Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  13. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Als der Altabt von Heiligenkreuz Helmut Schüller entzauberte

16. September 2011 in Österreich, 49 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


ORF-Fernseh-Showdown zwischen dem Heiligenkreuzer Altabt Henckel Donnersmarck und Helmut Schüller – Altabt übt scharfe Kritik an der ORF-Berichterstattung über Madrid: Diese war skandalös


Wien (kath.net) Der Heiligenkreuzer Altabt Gregor Henckel Donnersmarck hat am Mittwoch Abend in der ORF-Sendung Club 2 scharfe Kritik an Helmut Schüller, dem Initiator der umstrittenen “Pfarrerinitiative” geübt, weil sich dieser vor den Karren bestimmter Medien stellen lasse. Henckel Donnersmarck übte auch scharfe Kritik am ORF selbst, weil dieser gewisse Dinge hochspiele. Die Berichterstattung des ORF zum Weltjugendtag in Madrid sei “skandalös” gewesen. Da seien die Zuschauer manipuliert worden.

Kritik übte Henckel Donnersmarck dann an der Themenverfehlung der “Pfarreriniative”. “Wir müssen den jungen Menschen wirklich die Botschaft bringen, wir verfehlen das Thema krass, wenn wir uns um Strukturfragen kümmern“. Später verwies der Altabt in der Diskussion darauf, dass man in unseren Breiten vielmehr einen Gläubigenmangel und nicht unbedingt einen Priestermangel habe. Henckel Donnersmarck erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass das Sakrament der Beichte kaum mehr gefragt sei. Helmut Schüller meinte dazu wiederum, dass die Menschen heute “andere Wege” hätten.


Altabt Gregor warf Helmut Schüller vor, dass sein Aufruf zum Ungehorsam eine “spirituelle Bankrotterklärung” sei, weil sie wirklich “in der christlichen Dimension, die uns Christus gebracht hat”, nichts verstanden habe.

Auf die Frage des Moderators an Helmut Schüller, warum er denn nicht zu den Evangelischen übertrete, erwiderte Schüller: “Ich fühle mich als Teil dieser Kirche, aus der gehe ich nicht weg wie aus einer Dienstwohnung. Es fällt mir nicht im Schlaf ein, aus ihr herauszugehen”. Er sei selber nicht “ämterzentriert”.

Kurios an der Fernsehdiskussion wirkten auch einige Beiträge von Susanne Heine, einer evangelischen Theologin und Pfarrerin. Diese behauptete, dass es in der katholischen Kirche eine “schreckliche Insidersprache” gebe, und gab dann folgendes wörtlich wieder: “So hat nun Gott Christus geschickt. Der ist gekommen und er ist am Kreuz gestorben, zur Erlösung von unseren Sünden. Wer versteht denn dies bitte heute noch?”

Gegen Ende der Diskussion zeigte auch der mediengewandte Helmut Schüller Nerven. Nach einer Wortmeldung von Gregor Henckel Donnersmarck, in der er an Mutter Teresa erinnerte, die meinte, dass sich in der Kirche "Du und Ich" ändern müssten, meinte Schüller, dass er das ewige Ausspielen von Struktur und Spiritualität satt habe. Mit stolzer Miene stellte Schüller fest, er nehme für sich in Anspruch, dass wir “natürlich aus der Spiritualität” leben. Fast zornig sagte er dann zu Altabt Gregor: “Dies lassen wir uns von Dir auch gar nicht absprechen und auch nicht vorschreiben. Sei mir nicht böse, dass ich dies so deutlich sage, weil mir diese Überheblichkeit langsam auf die Nerven geht”. Auf die Frage des Moderators an Henckel Donnersmarck, welche Chancen denn die Forderungen der Pfarrerinitiative auf Umsetzung hätten, erklärte der Altabt: “Keine Chancen”.

An der Diskussion nahmen neben Gregor Henckel Donnersmarck und Helmut Schüller auch die Pseudobischöfin Christine Mayr–Lumetzberger sowie Otto Neubauer von der Akademie für Evangelisation teil.

KathTube-Club 2 als Video-Teil 1:



KathTube-Club 2 als Video-Teil 2:



Foto: (c) ORF


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Aufreger

  1. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  2. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  3. ‚Vater, Sohn, Heiliger Geist’: Model löst mit Bikinifoto heftige Gegenreaktion aus
  4. Jane Fonda: Covid-19 ist ‚Gottes Geschenk für die Linken’
  5. USA: Katholiken demonstrieren gegen öffentliche ‚Schwarze Messe’
  6. Fürstin Gloria zieht Unterschrift von Protestschreiben zurück!
  7. #Splashamama -" Warum ich diese Figuren in den Tiber werfen musste!"
  8. Satanist bot angeblich konsekrierte Hostien über Internet an
  9. Vatikanberater Rosica gibt Plagiate zu
  10. Kanadischer Medienpriester wirft Viganó ‚Lügen’ vor






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  9. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  10. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  11. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  14. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz