Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  2. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  3. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  4. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  5. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  6. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“
  7. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  8. Generalvikar: Corona-Trennung in „Geimpfte“ und „Nicht-Geimpfte“ darf keinen Einzug in Kirche halten
  9. 'Gott steht auf unserer Seite! Man könne nicht Dauer gegen das Volk regieren!'
  10. Papst als „Häretiker“ beschimpft – Der Vorfall von Athen als ökumenisches Lehrstück?
  11. Bei Flüchtlingen auf Lesbos
  12. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  13. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  14. Angriff auf das Kreuz! - Schwerer Vandalismus in der Regensburger Pfarrkirche Heiliger Geist
  15. Symbolbild löst Fragezeichen aus: Evangelische Gemeinde Bad Gandersheim sucht Pfarrer*in

Familienministerin: Heterosexualität ist keine Unterwerfung der Frau

9. November 2010 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schröder kritisiert Alice Schwarzer: „Es ist absurd, wenn etwas, was für die Menschheit grundlegend ist, als Unterwerfung definiert wird“. Die Familienministerin fordert, die Pädagogik für Jungs zu überdenken.


Berlin (kath.net) Die deutsche Familienministerin Kristian Schröder hat in einem Interview mit dem „Spiegel" Kritik an einigen Aussagen des Feminismus und von Alice Schwarzer geübt. Für Schröder sind einge Aussagen der Feministin zu radikal.

„Zum Beispiel, dass der heterosexuelle Geschlechtsverkehr kaum möglich sei ohne die Unterwerfung der Frau. Da kann ich nur sagen: Sorry, das ist falsch.“ Die Politikerin weist darauf hin: „Es ist absurd, wenn etwas, das für die Menschheit und deren Fortbestand grundlegend ist, per se als Unterwerfung definiert wird. Das würde bedeuten, dass die Gesellschaft ohne die Unterwerfung der Frau nicht fortbestehen könnte.“ „Dass Homosexualität die Lösung der Benachteiligung der Frau sein soll, fand ich nicht wirklich überzeugend. Ich glaube, dass zumindest der frühe Feminismus teilweise übersehen hat, dass Partnerschaft und Kinder Glück spenden", meint Schröder.


Die CDU-Politikerin lehnt eine Quotenregelung für Frauen ab, denn dies sei immer auch „eine Kapitulation der Politik“. Frauen tragen nach Ansicht der Ministerin eine Mitschuld daran, dass sie weniger verdienen als Männer: „Die Wahrheit sieht doch so aus: Viele Frauen studieren gern Germanistik und Geisteswissenschaften, Männer dagegen Elektrotechnik - und das hat eben auch Konsequenzen beim Gehalt. Wir können den Unternehmen nicht verbieten, Elektrotechniker besser zu bezahlen als Germanisten.“

Die Familienministerin kündigte an, dass ein Schwerpunkt ihrer Politik künftig die Förderung von Jungen sein wird, weil diese seit geraumer Zeit bei den schulischen Leistungen hinter den Mädchen zurückblieben.

Die Politik habe die Jungen- und Männerpolitik sträflich vernachlässigt. Nötig sei nicht nur, dass künftig mehr Männer als Erzieher und Lehrer in Kitas und Grundschulen arbeiten. Auch die pädagogischen Inhalte müssten sich ändern. „Mal überspitzt ausgedrückt: Schreiben wir genug Diktate mit Fußballgeschichten? Dafür interessieren sich auch die Jungs. Oder geht es immer nur um Schmetterlinge und Ponys?" Die Familienministerin greift damit Forderungen von Fachleuten auf, spezifischer auf die Bedürfnisse von Jungs einzugehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 catolica 12. November 2010 
 

Männer und Frauen sind gleichwertig,aber nicht gleichartig

und heterosexualität ist das normalste von der welt--das ist keinerlei Begründung wert--


0

0
 
 TaschaPetri 11. November 2010 

stimme Schröder hier zu

und würde es sehr begrüßen, wenn wieder mehr für Jungs getan würde. Ich bin Mutter von 2 Söhnen, der ältere ist in der 4. Klasse einer Förderschule, wo fast ausschließlich nur Jungs sind. Jetzt soll er auf eine Schule für Kinder mit Kommunikationsstörungen, also hauptsächlich Autisten. Mein Sohn ist aber nachweislich nicht autistisch. Zum Glück sagen ein Kinderpsychologe und unser Kinderarzt, dass er durchaus auch eine normale Schule besuchen kann.

Was also geht in den Köpfen der Lehrer (ja, Lehrer und nicht Lehrerin) vor, einen Jungen so abzustempeln, nur weil er unkonzentriert ist und sich in den Pausen nicht austoben darf und er nicht gerne über seine Gefühle spricht? Wieviele gestandene Männer in zig Generationen vor uns konnten ebenfalls nicht über Gefühle sprechen und waren dennoch in der Lage, die Schule gut bis sehr gut abzuschließen und erfolgreich im Beruf zu sein?

Das ist ein Mißstand, den wir ebenfalls Frauen wie die Frau Schwarzer zu verdanken haben. Hoffentlich wird der bald wieder beseitigt...


0

0
 
 M.Schn-Fl 9. November 2010 
 

Erleichterung

Es erleichtert mich geradezu, dass endlich mal ein Mitglieder der Regierung Merkel so vernünftige und whare Sätze sagt. Das gibt einem schon wieder etwas Hoffnung.
Das Geheule der militanten Feministinnen besonders von Renate Künast ist eher peinlich. Künast , die gerne Regierende in Berlin würde, greift sogar zur ärztlichen Diagnose und diagnostiziert bei der Ministerin Schizophrenie.
Hier wird wieder einmal der Gesinnungsterror der Grünen, deutlich, der für unsere freiheitliche, offenen Gesellschaft eine wirkliche Gefahr ist.


1

0
 
 antony 9. November 2010 

Na, das sind doch mal gute Neueigkeiten!

In meiner Region wurden kürzlich auf einem Schulhof der Bolzplatz durch eine \"Kommunikationszone\" ersetzt - da wundert es einen doch nicht, wenn die Jungs anschließend im Unterricht als hyperaktiv auffallen.


3

0
 
 Waeltwait 9. November 2010 
 

Ist es so wichtig

Ist es denn so wichtig was eine kranke Frau meint ?
Alice Schwarzer ist verblendet wie allle Feministinnen.
Sie kämpfen nicht für das Recht der Frau, sondern sie kämpfen gegen das Geschlecht \"Mann\". Wahrscheinlich sind sie sauer über die Tatsache, dass sie selbst kein Mann geworden sind.

Verblendet nannte Mithrandir diese Frau. Das ist wahrscheinlich die richtige Bezeichnung.

Was Schwarzer als Unterdückung bezeichnet ist nur der Zorn darüber, dass Frauen nicht die absolute Macht haben.


4

2
 
 Mithrandir 9. November 2010 

Nach Schröders

PID-Fürsprache zeigt sich ihre Position gegenüber Jungen als richtig, auch wenn ich mir keine zu großen Taten erhoffe.
Alice Schwarzer hingegen hat einmal mehr bewiesen, dass sie schlicht verblendet ist.


3

1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Feminismus

  1. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  2. Alice Schwarzer: Islamisten sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts
  3. Ex-Feministin: ‚Ich habe einen großen Fehler gemacht’
  4. Feministinnen und prominente Mütter
  5. Madrid: Femen-Aktivistinnen attackieren Kardinal Rouco
  6. ‚Der Feminismus macht die Frauen unglücklich’
  7. Dann mach doch die Bluse zu!
  8. Der neue Feind feministischer Gruppen: LEGO
  9. Bundesversammlung: Warum nominiert die CDU Alice Schwarzer?
  10. Feministin meint: 'Christentum ist frauenverachtend'








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  2. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  3. Erzbischof Gänswein: Benedikt XVI. ist 'aus Überzeugung' geimpft
  4. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“
  5. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  6. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  7. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  8. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  9. Papst: Rücktritt von Erzbischof Aupetit war Ungerechtigkeit
  10. Vorfall in Athen: Orthodoxer Priester beschimpft Papst als "Häretiker"
  11. Ein entscheidender Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie wäre: Aufrufe zur Umkehr, Gebet und Buße!
  12. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  13. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  14. Kardinal Müller: Bischöfe und Priester dürfen keine Höflinge der Herrschenden sein
  15. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz