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Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.

10. Juli 2026 in Weltkirche, 42 Lesermeinungen
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Gemeinschaften, die den Alten Ritus pflegen, stellen viele Freiwillige für den Papstbesuch im September.


Paris (kath.net/jg)
Französische Katholiken, die der Messe im Alten Ritus verbunden sind und dem Papst die Treue halten, äußern ihr tiefes Bedauern über die jüngsten Entwicklungen in der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX). Die Bruderschaft hat am 1. Juli 2026 in Écône (Schweiz) vier neue Bischöfe ohne päpstliche Erlaubnis geweiht. Der Vatikan erklärte die Gemeinschaft als schismatisch und exkommunizierte sechs Bischöfe der FSSPX, darunter die neu Geweihten, berichtet OSV News.

Die Ereignisse fallen in eine Zeit, in der sich französische Katholiken, die der Alten Messe nahestehen, besonders engagieren, um Papst Leo XIV. bei seinem bevorstehenden Besuch in Frankreich vom 25. bis 28. September 2026 willkommen zu heißen. Dies obwohl das Verhältnis zu den Bischöfen nicht immer einfach ist. Philippe Darantière, seit 2025 Präsident der Vereinigung Notre-Dame de Chrétienté, die die jährliche Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres organisiert, berichtet von einer beispiellosen Mobilisierung für den Papstbesuch.


Die Erzdiözese Paris hat die Vereinigung um Unterstützung bei der Vorbereitung der Papstvisite gebeten. Für das Jugendtreffen und die Gebetsvigil am 25. September im Stade de France sowie die Hauptmesse am 26. September auf der Place de la Concorde werden bis zu 10.000 Freiwillige benötigt. Notre-Dame de Chrétienté ist für ihre gute Logistik bekannt: Jährlich pilgern rund 20.000 Gläubige von Paris nach Chartres.

„Viele unserer Gläubigen aus ganz Frankreich fragen ihre Priester, ob Busse organisiert werden, um den Papst in Paris zu treffen“, sagt Darantière gegenüber OSV News. Die Vereinigung biete konkrete Hilfe an. Die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften, welche die Alten Messe pflegen, und anderen katholischen Gruppen zeigte sich bereits beim Pfingsttreffen 2026, wo Pilger und Jugendliche gemeinsam vor dem Allerheiligsten beteten. Auch der Kaplan von Notre-Dame de Chrétienté, Pater Jean de Massia von der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP), ist in die geistliche Vorbereitung des Papstbesuchs eingebunden.

Darantière betont das Bemühen vieler Anhänger der Alten Messe, Tradition und Treue zur kirchlichen Hierarchie zu vereinbaren: „Diese Linie ist manchmal schwer einzuhalten.“ Die Exkommunikationen der FSSPX hätten bei den gegenüber dem Papst loyalen Anhängern der Alten Messe große Betroffenheit ausgelöst. Man hoffe auf Wohlwollen der Bischöfe, insbesondere bei der Organisation von Taufen und Trauungen im Alten Ritus. Die Kontakte zu den Diözesen seien noch zögerlich und von Ort zu Ort unterschiedlich. Darantière bedauert, dass es nicht mehr Kommunikation mit den Bischöfen gibt, hofft aber auf eine Verbesserung in den nächsten Monaten.

 

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 Hardenberg 12. Juli 2026 
 

Absurd ist nur eines

@Versusdeum

"DEN Ritus der Kirche, wie er von 1570 bis 1970 praktisch DER Kult des Allerhöchsten war"
Sachlich falsch. Es gibt auch katholische Ostchristen. Die haben eine andere, nicht weniger wunderbare Liturgie. Die von 1970 ist ebenso wunderbar und greift die ganze Tradition der Kirch auf.
"und auch die Kultur in höchste Höhen katapultierte"
Ausgemachter Unfug. Die Theologie und Kultur standen schon um 800, um 1300 in höchster Höhe.

"der damit ganze klösterliche Gemeinschaften zerschlagen oder aus vielleicht jahrelang sanierten Klöstern vertreiben kann"

sachlich unrichtig

"komplette Verbot von 1970, das es angeblich nie gegeben hat."

Wie stehen Sie eigentlich zum Verbot des alten Psalters durch Pius X.? Da wurde auch eine jahrtausendelange Tradition abgebrochen.


3
 
 ggk 12. Juli 2026 
 

Unsere wirklichen Probleme

Bei den vielen kontroversen Beiträgen frage ich mich was wohl Jesus darüber denkt.
Mir fällt da das Beispiel aus dem neuen Testament ein wo der Pharisäer am Altar steht und sich selber lobt, der arme Sünder, seiner Schuld bewusst, steht am Eingang...
Es gibt auch noch andere Riten. Wer schon einmal die Messe im katholisch-byzantinischen Ritus mitgefeiert hat, sieht die Diskussion um die alten Messe mit anderen Augen. Auch dort sind junge Familien.
Unser wirkliches Problem ist, dass wir zu wenig Priester haben und die Sonntagsmessen weniger werden. Ich fahre jetzt vier Ortschaften weiter nach Bayern um die Sonntagsmesse mitzufeiern. Im Winter bei Wind und Wetter ist das mir meinen fast 80 Jahren nicht immer möglich. Das ist hie unser Problem !!!


1
 
 JP2B16 11. Juli 2026 
 

Den Disput, der hier seit Tagen den Temperaturen draußen folgt, freut nur einen: ...

... den Spalter und Lügner von Anbeginn.
Seine Trumpfkarte: Rechthabereien anzetteln. Unsere Sanftmut wird in diesen Tagen sehr geprüft. Jedem Ereiferer, auf beiden Seiten, müsste eigentlich klar sein, dass es kaum dazu kommen wird, dass eine Seite eine Spontaneinsicht ereilt, dass sie im Irrtum war und dies offen eingesteht. Da können wir uns alle noch so (hochmütig) rechtgläubig und ehrfürchtig wähnen, noch so überzeugt sein, den Herrn innigst zu lieben und uns nach den Sakramenten sehnen, unsere gebrochene Natur verunmöglicht diese heilsnotwendige Absage an unseren Stolz. Von diesem Zwang dürften wir alle hier wohl erst im Fegefeuer befreit werden.
Kluge Mitforisten haben in früheren Beiträgen - ich kann mich da an den guten Stefan Fleischer erinnern - bereits weitsichtig um sofortige Beendigung dieses Disputs gebeten, um eine fortschreitende Verhärtung unbedingt zu unterbinden. Ich schrieb es schon einmal: Schweigen ist der Königsweg gelebter Demut. Es entwaffnet den Widersacher.


0
 
 Richelius 11. Juli 2026 
 

@ Versusdeum

TC gewährt einem Bischof keine Rechte zur Auflösung oder Vertreibung von Klöstern oder Orden!


2
 
 Parcival 11. Juli 2026 
 

@Schillerlocke - Thomas von Aquin unterscheidet die Gewalten

Thomas stellt den Gehorsam gegenüber Staat, Kirche und Gott nicht auf dieselbe Stufe. Gott besitzt die höchste Autorität. Sowohl die kirchliche als auch die staatliche Gewalt sind von Gott abgeleitet, haben aber unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche. Die Kirche ist für das Heil der Seelen eingesetzt, der Staat für das zeitliche Gemeinwohl. Deshalb ist der Gehorsam gegenüber dem Papst nicht einfach mit dem gegenüber einer weltlichen Obrigkeit vergleichbar. In der Summa theologiae (II-II q.104) lehrt Thomas, dass Ungehorsam nur dann gerechtfertigt ist, wenn ein Oberer eine Sünde befiehlt oder zum Ungehorsam gegen Gott zwingt. Ein Verbot unerlaubter Bischofsweihen erfüllt dieses Kriterium nicht. Die Frage nach Tyrannei und Widerstandsrecht, die Thomas an anderer Stelle behandelt, betrifft daher einen anderen Sachverhalt und kann nicht ohne Weiteres auf das Verhältnis zwischen Papst und Bischöfen übertragen werden.


4
 
 Versusdeum 11. Juli 2026 
 

@chorbisch

TC "genügt", denn es stellt DEN Ritus der Kirche, wie er von 1570 bis 1970 praktisch DER Kult des Allerhöchsten war und auch die Kultur in höchste Höhen katapultierte, unter das Belieben eines jeden einzelnen Ortsbischofs, der damit ganze klösterliche Gemeinschaften zerschlagen oder aus vielleicht jahrelang sanierten Klöstern vertreiben kann - ohne jede Rücksprache mit Rom! Theologisch finde ich das noch absurder, als das komplette Verbot von 1970, das es angeblich nie gegeben hat.


0
 
 Schillerlocke 11. Juli 2026 
 

@Parcival

Der Hinweis auf Thomas von Aquin ist interessant. Wenn ich mich richtig erinnere, begründete er ganz ähnlich ein Recht auf Widerstand auch gegenüber weltlicher Obrigkeit. Ich meine mich zu erinnern, dass in diesem Fall auch ein fortgesetztes Versagen der Obrigkeit nach den oben von Ihnen angeführten Kriterien bestehen muss, sodass von einer Änderungsbereitschaft nicht ausgegangen werden könne.


1
 
 Schillerlocke 11. Juli 2026 
 

@pa


0
 
 Cosmas 11. Juli 2026 
 

@chorbisch Wenn TC weitergeht, wird de facto die alte Messe weiter unterdrückt!

Was heißt "Sicher, TC ist noch in Kraft, aber sonst?" ??
Das genügt eigentlich, denn TC ist eine brutale und ungerechte Zerstörung des mühsam erreichten Friedens zwischen den Riten, beklagt von +Kard. Ruini. Kardinal Gerhard Müller hier auf kath.net: „Traditionis Custodes hat keine positive Wirkung gezeigt,.." Es gibt viele hochqualifizierte Priester, deren Aufstieg der alte Ritus im Wege steht, das ist einfach die Realität, auch wenn Sie es noch nicht bemerkt haben. PapstLeo muß die Ritusfrage nicht als zentralen Punkt ansehen, aber trotzdem ist das mehr als eine Frage seines Interesses. Sehen Sie sich die Meßbesucher an. Bei den alten Messen finden sie eine volle Kirche wie in meiner Jugend. Alle Altersstufen, vom quengelnden Kleinkind über nette Kinder und Jugendliche bis zu den Erwachsenen und Hochbetagten. In der mir nahen Betonkirche finden Sie 20 alte Leute und 3 Gitarristinnen mit grauen Haaren, die rhythmische Lieder auf der Gitarre klampfen. Wo ist die Zukunft?


3
 
 chorbisch 11. Juli 2026 
 

@ Cosmas

Hat sich denn Papst Leo in irgendeiner Weise gegen die altrituellen Gemeinschaften geäußert? Oder angedeutet, er stehe diesen in ähnlich ablehnender Weise wie sein Vorgänger gegenüber?

Sicher, TC ist noch in Kraft, aber sonst?

Und wenn Geistliche dieser Gemeinschaften über die nötige Qualifikation verfügen, sollte einer Berufung in entsprchende Ämter doch nichts im Wege stehen, so lange das nicht auf eine "Quoten-Kirche" hinausläuft.

Trotz der Aufregung um die verbotenen Weihen kann es natürlich auch sein, dass der Papst andere Vorstellungen darüber hat, wo er Schwerpunkte seines Pontifikats setzt. Nicht jeder, der den Umgang mit den altrituellen Gemeinschaften nicht als den zentralen Punkt ansieht, will denen auch schaden oder ist ein Modernist.


3
 
 gospas_kind 11. Juli 2026 
 

@Hardenberg

Grotesk ist das in diesem konkreten Falle für mich nicht (mehr). Manchen geht es seit langer Zeit hier um Stimmungsmache. Viel Quantität, wenig Substanz. Sehr oft viel das Wort "Nebelkerze". Nichts anderes ist das sehr oft.


5
 
 Fatima 1713 11. Juli 2026 
 

@Parcival

Vielen Dank für diese Ergänzungen, ein Thomas von Aquin kann das natürlich viel besser auf den Punkt bringen, was ich hier laienhaft in armseligen Worten versucht habe, zu erklären!


2
 
 Parcival 11. Juli 2026 
 

Der hl. Thomas v. Aquin über den Gehorsam

Zur kath. Tradition gehört auch die Lehre über den Gehorsam. Der hl. Thomas v. Aquin begründet den Gehorsam als Tugend u. lehrt, dass gegenüber einem rechtmäßigen Oberen grundsätzlich Gehorsamspflicht besteht (S. th. II-II q.104). Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Obere eine in sich sündhafte Handlung befiehlt oder zum Ungehorsam gegen Gott zwingt. Ein Verbot, Bischöfe ohne päpstl. Mandat zu weihen, erfüllt dieses Kriterium nicht. Weder 1988 noch 2026 verlangte der Papst Glaubensabfall oder Sünde. Er übte vielmehr jene Hirten- u. Jurisdiktionsgewalt aus, die das I. Vat. Konzil in Pastor aeternus als „volle u. höchste Jurisdiktionsgewalt über die ganze Kirche“ verbindlich definiert (DH 3064). Nach Thomas berechtigt selbst die Überzeugung, der Obere irre sich, grundsätzlich nicht zum Ungehorsam. Denn der Untergebene wird vor Gott am Gehorsam gemessen, der Obere an der Rechtmäßigkeit seines Befehls. Wer sich als Hüter der Tradition versteht, kann sie nicht selektiv übernehmen.


4
 
 Cosmas 11. Juli 2026 
 

Hoffentlich steht auch Papst Leo zu den Altrituellen Gemeinschaften

und wird sie schätzen und ihnen das Leben erleichtern, ihren Klerikern auch höhere kirchliche Ämter anvertrauen. An seinen Taten werden wir es erkennen!


1
 
 Fatima 1713 11. Juli 2026 
 

@Rolando

Ihrem letzten Kommentar möchte ich zustimmen. P. Pio ist eines der besten Beispiele. Der Gehorsam - selbst wenn man im Recht ist und vielleicht sogar gerade dann! - bringt reiche Früchte. Er ist nur dann nicht erlaubt, wenn der (in irgendeiner Weise) Vorgesetzte etwas Sündhaftes befiehlt.

Letztlich ist der fehlende Gehorsam auch ein Zeichen von mangelndem Vertrauen, dass Gott selbst für einen sorgen und die Sache für einen weiterführen wird, wenn sie Seinem Willen entspricht, auch dann, wenn es nach menschlichem Ermessen unmöglich scheint, und auch ohne Bischöfe.


2
 
 Rolando 11. Juli 2026 
 

Es ist eine Sache des Gehorsams

Man kann es drehen und wenden wie man will, jeder hat seine Argumente, doch der Gehorsam gilt Jesus, seiner Kirche, Apg 9,4-6, deren sichtbares Oberhaupt, welches der gegenwärtige, rechtmäßige Papst Leo XIV nun mal ist, und dessen Zustimmung zu den Bischofsweihen erforderlich ist. Gehorsam, oder Versuche mit Worten wie, "Da die kirchlichen Autoritäten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil bis heute von einem Geist beseelt sind, der dem des Glaubens entgegensteht, und gegen die heilige Tradition handeln", dann ist das eine Umschiffung des Gehorsams.
Mystiker, die dem Seelenführer nicht gehorchen, obwohl sie recht haben, wenn er etwas verwirft um zu prüfen, haben den Geist des Ungehorsams, sie sind nicht echt. P. Pio war gehorsam, er wies auch Levebfre zurecht. Es dürfte doch alles klar sein. Wo ist das Vertrauen, das Jesus auch in einer unvollkommenen Kirche wirkt?
Die Muttergottes erscheint in Medjugorie der "Konzilskirche", ganz so schlecht kann sie also nicht sein.


4
 
 Hardenberg 11. Juli 2026 
 

@versusdeum

"herumfreimaurern", also jetzt wird es echt grotesk. Man kann dem Synodalen Weg und den deutschen Bischöfen echt ganz viel vorwerfen, aber ohne Anhaltspunkt einfach zu behaupten, sie seien durchweg Freimaurer, das ist schon ein starkes Stück. Da wäre schon eine Gewissenserforschung notwendig.


5
 
 SarahK 10. Juli 2026 
 

Zum Artikel: möchte man vielleicht einfach

die Einheit mit Rom aber auch das die Verweltlichung und leider oft das Fehlen des Sakralen wieder komplett verschwindet. Ich denke das ist nicht nur clever sondern auch absolut notwendig. Man muss bedenken, dass zum Beispiel bei Chartres sehr viele Neubekehrte mit gehen, dass für „diese“ jungen Katholiken es nicht bei der „Alten Messe“ aufhört sondern dass ihr Leben inklusive Sexualität nach den Lehren der Kirche ausgerichtet ist. Mal ehrlich, für eine Kirche, die einfach nur Alle haben sich lieb und alle in den Himmel Predigt wird in Zukunft niemand bezahlen und klar werden viele Kirchen verwüstet in Frankreich aber auch sehr viele offiziell entweiht und geschlossen. Die Sakramente machen aus ehrlichen früher oder später bessere Menschen, aber ein guter Mensch kann man auch ohne Kirche sein. Es ist egal ob mit FSSPX oder ohne, die Kirche muss zu ihren Wurzeln zurück und während es früher oft „armish people“ (bildlich)waren die in die lateinische messe gehen sind es jetzt moderne wel


3
 
 Versusdeum 10. Juli 2026 
 

@Richelius

... nur mit dem Unterschied, dass die Syndodalen weiter an ihrer anderen Kirche herumfreimaurern dürfen. Gerade erst einen "katholischen" Infostand gesehen, auf dem ich nichts Religiöses entdeckt (aber mir auch nicht alles angetan) habe. Dafür zig Aufkleber wie "Macht", "Vielfalt" oder die Buntstreifenfahne.


0
 
 Richelius 10. Juli 2026 
 

@ lesa

Das 2. Vaticanum ist nicht der alleinige Maßstab, aber es ist ein Teil davon. Ebensowenig darf man das erste Konzil von Nikaia isoliert betrachten, oder Chalkedon, oder Trient.

Nur folgt die Piusbruderschaft, ebenso wie die Synodalen der Hermeneutik des Bruches.


6
 
 Christine 10. Juli 2026 

@Rolando

Vielen Dank für den Link,
eine klare und gleichzeitig bewegende Predigt von Pater Kilian, übertragen von K-TV.

"DIE DEMUT SIEGT IMMER"

Sehr hörenswert!

youtu.be/eWziTT9IoBc?is=_Oc3iw-8Cj7pZbyr


5
 
 chorbisch 10. Juli 2026 
 

@ lesa

Ich habe nicht die Absicht, Sie von Ihrem Standpunkt wegzubringen, das wäre sinnlos.

Aber Sie könnten gegenüber Leuten mit anderen Ansichten gern auf Ihren herablassenden Tonfall verzichten. Egal, ob @ Parcival jung ist, oder nicht, ein solch dünkelhafter Ton ist unangemessen.

Allerdings leider nicht untypisch für Menschen, die sich ihrer Sache sicher sind. Nur ist der Weg von der Rechtgläubigkeit zur Rechthaberei oft ein sehr kurzer.


8
 
 physicus 10. Juli 2026 
 

Werte @lesa: Dank und Anmerkung

Vor längerer Zeit hatten Sie einmal ein Gebet für Kinder und Jugendliche gepostet: Das hatte ich mir kopiert und betete es immer wieder einmal. Meinen herzlichen Dank dafür an Sie!

Vielleicht habe ich es falsch in Erinnerung, aber ich meine, dass auch Sie, so wie ich, Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. wertschätzten. Ich fand es daher unpassend, als bei der Bischofsweihe an zentraler Stelle vorgelesen wurde, dass "die kirchlichen Autoritäten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil bis heute von einem Geist beseelt sind, der dem des Glaubens entgegensteht, und gegen die heilige Tradition handeln" (siehe Link). Dies über Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. zu behaupten, empfinde ich als ungerecht. Vielleicht können Sie das nachempfinden. Herzliche Grüße und Gottes Segen!

fsspx.news/de/news/habetis-mandatum-apostolicum-erklaerung-vor-den-bischofsweihen-verlesen-wurde-59936


3
 
 Paddel 10. Juli 2026 

@lesa

Diese Gemeinschaft ist mitschuldig an den unerklärlich zahlreichen Taufen in Frankreich und an den zunehmenden Priesterberufungen in Frankreich.

Schön.


6
 
 lesa 10. Juli 2026 

Im Kern geht es um die Wahrheit

@Veritasvincit. Sie werden aber zugeben, dass das eine heikle Sache ist, nicht wahr? Seit den zweideutigen Stellen im Konzil zu diesem Thema ist alles verchwommen hin zu der Vermischung und Verwischung von allem und jedem. Als unter vielen Muslimen lebend, mit denen man in freundlicher Beziehung steht, versteht man Ihr Anliegen... Aber es besteht doch durch gemeinsame Gebete leicht ein falscher Eindruck, bzw. eine nicht dem christlichen Glauben gemäße Einstellung. Wenn nun die Piusbrüder dieses klare Zeichen setzen, sind sie m.E. nicht im Irrtum, sondern glaubenstreu. Wir schulden den Muslimen mit der Nächstenliebe auch den Glauben an den Erlöser Jesus Christus. Vor allem braucht es das gelebte Zeugnis, aber auch die Wahrheit.


3
 
 lesa 10. Juli 2026 

Wir empfangen den Glauben von Anfang an. Der Maßstab ist nicht Vatikanum II

@Parzival: Danke für Ihre Bemühung. Ausnahmsweise habe ich Ihren Beitrag gelesen. Ich lese hier nicht alle Kommentare.
Eben der Traditionsbegriff und wo der Maßstab liegt, ist das Problem, und dass Vatikanum II eine Stellung zugemessen wird, die es nicht hat.
Wahrscheinlich sind Sie noch jung. Mit der Zeit lernt man vieles. Sicher beten Sie ja. Gottes Segen!


1
 
 Parcival 10. Juli 2026 
 

Liebe @Lesa

ich möchte Ihren Einsatz, Ihre Ernsthaftigkeit u. auch den Schmerz würdigen. Bitte erlauben Sie mir eine persönliche Rückmeldung zu Ihren Beiträgen. Auf mich wirkt es, als entstünde ein Deutungsrahmen, der sich zunehmend für Korrektur von außen verschließt. Lehramt u. kirchenrechtl. Entscheidungen werden fast ausschließlich im Licht einzelner Autoren gelesen, die dieselbe Grundposition vertreten. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht mehr das Lehramt die Tradition auslegt, sondern ihre Auslegung der Tradition entscheidet, welche Aussagen des Lehramts angenommen werden können. Zugleich begegnen Sie Andersdenkenden mit Unterstellungen oder geistlichen Deutungen. Was mich nachdenklich macht: Ich führe beruflich und privat viele Gespräche mit Gläubigen der FSSPX. Selbst dort begegne ich einer derart ausgeprägten Zuspitzung nur ausnahmsweise. Deshalb frage ich mich, ob diese Art der Argumentation den Anliegen der FSSPX wirklich dient – oder am Ende eher einen Bärendienst erweist.


10
 
 rosenstaedter 10. Juli 2026 
 

Interessant wäre eine aktuelle Stehllungsnahme von Professor Georg May


2
 
 Hardenberg 10. Juli 2026 
 

@Lesa

Ich finde übrigens sehr gut (ganz ironiefrei), dass Ihnen hier von der Redaktion so breiter Raum eingeräumt wird. Ihre Gedanken zeigen gut, wohin der Weg der andauernden Widersetzlichkeit und des Ungehorsams gegen das ordentliche und außerordentliche Lehramt der römischen Kirche führt. Es gibt kein Heil bei der Piussekte. Sie verführt Menschen.


15
 
 Veritasvincit 10. Juli 2026 
 

@lesa

Die Piusbrüder leugnen z.B. die vom Konzil verkündete persönliche Freiheit jedes Menschen, öffentlich bei einer andern Religionsgemeinschaft mitzumachen. Da sind sie selber auf dem Irrweg.


7
 
 Bilbo B. 10. Juli 2026 
 

Iesa: Unbeantwortete Frage?

Habe ich etwas übersehen? Iesa möge bitte auf meine kurze Frage zu Denzinger 3059 bis 3064 eingehen: Betreffen diese Aussagen des I. Vaticanums im Enchiridion bloss den Disziplinargehorsam und nicht auch den Glaubensgehorsam? Ja oder Nein?


6
 
 Toretto 10. Juli 2026 
 

Ist nicht die Piusbruderschaft im Dunkeln über die Klippe des Schismas gestürzt?


4
 
 lesa 10. Juli 2026 

"Ihre Augen waren voll Schlaf" (Jünger in Gethsemani)

Torrento: Was nützt dies alles, wenn jene "der Kirche unterstelletn Braven" entfernt werden, wenn sie den Mund aufmachen gegen Irrlehren der derzeitigen Kirchenführung? (dreimal in Frankreich geschehen in jüngster Zeit.) Es ist ihre Gewissensentscheidung. Gott beurteilt es.
Die Piusbrüder jedenfalls werden gerne sich voll dem Papst unterstellen, sobald die gefährlichen Punkte in den Konzilstexten und den neueren quasi-häretischen Schreiben bereinigt sind. Gehorsam gegen Irrlehren ist Ungehorsam gegen Gott.

"Wo sich die Kirche von den Vorgaben Christi entfernt, bleibt derjenige in Recht und Gehorsam, der dabei nicht mitgeht." (M. G.) Man sieht klar, dass
das Schismageschrei die FSSPX nicht betrifft, da sie sich nicht von Ppst und Kirche trennen wollen, sondern sich klar von den Irrlehren distanzieren - die erst klar ans Licht treten und erkannt werden müssen. Das ist die wahre Treue zur Kirche.
Der Vormarsch des Antichristen innehalb der Kirche hat rasant an Tempo zugenommen.


2
 
 discipulus 10. Juli 2026 
 

@Toretto, Kostadinov: Missverständnis

Die Petrusbruderschaft ist päpstlichen Rechts, deshalb kann ein Diözesanbischof sich nicht in die inneren Belange der Bruderschaft einmischen. Aber natürlich hat ein Diözesanbischof davon unabhängig das Recht, zu entscheiden, wer in seiner Diözese tätig ist. Das sind zwei unterschiedliche Dinge, die sich nicht widersprechen.


10
 
 Kostadinov 10. Juli 2026 

@Toretto - das verhebt in der Praxis aber nicht

Sie sagen, FSSP unterstünde nicht den Ortsbischöfen. Aus den Diözesen Dijon und Quimper in Frankreich ist die FSSP aber von den Ortsbischöfen rausgeschmissen worden.


1
 
 Aquilops 10. Juli 2026 
 

Brief vom 15. Dezember 2003

@lesa:
Der Brief des geschätzten Prof. Dr. May, aus dem Sie in Ihrem Post zitieren und der aktuell viel "herumgereicht" wird, stammt nach meiner Kenntnis vom 15. Dezember 2003, ist also über 22 Jahre alt. Mit der jetzt eingetretenen Situation besteht kein Zusammenhang.

(Bitte klären Sie mich auf, wenn ich hier falsch liegen sollte.)


9
 
 Toretto 10. Juli 2026 
 

Kirchenrechtlich gesehen ist die

Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) eine Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts.

Direkte Unterstellung: Sie untersteht nicht den lokalen Ortsbischöfen, sondern direkt dem Heiligen Stuhl in Rom.

Eigenes Charisma (Sonderstatus): Ihr kirchenrechtliches Fundament erlaubt es den Priestern ausdrücklich, die Seelsorge, die Sakramente und das kirchliche Stundengebet vollständig nach den liturgischen Büchern von 1962 (der alten lateinischen Messe) zu feiern.

