurde niedergeschrieben, und völlig zu Recht beklagte er den fehlenden Respekt der Medien vor dem Amt. \"Yes we Gauck\" hatte die BLÖD im Juni 2010 getitelt und sich damit in die Nachfolgedebatte eingemischt. Die gleiche BLÖD bläst nach nur eineinhalb Jahren zum Angriff auf Amtsinhaber Wulff, stellt sich dabei aber als dessen \"Opfer\" dar. Nun kann die BLÖD sich das Bild Wulffs als Trophäe in die Redaktion hängen und auch angesichts der Nominierung Gaucks verkünden: \"Wir haben unser Ziel er


2
 
 Ester 20. Februar 2012 
 

Eben Veritates

erstens wäre unsere Bundestag und die Landtage , sowie die Schreiberstuben der Journalisten schwer leer, wenn dort nur ordentliche einmal verheiratete sitzen dürften.
Zweitens beschreiben sie sehr schön wie die öffentliche Stimmung mal so mal so manipuliert wurde.
Wie persiflierte der SPD Grafiker Klaus Stäeck mal so wunderbar Wahlplakate:
\"Wir verlassen uns fest auf ihr schlechtes Gedächtnis!\"
Das ist es und das ist mehr als ärgerlich, das ist erschreckend!


2
 
 Veritas 20. Februar 2012 
 

Fragwürdig

Doch bei allem Ärger über die Fehler Christian Wulffs müssen auch die Scheinheiligkeit und die fragwürdigen Methoden der Medien einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Als Wulff Bundespräsident wurde, hat der Boulevard gejubelt: Der Einzug einer Patchwork-Familie ins Bellevue stelle endlich ein Stück deutscher Normalität dar, hole das Amt von seinem entrückten Sockel und mache es bürgernäher. Die gleichen Medien jammern jetzt lautstark über einen angeblichen Schaden für das plötzlich wieder ach so hochheilige Amt. Tatsächlich aber ist nicht das Amt an sich, sondern nur sein zurückgetretener Amtsinhaber beschädigt, und das Amt sollte von der unrealistischen Überhöhung der letzten Wochen endlich wieder auf ein Normalmaß zurückgeholt werden. Alle BP waren und sind nur Menschen.
Und wie steht es mit der Moral und der Wahrhaftigkeit der Journalisten, wenn es um sie selbst geht? Selbstkritik? Fehlanzeige!


2
 
 Veritas 20. Februar 2012 
 

Von Medien getrieben

Einst wurde in den Medien ein gewisser Rudolf Scharping als langweilig verspottet. Er suchte den Glamour, glaubte ihn in einer neuen Frau gefunden zu haben, und prompt fiel er mit dem Versuch, sich damit ein interessantes Image aufzubauen, ins Wasser. Die Folge: Bald darauf musste er zurücktreten.
Auch Christian Wulff wurde von den Medien lange als \"langweilig\" abgestempelt. Auch er wollte dieses Image loswerden, suchte den Glamor, glaubte ihn in einer neuen Frau gefunden zu haben. Das Problem: Selbst ein Spitzenpolitiker verdient in Deutschland nicht so viel, dass er in der Geld-Liga der Millionäre mitspielen könnte. Also mussten die sog. Freunde helfen, den neuen Ansprüchen gerecht zu werden. Auffällig ist doch, dass die meisten Vorwürfe die Zeit betreffen, seit er mit Bettina zusammen ist. Einige Medien haben das Patchworkpaar zunächst hochgejubelt, doch am Ende bliesen die gleichen Blätter zur Jagd auf ihn. Am Ende trat auch er zurück.
Mögen auch die Gründe noch so versc


2
 
 Veritas 20. Februar 2012 
 

Medien sind keine Verfassungsorgane

Ich hatte keinen Ehebrecher und Patchworker als Bundespräsidenten haben wollen, seine \"Islam\"-Anbiederei fand ich undifferenziert und gefährlich, die Konfrontation des Hl. Vaters mit seiner Patchwork-Biographiebrüchen fand ich unhöflich und unwürdig.
Wenn er als MP Amt und Privates nicht trennen konnte, möglicherweise sogar gegen das Ministergesetz verstoßen hat, dann gehört das aufgeklärt, und dann darf und muss darüber berichtet werden.
Aber: Für Ermittlungen und Urteile sind die Verfassungsorgane zuständig, und die Medien gehören ganz sicher nicht dazu. Wollen wir wirklich in einem Land leben, in dem die BLÖD bestimmt, wer Bundespräsident sein darf, und die SZ, wer Bischof sein darf?
Wollen wir lieber den Institutionen des Rechtsstaates folgen oder den Medien? Wie integer sind die Medien? Wie halten sie es mit der Wahrheit? Ist nicht der Informationsjournalismus längst durch Meinungsjournalismus ersetzt worden?


3
 
 Aventinus 19. Februar 2012 
 

Islam gehört nicht zu Deutschland ...

.. aber er ist momentan bei uns, mitten unter uns (aber wahrsch. nicht mehr lange - \"Fatima\" u.a. lassen hoffen, Mohammedaner sind ja gläubige Menschen, wenn ihnen die Wahrheit aufginge, wären sie die besten Christen!).
Vermutl. hat Wulff das damals so gemeint, mit seinem \"Islam gehört zu Deutschl.\" - in der Türkei hat er ja dann gesagt, Christentum gehört zur Türkei.
Oder er ist einer jener \"Alle-Religionen-sind-gleich\"-Heinis?

@Kaiserin
in folgenden Artikeln ein paar hundert Kommentare zu Ihrem (und auch meinem) Herzensanliegen:

Türkei: Wulff fordert vollständige Religionsfreiheit für Christen
kath.net/detail.php?id=28612

Lob aus der Union: Wulff plädiert für Religionsfreiheit in der Türkei
kath.net/detail.php?id=28614

Merkel: In Deutschland gilt nicht die Scharia
kath.net/detail.php?id=28466

Gehört der Islam zu Deutschland?
kath.net/detail.php?id=28386

Kontroverse: Ist die Türkei ein Vorbild für Demokrat


1
 
 Aventinus 19. Februar 2012 
 

Höchstes Staatsamt gerade heute so nötig wie noch nie!

Das würde den Lobbygruppen und ihren Polit-Laufburschen in den Parteien so passen:
ungehindert von oben bis unten ohne nennenswerte Widerstände mit der jeweils zuträglichen Medienorchestrierung durchzuregieren. Die Herrschaft des Geldadels wäre perfekt!
Weil sie gar so erpicht auf die Abschaffung unseres höchten Repräsentanten - des \"Gewissens der Nation\" sind, @Bartholomaeus, gehören sie auch zu \"denen\"?
Es ist schon auffällig, daß zeitgleich in Österreich die gleichen Sirenengesänge ertönen, wie die von Ihnen angestimmten (s. Link zu „Standard“-Artikel unten).
Es könnte durchaus inszenierter Sinn und Zweck dieses Wulff-Theaters gewesen sein, das anscheinend so mißliebige Amt derart zu diskreditieren, daß die Medien nun leichtes Spiel haben, das Massengehirn in die (anscheinend auch von Ihnen) so erwünschte Richtung zu kneten?
Sonst noch Wünsche - ein klares demokratisches Njet zu solch durchsichtigem Ansinnen!


2
 
 Bartholomaeus 19. Februar 2012 
 

Amt des Bundespräsidenten abschaffen!

Nicht ohne Grund wird der Bundespräsident von der Bundesversammlung >>ohne Aussprache


1
 
 Aventinus 18. Februar 2012 
 

Wulff v. Anfang an auf Abschußliste militanter Atheisten

Nicht nur im Visier der Finanzoligarchie war er seit „Lindau“, sondern von Anfang an war er Haßfigur für d. Giordano-Bruno-Stiftung und deren Atheisten-Konsorten:

hier mehr
» Atheisten packt \'blankes Entsetzen\' über Kandidat Wulff«
kath.net/detail.php?id=27016

Kostproben:
Schmidt-Salomon:
Bundespräsident .. unterstützt .. religiöse(r) Wahnideen .. Evolutionstheorie leugnen .. Schwulenhetze betreiben .. untragbar
erbärmlich Niveau d. Politik, wenn Wahl zwischen protestant. Pfarrer u. bibeltreuen Christdemokraten
Rudolf Ladwig:
.. hinter Wulffs bieder-leutseligen Schwiegersohn-Fassade ein Unterstützer knallharter evangelikaler Missionare

Wulff hatte mehr Feinde als gemeinhin bekannt.
Als potentieller ESM-Verweigerer kann er zudem froh sein, noch nicht wie Strauß-Kahn hinter Gittern gelandet zu sein.
Und dann noch d. Bundesbürgermeute, die sowieso jedem Stöckchen hinterherrennt, das ihr von den Medien hingehalten wird ...


4
 
 Medugorje :-) 18. Februar 2012 

Lieber@Aventinus ganz liebe Grüße an Sie
Ihnen All Ihren Lieben wünsche ich von ganzem Herzen Gottes und Marien Segen:-)


1
 
 Ester 18. Februar 2012 
 

@ Tschah Petri

Zustimmung!


1
 
 kaiserin 18. Februar 2012 
 

\"Am ASCHERMITTWOCH

ist alles vorbei \" !


2
 
 kaiserin 18. Februar 2012 
 

@Gipsy-Hans - Mamma mia, wenn ich Sie missverstanden habe, so wünsche ich Ihnen (und mir...) \"Gute Besserung\"! - Post scriptum: Ich sammele gern alle meine roten Punkte hier für eine baldige gemeisame,feine italo-deutsche Linsensuppe ! ...Funiculi`-funicula`!


1
 
 Bethany 18. Februar 2012 

\"Der Islam gehört zu Deutschland\"

Guten Morgen!
Ich mag Wulff nicht (siehe mein Beitrag weiter unten) aber mit seinem Kommentar betreffend des Islams nahm er (meiner Meinung nach) hauptsächlich Bezug auf die multikulturelle Gesellschaft hier in DE und nicht speziell auf die Religion an sich. Beides gehört letztendlich aber auch irgendwie zusammen. Als Christ fühle ich mich dadurch aber definitiv nicht beleidigt. Heutzutage haben wir schließlich alle das Recht darauf zu glauben, an was wir wollen bzw. uns zugehörig fühlen.


4
 
 TaschaPetri 18. Februar 2012 

Zugegeben, ich war gegen Wulff

so als geschiedener, wiederverheirateter Katholik...

Aber ihn so vorzuführen, durch den Dreck zu ziehen etc., nein, da mache ich nicht mit.

Und auch deshalb bedauere ich nun seinen Rücktritt, ich hätte ihm mehr Rückgrat und Standhaftigkeit zugetraut...


5
 
 TaschaPetri 18. Februar 2012 

Schade, wirklich

jetzt hat die Gegenseite doch gewonnen. Ich sage das bewußt, dass dies ein Werk Satans ist. Und die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben ist sein Werkzeug, aber auch die übrige Meute von selbsternannten Journalisten etc., die sich in den vergangenen Wochen und Monaten als die neuen Inquisitoren aufgeführt haben. Im Namen der Rechtschaffenheit. Wenn man bei denen ein wenig wühlen würde, wer weiß, was da zu Tage gefördert würde.

Das war eine ganz neue Art der Hexenverfolgung!


3
 
 Gipsy 18. Februar 2012 

@ Kaiserin

Das geklärt, pace und...Arrivederci, Hans!
-----------------------------------------------------
Sein Name war wirklich Hans :-)
Sie müssen mich wohl missverstanden haben, dass Sie so persönlich gegen mein Schienbein treten ,auch hat eine Bergsteigermontur früherer Jahre nichts militärisches an sich.
Arrivederci für heute und morgen bon jour .


1
 
 kaiserin 18. Februar 2012 
 

@ Dottrina- Hier:\" Der Islam gehört zu Deutschland\"

Und das REICHT schon dick!.. Mindestens DAS hat eben nur Herr Wulff laut genug gesagt ( ...und darum AUCH geglaubt!), und nicht \"andere Kräfte\", liebe(-r ) signor(-a)Dottrina! ..Diese ist aber eine sehr gewagte, unerträgliche Aussage eines Presidentes, der seine europeischen Würzeln offen verwischt und mit Lautstärke die christliche Identität seines Landes billig verspielt !Stop // Meine Frage an @Aventinus und &Co : Wie kann man gerade ALS CHRISTEN die hier genannte Aussage Wulffs so unbeteilt aus den Weg gehen? Unsere kath. Kirche (auch der Papst) RUFT UNS gerade heute so dringend zu Evangelisierung Europas !.. Und wir nun,statt danach zu streben, sollten uns selbst (aus falschen Barmerzigkeitsgründe!) nicht nur von ungehorsamen Kirchenmänner ,sondern dazu von schlappen Presidenten ,dort neu-evangelisieren und da \"regieren\" lassen?..


3
 
 Erzmagier 17. Februar 2012 

@Aventinus

Herr Wulff hätte den ESM-Vertrag mit der Verweigerung seiner Unterschrift doch nur aufgehalten, aber nicht verhindert. Sollte ich mich diesbezüglich irren, bitte ich um Berichtigung. Selbst wenn man als einfacher Bürger das Problem dieses Werkes durchschaut, fühlt man sich trotzdem machtlos, weil man praktisch nichts dagegen unternehmen kann.


1
 
 Dottrina 17. Februar 2012 
 

Schlimm,

was ich heute alles über Herrn Wulff und die ganze Affäre gelesen habe. Ich muß in erster Linie @aventinus Recht geben. Ich habe sagen hören, daß man ihn abgesägt hat, weil er nicht bereit war, den Rettungsschirm EFSF zu unterzeichnen. Das soll Herrn Wulff nicht von seiner Verantwortung freisprechen, aber es sind Kräfte im Hintergrund, die dem Otto-Normal-In-Deutschland-Verblödetem-Möchtegern-Staatsbürger mit Sicherheit nicht offenbart werden. Liebe Leute zusammen: Hier sind Kräfte am Werk, die wir nicht einschätzen können. Gott schütze Euch alle!


7
 
 kaiserin 17. Februar 2012 
 

Die Gedanken sind frei: meine auch!

@Gipsy - Sie machen sich hier ziemlich breit und \"superbe\", mein Bruder!... Schon Ihr Bild (Foto?) finde ich \"militärisch\",aber es WIRKT nur\"unecht \"auf mich.... Also, wissen Sie es gut : Ich kann und darf meine Meinung hier genauso FREI äußern wie Sie !...Und es wird bestimmt nicht ein roter Punkt (oder Ihre Pfeife in Mund ) sein ,der mich daran hindern wird , immer zu sagen,was ich denke.!... Und gerade das tue ich nun wieder mal : Capito?.... Das geklärt, pace und...Arrivederci, Hans!


2
 
 Airam 17. Februar 2012 

@Bartholomaeusq

auf den ersten Blick ist Ihr Vorschlag interessant. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt er sich als \"Pferdefuss\".
Denn die Länderfürsten gieren ebenfalls nach Geld. Führende GG-Kommentatoren haben das mal so bezeichnet: Es ist zwar verboten, dass der Bund Länderaufgaben finanziert, aber es ist nicht verboten, dieses Geld anzunehmen.
So geschehen vor einigen Jahren, wo die Bundesregierung die Zustimmung der Länder geradezu \"einkaufte\"...


