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Deutschland: Bischöfe zufrieden mit Start des Dialogprozesses

10. Juli 2011 in Deutschland, 30 Lesermeinungen
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Erzbischof Zollitsch zieht nach Auftakt mit 300 Vertretern aus Diözesen, Orden, Hochschulen und Verbänden positive Zwischenbilanz


Bonn (kath.net/KAP) Mit einem positiven Fazit haben die katholischen Bischöfe in Deutschland die Auftaktveranstaltung zu dem von ihnen angestoßenen Dialog über die Zukunft der Kirche beendet. Er stelle eine "neue Kommunikations- und Sprachfähigkeit" in der Kirche fest, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, am Samstag der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Mannheim.

Der Freiburger Erzbischof kündigte an, die Ergebnisse des Treffens in den kommenden Wochen auszuwerten. Auf ihrer nächsten Herbstvollversammlung wollten die Bischöfe dann beraten, wie die in Mannheim angeschnittenen Themen zu behandeln seien. Als Beispiel nannte Zollitsch unter anderem auch die Seelsorge für wiederverheiratete Geschiedene oder eine stärkere Beteilung von Frauen in kirchlichen Leitungsfunktionen.


Zugleich bat Zollitsch um Geduld. Der zunächst bis 2015 angelegte Dialogprozess behandele entscheidende Dinge. "Und da müssen wir uns diese Zeit nehmen. Solche Fragen löst man nicht mit einem Schnellschuss." Das Treffen in Mannheim stand unter der Überschrift "Im Heute glauben". Daran nahmen rund 300 Vertreter aus Diözesen, Orden, Hochschulen und Verbänden teil. Vorbereitet worden war die zweitägige Konferenz von einer Steuerungsgruppe, der die Bischöfe Franz-Josef Overbeck (Essen), Franz-Josef Bode (Osnabrück) und Kardinal Reinhard Marx (München) angehören.

Marx betonte, die Bischöfe nähmen die Sorgen und Nöte der Teilnehmer ernst. "Wir wollen den Weg weitergehen", so der Münchner Kardinal. Er sprach sich dafür aus, ein "Element der Kontinuität" in den Dialogprozess mit aufzunehmen und ein Gesprächsforum wie das von Mannheim in ähnlicher Form im kommenden Jahr erneut zu organisieren.



Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Rick 11. Juli 2011 

Stille Anbetung auf den Knien wäre jedenfalls sinnvoller gewesen als 38 Flipchart-Seiten zu beschriften.


3
 
 kaiserin 11. Juli 2011 
 

Null plus Null gleicht Null.

@ DON PIETRO -Eins ist sicher: Nein,in dieser Dialog kann sich KAUM ein Hauch von \"LIEBE und DEMUT\" befinden! ..Die Dimension dieses Zusammenkunft ist ein Paradox und sie zeigt es ganz klar: Eine infame, MARKANTE Kultur des UNGEHORSAMS verbreitet sich nun unter uns Katholiken ... Und die DEUT. BISCHÖFE zeigen uns dabei NULL plus NULL Format !


1
 
 Ester 10. Juli 2011 
 

Wissen Sie Don Pietro

irgendwie sind sie alle süß.
Da machen sie sich Sorgen um die Leute die nicht zur Kommunion dürfen anstatt sich Sorgen zu machen um all die Vielen die nicht wollen.
Ich kenne eine Menge Leute die sich beschweren das sie bei dem gesellschaftlichen Ereignis Erstkommunion in der Verwandtschaft eben wegen objektiver Gründe nicht gehen dürfen. Fakt ist doch das die Mehrzahl der Anwesenden aus genauso objektiven Gründen (permanente Verletzung der Sonntagpflicht) ebenfalls nicht gehen darf.
Was den Amtsträgern fehlt ist Realismus. Ich würde allen Teilnehmern mal empfehlen sich in Zivil in die Straßenbahn zu setzen und einfach mal den Leuten zuzuhören.
Oder mal in der Verwandtschaft wahrnehmen das die eigenen Leute keinen Bezug zu Christus mehr haben.
Und beten, Wäre doch Klasse gewesen wenn in Mannheim Nightfever gewesen wäre und die Dialogisier die Leute auf den Straßen Samstags Nachts eingeladen hätten.
Wäre sinnvoller gewesen


3
 
 Psalm1 10. Juli 2011 
 

@ Don Pietro

Danke für die Antwort.
Das die Reizthemen recht dominant waren, war zu befürchten. Immerhin hatten Themen wie die Beichtpraxis - wenn auch am Rande -eine Chance.
Zum Thema \"Sprachfähigkeit\" fällt mir ein, dass verständliches und überzeugendes Reden nicht nur eine rethorische Frage sondern eine Frage des Inhaltes ist. Und da erwarte ich von unseren Bischöfen, die, wie sie zu Recht schreiben, unsere Hirten sind, einfach mehr Bekennermut. Und von mir bzw. von den Laien allgemein, mehr Mut vor Ort entsprechende Akzente zu setzten.


2
 
 Kathole 10. Juli 2011 
 

Eigenartige Vorbereitung einer nationalen Bischofskonferenz auf einen Papstbesuch

Es dürfte ein weltweit einmaliger Vorgang sein, daß sich eine Bischofskonferenz auf einen Papstbesuch \"vorbereitet\", indem sie sich eine 5-Jahres-Agenda setzt, ohne Rücksprache mit dem Heiligen Vater, und inhaltlich sogar in völligem Gegensatz zu diesem.

Es mutet geradezu an, als solle die deutsche Ortskirche damit gegen die Worte des Papstes schnell noch im voraus immunisiert werden, nicht daß sie womöglich noch Wirkung entfalten.

Dem Papstbesuch soll damit gleichzeitig wohl auch die Chance genommen werden, zu einem epochalen Ereignis und Wendepunkt in der jüngeren deutschen Kirchengeschichte zu werden.

Vielmehr soll dieser scheinbar durch die Einbettung in den, ganz anders ausgerichteten, DBK-Fünfjahresplan auf eine folkloristische Episode im Leben der deutschen Ortskirche reduziert werden, gleich einer exotischen oberbayerischen Lederhosen-Tanzeinlage als Pausenfüller in einem Heavy-Metal-Konzert.


4
 
 Don Pietro 10. Juli 2011 

@Psalm1

Die sogenannten Reizthemen waren schon sehr dominierend, andere Themen kamen auch vor, aber eher am Rande (ein Mitbruder hat mir z.B. erzählt, dass er die Frage nach der Erneuerung der Beichtpraxis eingebracht hat). Kardinal Marx hat abschließend die Hauptthemen, wie sie bei den Bischöfen angekommen sind, ungefähr so genannt: 1. die Sprachfähigkeit in der Kirche, es geht um die Sorge, so zu reden, dass die Menschen heute gut verstehen, was die Kirche glaubt und denkt. 2. Der Umgang mit Menschen mit Brüchen, vor allem wohl Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht zur Kommunion zugelassen sind. 3. Die Frage der Teilhabe der Laien am Wirken und Dienst der Kirche.
Diese Fragen sind gestellt worden und die Bischöfe werden sich damit beschäftigen. Aber die Antworten müssen natürlich ganz auf dem Boden des Lehramtes sein und keinesfalls im Widerspruch dazu. Wenn es hilft, Fragen im Sinne der Kirche zu klären - um so besser. Da vertraue ich einfach den Bischöfen, sie sind unsere Hirten.


2
 
 uwato 10. Juli 2011 

Marx betonte, die Bischöfe nähmen die Sorgen und Nöte der Teilnehmer ernst.

Ach Herr Kardinal Marx, würden Sie doch lieber einmal die Sorgen der romtreuen Katholiken ernst nehmen. Diese sind eben nicht durchden allergrößten Teil der offziellen Dialogteilnehmer vertreten. Einer dieser Fortschrittlichen gab mir einmal den, wie ich denke, gutgemeinten Rat, mich doch selbst einzubringen, z.B. PGR usw. Nun, unseren PGR kenne ich, auch andere, auch in Bayern.
Keine Chance, sich dort im Sinne der schweigenden Mehrheit der Katholiken Gehör zu verschaffen. Auch im jetzigen sog. Dialogprozess sind in erster Linie die Gesprächspartner vertreten, die diese leider schweigende Mehrheit eben nicht repräsentieren. Aber genau diese Schafe warten auf klare und eindeutige Antworten und Informationen ihrer Bischöfe, die sie eben nicht nur als tendenzielle Mitteilungen aus Presse, Kirchenzeitungen und Talkshows
erfahren wollen.


3
 
 AugsburgerCedega 10. Juli 2011 
 

@Karsten78

\"der Papst und die Bischöfe nur Macht wollen.\"

Wenn man sich eines der scheinbar \"wichtigsten\" Themen ansieht, nämlich mehr Leitungs- und Führungsfunktionen für Laien und Frauen, dann merkt man, wem es um Macht geht!
Das Schlimme ist, dass diese Verknüpfung mit dem Priesteramt, zu einer bedrohlichen und schrecklichen Veränderung unseres Priesterbildes führt: Ein Priester, der kein Diener Gottes und der Menschen ist, sondern eine Machtposition inne hat. Zugegebenermaßen existiert dieses Bild bei manchen Bischöfen und Mitgliedern des Domkapitels bereits.
Ein weiterer Grund, warum wir keinen strukturellen Dialog über Macht und Strukturen brauchen, sondern ein Zurückbesinnen auf christliche Werte und unseren Glauben, anders ausgedrückt: Umkehr.


3
 
 Manda 10. Juli 2011 
 

@Gnox

Zitat: Weil es auf der Hand liegt, weshalb die Menschen ihren Glauben verlieren. Diskriminierung von Randgruppen, Frauen, Homosexuellen und Menschen anderer Religionen können die Menschen heute nicht mehr akzeptieren.
Ich denke, da läuft etwas falsch. Diese Gruppen sind noch nie so wenig diskriminiert worden wie heute, falls sie überhaupt dieskriminiert werden. Unsere Kirche diskriminiert niemand, sowenig wie Jesus jemand diskriminiert hat. Jesus hat aber die Sünde scharf verurteilt. Weil Jesus das Haupt der Kirche ist, deshalb hat auch die Kirche die Sünde scharf zu verurteilen. Die Sünder werden also nicht verurteilt oder diskriminiert, sondern eingeladen, ihre Sünden in der Beichte zu bekennen. Die Sünde trennt von Gott und bedingt den geistlichen Tod. Die Kirche hat die Aufgabe, die Menschen zum Leben, zu Christus, zu führen.


4
 
 Wildrosenöl 10. Juli 2011 
 

@Don Pietro

Was Sie schreiben, ist, mit Verlaub, ein typisches Missverständnis! Unter den 300 \"Auserwählten\" gibt es bestimmt redliche Katholiken, finden sicher auch gute Gespräche statt. Doch darum geht es nicht. Weder Sie noch andere sind legitimiert, in unserem Namen, dem Namen der deutschen Katholiken, zu sprechen.Natürlich können sich die deutschen Bischöfe ihre Gesprächsparter aussuchen, aber das sollen sie dann auch offen zugeben. Und nicht so tun, als gebe es eine echte Mitsprache für Laien. Die ich übrigens nicht fordere. Wir haben ein Lehramt in der Kirche, ohne Laien. Und sollten auch nur ansatzhaft kein zweites installieren!
Wenn es Bischöfen um Einheit geht, dann sollten an einen Tisch geladen werden: Initiatoren der Petition Pro Ecclesia, Forum Deutscher Katholiken, Vertreter der Befürworter der überlieferten Liturgie, ZdK und Räte. Nicht um lehramtlich geklärte Fragen zu besprechen. Um zu regeln, wie wir jetzt und zukünftig miteinander umgehen. Denn so wie bisher, geht es ni


5
 
 Abrahamides 10. Juli 2011 
 

Man war also weitestgehend unter sich

Der Pressemeldung Nr. 101 der DBK entnehme ich folgenden Satz: \"In Mannheim sei die gesamte Vielfalt der katholischen Kirche sichtbar gewesen.\" Das (oder so ähnlich) sagt der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck. Ohne lange nachzudenken, fallen mir sofort unzählige Katholiken ein, die ich mit Blick auf die Teilnehmerliste nur ungenügend in Mannheim vertreten gesehen habe. Werden da von vorne weg gleich bestimmte Katholiken mit ihren Überzeugungen von der DBK ausgeschlossen? In der Kirche sagt man ja \"exkommuniziert\". Vielleicht würden sie ja nur stören... Wenn ich den Bericht des Teilnehmers Don Pietro ein wenig überspitzt wiedergebe, entnehme ich seinen Ausführungen: Von 300 Teilnehmern vertraten 40 (ca. einer von acht) die traditionelle Lehre der Kirche. Das entspricht in etwa dem berühmten Feigenblatt... Man war also weitestgehend unter sich in Mannheim! So findet man natürlich schnell zur Einmütigkeit.


5
 
 Karsten78 10. Juli 2011 

@ dora

Weil viele ihren Glauben nicht kennen und manche dazu noch mehr den Theologen glauben, die nicht in einer Linie mit der heiligen katholischen Kirche stehen! Es werden die alten Verdächtigungen gesät, dass der Papst und die Bischöfe nur Macht wollen. Für viele interessierte Gläubige sind die Bücher von Küng und co. wichtiger, als die Schriften des Heiligen Stuhls oder Ratzingers. Sie entziehen sich eigentlich der Kirchenlehre und urteilen doch darüber.

Dann ist es natürlich vorprogrammiert, dass man Unfehlbarkeitsentscheidungen nicht verstehen oder nicht akzeptieren will/kann!


5
 
 dora 10. Juli 2011 
 

„Damit jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, welche die göttliche Verfassung der Kirche betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken, daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“ Joh. Paul II 1994. Das ist seit 17 Jahren bekannt!
Warum wird überhaupt noch darüber diskutiert?


3
 
 AugsburgerCedega 10. Juli 2011 
 

Die Besetzung des Dialoges ist

einfach eine unverschämte Sauerei! Das muss man einfach einmal sagen. Wo sind die Vertreter der Jugend? Wo die Generation Benedikt? Wo das Forum deutscher Katholiken und all die anderen papsttreuen Christen, die Kirche wesentlich prägen, da sie es sind, die auch unter der Woche die messe besuchen, Rosenkranz beten. Nur eben sind sie nicht so laut wie die PFingsterklärer oder die Memorandisten.
Das, was hier abläuft ist eine riesen Schweinerei. Die papsttreuen Kräfte innerhalb der Kirche werden systematisch ausgegrenzt! Und vor allem ich als Jugendlicher (und mich gehen ja die Veränderungen in den nächsten Jahren an!) bin dort in keinster Weise vertreten! Schämen sollten die sich, so etwas Dialog zu nennen.


5
 
 Tadeusz 10. Juli 2011 

Sorgen muss man belabbern, bis man erbricht

Meine einzige Sorge ist, dass ich demnächst dank Abt. Zollitsch und Kardinal Lehmann keine deutsche Kirche mehr im unmittelbaren Umkreis finden werde, wo die existierenden Zustände den Herren in der Eucharistie nicht beledigen.

Gott sei Dank, es gibt auch ausländische zeitgeistfreie Kirchen in Deutschland.

Man muss nur halt Sprachen lernen.


3
 
 Kathole 10. Juli 2011 
 

Welche Fragen brauchen denn soviel Zeit zur Beantwortung?

Zollitsch-ZITAT: \"Und da müssen wir uns diese Zeit nehmen. Solche Fragen löst man nicht mit einem Schnellschuss.\" ZITAT-Ende

Heißt das etwa im Klartext: \"Warten wir einmal ab, vielleicht hat der jetzige sturköpfige Papst bis dahin ja bereits das Zeitliche gesegnet und wir können seinen unerfahrenen Nachfolger dann mit unseren Vorstellungen zu überrumpeln versuchen.\" ?

Warum solten (von Rom) längst geklärte Fragen sonst eigentlich soviel Zeit zur Beantwortung durch die DBK benötigen?


6
 
 kaiserin 10. Juli 2011 
 

Das lange, große Schweigen der deutschen Hierarchie

bei dem Aufstand solcher REBELLEN wird durch diesen komischen Dialog nicht besser ...Die DISZIPLINLOSIGKEIT in unserer Kirche ist schon so weit gediehen ,daß sich nur noch die ganze TRAGIK eines traurigen Pontius -Platus- Spiels vor unseren Augen abspielt ...Wenn der HERR SELBST nicht diesem Spiel ein Ende setzt, werden wir noch lange weiter HIN UND HER GESCHAUKELT(...Und das, natürlich, immer in Namen einer frommen TOLERANZ mit der man uns ständig \" füttert\"!).


3
 
 Ester 10. Juli 2011 
 

Ich kann es nicht mehr hören

vor allem scheint mir das grundlegende Problem darin zu bestehen, das der Glaube einerseits vorausgesetzt wird, andererseits aber zur Diskussion gestellt wird.
Schweige Exerzitien wären besser gewesen.


4
 
 Gnox 10. Juli 2011 
 

@Manda

Weil es auf der Hand liegt, weshalb die Menschen ihren Glauben verlieren. Diskriminierung von Randgruppen, Frauen, Homosexuellen und Menschen anderer Religionen können die Menschen heute nicht mehr akzeptieren. So einfach ist das. Wenn mit einem Gott der Liebe Diskriminierungen begründet werden ist das nicht mehr nachvollziehbar!


1
 
 Kathole 10. Juli 2011 
 

Dialog als Selbstbespiegelung der Lehmann-/Zollitsch-DBK-Fraktion

Der große Vorsitzende macht gerade die immer wieder frappierende Erfahrung, zu welch hohem Maß an Übereinstimmung man gelangen kann, wenn man mit seinem Spiegelbild in Dialog tritt. ;-)


4
 
 Don Pietro 10. Juli 2011 

Einüben in wirklichen demütigen Dialog

Ich war als Priester einer der 300 Teilnehmer. Es ist ein einüben in den Dialog, bei dem sich die allermeisten Mühe gegebenhaben, dem anderen gut zuzuhören und in Liebe und Demut, bei spürbarer Hochachtung des anderen die eigene Sichtweise deutlich zu vertreten. Das lief über Gesprächsrunden mit höchstens 8 Teilnehmern. Die Gesprächspartner in meiner Runde waren überwiegend in den bekannten Reizthemen anderer Meinung als ich, während ich entsprechend meine Überzeugung das vertreten habe, was auch das Lehramt zu diesen Themen sagt. Es waren sehr gute Gespräche, die für alle zum Geschenk wurden. Und da hat die Wahrheit immer einen Vorteil gegenüber dem Irrtum. Sie wirkt stärker, weil sie stärker als der Irrtum ist, so wie Gott, der die Wahrheit ist, immer stärker ist. Und das kann sie, wenn niemand sein Herz (entsprechend dem heutigen Evangelium) hart macht. Genau das geschieht bei einem wirklich guten Dialog. Das geht nie bei einer Diskussion, die die Wahrheit dem anderen aufdrängen will


4
 
 Karsten78 10. Juli 2011 

Frauenpriesterum bzw. -ordination

Das Frauenpriestertum bzw. -ordination kann sich nicht langsam einschleichen, da es aufgrund einer dogmatischen Entscheidung der heiligen katholischen Kirche unmöglich ist! Jeder der das Frauenpriestertum fordert, stellt sich damit gegen die Grundstruktur der Kirche Christi. Wenn Katholiken also das Frauenpriesterum fordern, zeigen sie indirekt, dass sie die Kirche nicht unter der Führung des Heiligen Geistes wahrnehmen!
http://www.alt.dbk.de/imperia/md/content/schriften/dbk2.vas/ve_117.pdf


3
 
 Manda 10. Juli 2011 
 

Immer das selbe Lied

Wie den vorstehenden Zeilen zu entnehmen ist, wird die Hauptsache bei der Dialoginitiative wieder ausgeklammert: der Glaubensschwund und seine Ursache. Warum wird nicht einmal die Ursache der Verdunstung des Glaubens erörtert? Warum wird der Hebel immer an Themen angesetzt, die Nebensache sind. Der überall feststellbare Glaubensverlust ist doch das größte Übel in und für unsere Zeit. Die Sünden türmen sich zum Himmel.
Fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne dass Blut vergossen wird, gibt es keine Vergebung (Hebr 9,22). Das erlösende Blut Jesu wird in der Beichte kaum mehr in Anspruch genommen. Es wird aber mehr gesündigt als je zuvor. Wie kann das noch gut gehen? Glaubensschulung wäre das Allerwichtigste in unserer Zeit. Die meisten Katholiken haben von der Bibel keine Ahnung, sie haben nicht mal eine Bibel. Wer die Bibel nicht kennt, kennt Gott nicht! Hier müsste endlich was geschehen und nicht bei Nebensächlichkeiten.


3
 
 Ingeborgia 10. Juli 2011 
 

Tür auf für den Zeitgeist dieser Welt!!!

Je mehr sie die Tür für alle öffnen, um so mehr lassen sie den Zeitgeist den Fürsten der Welt rein.
Menorandum (Zölibat auflösen, Frauenpriestertum, mehr Laien in den Gottesdienst, Kommunionshelfer,,)
Pfarrerinitiative, Politiker mit ihren Vorstellungen, Laien mit ihren Vorstellungen...

Wir sollen alle nach dem Papst schauen und ihm gehorsam sein, er bewahrt das Alte das von Gott gegebene und gewünschte, er hat den heiligen Geist Gottes ,als erster Sohn des Herrn auf Erden, er ist ein guter Papst.
Mit dem Modernismus verschwindet die Heiligkeit die Demut und die Ehrfurcht Gottes immer mehr aus der Kirche das sollte zu denken geben.
Haltet am traditionellen, heiligen, ehrführchtigen, fest und geht vor Gott in die Knie besonders wenn ihr sein heiligstes empfangt (Knieend, Mundkommunion beim Priester) das erwartet er von uns...


4
 
 borromeo 10. Juli 2011 

Ich würde wirklich gerne wissen,

ob u.a. auch das \"Forum Deutscher Katholiken\" bzw. dessen regionale Verbände oder das \"Netzwerk katholischer Priester\" oder Initiativen wie \"Deutschland pro Papa\" zu der Veranstaltung eingeladen wurden. Wenn das durch diese und ähnliche Gruppierungen vertretene Gegengewicht zu den ach so mordernen Forderungen nicht vertreten ist und sich alles nur um \"Frauenpriestertum\", Abschaffung des Zölibtas et al. dreht, ist der Dialogprozess vorn vornherein eine Farce.

Ich bitte die veranstaltende DBK dringend, dies sorgfältig zu bedenken und auch den ganz normalen katholischen und kirchentreuen Anliegen ihren berechtigten Raum zu geben!


4
 
 Tina 13 10. Juli 2011 

Bischöfe zufrieden mit Start des Dialogprozesses

„Marx betonte, die Bischöfe nähmen die Sorgen und Nöte der Teilnehmer ernst.“

Schaun wir mal wie „biegsam“ die Auslegung der Gebote werden wird? Und ob es bald nur noch einen „Einheitsgottesdienst“ für alle gibt. Und die Heilige Messe auf traurige Weise Seltenheitswert erlangen wird. So wie „die Worte“ ja auch immer „für alle“ gebetet werden, „statt für viele“. (O es wird rum gebogen wie es „den Herren“ passt)

Verliert mal bei eurer „schönen heile Welt Vorstellung“ unsere göttliche Majestät Jesus Christus nicht aus den Augen. Solange der Bischofstron in der Mitte wichtiger ist als unsere göttliche Majestät Jesus Christus.. (hmm ..dunkelt es wohl)

Preiset den Herrn unsere göttliche Majestät. ER ist HERR und Ihm gebührt Anbetung.

www.kathtube.com/player.php?id=21785


7
 
 Wildrosenöl 10. Juli 2011 
 

So ungefähr 2,5 Millionen

dürften praktizierende Katholiken sein in deutschen Landen. Genaue Zahlen habe ich nicht, aber es ist auch nicht wichtig. Denn 300 ! Katholiken wurden ausgewählt, um an diesem Gespräch teilzunehmen. Nehmen sie jetzt irgendwie am bischöflichen Lehramt teil? Die meisten der 2,5 Millionen oder ca. 25 Millionen Taufscheinkatholiken, die immerhin noch Kirchensteuer zahlen, haben keine Ahnung, wer diese 300 Auserwählten sind, wer sie auserwählt hat, wem gegenüber sie sich zu verantworten haben.
Neue Sprach- und Kommunikationsfähigkeit auf deutsch-katholisch!
Gut, Kardinal Marx und Bischof Overbeck wollen vielleicht Schlimmeres verhindern, und die Memorandisti ruhigstellen. Spalter-Tendenzen abwehren. Bischof Bode darf sein Steckenpferd reiten \"Frauen an die Macht\".
Der Los-von-Rom-Katholizismus, der nur noch einen Folklore-Papst dulden kann, hinter den Bergen bei den 7 Zwergen, wird sich aber nicht ruhigstellen lassen.
Das kann noch heiter werden oder grauenvoll, je nach


5
 
 johnboy 10. Juli 2011 
 

@Karlmaria

Wenn Frauenpriestertum zugelassen wird, dann wird die Zölibat kurz oder lang auch aufgehoben. Wird denn Priesterseminar für Frauen und Männer getrennt? Glaube ich eher nicht.
\"Der Stand der Gnade als Bedingung zum Kommunionempfang wird nicht mehr so ernst genommen.\" wird das heute denn noch ernst genommen?


3
 
 Gnox 10. Juli 2011 
 

Durch die Taufe

sind wir alle im Stand der Gnade. Darüber hinaus sind wir alle Sünder, sich über Geschiedene zu erheben ist auch eine Sünde, die man vor dem Kommunionsempfang beichten sollte!


1
 
 Karlmaria 10. Juli 2011 

wiederverheiratete Geschiedene oder eine stärkere Beteilung von Frauen

Für mich ist ein \"Erfolg\" des Dialoges, dass diese Dinge wenigstens nicht heimlich sich einschleichen, sondern jetzt jedermann bewusst wird, wie die Kirche umgebaut wird. Der Stand der Gnade als Bedingung zum Kommunionempfang wird nicht mehr so ernst genommen. Und das Frauenpriestertum kommt durch die Hintertür, indem die Frauen ins Priesterseminar gehen und wenn sie dann ausgelernt haben sich Scheibchenweise immer mehr Rechte erkämpfen.


4
 

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