Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  2. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  3. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  10. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Zeitliche und ewige Zukunft

Familienministerin: Heterosexualität ist keine Unterwerfung der Frau

9. November 2010 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schröder kritisiert Alice Schwarzer: „Es ist absurd, wenn etwas, was für die Menschheit grundlegend ist, als Unterwerfung definiert wird“. Die Familienministerin fordert, die Pädagogik für Jungs zu überdenken.


Berlin (kath.net) Die deutsche Familienministerin Kristian Schröder hat in einem Interview mit dem „Spiegel" Kritik an einigen Aussagen des Feminismus und von Alice Schwarzer geübt. Für Schröder sind einge Aussagen der Feministin zu radikal.

„Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch.“ Die Politikerin weist darauf hin: „Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte.“ „Dass Homosexualität die Lösung der Benachteiligung der Frau sein soll, fand ich nicht wirklich überzeugend. Ich glaube, dass zumindest der frühe Feminismus teilweise übersehen hat, dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden", meint Schröder.


Die CDU-Politikerin lehnt eine Quotenregelung für Frauen ab, denn dies sei immer auch „eine Kapitulation der Politik“. Frauen tragen nach Ansicht der Ministerin eine Mitschuld daran, dass sie weniger verdienen als Männer: „Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten.“

Die Familienministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben.

Die Politik habe die Jungen- und Männerpolitik sträflich vernachlässigt. Nötig sei nicht nur, dass künftig mehr Männer als Erzieher und Lehrer in Kitas und Grundschulen arbeiten. Auch die pädagogischen Inhalte müssten sich ändern. „Mal überspitzt ausgedrückt: Schreiben wir genug Diktate mit Fußballgeschichten? Dafür interessieren sich auch die Jungs. Oder geht es immer nur um Schmetterlinge und Ponys?" Die Familienministerin greift damit Forderungen von Fachleuten auf, spezifischer auf die Bedürfnisse von Jungs einzugehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Feminismus

  1. Argentiniens Präsident Milei verurteilt ‚blutige Agenda’ der Abtreibung
  2. Neokolonialistische Außenpolitik auf marxistischem Boden
  3. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  4. Alice Schwarzer: Islamisten sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts
  5. Ex-Feministin: ‚Ich habe einen großen Fehler gemacht’
  6. Feministinnen und prominente Mütter
  7. Madrid: Femen-Aktivistinnen attackieren Kardinal Rouco
  8. ‚Der Feminismus macht die Frauen unglücklich’
  9. Dann mach doch die Bluse zu!
  10. Der neue Feind feministischer Gruppen: LEGO






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  13. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  14. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  15. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz