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| ![]() Leo XIV. Brückenbauer für die Kirche - Die Biographie - Leseprobe 4vor 23 Stunden in Buchtipp, 2 Lesermeinungen Wer ist dieser Papst? Und was bedeutet seine Wahl für die Zukunft der katholischen Kirche? Ein neues Buch von Michael Hesemann. Leseprobe 4 Linz-Wien (kath.net) Ist Leo XIV. der Papst aus der Prophezeiung von Anna Katharina Emmerich? Im 19. Jahrhundert lebte im westfälischen Dülmen eine bemerkenswerte Frau. Anna Katharina Emmerick (1774-1824) wurde als einfache Landarbeitertochter geboren und verstarb in dem Ruf, eine Heilige, ja eine Prophetin gewesen zu sein. Sie war eine Augustiner Chorfrau, gehörte also der gleichen Ordensfamilie an wie Leo XIV., und war Ordensschwester geworden, weil sie schon als Kind nicht nur tieffromm, sondern auch mit Visionen und Offenbarungen beschenkt worden war. 1802 trat sie als „Schwester vom Gemeinsamen Leben“ in das Kloster Agnetenberg in Dülmen ein, in dem sie bis zu dessen Säkularisation 1810 lebte. Danach diente sie einem aus Frankreich geflohenen Priester, Jean Martin Lambert, als Haushälterin. Doch bald wurde sie so schwach, dass sie das Haus nicht mehr verlassen konnte. Sie hatte Visionen vom Leiden Christi und empfing die Stigmata, die Wundmale, an den Händen und Füßen, als Dornenkrone auf der Stirn, als Seitenwunde und oft auch als Geißelungswunden am ganzen Körper. Als sie begann, auch Szenen aus dem Neuen und Alten Testament zu schauen und ihre Visionen detailreich beschrieb, wurde Clemens Brentano, einer der führenden Vertreter der deutschen Romantik, auf sie aufmerksam. Der Eindruck, den sie bei seinem ersten Besuch auf ihn machte, veränderte sein Leben. War er zuvor eher als Salonlöwe und Lebemann bekannt, wurde er jetzt zum gläubigen Katholiken und minutiösen Protokollanten der leidenden Ordensfrau bis zu deren Tod. Die Bücher, die dadurch entstanden, bewegten die katholische Welt und wurden zu internationalen Bestsellern. Dass Orte, die sie genauestens beschrieben hatte, bei archäologischen Ausgrabungen in Ephesus wie im Heiligen Land exakt so vorgefunden wurden, trug zu ihrer Glaubwürdigkeit bei. 2004 wurde sie nach einem gründlichen Prozess von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Im selben Jahr veröffentlichte Mel Gibson seinen erschütternden Film „Die Passion Christi“, der fast vollständig auf Emmericks Schilderungen des Leidens Jesu beruhte. Doch Anna Katharina Emmerick sah nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft. Am 13. Mai 1820, 97 Jahre vor der ersten Marienerscheinung von Fatima, sah sie in einer Vision eine Zeit, in der es „zwei Päpste“ und „zwei Kirchen“ gäbe. Die eine Kirche würde dem Zeitgeist folgen, die Liturgie vernachlässigen, den Protestantismus nachahmen und am Ende sogar Götzen in den Petersdom tragen. Emmerick weiter: „Ich sah auch, wie sehr übel die Folgen von dieser ‚Afterkirche‘ sein würden. Ich sah sie wachsen, ich sah viele Ketzer aller Stände nach der Stadt (Rom) ziehen. Ich sah die Lauigkeit der dortigen Geistlichen wachsen, ich sah sich viel Dunkelheit dort mehr und mehr verbreiten. (…) Ich sah in allen Orten die katholischen Gemeinden gedrückt, bedrängt, zusammengeschoben und eingeschlossen werden. Ich sah viele Kirchen aller Orten sperren… Es entstand ein Leib, eine Gemeinschaft außer dem Leibe Jesu, der Kirche, eine heilandslose Afterkirche, deren Geheimnis es ist, kein Geheimnis zu haben“. Der eine Papst würde diese Entwicklung dulden. Obwohl er „zahlenmäßig stark“ sei, hätte er nicht den Mut oder die Standhaftigkeit, sich ihr zu widersetzen. Der andere Papst dagegen habe weniger Anhänger, würde die Lage aber tief besorgt verfolgen. Emmerick: „Ich sehe den Heiligen Vater in großer Bedrängnis. Er bewohnt einen anderen Palast und lässt nur wenige Vertraute vor sich. Würde die schlechte Partei ihre große Stärke kennen, sie wäre schon losgebrochen. Ich fürchte, der Heilige Vater wird vor seinem Ende noch große Drangsale leiden müssen.“ Doch dann, inmitten einer Zeit der „Kriege und des Blutvergießens“, ja einer Invasion durch „das wilde Volk“, habe der Himmel ein Einsehen, würde die Gottesmutter selbst ihren Mantel über die Kirche ausbreiten. Nach dem Tod erst des bedrängten Papstes und danach auch des anderen, der die Fehlentwicklung duldete, würde ein neuer Papst gewählt. Von ihm hatte die stigmatisierte Nonne nur ein kurzes Gesicht, aber eines, das Hoffnung macht: „Ich sah ihn mild und sehr ernst. Er wusste die Priester an sich zu schließen und die Bösen von sich zu stoßen. Ich sah alles neu werden und sich eine Kirche bis in den Himmel hinein bauen.“ Die Versuchung ist groß, in der Vision Anna Katharina Emmericks unsere Zeit zu sehen. Auch wenn Benedikt XVI. natürlich als „Papa emerito“ kein zweiter Papst war, auch wenn Franziskus zumindest vieles versuchte, um den schlimmsten Entgleisungen in der Kirche Einhalt zu gebieten. Ihre Schau des ebenso milden wie ernsten und ziemlich charismatischen neuen Papstes wiederum lässt an Leo XIV. denken – und macht Mut. Ohne diese Privatoffenbarung bewerten zu wollen und zu können, sei sie einmal in den Raum gestellt. Die Zukunft wird zeigen, ob sie ernst zu nehmen ist. kath.net Buchtipp Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:
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