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Kardinal Müller: Der nächste Papst muss der Homo-Lobby die Stirn bieten

6. Mai 2025 in Weltkirche, 15 Lesermeinungen
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Der kommende Pontifex sollte ein solides theologisches und lehramtliches Fundament haben und sich gegen ideologische Lobbys behaupten können, sagte der Kardinal.


Rom (kath.net/jg)
Der nächste Papst müsse die Lehre der Kirche klar vertreten und bereit sein, sich gegen ideologische Lobbys zu behaupten, einschließlich der Lobby der Homosexuellen. Dies sagte der Kardinal Gerhard Müller der italienischen Zeitung La Stampa in einem Interview, das am 28. April erschienen ist.

Der kommende Pontifex sollte ein solides theologisches und lehramtliches Fundament haben, sagte Kardinal Müller und rief zu einer Rückkehr zur „Orthodoxie, der Lehre auf Grundlage der Schrift und der apostolischen Tradition“ auf.


Die Lehre sei nicht das Eigentum des Papstes, der Bischöfe oder der Gläubigen, erinnerte Kardinal Müller. Sie müsse dem Wort Jesu entsprechen, niemand könne sie ändern, betonte er in Hinblick auf das Thema Ehe und die „Homo-Lobby“.

„Wenn Jesus sagt, dass die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau besteht, kann niemand diese Lehre ändern. Die Lobby der Homosexuellen will die Ehe mit Verbindungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts gleichsetzen, aber das widerspricht der Lehre der Bibel“, sagte der Kardinal wörtlich.

Die Entscheidung von Papst Franziskus, die Segnung homosexueller Paare außerhalb der Liturgie zu erlauben, hat zu großen Kontroversen in der Kirche geführt und ist von Bischöfen in Afrika und Asien abgelehnt worden. Es war eine von einer ganzen Reihe von Entscheidungen des verstorbenen Papstes, die Kardinal Müller einer deutlichen Kritik unterzogen hat. (Siehe Link)


© Foto Kardinal Müller: Michael Hesemann

 


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