Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Zollitsch: Bildung braucht notwendig religiöses Wissen

5. Dezember 2010 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über das Gewissen der Wissenschaftler und das ‚zarte Pflänzchen der Gegenwart Gottes im Dickicht unserer Terminkalender‘ sprach Erzbischof Robert Zollitsch am Albertus-Magnus-Fest


Freiburg (kath.net/pef) „Wir spüren, wie sehr wir in einer Zeit des Umbruchs leben – in Kirche und Gesellschaft, am Arbeitsplatz und in der Freizeit. Umso wichtiger ist es, dass wir Christen mitten in den Anforderungen des Alltags, im Dickicht unserer Terminkalender das oft zarte Pflänzchen der Gegenwart Gottes entdecken.“ Das sagte der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.

Zum Albertus Magnus-Fest am Sonntag ging Zollitsch auch auf die Themen Wissenschaft und Bildung ein: „Wir brauchen Wissenschaftler, die auf der Suche nach Erkenntnis und Wissen sich immer auch ihrem Gewissen verpflichtet wissen. Das unterscheidet den Spezialisten vom wahren Gelehrten“, sagte der Erzbischof in Lauingen an der Donau.


Auch die Bildung stehe heute in Gefahr, zu verengen und zu verkürzen. Nicht selten werde Wissenschaft verzweckt und nur solche Forschung gefördert, die sich anschließend ökonomisch lohne, sagte Zollitsch: „Bildung ist weit mehr ist als Ausbildung und die Vermittlung von Wissen für die Berufs- und Arbeitswelt. Sie will Werte vermitteln. Umfassende Bildung, die diesen Namen wirklich verdient und Zukunft eröffnet, braucht notwendig auch ethisches und religiöses Wissen.“

Dabei sei Albertus Magnus ein Vorbild. „Wir sind auch heute herausgefordert, wie Albert die Zeichen der Zeit zu erkennen und uns im Geist des Evangeliums gestaltend einzubringen“, würdigte Erzbischof Zollitsch den Universalgelehrten, der als Mann mit Weitblick und Tiefgang „Menschen in den verschiedensten Regionen trifft, mit ihnen spricht, ihnen zuhört, lehrt und Streit schlichtet“.

Albert wurde um das Jahr 1200 n. Chr. im schwäbischen Lauingen geboren. Bekannt wurde er unter seinem Ehrentitel Albertus Magnus (Albert der Große). Albert war Dominikaner-Mönch und lehrte als erster deutscher Professor in Paris - rund 100 Jahre bevor Kaiser Karl IV. in Prag die erste deutschsprachige Universität gründete.

Er starb in Köln am 15. November 1280; er wurde 1622 selig und 1931 durch Papst Pius XI. heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben. Albertus Magnus erweiterte als Wissenschaftler das philosophische Fundament der Theologie und veröffentlichte zahlreiche Schriften zur Botanik, Zoologie, Erdkunde, Geologie, Mineralogie, Astronomie, Physiologie, Psychologie und Wetterkunde. Sein Gesamtwerk zählt umgerechnet etwa zwanzigtausend Druckseiten zu neunundvierzig Zeilen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zollitsch

  1. 'Liebesgrüße' aus Freiburg - Zollitsch attackiert Müller!
  2. Zollitsch liegt Limburger Prüfbericht noch nicht vor
  3. 'Nicht fortschrittlich, indem man ein menschliches Leben vernichtet'
  4. Warnung vor 'Schnellschüssen' in Limburg
  5. Es steht mir nicht zu, über den Bischof von Limburg zu urteilen!
  6. Zollitsch nennt Freiburger Handreichung einen «vorläufigen Impuls»
  7. Erzbischof Zollitsch zu Limburg: 'Wir sind alle betroffen'
  8. Rücktritt von Zollitsch - Zum apostolischen Administrator ernannt!
  9. Dürfen die Bischöfe sich in den Wahlkampf einmischen?
  10. Zollitsch: Die Kirche soll nicht so zentralistisch bleiben






Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz