Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  7. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  8. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  9. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

Zollitsch vor Papstbesuch: Das Meinungsbild hat sich verändert

7. September 2011 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Zollitsch im Interview mit der „Welt“ über den Papst und seinen Besuch, die Ökumene und die „katholische Bandbreite“


Freiburg (kath.net) „Da kommt ein Mann, der nicht nur für das Katholische steht, sondern für klare Werte, die über diese Welt hinausweisen. Ein Mann mit fast prophetischen Zügen“, sagte der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz in einem längeren Interview mit der „Welt“ über den Papstbesuch. Die Anmerkung der Zeitung, dass es für den Papst nicht gerade ein „Heimspiel“ werde, verneinte Zollitsch und zeigte sich beeindruckt von den hohen Anmeldezahlen.

„Das Meinungsbild hat sich verändert. Seine Pastoralbesuche der jüngsten Zeit, sein Auftritt auf dem Weltjugendtag haben der Welt gezeigt: Benedikt XVI. ist nicht der Hardliner, als der er so oft dargestellt wurde.“


Das Recht auf Demonstrationen gebe es, doch wünscht sich Zollitsch, dass „die Person des Papstes respektiert wird“. Der Vorwurf einer „Machtdemonstration“ der Kirche sei „absurd“. Die Papstrede vor dem Bundestag sei „nicht nur eine Auszeichnung für Benedikt XVI., sondern auch für Deutschland“.

Anzeichen für eine Spaltung der Kirche sieht Zollitsch keine. „Wir haben eine katholische Bandbreite, in vielen Fragen gehen die Positionen auseinander. Aber das ist nicht die Frage eines Schismas. Wir versuchen, in dieser großen Bandbreite den Weg nach vorne zu finden und möglichst viele dabei mitzunehmen.“

Die Überlegung, den Papst als „Sprecher“ aller Christen anzuerkennen, findet der Erzbischof interessant: „Die römisch-katholische Kirche ist die größte christliche Kirche. Warum kann nicht ihr Oberhaupt zugleich Sprecher der Christen werden?“

An der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen sei man dran: „Wir wollen sie nicht auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben, aber wir brauchen entsprechende Zeit, um das seriös zu lösen.“

Das vollständige Interview in der “Welt”

Foto: (c) kathpedia



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. 'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!
  2. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  3. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  4. Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg
  5. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  6. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  7. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  8. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  9. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  10. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  5. So nicht, Mr. Präsident!
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  12. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  13. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz