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Madrid: Femen-Aktivistinnen attackieren Kardinal Rouco

3. Februar 2014 in Chronik, 14 Lesermeinungen
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Zuvor fand am Sonntag in Madrid Großdemonstration mit mehreren Zehntausend Teilnehmern statt, bei der der Schutz der Familie im Mittelpunkt stand


Madrid (kath.net/KAP) Fünf barbusige Aktivistinnen der radikalfeministischen Gruppe "Femen" haben am Sonntagabend den Vorsitzenden der Spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Antonio Maria Rouco Varela, in einer Kirche tätlich angegriffen. Die Frauen schrien dabei "El aborto es sagrado" (Die Abtreibung ist heilig), wie Madrider Medien am Montag berichten.

Rouco war im Begriff, die Abendmesse in der Pfarrkirche Santos Justo y Pastor zu beginnen, als sich der Vorfall ereignete. Die Aktivistinnen warfen Windeln mit roter Farbe auf den Kardinal.


Am Sonntag fand in Madrid eine Großdemonstration mit mehreren Zehntausend Teilnehmern statt, bei der der Schutz der Familie im Mittelpunkt stand. Die Teilnehmer wandten sich auch gegen die Zulassung von Adoptionen durch schwule und lesbische Paare. Sie forderten eine Änderung des Abtreibungsgesetzes, wie es von der konservativen Regierung angestrebt wird.

Attacken von "Femen"-Mitgliedern betrafen bereits mehrere Bischöfe, zuletzt den Kölner Kardinal Joachim Meisner, dessen Gottesdienst am Weihnachtstag gestört wurde. Opfer von tätlichen Angriffen wurde zuvor der Brüsseler Erzbischof André Leonard.

Kurzes Amateurvideo des Zwischenfalls


Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich


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