Volle Integration: Im Gegensatz zur Piusbruderschaft sind alle Weihen und Sakramente der Petrusbruderschaft zu 100 % kirchenrechtlich erlaubt, gültig und in der römisch-katholischen Kirche voll anerkannt

FSSPX (Piusbrüder): Nach den jüngsten Ereignissen im Juli 2026 und der festgestellten Exkommunikation der gesamten Gemeinschaft warnen Bischöfe ausdrücklich davor, dass ein Messbesuch dort die Sonntagspflicht nicht mehr erfüllt, da deren Priester keine rechtmäßige Erlaubnis (Jurisdiktion) zur Seelsorge besitzen


8
 
 discipulus 10. Juli 2026 
 

@Versusdeum: Was gilt

Die Bischöfe, die an der unerlaubten Weihe beteiligt waren, haben sich gemäß Kirchenrecht selbst exkommuniziert. Das gilt unmittelbar.

Die Glaubenskongregation hat in der erklärenden Note zu der Feststellung dieser Exkommunikation deutlich gemacht, daß der Apostolische Stuhl diesen Vorgang als Schisma betrachtet und alle Priester, die zur Piusbruderschaft aufgrund ihrer Unterstützung des Schismas ebenfalls exkommuniziert sind.

Das sind zwei verschiedene Rechtsvorgänge mit unterschiedlichen Begründungen, gegen die gegebenfalls mit anderen Argumenten Einspruch eingelegt werden kann. Das Ergebnis ist aber: Alle Priester der Piusbruderschaft sind derzeit exkommuniziert.


10
 
 lesa 10. Juli 2026 

Warnung vor diabolischer Verwirrung durch Einschücherung

Ein prominenter Rechtsexperte aus Rom (kein Freund der FSSPX)erklärte schließlich gestern: Bei dieser "Exkommunikation" handelt es sich um eine "Deklaration", eine Art Warnung für die Gläubigen, die keine Rechtswirksamkeit hat. Dazu bräauchte es ein Dekret. Ein solches ist aber nicht vorhanden."
An die Medien: Bitte nehmen Sie die Unterscheidung zwischen "Ungehorsam" und "Schisma" zur Kenntnis. Das wäre hilfreich in dieser Not!

Der bekannte Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May, schrieb:

„Ich kenne keine verbindliche Äußerung des Apostolischen Stuhles, wonach die Priesterbruderschaft St. Pius X. ein Schisma begründet habe und im Schisma lebe. Soweit ich sehe, wird diese Behauptung aufgestellt entweder von Ignoranten oder von Modernisten. … Schisma besagt die Aufkündigung der Unterordnung unter den Papst. Daran kann bei der Priesterbruderschaft keine Rede sein. … Ungehorsam begründet kein Schisma. "
@Versusdeum: Leben wir einfach den Glauben. Springen wir nicht auf jeden Artikel drauf


3
 
 Rolando 10. Juli 2026 
 

Mit dieser Predigt ist vieles klarer

https://youtu.be/eWziTT9IoBc?is=_Oc3iw-8Cj7pZbyr


1
 
 Versusdeum 10. Juli 2026 
 

Was gilt denn jetzt?

OSV News schreibt "... und exkommunizierte sechs Bischöfe der FSSPX, darunter die neu Geweihten". Sind etwa in Frankreich nicht sämtliche Priester und sogar viele Gläubige der Bruderschaft für exkommuniziert erklärt worden? Wobei letzteres sowieso fast niemanden trifft, denn es heißt ja sinngemäß, "die das Schisma unterstützen". Und das will ja sicherlich (praktisch) niemand bei Pius, denn wer will schon bewusst Exkommunikation und erst Recht ein Schisma (eher: Sanktionen in Kauf nehmen, um die weltweite Seelsorge sicherzustellen - wobei man sicherlich nicht mit einem derartigen Vorschlaghammer-Hieb aus Rom gerechnet hatte)?


0
 
 Stefan Fleischer 10. Juli 2026 

Nur eine kleiner Hinweis

Wir sollten aufhören zu sagen, der Vatikan habe diese Exkommunikation erklärt. Er hat nur zur Kenntnis genommen, dass die Bruderschaft - allen Warnungen zum Trotz - die angedrohten Weihen vollzogen, und sich damit bewusst und automatisch selbst exkommuniziert und aus der Gemeinschaft der Kirche verabschiedet hat.


12
 

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  12. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“
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  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
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