0
 
 karthäuser 17. Februar 2012 

Politkarneval

Herr W. ist symptomatisch für weite Kreise unserer sogenannten „Führungselite“ in Wirtschaft und Politik. Das Auftreten perfekt, vom Scheitel bis zur Sohle. Hübsche Zweitfrau an der Seite, das „Vorgängermodell“ hatte ausgedient. Die Staats- oder Unternehmenskasse wird als Selbstbedienungsladen angesehen. Seilschaften, do ut des, Spezl und Amigos führen sie nach Oben, während nach Unten kräftig getreten wird. Während nach Außen das Image des Saubermanns poliert wird, werden im Hinterzimmer Gesetze gebogen bis die Staatsanwaltschaft unruhig wird. Werden sie ertappt, von Unrechtsbewusstsein oder gar Reue keine Spur. Die Rede des Herrn W. spricht Bände. Nach dem Abtritt, der Scherbenhaufen im Rücken, ziehen Sie sich mit ihrer Ausbeute auf ihre Güter zurück, um in Ruhe ihre Comeback zu planen. „Tango corrupti, wenn einer drauf kommt und entpuppt di, nimmst du dir einfach einen Anwalt, der was kann halt und bist schwupp di wupp davon.“


9
 
 Aventinus 17. Februar 2012 
 

Bundespräsident abschaffen - das Dümmste was wir machen könnten!

In Anlehnung an die Redensart, daß es \"Aufgabe von Monarchen sei, die Bevölkerung vor der eigenen Regierung in Schutz zu nehmen\", kann man dies abgewandelt auch auf den Bundespräsidenten übertragen!
Das wäre furchtbar bequem: mit quasi Einheitspartei Rosa-Rot-Grün-Schwarz-Gelb schalten und walten wie es beliebt, ohne fürchten zu müssen daß da im Bellevue jemand sitzt, der Nein sagen könnte (Köhler ratifizierte zähneknirschend \"Lissabon\" - und ging).
Sonst noch Wünsche - @Bartholomaeus?
Liegt aber anscheinend im Trend - in felix austria dasselbe (obwohl keine \"Skandale\" bei Fischer) :
http://derstandard.at/1326503530363/Sparpaket-Erwin-Proell-will-Amt-des-Bundespraesidenten-einsparen
@placeat tibi
Könnte es möglich sein, daß eine Person - hier Wulff - \"entgleitet\" (unserer US-Freiheitsmedaillen-Tägerin z.B.), Eigendynamik entwickelt? Kommt manchmal vor - z.B. beim Katholiken J.F.Kennedy, seines Zeichens 35. US-Präsident.


1
 
 Paul.P. 17. Februar 2012 
 

Wulff wurde abgeschossen, aber warum?

Das weiß ich auch nicht. Aber wenn ein CDU-Minister den Staatsanwalt (ist weisungsgebunden) wegen Vorgängen, die Jahre zurückliegen, von der Kette läßt, ist das dubios.
Und wie sich der Journalistenrabatt mit unabhängiger Berichterstattung verträgt, darüber wird nicht geredet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Journalistenrabatt
Ich mag den Politiker Wulff nicht, aber allgemein sollten sich die Deutschen fragen, ob ihnen die politische Führung nicht wenigsten soviel wert sein sollte, wie den DAX Konzernen ihre Vorstände. Immerhin will man den Bundespräsidenten in der Liga der gekrönten Häupter von Spanien bis Schweden sehen.


2
 
 Evalyne 17. Februar 2012 
 

\"Mit Wulff, der nach seiner Scheidung wieder heiratete\"

der Satz muss heissen: \"Mit Wulff, der sich scheiden liess, um eine zweite Ehe einzugehen...\". Was soll dieses Saubermann-Image eines \"Katholiken\", der sagt, dass der Islam zu Deutschland gehöre? Nein, ich weine ihm keine Träne hinterher.


7
 
 Ester 17. Februar 2012 
 

Ich empfinde keine Freude und

fürchte für die Zukunft das Schlimmste.
In den letzten Monaten hat jede Medienhatz ihr Ziel erreicht.
Als ich jung war, konnte ich FJS nie leiden, aber ich sehne mich nach ihm und seinem Gegenspieler Herbert Wehner , der auch genug Dreck am Stecken hatte, zurück.
man hatte damals noch das Gefühl Mensch, sprich fehlerhaft sein zu dürfen. Im Gegensatz zu damals wird zwar beständig betont das es um das Menschliche ginge, aber es ist vollendete Willkür.
Im übrigen verweise ich hierin:
http://beiboot-petri.blogspot.com/2012/02/nachdenkliches-zum-fall-wulff.html


4
 
 Jose 17. Februar 2012 
 

Christian Wulff

hat es in seiner Rücktrittsansprache auf den Punkt gebracht: das Vertrauen in seine Person sei in der Breite der Bevölkerung nicht mehr vorhanden.
Auch die Staatsanwaltschaft scheint gewichtige Gründe zur Aufnahme eines Ermittlungsverfahren zu sehen.
Das konnten Medien nicht erreichen, sondern nur beschleunigen.Der Regisseur des Dramas war Christian Wulff selbst.Wenn Integrität für das Amt des Bundespräsidenten verzichtbar ist, brauchen wir dieses Amt nicht mehr.Soll Integrität dagegen immer noch wesentlich sein, brauchen wir einen anderen Bundespräsidenten.


4
 
 Bartholomaeus 17. Februar 2012 
 

Amt abschaffen!!!

Nach den beiden Rücktritten von Köhler und von Wulff sollten die Deutschen nun ernsthaft überlegen, ob das Amt des Bundespräsidenten überhaupt noch zumutbar ist oder ob man das Amt nicht besser komplett abschafft. Das Amt des Bundespräsidenten hat sicherlich zuerst die Funktion, so etwas wie \"einheitsstiftend\" für die Nation zu sein. Das aber ist nun sicherlich endgültig vorbei; ob Gauck, oder sonst wer, wer wollte sich noch damit identifizieren?
Eine denkbare Alternative wäre, dass das den Bundespräsidenten vertretende Amt des Bundesratspräsidenten alle Aufgaben des Staatsoberhauptes übernehmen würde; eine Idee, die auch die föderale Verfassung der BRD stärken würde.
Dazu käme der Vorteil, dass dieses Amt alle 6 Monate wechselt. Bis sich da die Medien eingeschossen haben, ist schon wieder der nächste im Amt


2
 
 placeat tibi 17. Februar 2012 
 

@Aventinus

Erklären Sie uns bitte auch noch, wie es passieren konnte, daß Frau Merkel ausgerechnet einen solch tapferen zu allem entschlossenen Kämpfer gegen ihre eigene Finanzpolitik wie Herrn Wulff quasi im Alleingang zum Kandidaten machte?
Oder ist sie in Wirklichkeit selbst dagegen, darf\'s aber nicht sagen, weil sonst der Presse ein Foto zugespielt würde, wo ihr Herr Ackermann einen Riegel Schokolade der Marke \"Merci\" überreicht. den sie dann nicht bezahlt hat ...? Hm...

Vorsichtshalber: Ironie aus.


3
 
 Aventinus 17. Februar 2012 
 

(Fortsetzung \"sprunghafte Medien\" - ESM-Ratifizierung)

Jetzt wird halt Ende Februar an Wulffes statt der bayrische Ministerpräsident Seehofer (als Bundesratsvorsitzender = Stellvertr. Bundespräsident) willfährig das Finanzermächtigungsgesetz ESM unterschreiben.


(Schluß des vorangehenden Exzerptes aus \"Lindauer Rede\")
\"Politik muss Handlungsfähigkeit zurückgewinnen .. darf sich nicht am Nasenring durch die Manege führen lassen,
von Banken, Ratingagenturen oder sprunghaften Medien ...\"


4
 
 Aventinus 17. Februar 2012 
 

„Die sprunghaften Medien“ ...

... haben ganze Arbeit geleistet (schon Benedikt XVI benannte den sprungbereiten Hass) !
Soweit sind also nun unsere \"Demokratien\" verkommen - den Oligarchen und Machthabern Mißliebige können mittlerweile nach Belieben beseitigt werden ... Springer, Burda, Bertelsmann ... machts möglich!
Mit den gegen die Fehlbesetzung Wulff aufs Tapet gebrachten Mickey-Maus-Vorwürfen könnte man jedenfalls vom Schulleiter an aufwärts nun wirklich jeden abschießen!

Und der Bundesbürger als wahrer Souverän schnarcht seelenruhig weiter, käut auf Verlangen die Meinung von der Stange wieder, läßt sich gängeln, manipulieren, ...

Danke @
Noemi
Gipsy
Kajo
sixtus
nemrod
jean-louis
BergKarmel
Stephaninus
Medugorje
Tadeusz
- ohne eure Beiträge hier könnte man sich nur noch mit Grausen abwenden.

Jetzt wird halt Ende Februar an Wulffes statt der bayrische Ministerpräsident Seehofer (als Bundesratsvorsitzender = Stellvertr. Bundespräsident) willfähri


5
 
 Aventinus 17. Februar 2012 
 

OT Wulff

Wer Risiken eingeht, kann scheitern .. muss auch für Finanzsektor gelten
.. durchsetzen, dass (er) in dienende Rolle zurückfindet

Art.123 Verbot Erwerb Schuldtitel
Währungshüter über Mandat hinausgehen .. Staatsanleihen aufkaufen .. rechtl. bedenklich
.. nur dann Sinn, wenn Verantwortliche es nicht .. umgehen

Finanzmarktakteure verdienen Provisionen ohne eigenes Risiko zu tragen

Folgen geplatzter Blasen mit Geld und Garantien mildern .. verschiebt Lasten zur jungen Generation
.. Die das propagieren .. handeln nach dem Motto \"Nach uns die Sintflut\"

Mit wem .. gemeinsam Kredit aufnehmen, auf wen Bonität - mühselig erarbeitet - zu eigenen Lasten ausdehnen?
Nur wenn .. Bürgschaft in unserem .. Interesse
Bürge unmoralisch, wenn er Insolvenz nur hinauszögert

Unfairness, falsches Haushalten .. müssen klar sanktioniert .. werden

Politik muss Handlungsfähigkeit zurückgewinnen, darf sich nicht am Nasenring durch die Manege führen l


2
 
 Aventinus 17. Februar 2012 
 

Wulff wollte ESM-\"Stabilitätsmechanismus\" nicht unterschreiben =

= Alarmstufe Rot fürs \"Establishment\". Wo käme man da hin, wenn Volksvertreter dem globalen Kapital in die Quere kämen?
Dazu seine provozierende \"Lindauer Rede\" quasi in Volkstribun-Manier am 24.8.2011 zur Eröffnung der 4. Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger !
www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/08/110824-Wirtschaftsnobelpreistraeger.html
Wie da diese blasse, scheinbare linientreu-systemkonforme Präsidenten-Marionette der internationalen Finanzmafia in die Suppe spuckt, muß man sich auf der Zunge zergehen lassen - hätte Gauck auch nicht besser gekonnt!
Gleich nachfolgend (im nächsten Beitrag) markante, die globale Finanzoligarchie bis aufs Blut reizende Passagen daraus, die eigentlich selbsterklärend dafür stehen, warum in nun 3-monatigem Trommelfeuerwerk unserer Auftrags-Propagandamedien (= durch nichts legitimierte 4. Gewalt) Wulff in bewährter Mixa-Manier beseitigt wurde.


4
 
 Felsgestein 17. Februar 2012 

@Tadeusz

Es war eine unschöne Hetzkampagne gegen Wulff.
Trotzdem finde ich, dass er für dieses Amt nicht kompetent und dessen auch unwürdig ist/war.
Ich bin gespannt, wen die Politiker jetzt aus dem Hut zaubern.


2
 
 Gipsy 17. Februar 2012 

@ placeat tibi

Und nicht jeder \"Wullff - kritische\" und aufdeckende Journalist, hat dirty gearbeitet oder war Teil einer \"Kampagne\", wie es hier von manchen behauptet wird.
-----------------------------------------------------
Das ist richtig, ich wollte auch nicht alle in einen Topf werfen obwohl sich sehr viele in besagtem \"Topf\" befinden .


0
 
 Tadeusz 17. Februar 2012 

Wenn ich mir anschaue, mit welchen

unsinnigen Vorwürfen Wulff von seinem Amt weggefegt wurde, ist es mir klar, dass es um völlig andere Dinge geht als lächerliche Darlehen etc.

Cohn-Bendit darf bsp. locker trotz bewiesenen pädophilen Handlungen im Frankfurter Kindergarten im EU Parlament Weisheiten verkünden. Ich sehe aber keine Entrüstung in den Medien...


5
 
 Wildrosenöl 17. Februar 2012 
 

@placeat tibi

Sie sind sehr gut zu verstehen, und besser hätte man das Thema nicht auf den Punkt bringen können.


2
 
 placeat tibi 17. Februar 2012 
 

@Gipsy

Ungeachtet dessen, was ich vorhin schrieb:

daß parallel zum kulturellen und politischen auch das journalistische Niveau in weiten Teilen erheblich bis erschreckend gesunken ist, steht außer Frage, ist aber kein Spezifikum der \"Causa Wulff\".
Und nicht jeder \"Wullff - kritische\" und aufdeckende Journalist, hat dirty gearbeitet oder war Teil einer \"Kampagne\", wie es hier von manchen behauptet wird.


4
 
 Gipsy 17. Februar 2012 

@ Noemi

Wie es aussieht , kann das jagende Medien-Wolfsrudel jeden zur Strecke bringen, den es sich aussucht.
----------------------------------------------------
Den Eindruck habe ich auch .Man braucht sich doch nur den Tonfall und die betroffenen Gesichter der \"Nachrichtensprecher\" anzuschauen, die \"kommentieren\" und manchmal so zuwischendurch ein \"eigenes \"Wort in der befassten Angelegenheit ,fallen lassen, dann weiss man doch wo man dran ist hierzulande.Die Interwiews auf der Strasse kommen so gefiltert über den Bildschirm, dass sogar kleine Kinder merken,in welche Richtung eine Meinung gedrängt wird.Da können hier noch so viele rote Balken rumfliegen, das ist so.


2
 
 Gipsy 17. Februar 2012 

@ Medugorje

Diese Hetzjagd gegen Herr Wulf WAR UNMENSCHLICH und ABSCHEULICH.

----------------------------------------------------
Es zeigt,wie sich Menschen in alle Richtungen manipulieren lassen, wenn sie nur genug \"geimpft\" werden.
Ich finde diese Art,wie alles gehandhabt wurde dass ein Mensch immer wieder und wieder bis in den letzten Winkel seines Privatlebens ausspioniert wurde um ihn abzuservieren nicht in Ordnung.


5
 
 Noemi 17. Februar 2012 
 

beunruhigt sein

müssen wir wegen der immer näher rückenden Mediokratie in unserem Land- und die ist eine lupenreine Diktatur. Die ist wieder einen großen Schritt näher gekommen.
Wie es aussieht , kann das jagende Medien-Wolfsrudel jeden zur Strecke bringen, den es sich aussucht.
Der nächste Kandidat muß nach den Maßstäben , die angelegt werden, ein Heiliger sein. VIel Glück bei der Suche. Dann fallen jedenfalls Lammert und alle , die jetzt schon unruhig am Start tänzeln weg.
Daß ausgerechnet Journalisten, die so käuflich und korrupt sind, nur zu 100%Makellose im Amt dulden wollen, ist schon merkwürdig.


5
 
 A. Hopfenschauer 17. Februar 2012 
 

Fortsetzung: Mit Glück hat das nichts zu tun.

Peinlich, dass auch hier wieder seine weinerlichen Ablenkungsmanöver wiederholt werden. Natürlich darf er Freunde haben und ich hoffe, es sind echte, die es bleiben, wenn von ihm keine Vorteile mehr zu erwarten sind. Aber er muss wie jeder staatliche Mitarbeiter private und dienstliche Angelegenheiten streng trennen. Jeder Beamte kann entlassen werden, wenn er einen Rosenstrauß entgegennimmt; in der Privatwirtschaft reichen bereits Verstöße im Centbereich für eine Entlassung aus. Wulff hat zum Beispiel den einen Gönner auf eine offizielle Dienstreise mitgenommen und dem anderen eine Millionenbürgschaft des Landes verschafft. Das Problem ist, dass er die Anrüchigkeit solcher Machenschaften bis heute nicht begreift.

Momentan überwiegt noch die Scham für dieses würdelose Verhalten, doch weicht er langsam dem Zorn. Lübke und Wulff - wie stehen wir denn jetzt da? Bei den nächsten Bundespräsidenten wird man doch sagen: Alles, nur kein Katholik


4
 
 A. Hopfenschauer 17. Februar 2012 
 

Mit Glück hat das nichts zu tun.

Die letzten Monate waren einfach quälend, immer neue Täuschungen, Tricks und Ausflüchte. Wenn er rechtzeitig reinen Tisch gemacht hätte und insbesondere den Geerkenskredit sofort eingeräumt hätte anstatt sich spitzfindig um die Wahrheit herumzuwinden (privat statt geschäftlich, Frau statt Herr), wären Ruf und Amt gerettet gewesen. Und nein: Er war nicht aufrichtig.

Nicht aufrichtig sind auch die hiesigen Reflexe von wegen \"Pressekampagne\". Die Medien haben diesmal genau ihre Pflicht erfüllt, recherchiert, nachgehakt, nicht vorverurteilt aber kritisch kommentiert. Wer hat sein Verhalten denn zuletzt noch verteidigt? Allenfalls sein heimatliches Lokalblatt NOZ. Wer angesichts der auf gutbürgerlichen Werten wie Anstand, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit beharrenden Zeitungen wie Welt oder FAZ von \"linken\" Medien schwadroniert, hat offenbar den Kontakt zur Realität verloren.
(...)


6
 
 Bethany 17. Februar 2012 

Time to say Goodbye...

Für mich ist und war Wulff der Prototyp eines korrupten, selbstverliebten & egoistischen Politikers. Was den Christenmenschen Wulff betrifft habe ich ehrlich gesagt auch so meine Zweifel ob da von Anfang an nicht \"mehr Schein als sein\" war. Das Verhalten lässt zumindest nicht auf Christlichkeit schließen. Anyway, sein Rücktritt war auf jeden Fall längst überfällig und wie Zollitsch schon sagte: \" ein wichtiger Schritt zum Schutz seines hohen Amtes\". Dazu kann ich nur sagen: AMEN!


4
 
 placeat tibi 17. Februar 2012 
 

Amt, Person und Würde

Man möge sich doch bitte klarmachen, daß es sich, wenn die Staatsanwaltschaft die Aufhebung der Immunität gegen einen solch hohen Amtsträger fordert, nicht um Peanuts handeln kann!
Aber selbst, wenn Wulff strafrechtlich keinerlei Verfehlungen begangen hätte:
es gab einmal in der BRD eine politische Kultur, in der er allein den diplomatischen Supergau, einen höchstrangigen Staatsgast bei der Begrüßung öffentlich zur Lösung seines Privatproblems aufzufordern, keine Woche mehr im Amt überstanden hätte, ebensowenig wie der BTP Lammert seine folgende BT - Ansprache.
(Daß EB Z. dies noch \"warmherzigen Empfang\" heißt, braucht nicht mehr kommentiert zu werden).
Aber auch ich fürchte, daß manche hier gar nicht verstehen, was ich meine.


5
 
 sixtus 17. Februar 2012 
 

Was sagt das Lehramt zu dieser Hetzjagd?

Ehrlich gesagt schäme ich mich für dieses Land. Ein Land so mit einem Politiker umgeht, der sich nichts hat zu schulden kommen lassen, steht am Abgrund. Wulff hat niemandem etwas getan, statt dessen wurde er von der Links-Grünen Meute hinterrücks politisch erdolcht. Das deutsche Recht unterscheidet zu recht zwischen Beamten und Ministern und Ministerpräsidenten und gar Bundespräsidenten. Für sie gelten grundlegend andere Spielregeln, als für einen normalen Beamten.

Und hat nicht Gott jedem Menschen innerhalb einer Gesellschaft seinen festen Platz zugewiesen? Was sagt das Lehramt zu diesem Fall?


3
 
  17. Februar 2012 
 

Der Papst zu den Seminaristen T3

„Unsere ganze Art zu überlegen, unsere Vernunft selbst muss erneuert werden. Erneuert nicht nach den Kategorien des Altbekannten. Erneuern heißt, uns wirklich erfüllen zu lassen von der Wahrheit, die aus Gottes Wort zu uns spricht. Und so am Ende die neue Art zu denken lernen, also den Modus, der nicht der Macht und dem Haben und dem Schein gehorcht, sondern der Wahrheit unseres Seins gehorcht, die tief in uns wohnt und die uns in der Taufe neu geschenkt ist.“
Dies gilt für alle Christen!


1
 
 Nummer 10 17. Februar 2012 

??

Wulff musste doch gehen, es war nicht (!) freiwillig. Er wäre sonst per Antrag der Immunität enthoben worden durch Antrag der Staatsanwaltschaft.
Es war NICHT freiwillig. Wieso \"Respekt\" für ein erzwungenes Nachgeben? \"Warmherzig\" würde ich das Verhalten von Wulff gegenüber Papst Benedikt nicht gerade nennen: Er produzierte sogar einen Affront beim Empfang am Flughafen Berlin........ Putin hätte sich das nicht bieten lassen, oh, da hätte sich Herr BP Wulff ja auch nicht getraut, unverschämt zu werden. Jawohl, es war unverfroren, wo sie sich Wulff dem Papst gegenüber benommen hat. DAS ist die Wahrheit. Und Segen hat es ihm offenbar NICHT gebracht........


6
 
  17. Februar 2012 
 

Papst Benedikt vor Priesterseminaristen

„Wir wollen nicht dauernd konform sein und gelobt werden, wir wollen nicht den Schein, sondern die Wahrheit, und das gibt uns Freiheit - die echte christliche Freiheit: Die Befreiung von dieser Notwendigkeit zu gefallen und so zu sprechen, wie die Masse denkt, dass wir sprechen sollen. Und die Freiheit der Wahrheit zu haben, und auf diese Weise die Welt neu zu schaffen, sodass sie nicht von der Meinung erdrückt wird, vom Schein, der die Realität selbst nicht mehr zum Vorschein kommen lässt; die virtuelle Welt wird wahrer, wird stärker, und die reelle Welt der Schöpfung Gottes sieht man gar nicht mehr. Der Non-Konformismus des Christlichen erlöst uns, gibt uns der Wahrheit zurück.“


1
 
 Kathole 17. Februar 2012 
 

@Friedemann Bach

Lieber Kollege, unser (Sch)Erzbischof hat sich mit seiner völlig unnötigen Wortmeldung doch selbst -ohne Not- ins Gespräch gebracht. Wie soll man ihn dann nicht auch gebührend würdigen?


8
 
  17. Februar 2012 
 

Papst Benedikt vorige Tage vor Priesterseminaristen

sprach über das missbrauchte Gut, das zum Bösen wird: Die öffentliche Meinung, die Medien also, und die Macht, die sie über Menschen haben.
„Sicher, wir brauchen Information, Kenntnis der Wirklichkeiten der Welt. Aber da kann dann auch die Macht des Scheins auftreten. Am Ende zählt das, was gesagt wurde, mehr als die Realität selbst. Der Schein überdeckt die Wirklichkeit, und der Mensch folgt nicht mehr der Wahrheit seines Seins, sondern will vor allem den Schein, will sich dieser Realität anpassen.“


1
 
 st.michael 17. Februar 2012 
 

EBZ - Wulff

Vielleicht fängt ja Wulff bald bei Weltbild an, ums Taschengeld aufzubessern ?
Ich denke EBZ kann da was deichseln !


1
 
 JungeChristin 17. Februar 2012 
 

@Thomas71

Nein ich markiere ihren Text nicht Richtung rot - im Gegenteil Sie haben recht. Aber was wird uns erwarten, wenn die Presse mehr Macht hat als gewählte Parlamente, als Abgeordnete, als jeder Politiker egal in welcher Posititon. Die Medien sind nicht unabhängig, egal wie man es dreht und wendet. Die Medien sind abhängig in Richtung links und grün. Was daraus auch für Katholiken folgt können Sie sich überlegen, wenn Sie diese Abhängigkeit linear in die Zukunft weiterdenken undd mit einer anderen Zeitepoche der deutschen Geschichte vergleichen ! Heiliger Erzengel Michael beschütze uns und unser Vaterland !


3
 
 Friedemann Bach 17. Februar 2012 
 

Lieber Kathole:
Egal welches Thema, Sie haben immer nur ein Thema:
Erzbischof Zollitsch herbabzukanzeln und anzugreifen.

Für mich ist das nicht mehr ganz rational. Sie schrieben mal, Sie arbeiten im Ordinariat. Woher kommt diese Ihre Abneigung.

Und was motiviert Sie, diesen Kreuzug hier gegen den Erzbischof von Freiburg zu führen?


3
 
 Erzmagier 17. Februar 2012 

Er hat es der Presse leicht gemacht

Herr Wulff hat es der Presse (ob links oder nicht) meines Erachtens insgesamt ziemlich leicht gemacht, negativ über ihn berichten zu können.

Wie jedoch einige hier darauf kommen, er sei katholisch, nur weil er das ab und an gerne behauptet hat, ist mir ein Rätsel.


5
 
 Calimero 17. Februar 2012 
 

Der nächste bitte!

Aber wer nur ?

Vielleicht Mr. L. (scheint gute Karten zu haben).
So genial, dass man sich kaum traut den Namen ausszuschreiben.

Belehrer des Papstes und Idol der kath.net Leser.

Das wird lustig.


1
 
 speedy 17. Februar 2012 
 

wer im Glashaus sitzt soll nicht mit steinen werfen, dazu noch ein Sprichwort nur die allerdümmsten Kälber suchen sich die Metzger selber.
es ist ironisch , wenn man bedenkt dass Herr Wulff Papst benedikt kritisierte bei seinem besuch in Deutschland, über den Umgang der geschiedenen,es gibt einem alles zu denken,nur wer absolut ohne schuld ist, dürfte eigentlich Kritik üben, damit meine ich das auch ich nicht ohne schuld bin, denn es heisst ja wer von euch ohne schuld ist werfe den ersten stein


2
 
 Thomas71 17. Februar 2012 
 

Ich bin mehr als erstaunt über die Postings einiger Leser hier: Der arme, gehetzte Herr Wulff wurde in den Rücktritt getrieben. Mir scheint dass der Realitätsverlust nicht nur in der Politikerklasse verbreitet ist.
Scheinbar gehört Vorteilsnahme, Lüge und Korruption zum ganz gewöhnlichen Umgang...
Ich hatte heute vor seiner Rede kurz etwas Mitleid mit ihm, danach habe ich nur noch fassungslos den Kopf geschüttelt. Kein einziges Wort der Reue, er stellt sich selbst sogar noch als Opfer da. Herr Wulff ist für mich der peinlichste Bundespräsident aller Zeiten! Viel Spaß beim Rot-Markieren...


11
 
 Gebetskreis 17. Februar 2012 

das große Thema über all dem Zerfall..

..ist ja Geld/ persönliche Vorteilnahme.
die Manager leben es vor, und in DIESER Welt scheint es das wichtigste Gut (welch eine Wort-Ironie!) zu sein.
vom Persönlichen läßt es sich auch übertragen aufs Staatliche, und darüber hinaus.

wer behält sein Geld? die reichsten Staaten Europas. wer geht kaputt? die ärmsten Staaten.

Schröder wurde \"Auto-Kanzler\" genannt. mit der Auto-Industrie im Rücken bleibt man an der Macht.

Kanzlerin Merkel muß schauen, daß die dt. Fellchen micht ins arme Ausland schwimmen.

es geht schon lange nicht mehr um Moral (gings überhaupt schon mal drum?), nö, es geht ums Geld.

um die Moral geht es immer kurz nach Katastrophen, aber das hält nicht lang...


3
 
 ulmi 17. Februar 2012 
 

Er kann es nicht lassen

Selbst in seiner Rücktrittsrede von gerade einmal vier Minuten MUSS ein Bezug zu Multikulti und Rechtsextremismus hergestellt werden.

Das ist ja wie bei einer Zwangshandlung!


4
 
 Kathole 17. Februar 2012 
 

Wulff und Zollitsch - Der Eine ist abgetreten, der Andere sollte seinem Herrn nun folgen!

Über die Schwere der Schuld einer fast schon gewohnheitsmäßigen Disposition zur Vorteilsnahme im Amt mag man unterschiedlicher Ansicht sein. In unserer politischen und sozialen Kultur mit finanziell gut versorgten Staatsdienern und einem hohen Stellenwert der Korrektheit von Beamten liegt die Meßlatte dafür sicher höher als in Ländern, in denen die allermeisten Staatsdiener ohne ein zweites und drittes Einkommen -oder eben gewohnheitsmäßige Vorteilsnahme- gar nicht über die Runden kommen können.

Seiner Erwartungshaltung, aufgrund seines Amtes persönliche Vorteile gewährt zu bekommen, ist er sich auch gegenüber der Kirche treu geblieben. Leider hat er im DBK-Vorsitzenden Robert Zollitsch einen diesbezüglich servil hilfsbereiten, staatsbesoldeten Kirchenbeamten gefunden. Um der persönlichen Zufriedenstellung des Bundespräsidenten willen hat er prompt die Aufweichung unveränderlicher Kirchenlehre gefordert und eine Breitseite gegen \"Rom\" abgefeuert.

www.kath.net/detail.php?id=32880


8
 
 GottesDienerin64 17. Februar 2012 
 

Um Deutschland einen politischen Neubeginn zu ermöglichen, müsste die gesamte Regierung Merkel zurück treten. Das dieses nicht stattfindet zeigt, auf welch niedrigem politischem und menschlichem Niveau wir weiterhin regiert werden bis zum tatsächlichen turnusmäßigen Wahltermin, den die Kanzlerin als \"Kohls Mädchen\" entsprechend wie ihr Vorbild weiter aussitzen wird. Und das Ansehen Deutschlands dadurch enormen Schaden nehmen wird. Ich finde es einfach nur noch peinlich und beschämend.


6
 
 jabberwocky 17. Februar 2012 

2.Teil

Scheiße fließt von oben nach unten.
Ein Bruder, der sich ehrenamtlich bei der Münchner Tafel engagierte, erzählte mir mal davon, wie sich viele dort verhalten.
Die Großen betrügen im großen Stil, die Kleinen müssen sich mangels Gelegenheit mit drei Dosen Ravioli begnügen.
Und so sitzt meine Empörung tiefer. Sie hat damit zu tun, daß die letzte Stufe vor dem Verschwinden großer Zivilisationen hemmungslos ausgelebte Dekadenz war.
Deutschland schafft sich ab.


4
 
 jabberwocky 17. Februar 2012 

Auch der Fall Wulff ist ein deutlicher Indikator für den Verfall unseres Landes. Integrität und Anstand werden zunehmend ausgehebelt, das gilt oben an der Spitze unsrer Volksvertreter, das gilt gleichermaßen für unten. Das Drama: ich sehe in der Führungsebene unseres Landes parteienübergreifend eigentlich niemanden, der den Eindruck erweckt, richtig und falsch voneinander unterscheiden zu können. Ich wollte der Bande, die uns regiert, nicht einmal unseren Haustürschlüssel zum Blumengießen anvertrauen.
Die Meute der Aasgeier hingegen, die noch über jede zweitrangige Verfehlung eine Art mediale Hinrichtung inszeniert, jagt jede Woche eine andere Sau durchs Dorf, und ich frage in Richtung der betreffenden Journalisten: wie steht es mit den eigenen Werten?
Was käme wohl ans Licht, wenn man in den Biographien der Berufsempörten ein wenig wühlte?


7
 
 Idemar 17. Februar 2012 
 

Schliefen die Medien bei den Bundespräsidenten

Heuss, Lübke, Heinemann, Scheel, Carstens, Weizäcker, Herzog, Rau und Köhler?
Nein, die lieferten kein belastendes Material gegen sich, das hätte angeprangert werden können. Beamte, und das sind alle Regierungsmitglieder leben in einem besonderen Rechtsrahmen, der nicht verletzt werden darf. Heute ist Zeugnistag. Man stelle sich vor, das Prinzip der Vorteilsnahme und Vorteilsgabe machte sich auch bei der Notenvergabe breit. Da möchte ich hier das Aufheulen derjenigen hören, die in Sachen Wulff nicht ihm, sondern den Medien die Schuld geben. Bitte um rote Balken!


5
 
 Ekklesiastes 17. Februar 2012 
 

@BergKarmel

Wenn Sie oder ich das machen, ist es nicht verwerflich.
Wenn es aber ein Ministerpräsident macht, der später auch an den Hebeln der Zuschüsse sitzt und eventuell in die Situation geraten könnte, über einen Landeszuschuss für ein Unternehmen seines Freundes entscheiden zu müssen, kommt er in die Bredouille. Er macht sich, über die Zinsen, nämlich abhängig von seinem Freund. Außerdem verstehe ich nicht, weshalb ein MP, der 12700 Euro im Monat verdient (Brutto ohne Zuschläge - die erhöhen das ganze noch ganz gehörig), sich bei Freunden Geld leiht und nicht bei der Bank.


1
 
 kaiserin 17. Februar 2012 
 

...Und zum Pontifex- Zollitsch:

Von Ihnen hätte ich mir NICHTS ANDERES erwartet : Tja, die arme deutsche Kirche!


4
 
 Gebetskreis 17. Februar 2012 

Herr Wulff ist mit 2-monatiger Verspätung

endlich zurückgetreten. danke.

Kardinal Meisner -und später Marcel Reich-Ranitzki- haben ihn bereits im Dez. und im Jan. eindringlich dazu aufgefordert.

es ist viel Zeit vergangen, und das Amt hat ordentlich Schaden genommen.

endlich ist das Trauerspiel beendet.


5
 
 noir58 17. Februar 2012 
 

Segen oder Fluch

Segen und Fluch lege ich euch vor. Wählt weise, so spricht Gott zu uns in der Hl. Schrift.

Es sind nicht die andern, sondern wir selbst entscheiden, ob wir Segen ernten oder Fluch.


4
 
 Stephaninus 17. Februar 2012 
 

Triumph des Neides,

des Mittelmasses und einer weitgehend links-ideologischen Medienmaschinerie, das ist der Rücktritt von Herrn Wulff. Auch wenn ich nicht mit allem und jedem von ihm einverstanden war. Unser Hl. Vater hat einmal als noch Kardinal davor gewarnt, dass wir in unserer Kultur eigentlich nicht ein zu wenig, sondern in gewissem Sinne ein zuviel an (einer bestimmten Form von) Moral hätten. Wer recht hat er. Dies, gepaart mit dem Verschwinden der christlichen Tugenden von Barmherzigkeit und Vergebung entwickelt sich zur reissenden Bestie. Wehe dem, der ihr vor den Rachen kommt.


5
 
 chriseeb74 17. Februar 2012 
 

Also ich kann nur den Kopf schütteln...

über einige Kommentare hier.
1. Herr Wulff ist nicht wegen des Mobbings einiger Medien zurückgetreten, sondern weil die Staatsanwaltschaft Hannover aufgrund eines begründeten Anfangsverdachts ermitteln will und den Antrag auf Aufhebung der Immunität gestellt hat.
2. Es ist erstaunlich, dass viele anscheindend vergessen haben, dass auch Herr Wulff massiv versucht hat, Einfluss auf die Berichterstattung einer großen deutschen Zeitung zu nehmen (Sprachmailbox Kai Diekmann (Chefredakteur dieser Zeitung)) und danach erst ein Mediensturm gegen ihn losgebrochen ist.
3. Selbst aus der CDU-Spitze sind bereits im Dezember massive Rücktrittsforderungen gestellt worden (und dort kennt man seine Verfehlungen)
4. Es ist bereits an anderer Stelle erwähnt worden, dass kleinere Beamte bei deutlich geringeren Verfehlungen gehen mussten; um so mehr gilt dies bei dem Aushängeschild des BP
5. Bereits vor der Wahl waren gewisse \"Unklarheiten\" in einigen politischen Zirkeln bekannt!!


8
 
 girsberg74 17. Februar 2012 
 

@ Kajo

Der Fehler liegt nicht bei der Linkspresse, sondern in der Hauptsache bei den betreffenden Personen.

@ et al

Der Bericht in kahtnet zeigt die tiefere Ursache (und den Mangel):
\"Mit dem Image des «Schwiegersohns» hatte er sich als Politiker jenseits des Parteiengezänks in der Bevölkerung höchste Sympathiewerte erworben.\"

Dass am Ende EBZ noch meint, seinen Kommentar zu diesem Rücktritt geben zu müssen, das ist nicht seines Amtes.


6
 
 BergKarmel 17. Februar 2012 
 

@Ekklesiastes

Wenn ich einen reichen Freund hätte, wäre ich schön dumm, wenn ich mir die horrenden Zinssätze der Banken antun würde, anstatt zinslos oder zu kleinem Zinssatz bei meinem Kumpel Geld zu leihen. Das ist absolut nichts Verwerfliches.


5
 
 BergKarmel 17. Februar 2012 
 

Die Medien...

...spielen in der Tat eine ganz, ganz unrühmliche Rolle. Merkt eigentlich niemand, wie die Linkspresse Schritt für Schritt ihre Macht weiter austestet? Erst waren es einzelne Bundestags-Hinterbänkler (Hohmann, Nitzsche), die man fertigmachte, dann ging man zum Kaliber von Ministerpräsidenten über (Oettinger, Koch) - und jetzt kann man sich auf die Schultern klopfen und sagen \"den haben wir mal sauber aus dem Amt geschrieben\". Besonders widerwärtig wird es aber jetzt, wenn Journalisten noch nachtreten, wie ich es unter \"evangelisch.de\" in einem unsäglich arroganten Kommentar gelesen habe.

Ich empfehle hingegen - neben der sachlichen Berichterstattung von kath.net - auch das evangelische \"idea spektrum\":

http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/warum-ich-mich-als-gauck-fan-vor-christian-wulff-stelle.html


6
 
 Llokab 17. Februar 2012 
 

Der Islam gehört nicht zu Deutschland!


10
 
 jean-louis 17. Februar 2012 
 

Gefährliche Macht der Medien

Christian Wulff wurde aus dem Amt gemobbt, nicht wegen etwaiger Verfehlungen, sondern wegen diverser Aussagen. Spätestens nach seiner Behauptung, der Islam gehöre zu Deutschland, hat die Hetzjagd der Springerpresse begonnen. Es ist die gleiche Prozedur wie bei den Bischöfen Krenn oder Mixa. Wer Unbequemes sagt, wird aus dem Amt gejagt. Ursachen lassen sich immer finden


6
 
 st.michael 17. Februar 2012 
 

Jedes Wort zuviel !

Endlich, viel zu spät ist der Herr zurückgetreten.
Sehr gut, schnell vergessen und jemand wählen, der einigermaßen integer ist.
Schade nur, das Herr Wullf jetzt uns Steuerzahlern noch auf der Tasche liegt.
Na ja, Nassauer bleibt Nassauer.


9
 
 Emmanuel M. 17. Februar 2012 

Er ist weg. Das Amt ist beschädigt und es gilt Vertrauen zurückzugewinnen.
Herr Gauck wäre die Persönlichkeit, welcher dieses gelingen könnte.


3
 
 Markus-NRW 17. Februar 2012 
 

Das nächste Opfer der Presse. Und jetzt? - Wer begibt sich als nächstes freiwillig an vorderste Stelle um sich von der Presse niedermachen zu lassen. - Egal wer es ist, an dieser Stelle sei schon mal Glück und Nerven wie Drahtseile gewünscht.


9
 
 Theobald 17. Februar 2012 
 

@sixtus

Vieles von dem, was Sie schreiben, darf ein Bundespräsident eben nicht. Er ist auch Beamter und für diese gibt es (nicht ganz zu unrecht) extrem enge Grenzen, was sich mit dem Amt vereinbaren läßt und was nicht.
Was für den kleinen Verwaltungsmenschen oder Polizisten glit, muss für das höchste Amt im Staate erst recht gelten.


4
 
 Victor 17. Februar 2012 
 

Auch in der Not verloren die alten Römer nicht den Mut

So humorvoll (es ist Karneval) empfinde ich die Erklärung des Herrn Erzbischofs Zollitsch. Alldieweil doch der Ex-Präsident in Erfurt von Papst Benedikt XVI. mit den Worten beschieden wurde, daß es keine Gastgeschenke gäbe.
Vorangegangen waren die offen wie subtil erhobenen Forderungen von EB Zollitsch, dem wiederverheiratet geschiedenen Präsidenten die hl. Kommunion zu spenden.


1
 
 Ekklesiastes 17. Februar 2012 
 

Gschaftelhuber

Wenn ein kleiner Beamter eine Flasche Wein als Geschenk annimmt, bekommt er die allergrößten Probleme mit seinem Vorgesetzten. Ein (damals) Ministerpräsident darf natürlich Geschenke annehmen (dabei handelte es sich keinesfalls nur um eine Flasche Wein). Wie war das mit der Mitarbeiterin eines Altenheims, die entlassen wurde, weil sie sechs Maultaschen mit nach Hause nahm, die sonst in den Müll geworfen worden wären? Wenn ein Häuslebauer einen Kredit will, zahlt er 4 Prozent Zinsen. Wenn ein Ministerpräsident ein Haus kauft, liegt der Zinssatz bei 0,5 Prozent. Und er bekommt ihn von einer Landesbank. Zuvor hat er sich von der Frau eines \"Freundes\", der zu den einflussreichsten Unternehmern Niedersachsens zählt, 500000 Euro geliehen. Nein, er darf sich nicht von Freunden einladen lassen, wenn diese gleichzeitig Gegenleistungen auch nur erhoffen KÖNNTEN.
Wulff repräsentiert genau die Art von Gschaftelhuberpolitik, die ich nicht ausstehen kann. Gottseidank ist er zurückgetretenl


7
 
 Emmanuel M. 17. Februar 2012 

Endlich


4
 
 JungeChristin 17. Februar 2012 
 

Spätestens seit seiner Aussage \"Der Islam gehört zu Deutschland\" mochte ich Herrn Wulff nicht mehr. Jedoch, daß er so von der links-grünen Einheits-Presse hingerichtet wurde, daß aht er auch nicht verdient. Was hat er wohl falsch gemacht bzw. welche Gefahr stellt er für den Linkstrend in D da, daß er erst hochgelobt und dann so tief gestürzt wurde. Ob wir das jemals wirklich erfahren werden?


6
 
 Dismas 17. Februar 2012 

@Karlmaria

Genau diese Gedanken mache ich mir auch immer wieder. Auch bei anderen Politkern. Dürfen wir da \"mitmachen\"? Eigentlich nein.
Ich persönlich bin froh über den Rücktritt, er war von Anfang an nicht für das Amt geeignet, halt eine Initiative Merkels um ihre eigenen \"Machterhalt\" zu gewährleistet. Sogar den Hl.Vater hatte er mit seinen selbst verursachten Problemen konfrontiert. Das ganze Spiel widert mich an - uns wenn ich daran denke, dass nun sogar die \"Käsefrau\" im Gespräch ist -- nein danke!


8
 
 nemrod 17. Februar 2012 
 

@Kajo

Wobei hier ruhig eine ganz bestimmte schmierige Hetzzeitung mit den vier großen Buchstaben zu nennen wäre - ein Blatt, das mit der Wahrheit so seine Probleme hat und gerne Kampagnen startet - diese Journaillle spielt nun den Hüter von Moral und Rechtschaffenheit - so viel kann man gar nicht essen, wie man ko...


7
 
 Karlmaria 17. Februar 2012 

In einem Land, wo die Abtreibung staatlich gefördert wird

Darf da ein Katholik als Bundespräsident mitmachen? Ich sage das nicht als rhetorische Frage, ich bin mir da auch nicht ganz sicher solange das Lehramt nichts sagt. Eigentlich würde ich eher glauben, dass das nicht geht. Wie kann ein Katholik für so was die Verantwortung übernehmen?


8
 
 sixtus 17. Februar 2012 
 

Pfui

Darf ein Bundespräsident keine Freunde haben? Darf ein Bundespräsident keine Geschenke annehmen? Darf er sich in seiner Not nicht an seine Freunde wenden? Darf er sich nicht von Freunden einladen lassen?

Hier wurde jemand durch eine Links-Grüne Journaillie mit einer ekelerregenden Kampagne aus einem Amt gedrängt, obwohl er sich absolut nichts hat zu schulden kommen lassen. Ob\'s daran lag, dass er Katholik ist? Mit Heinrich Lübke wurde ja genauso gnadenlos verfahren. Soetwas passiert nur in Deutschland.


11
 
 Kajo 17. Februar 2012 
 

Herr Wulff

mag gewiss Fehler gehabt haben, aber diese öffentliche Hetzjagd durch die Medien sollte uns allen doch sehr zu denken geben. Sollten die Fälle von Guttenberg, Wulff und andere Beispiele für den neuen Stil im Umgang mit Führungspersönlichkeiten sein, sehe ich persönlich die Demokratie durch die Macht der Presse in Gefahr.


14
 
 nemrod 17. Februar 2012 
 

Es ist schlimm, wenn man ansehen muß, was eine Kampagne aus Kreisen gewisser Politiker und einer gewissenlosen Journaille erreichen kann. Bin jetzt mal gespannt, welcher Kandidat aufgeboten wird und ich hoffe, daß ALLE, die jetzt den Geifer vorm Maul haben, ob der Verfehlungen eines Wulff die gleichen Ansprüche an sich selber stellen... Irgendwas war da mit dem ersten Stein...!


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Politik

  1. Robert F. Kennedy jr. für Lebensschützer nicht wählbar
  2. USA: Vorsprung für Trump unter katholischen Wählern
  3. Nancy Pelosi: Wenn sie gewinnen, werden Demokraten Abtreibung landesweit legalisieren
  4. Bidens Pro-Abtreibungs-Wahlkampfvideo – ein Drittel der Bundesstaaten schränkt Abtreibung stark ein
  5. Lebensschützer: Trump ist die beste Option für christliche Wähler
  6. Nebraska: Senator verlässt Demokratische Partei, wird Republikaner
  7. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  8. Kardinal Gregory: Joe Biden ist ein ‚Cafeteria-Katholik’
  9. Haben Ungeborene Grundrechte? Diskussion um die Verfassung von Florida
  10. Tennessee will Video über Embryonalentwicklung im Lehrplan verankern






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt
  6. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  9. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  10. „Je veux voir Dieu – Ich möchte Gott sehen“
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  14. Ordinatio sacerdotalis ist nach 30 Jahren immer noch de fide
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz