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Papst Paul VI. und die erste Mondlandung (1969)

19. Mai 2011 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Am kommenden Samstag, den 21. Mai, wird Papst Benedikt XVI.um 13:11 Uhr via Satellit mit der Besatzung der Internationalen Raumstation ISS sprechen – Das Interesse der Päpste am Weltraum hat Tradition.Von Ulrich Nersinger


Rom (kath.net/un) 1969 setzte der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond. Papst Paul VI. (1963-1978) begab sich am Abend des 20. Juli vom Apostolischen Palast in Castel Gandolfo in die nahegelegene Sternwarte des Vatikans. Durch das Teleskop beobachtete er eine Weile das „Meer der Ruhe“. Am Fernsehbildschirm verfolgte er dann interessiert die Übertragungen vom Landemanöver. Unmittelbar nach dem Aufsetzen der Mondfähre richtete der Papst über Radio eine Botschaft an die Welt und die Astronauten:

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind! Wir, demütiger Stellvertreter jenes Christus, der aus der Tiefe der Göttlichkeit zu uns kommend diese selige Stimme am Firmament hat erschallen lassen, machen Uns heute zum Echo dieser Stimme und wiederholen sie als festlichen Hymnus unserer ganzen Weltkugel, die nicht mehr unüberschreitbare Grenze der menschlichen Existenz, sondern offene Schwelle zur Weite des grenzenlosen Raumes und zu neuen Bestimmungen ist. Ehre sei Gott! Und Ehre den Menschen, die dieses große Raumfahrtunternehmen bewerkstelligt haben! Ehre den Verantwortlichen, den Wissenschaftlern, den Erdenkern, den Organisatoren, den Arbeitern! Ehre allen, die diesen so kühnen Flug ermöglicht haben! Ehre allen, die in irgendeiner Weise damit zu tun haben! Ehre allen, die vor ihren wunderbaren Apparaten sitzend das Unternehmen leiten, und allen, die der Welt das Werk und die Stunde bekannt geben, die die wissende und mutige Herrschaft des Menschen auf die himmlischen Tiefen ausdehnt.“


An die Astronauten gewandt sagte der Heilige Vater mit bewegter Stimme: „Hier spricht zu Euch, von seiner Sternwarte in Castel Gandolfo in der Nähe von Rom aus, Papst Paul VI. Ehre, Gruß und Segen Euch, die ihr den Mond erobert habt, das bleiche Licht unserer Nächte und unserer Träume. Bringt dem Mond mit unserer lebhaften Teilnahme die Stimme des Geistes, den Hymnus für Gott, unseren Schöpfer und Vater. Wir sind Euch nahe mit Unseren Wünschen und mit Unseren Gebeten. Mit der ganzen katholischen Kirche grüßt Euch Papst Paul VI.“.

Gegen 23.00 Uhr verließ der Heilige Vater das Observatorium und begab sich wieder in seine Gemächer im Apostolischen Palast. Gegen 4.00 Uhr wurde er vom Direktor der Sternwarte, dem irischen Jesuitenpater Joseph O’Connell, telefonisch geweckt. Der Papst sah sich dann bis 5.30 Uhr am Fernsehschirm die Direktübertragung vom Mond an.



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Lesermeinungen

 WoL 20. Mai 2011 
 

Nicht den Menschen sei Ehre, sondern nur Gott, ihn allein sollt ihr anbeten. Ich finde gefaehrlich, was Paul 6. da gesagt hat, zumal es ja auch berechtigte Zweifel gibt an der Wahrheit der Landung gibt und die Mondlandung event. nur eine Hollywoodinszenierung war. Wir werden so viel heute von den Regierenden und den Medien belogen , Jesus hat gesagt, seid klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben.Mt 10,16 Damit meint er wohl, lasst euch nicht von den Schlangen betruegen. All die Billionen, die in die Weltraumfahrt gesteckt wurden, sind eitel rausgeschmissenes Geld, was bringt der menschheit das. Dafuer werden wir alle versklavt und muessen dafuer arbeiten.
Die Menschen sollten nach Gott suchen, aber nicht auf dem Mond, sondern in sich selbst.


1
 
 Calimero 19. Mai 2011 
 

starke Worte

Paul VI:
\"Ehre allen ... , die die wissende und mutige Herrschaft des Menschen auf die himmlischen Tiefen ausdehnt.\"
Starke Worte! Nur wer sucht kann was finden.


2
 
 fra0nz 19. Mai 2011 
 

\"... den Mond unter ihren Füßen\"

So lesen wir im letzten Buch der Bibel. Der Mond ist Teil der Offenbarung des Johannes, und die Offenbarung des Johannes ist ein Trostbuch für die, denen \"der weiße Stein gegeben wurde\". Der Mond ist unter den Füßen der Frau. Die Frau ist Maria, die mit Johannes unter dem Kreuz stand, von wo aus der Kelch gefüllt wurde - der Kelch als Zeichen der hier entstehenden Kirche - und die Frau ist gleichzeitig mit Johannes die Kirche selbst. Der Mond ist unter den Füßen der Frau. Der Mond wird von der Frau nicht zertreten wie der Kopf der Schlange. Wir werden das alles noch klarer erkennen - denn das Buch des Trostes enthüllt jetzt schrittweise die Dinge unserer Zeit.


1
 

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