Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Erzbischof Zollitsch: 'Die Kirche lebt vom Zölibat'

1. Februar 2011 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zollitsch verteidigt in Radio Horeb den Zölibat der Priester


Balderschwang (kath.net/RadioHoreb) Erzbischof Robert Zollitsch, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, hat den Zölibat verteidigt. Die priesterliche Ehelosigkeit sei „ein hohes Gut“, erläutert Zollitsch in der Sendereihe „Standpunkt“ bei Radio Horeb. Die katholische Kirche lebe davon, dass „die Priester sich ganz in den Dienst begeben und ganz frei sind für Gott und für die Menschen.“ Er selbst habe in den vielen Jahren, in denen er in der Priesterausbildung tätig war, festgestellt: „die eigentliche Herausforderung, ob ich alles auf eine Karte, auf Gott setze – das ist die Herausforderung der Ehelosigkeit.“ Diese Lebensweise müsse die Kirche immer wieder neu verteidigen. „Wir müssen sie jederzeit wieder neu verständlich machen.“


In seinem Referat „Gemeinsam auf dem Weg nach Emmaus – der Dialogprozess der Kirche als geistlicher Weg“ lud der Erzbischof die Kirche in Deutschland zum gemeinsamen Dialog ein. Damit Kirche weiterhin als „Ort der lebendigen Glaubensweitergabe“ erlebbar bleibt, brauche es „einen neuen, gemeinsamen und zielgerichteten Gesprächsprozess“. Zollitsch äußerte unter Verweis auf den Beschluss der deutschen Bischöfe bei ihrer Herbstvollversammlung in Fulda im September vergangenen Jahres die Hoffnung, „dass sich viele in Wahrhaftigkeit, Mut und Klugheit an unserem Nachdenken über den Weg der Kirche beteiligen – und zwar die Priester, Diakone, Ordensleute und die ‚Laien’, die oft auf ihre Weise Experten sind.“

Als Themen des angestoßenen Dialogs nannte der Freiburger Erzbischof den Dienst der Kirche an der Gesellschaft, aber auch die Zukunft des priesterlichen Dienstes und der Mitarbeit der Laien. Die Zusammenarbeit müsse „ein Miteinander und kein Gegeneinander“ sein. Mit Blick auf sein Bistum, die Erzdiözese Freiburg, nannte Zollitsch die Glaubensverkündigung an die Jugend eine weitere Herausforderung. Die Hörer lud der Erzbischof ein, „sich in ihrem Bistum nach Kräften einzubringen.“

Als entscheidend für den begonnenen Dialog bezeichnete es Zollitsch, „dass wir ihn vor allem als geistlichen Prozess und Weg angehen. Es kann nicht sein, dass er in erster Linie dazu dient, bestimmte Forderungen als Grundvoraussetzung zu benennen und den Dialog in seiner Bewertung davon abhängig zu machen, ob diese erfüllt werden.“ Dabei sei es wichtig, dass zur Sprache komme, was die Kirche bewegt. Das Hören aufeinander sei dafür „der erste – und ich meine, der wichtigste – Schritt.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Barbara Wenz 3. Februar 2011 

Pflichtzölibat?

Warum benutzt denn die Redaktion den Ausdruck \"Pflichtzölibat\" (und damit das Vokabular von Leuten, die den Zölibat noch nicht einmal im Ansatz verstanden haben) in einem ansonsten erfreulichen Artikel?

A.d.Red.: Danke für den Hinweis. Dies entstammt aus der Pressemeldung von Radio Horeb, wir haben das geändert!


0
 
 Simplicius 1. Februar 2011 
 

Dialog-Heuchelei

\"... Es kann nicht sein, dass er in erster Linie dazu dient, bestimmte Forderungen als Grundvoraussetzung zu benennen und den Dialog in seiner Bewertung davon abhängig zu machen, ob diese erfüllt werden. ...“

Das ist genau der springende Punkt. In der katholischen Kirche ist immer - bisweilen recht leidenschaftlich - diskutiert worden. Lehramtliche Entscheidungen markieren den Schlußpunkt langanhaltender theologischer Klärungs- und Wachstumsprozesse. Auch der Zölibat war doch immer wieder Gegenstand der Erörterung und Selbstvergewisserung. Wenn nun die Linkskatholiken sich von einer ihnen wohlgesonnen medialen Öffentlichkeit feiern lassen als \"mutige\" und \"engagierte\" Katholiken, die \"unbequeme\" Fragen stellen und unter Gefahr für Leib und Leben ein \"Tabuthema\" adressieren, zu dem quasi noch niemand sich getraut hat, jemals den Mund auf zu machen, so kann das nur heißen: Diese Initiatoren, die im Vertrauen auf ihre vermeintliche intellektuelle Brillanz (bei gelegentlicher Selbstüberschätzung) lautstark einen offenen Dialog fordern, wollen so lange diskutieren, bis das ihnen genehme Ergebnis herauskommt. Lautet des Resultat anders, so heißt es, es finde kein Dialog statt. Und wer sich ihrer Meinung nicht unterwirft, gilt dann als \"nicht dialogfähig\". Erdreistet sich das Papsttum gar, nicht sofort auf ihre Forderung einzugehen, dann muß sich der Hl. Vater vorwerfen lassen, schwerhörig zu sein. Solche Leute wenn an\'s Ruder kämen - da wäre es bald vorbei mit der Meinungsfreiheit und Diskursfreude innerhalb unserer Kirche.


4
 
 Genesis 1. Februar 2011 

Der wichtigste Schritt...

ist nicht das Hören aufeinander, sondern das Tun füreinander.
Der heilige Pfarrer von Ars hat Gott angefleht, dass er ihm das Kreuz auferlegen soll, damit sich die Gemeinde Ars bekehrt.
Heute ist die Situation folgende: Viele Priester denken ans Heiraten. Und wieviele Gläubige flehen heute zu Gott, er möge ihnen das Kreuz auferlegen, dass sich die Priester bekehren, zurück zu Gott.
Meistens sieht das \"Kreuz\" dann so aus: Eine Ehe geht zu Bruch!
Und darum können und dürfen Priester nicht heiraten. Ein guter Priester, der für seine Gemeinde viel betet, hat eine breite Angriffsfläche für die dunkle Seite. Ein Priester, der viel betet, beherbergt VIEL Licht.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Deutsche Bischofskon

  1. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  4. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  5. „Garant der Einheit in der Liebe ist der Hirte der Universalkirche, derzeit der Hl. Vater Leo XIV.“
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  8. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  9. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  10. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt







Top-15

meist-gelesen

  1. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz