Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Zollitsch: Bildung braucht notwendig religiöses Wissen

5. Dezember 2010 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über das Gewissen der Wissenschaftler und das ‚zarte Pflänzchen der Gegenwart Gottes im Dickicht unserer Terminkalender‘ sprach Erzbischof Robert Zollitsch am Albertus-Magnus-Fest


Freiburg (kath.net/pef) „Wir spüren, wie sehr wir in einer Zeit des Umbruchs leben – in Kirche und Gesellschaft, am Arbeitsplatz und in der Freizeit. Umso wichtiger ist es, dass wir Christen mitten in den Anforderungen des Alltags, im Dickicht unserer Terminkalender das oft zarte Pflänzchen der Gegenwart Gottes entdecken.“ Das sagte der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.

Zum Albertus Magnus-Fest am Sonntag ging Zollitsch auch auf die Themen Wissenschaft und Bildung ein: „Wir brauchen Wissenschaftler, die auf der Suche nach Erkenntnis und Wissen sich immer auch ihrem Gewissen verpflichtet wissen. Das unterscheidet den Spezialisten vom wahren Gelehrten“, sagte der Erzbischof in Lauingen an der Donau.


Auch die Bildung stehe heute in Gefahr, zu verengen und zu verkürzen. Nicht selten werde Wissenschaft verzweckt und nur solche Forschung gefördert, die sich anschließend ökonomisch lohne, sagte Zollitsch: „Bildung ist weit mehr ist als Ausbildung und die Vermittlung von Wissen für die Berufs- und Arbeitswelt. Sie will Werte vermitteln. Umfassende Bildung, die diesen Namen wirklich verdient und Zukunft eröffnet, braucht notwendig auch ethisches und religiöses Wissen.“

Dabei sei Albertus Magnus ein Vorbild. „Wir sind auch heute herausgefordert, wie Albert die Zeichen der Zeit zu erkennen und uns im Geist des Evangeliums gestaltend einzubringen“, würdigte Erzbischof Zollitsch den Universalgelehrten, der als Mann mit Weitblick und Tiefgang „Menschen in den verschiedensten Regionen trifft, mit ihnen spricht, ihnen zuhört, lehrt und Streit schlichtet“.

Albert wurde um das Jahr 1200 n. Chr. im schwäbischen Lauingen geboren. Bekannt wurde er unter seinem Ehrentitel Albertus Magnus (Albert der Große). Albert war Dominikaner-Mönch und lehrte als erster deutscher Professor in Paris - rund 100 Jahre bevor Kaiser Karl IV. in Prag die erste deutschsprachige Universität gründete.

Er starb in Köln am 15. November 1280; er wurde 1622 selig und 1931 durch Papst Pius XI. heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben. Albertus Magnus erweiterte als Wissenschaftler das philosophische Fundament der Theologie und veröffentlichte zahlreiche Schriften zur Botanik, Zoologie, Erdkunde, Geologie, Mineralogie, Astronomie, Physiologie, Psychologie und Wetterkunde. Sein Gesamtwerk zählt umgerechnet etwa zwanzigtausend Druckseiten zu neunundvierzig Zeilen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. 'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!
  2. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  3. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  4. Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg
  5. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  6. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  7. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  8. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  9. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  10. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz