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Hätte mir von Theologen erwartet, dass sie auch theologisch arbeiten

2. April 2011 in Deutschland, 28 Lesermeinungen
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Erzbischof Zollitsch kritisiert erneut "Theologenmemorandum" und sagt: "Ja, ich habe auch mit dem Papst darüber gesprochen und meine Position gesagt"


Rom (kath.net)
Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat in einem Interview mit "Radio Vatikan" erneut zum umstrittenen "Theologenmemorandum" Stellung genommen und gemeint, dass diese Forderungen benannt haben, die "viele Leute" in der Kirche auch stellen. Wörtlich sagte Zollitsch: "Ich hätte mir natürlich von den Theologen erwartet, dass sie auch theologisch arbeiten, etwa die große Frage nach Gott stellen, auch die große Frage stellen, wie es zu dieser Säkularisierung kommt, in der wir leben, denn die hat ja Wurzeln, die weit, weit zurück reichen. Oder auch die Frage theologisch zu stellen, wir wir heute einen Weg nach vorne gehen können – und was ist nun heute die Chance des Glaubens, wie kann ich im Heute glauben, wie kann ich heute über Gott sprechen, wie kann ich heute die Wahrheiten verkünden, um die es uns allen geht? Das sind für mich die ersten und die grundlegenden Fragen."


Für Zollitsch werde es sicher Situationen geben, wo wir sagen müssen, dass wir hier als Kirche in Deutschland nicht weiter komme. "Hier sind weltkirchliche Fragen angesprochen, die auch nur auf der Ebene der Weltkirche entschieden werden können. Dann gibt es theologische Positionen, über die man miteinander sprechen und die man auch weitergeben kann. Es wird aber auch Situationen geben (wenn ich etwa das Verhältnis Priester und Laien anspreche oder wenn ich an manche Strukturfragen der Kirche in Deutschland denke), wo wir selber Entscheidungen treffen und Wege nach vorne gehen können.“"

Zollitsch sagte, dass er diese Woche auch mit dem Papst über das Memorandum gesprochen habe. "Ja, ich habe auch mit dem Papst darüber gesprochen und meine Position gesagt. Ich habe auch dargelegt, dass ich bei uns in Freiburg das Professorenkollegium der Universität zum Gespräch eingeladen habe. Wir haben miteinander gesprochen und wir haben vereinbart, beim nächsten Gespräch, das im Mai sein wird, über die Frage Theologie und Lehramt zu sprechen. Wir wollen schauen, wie wir mit diesen Fragen weiter kommen."




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Lesermeinungen

 Maxim 4. April 2011 
 

noir58

Was Sie zu Pater Pio sagen, ist schon richtig. Allerdings würde ich Ihnen empfehlen, sich wirklich mit seinen Aussagen ehrlich zu befassen. Pater Pio hat, wenn es um die Wahrheit ging, viel Äußerungen nachweislich getan, die schon oft die Grenzen der Schroffheit, um es milde auszudrücken, erreicht haben.
Beispiel mag dienen, wie er seinen Franzikaner-Oberen klar gesagt hat , dass man zu Gunsten des jungen Nachwuchses nicht auf die Bedingungen Christi und Franz v. Assisi verzichten kann.
Christus selbst:
Einige Titel für die Pharisäer, wohl „Bischöfe“ nach der Stellung in der damaligen Zeit:
Heuchler(Mt 23, 45ff) verblendete Führer, verblendete Narren, Schlange und Nattern, Scheinheilige(Mk12), Narren(Lk11,40), Ihr seid Gräber(LK 11,44)Gräber, das Unreinste, was es für Juden gab und gibt. Usw.
Oh je, dieser Softy Jesus- welche Enttäuschung. Die Grenze setzt sicherlich die Liebe.
Ja aber manchmal ist die Liebe auch hart und die Liebe zur Wahrheit eben auch!


2
 
 Tina 13 4. April 2011 

Hätte mir von Theologen erwartet, dass sie auch theologisch „arbeiten“

ja, ja und wie die arbeiten und Richtung ist jetzt auch klar

\"Theologenmemorandum\" Stellung genommen und gemeint, dass diese Forderungen benannt haben, die \"viele Leute\" in der Kirche auch stellen.

„Viele“ bedeutet nicht deshalb muss sich was ändern oder? Schmeißt den „modernen Rauch“ aus der Kirche und gebt der Mutter der Kirche wieder die Hand. So oft vergesst ihr sie. Habt ihr nicht schon genug „versemmelt“?

Angesagt wäre geschlossen dem Papst zu folgen, ohne Murren, tun was der Papst sagt!

Wie wäre es wenn ihr unserem hl. Vater zu seinem Besuch eine große Freude machen würdet und es in Deutschland für alle Gläubigen die knieende Mundkommunion wieder gäbe und auf jedem Messgewand ein hl. Kreuz oder ein christliches Symbole wäre? Das wäre doch mal was!

O Maria Muttergottes bitte für uns.

www.kathtube.com/player.php?id=19293


4
 
 Ester 4. April 2011 
 

@ noir

Jeder von uns hier aus Freiburg hält sich an die Anweisungen des Bischofs.
Das er aber mit seinen Schreiben und Reden zumindest mich verwirrt das hat nichts mit Lieblosigkeit zu tun, eher mit Liebe zur Kirche und mir selber und meinen frommen Mitkatholiken.


1
 
 noir58 4. April 2011 
 

die Fragen

1. Wenn man seine Meinung kundtut, muß dies in Liebe geschehen. Das erfordert Demut. Wenn man in beleidigender Weise schreibt, kann man nicht von sich behaupten, den Willen Jesu Christi zu erfüllen.

2. Es gibt viele katholische Christen in Deutschland. Manche erwarten das Eine und andere erwarten das Andere.

3.??

Ich selbst war oft bei den Exerzitien mit Pater Josef Bill aus Indien. Pater Bill war ein wahrhaft heiligmäßiger Priester wie es nur ganz wenige in Deutschland gibt. Ihm hatte man nicht erlaubt in der Diözöse Freiburg Exerzitien zu halten. Dies hat mit gezeigt, dass in Freiburg irgendetwas nicht stimmt. Und dennoch ist es wichtig, dass man den Bischof respektiert. Pater Bill hat nie negativ über einen Bischog gesprochen. Er hat sich immer gefügt. Auch Pater Pio hat sich der Anordnung aus Rom gefügt, als man ihm gebot, nicht mehr öffentlich zu wirken. Das muß man auch mal ertragen. Wir glauben oft, alles muß nach unsrem Willen geschehen. Und wenn\'s dann anders kommt, vergessen wir, dass wir Christen sind und reagieren wie die Weltmenschen.


1
 
 Wildrosenöl 3. April 2011 
 

@noir58

3 kurze Fragen und zwei abschließende Sätze:
Welche Wortwahl schlagen Sie vor, wenn der Sprecher zwar redet, klare Aussagen jedoch vermeidet?

Dürfen katholische Christen nicht erwarten, dass gerade ein Erzbischof wegen seines Amtes deutlich erkennbare Standpunkte vertritt?

Wer darf von sich behaupten, Christus wirklich verstanden zu haben ohne den Zusatz, dass wir mimmer nur auf dem Wege sind, ihn zuverstehen?

Jesus Christus hat den guten Hirten Mietlinge entgegengestellt und ausdrücklich vor ihnen gewarnt. Leider haben nicht wenige katholische Christen den schmerzlichen Eindruck, von ihren Hirten mehr und mehr im Stich gelassen zu werden.


4
 
 Dottrina 3. April 2011 
 

Es langweilt mich langsam,

darum tue ich nur eines: Dem Papst folgen! Er gibt uns den Weg vor, immer in Liebe zum Herrn! Die Kritiker können alle sagen und tun, was sie wollen, ist mir wurscht! Ich bin rom.- und papsttreu! Gott schütze ihn!!!!!!


3
 
 Christa 3. April 2011 

Wie immer.....

...... viele Worte und keine klare Aussage. Schade, ich hätte mir mehr erwartet.


1
 
 anninici 3. April 2011 
 

Gute Frage des EB:\" Was machen diese Theologen eigentlich\"?

Unruhe und Unwahrheiten verbreiten, so kommt es an.
Und hierfür erhalten sie noch reichlich Geld von den Kirchensteuern. Was unternehmen die Bischöfe eigentlich für soviel veruntreutes Geld?


3
 
 noir58 3. April 2011 
 

Wortwahl

Ich habe mir die Kommentare mal durchgelesen. Und ehrlich gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch, der die Worte eines Erzbischofs mit \"Geschwafel\" bezeichnet, Christus wirklich verstanden hat. Das klingt absolut nicht nach Liebe.

Wenn schon die Liebe fehlt, so sollte doch wenigstens ein wenig Respekt vor der Würde des Amtes vorhanden sein.


4
 
 Criticus 3. April 2011 
 

Das

ist eine ziemlich überhebliche Position!


1
 
 felix1 3. April 2011 
 

Ungläubige Theologen

Es ist klar ersichtlich, dass die Unterzeichner des Memorandum NICHT an Gott glauben. Sie missbrauchen ihren Titel, um den grossen Unglauben zu verbreiten. Wahrlicih ein trauriges Schauspiel, wenn man sieht, dass so viele Theologen nicht an Gott glauben, genau diejenigen, welche den Glauben auf der Welt verbreiten müssten. Glauben wir an die Kraft des Gebetes und bitten, dass wirkliche Jünger berufen werden, den Glauben an Gott und Jesus zu verbreiten.


3
 
 Criticus 3. April 2011 
 

Frage

Sollten wir unseren Bischöfen nicht einfach mehr vertauen?


4
 
 Wildrosenöl 2. April 2011 
 

Nachtrag

Auffallend ist,dass EB Zollitsch kein Wort sagt über die Stellungnahme des Papstes zur Dialog-Initiative. Hätte sich Papst Benedikt auch nur ansatzweise lobend darüber geäußert, Zollitsch hätte dieses Lob mitgeiteilt. Ich schließe aus seinem Schweigen, dass es einen Dissens gibt zwischen Rom und der Kirche in Deutschland.
Wenn EB Zollitsch auch die Petition Pro Ecclesia nach dem bekannten Muster totschweigt, sie dürfte ein Thema gewesen sein bei seinem Papstbesuch. Für den Vorsitzenden der DBK wohl eher ein lästiges Thema. Das er jetzt und in Zukunft lieber erst gar nicht erwähnt.

Ich gebe es zu: In der letzten Hälfte des vergangenen Jahres hatte ich die Hoffnung, es würde Zollitsch gelingen, sich aus dem Schatten Lehmanns herauszubewegen. Er hatte sich engagiert um den Papstbesuch bemüht und sich auch darauf gefreut.

Meine Hoffnung war naiv. Wir werden weiter damit leben müssen, dass der Vorsitzende der DBK von Kardinal Lehmann dirigiert wird, auch wenn der nicht mehr im Amt ist. Für die kath. Kirche in Deutschland sind das keine guten Aussichten. So kommen wir aus der Kirchenkrise nicht nur nicht heraus, wir schlittern immer tiefer hinein. Leider.


4
 
 sttn 2. April 2011 
 

Peinlich berührt ...

Ich konnte erleben das Unterstützer des Memorandums peinlich bemüht waren schon von der Frage nach dem theologischen Inhalt des Memorandums zu erklären wo er sich den befinden soll. Theologie hat auch etwas mit Strukturen zu tun heißt es dann, diese Ausrede bekommt man unaufgefordert als Rechtfertigung genannt.

Ich meine das dies deutlich macht das viele Unterstützer des Memorandums selber merken wie schwach das Papier eigentlich ist und man unterstützt es halt weil man ein paar Profs erkannt hat bei denen man mal studiert hat...


4
 
 Ester 2. April 2011 
 

So kennen wir ihn unseren

Erzbischof (leider).
Ich merke nur wie ich langsam allergisch dagegen werde seine Zuckerwatteaussagen auch nur zu lesen. Er ist ein Meister darin so zu formulieren, dass man es sorum und sorum erstehen kann.


5
 
 Norby 2. April 2011 

Das Problem sind \"Lobbyisten\"

Die dt. Bischöfe sind tagtäglich oft nur mit \"engagierten\" und vor allem mündigen aufrechten Christ-innen umgeben, die viel rumwirbeln, basteln und irgendwelchen Ideen, außer dem schlichten Glauben, nachrennen. In diesen superlangweiligen Gremien & Sitzungen werden Unmengen an Papier und heißer Luft produziert.

Nun, die wahren Gläubigen gehen andächtig und still zur Messe, Beichte, Rosenkranz und sind mit Gott verbunden. Ergo: haben überhaupt kein Bedürfnis zu irgendeiner lächerlichen Selbstdarstellung in der Kirche & vor allem am heißgeliebten Ambomikrofon.

Handfeste Katholiken müßten die Bischöfe umgeben, somit wäre ihr Glaube gestärkt und ihr Blick geschärft. Sie sind ja immer noch Menschen - und wenn sie halt tagtäglich von einer falschen Mehrheit umgeben sind, erklären sich auch besser ihre oft so wankelmütigen diplomatischen Statements.

Dennoch durch Gebet und Opfer kommt am Ende der Triumpf des Unbefleckten Herzens Mariens auch nach Deutschland!!

@Augsburger Congeda + @Dismas: ...das muß ich noch loswerden: war mal in Tiengen bei einer WG-Feier zum Fronleichnam ausversehens reingeplatzt: hab mich schon auf die Hl. Messe vorbereitet.... dann kam der Einzug: mindestens 20 Minstrant-innen mit Kerzen und allem drum und dran - doch dann suchte und suchte ich am Ende der schier endlosen Prozession nach dem erwarteten Priester... Keiner da!! Es kamen im Anschluß zwei adrett angekleidete Damen, die dem ganzem dann mit viel Wort und Gesang vorstanden. Ich wollte sofort gehen, blieb dann aber schlußendlich aus (falscher?) Höflichkeit bis zum bitteren Ende. Ein Höhepunkt war dann noch ein spezielles Gedicht anstelle des Glaubensbekenntnis mit ökologischen & moralisierend sozialen Allgemeinplätzen....

Die armen Menschen im Bistum Freiburg - sie wissen nicht was ihnen da oft geraubt wird: Gott!!

Zum Glück hat sich Bischof Zdarsa in seinem Fatenhirtenbrief gegen die heillosen priesterlosen WG-Feiern gewandt.


7
 
 a.t.m 2. April 2011 

Kein weltliches Geschwafel mehr eure Exzellenz.

Sondern Taten im Namen Gottes unseres Herrn sind hier gefordert, oder will seine Exzellenz die vom Heiligen Vater Papst Benedikt XVI geforderte und geförderte \"Neuevangelisation\" behindern oder gar vom Anfang an zum scheitern verurteilen? Den 15 Theologen der Universität also seine Theologen haben das antikatholische Theologenmemorandum unterschrieben. Was gedenkt nun seine Exzellenz zu tun, sollen diese Theologen weiterhin ungehindert ihre Antikatholische Thesen verbreiten dürfen? \"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm\".
Gott zum Gruße


4
 
 Maxim 2. April 2011 
 

Lesebrief von st. georg, windrosenöl und Kajo

Wenn Bischof Zollitsch schon erkannt hat, dass das Memorandum nichts mit theologischer Arbeit zu tun hat, dann ist das doch schon eine Erkenntnis.
Dass ihn Lehmann nur schnell vorgeschoben hat, um einen ev. klareren jungen Bischof zu verhindern, ist in meinem Bekanntenkreis relativ unbestritten, nur darum ist Lehman so unerwartet zurückgetreten.
Es trifft also doch nicht der hammerharte ironische Witz zu:
Herr Zollitsch, was sagen Sie als nicht Betroffener zum Thema Intelligenz.


3
 
 Kajo 2. April 2011 
 

Bischof Zollitsch

Für mich klingt das nicht gerade sehr Papst treu und wenig überzeugend. Auch der Schlusssatz: wir werden sehen, wie wir weiter kommen. Nach auf dem Tisch hauen und die Theologen zu recht weisen klingt das mal gar nicht. Wischi waschi wie immer.


4
 
 Dismas 2. April 2011 

sorry zu früh abgeschickt...

..oder besser Geschwafel! Wo sind die \"POBLEME!??
Einzig und allein in der Glaubensschwäche (Zuwenig Gebet,Eucharistische Verehrung, Rosenkranz.. auch der Priester sollte aus Gottesliebe ruhig mitbeten!)
Schwächliche Bischöfe oder gar schon Mietlinge (Lehmann??) die den Medien nachrennen und dienen? Nicht dem Hl.Vater und der Hl.Kirche folgen und sie verteidigen wollen.

@AugsburgerCedega vollkommen Ihrer Meinung!
Bei uns heißt dieses Sonntagstheater \"Wortgottesfeiern\". Tja, wenn diese LEute zum abendlichen Rosenkranz kommen würde - bestens. Aber der \"engagierte Laie\" muss sich ja produzieren und selbst darstellen. Wie leben nicht in der Diaspora (nicht offiziell) und fahren sonntags im Schnitt 50km und mehr zur Hl.Mess, weil es in der Heimatpfarrei nicht erträglich ist.

@Wildrosenöl konsentiere Ihnen ebenso. Kurz gesagt: \"Ihr seid das Salz der Erde!!\" Nicht die Fettaugen, die oben auf mitschwimmen..


8
 
 Dismas 2. April 2011 

Ich verstehe das Gerede s.Exc. nicht ...


4
 
 NoJansen 2. April 2011 

Es ist ja schön zu hören, dass EB Zollitsch mit dem Papst über das Theologenmemandum gesprochen hat.Gut wäre aber schon zu wissen, ob er ihm auch darüber berichtet hat, wieviel Unterstützung dieses Modernistenmemorandum in seiner Diözese von Priestern und Theologen erfahren hat und wie er dieses bewertet.
Im übrigen: dass es neben dem Memorandum auch eine Petition papsttreuer Katholiken namens \"Pro ecclesia\" gegeben hat, die sich ganz besonders an die Verantwortung der deuschen Bischöfe richtet, scheint er bei seinem Gespräch mit dem Hl. Vater nicht für erwähnenswert gehalten zu haben. Aber vielleicht rechnet er ja auch damit, dass seinn Mitbruder Kardinal Meisner dies schon nachholen wird!


4
 
 Nummer 10 2. April 2011 

teils - teils

Ich finde gut, dass Erzbischof Zollitsch feststellt, dass die oftmals in Deutschland wiedergekäute These, die Kirche wäre Schuld an der säkularisierten Gesellschaft, widerspricht. Und dass es einer Themaverfehlung gleichkommt, wenn die Memorandumstheologen und Politiker falsche Analysen und damit Sankd in die Augen verbreiten.
Ich bin mir unsicher, wie ich den letzten Teil dieses Artikels bewerten soll, wo Erzbischof Zollitsch tatsächlich sich sehr allgemein hält, einstufen kann. Das kann ja dies oder genau das Gegenteil heißen. Welche Position hat er denn genau dem Papst dargestellt? Man kann diese Meinungsäußerungen als in gegensätzliche Richtungen interpretieren. Das finde ich schade.


1
 
 AugsburgerCedega 2. April 2011 
 

Priestermobbing von Laien als Dialogthema?

\"Es wird aber auch Situationen geben (wenn ich etwa das Verhältnis Priester und Laien anspreche oder wenn ich an manche Strukturfragen der Kirche in Deutschland denke)\"

Vielleicht könnte Zollitsch ja in diesem Zusammenhang einmal darüber reden, wie Laien - die in ihrer Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit glauben sie wären die besseren Priester ja sogar der bessere Papst - tagtäglich Priester aus Pfarreien herausmobben und das Leben schwer machen. Aber das meint er damit wohl eher nicht. Wahrscheinlich will er sogar das Laientheater-Wort\"Gottes\"Dienst- Spektakel noch weiter befördern. Wenn ich ehrlich bin, habe ich in meinem Leben noch nie einen guten Wortgottesdienst gesehen, der über Belanglosigkeiten und oberflächliches Geschwafel herausgegangen ist. Aber wenn der \"engagierte\" Metzgermeister sich schon als Theologe aufspielt, was will man da schon erwarten?
Vielleicht sollten sich die Christen ein Beispiel an Muslimen in Deutschland nehmen. Die haben 1 Moschee für die ganze Stadt und dennoch ist Ihnen kein Weg zu weit, um zu den Freitagsgebeten zu gehen. Die Frage, die sich also bei den Wortgottesdienst-Selbstdaresteller-Events stellt für die Gläubigen in Deutschland ist: Wie viel wert ist mir ein echter Gottesdienst, wie viel wert ist mir die Eucharistiefeier? Und schon sind wir wieder bei der Glaubenskrise in deutschland, die nichts mit Strukturen zu tun hat, jedoch durch die Entwicklungen immer sichtbarer wird.


8
 
 Wildrosenöl 2. April 2011 
 

Wenn mein Mitgefühl

nicht der Freiburger \"Herde\" wegen ihres offensichtlich orientierungslos gewordenen Hirten gehören würde, dann hätte ich Mitgefühl mit Erzbischof Zollitsch.
Wenn ich nicht nur zum einfachen katholischen Volk gehören würde, sondern z. B. Mitglied des Diözesanrates wäre, dann würde ich EB Zollitsch raten: Eine Auszeit nehmen, zur Ruhe kommen, Exerzitien machen. Lesetipps hätte ich auch zu bieten: Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth, Band II . Der Autor zeigt, wie man \"im Heute\" auf theologisch und spirituell herausragendem Niveau und trotzdem veständlich über die Grundwahrheiten unseres Glaubens sprechen kann.
Ich könnte auch einen Blick in YOUKAT empfehlen: Hier wird unser \"alter Glaube\" ohne Abstriche erfrischend modern und trotzdem mit Tiefgang Jugendlichen erklärt, dass es eine Freude ist. Der alte Glaube ganz \"im Heute\".

Doch darauf müste ich hinweisen: Nur nach dem Mund reden kann man \"den Leuten\" nicht, der christliche Glaube hat immer sowohl Zustimmung als auch bitteren Widerspruch hervorgerufen.
Wären die Apostel so mutlos gewesen wie ein Teil unserer \"Hirten im Heute\", hätte es kein Christentum gegeben.
Ein gekreuzigter Messias, der nach der Grablegung in die Dimension Gottes aufersteht und den Seinen dennoch gegenwärtig ist, passte überhaupt nicht ins Weltbild der Menschheit vor 2000 Jahren, passte nicht in ihr \"Heute\". Die Apostel und ihre Nachfolger haben diesen sperrigen Glauben dennoch verkündet. Gott sei Dank!

Irrlehrer, Häretiker, gab es schon damals genug. Wie heute! Uns fehlen glaubensstarke, mutige Hirten. Heute!


8
 
 Vergilius 2. April 2011 
 

welche fragen gibt es denn im zusammenhang von theologie und lehramt zu klären?

dieses verhältnis ist doch eindeutig, auch wenn es einige theologn nicht so sehen wollen.


3
 
 Mithrandir 2. April 2011 

\"Das sind für mich die ersten und die grundlegenden Fragen\"

Die ersten grundlegenden Fragen sind: Was ist Gottes Wort & Wille und wie kann ich mich dem fügen?
Und die Antwort ist auf ewig dieselbe! Nur die Art der Verkündigung kann und muss sich ändern, in keinem Punkte die Verkündigung selbst!


3
 
 st.georg 2. April 2011 
 

Wir wollen schauen, wie wir mit diesen Fragen weiter kommen.\"

...mit demut, gebet und in enger verbundenheit mit dem hl. vater...
wieder einmal überflüssiges \"politiker\"geschwafel des erzbischofs...ihm scheint spirituelle und theologische tiefe abzugehen...oder ( in abwandlung eines zitates aus der faz ) \"unbedeutend, bis zur peinlichkeit...\"


9
 

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