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Marx: Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater

20. Oktober 2010 in Aktuelles, 28 Lesermeinungen
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Erklärung von Erzbischof Marx zu seiner Kardinalserhebung: ‚Die Erschütterungen der letzten Monate müssen Ausgangspunkt einer geistlichen Vertiefung unseres Glaubens sein’ – Glückwünsche von Erzbischof Zollitsch, Bischof Tebartz-van Elst und anderen


München (kath.net) „Dass der Hl. Vater mich in das Kardinalskollegium berufen hat, ist für mich, aber auch für das Erzbistum München und Freising und die katholische Kirche in Bayern eine große Ehre. Damit unterstreicht der Papst seine Verbundenheit mit seinem Heimatbistum, dem er selber fast fünf Jahre vorgestanden hat.“ Das schreibt Erzbischof Reinhard Marx in seiner Erklärung zur Kardinalserhebung am Mittwoch.

Die weitere Erklärung lautet wörtlich: „Für mich ist die Ernennung ein Ansporn und eine Herausforderung. Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater und hat ihn in seinem Dienst mit ganzem Einsatz zu unterstützen. Das will ich gerne und mit Freude tun.

Gerade in dieser Zeit Kardinal zu sein, ist aber auch eine große Herausforderung. Die Erschütterungen der letzten Monate müssen Ausgangspunkt einer geistlichen Vertiefung unseres Glaubens und eines neuen Mutes zur Evangelisierung nach innen und nach außen werden.

Es gilt, die „Zeichen der Zeit“ im Licht des Evangeliums zu deuten, gemeinsam mit dem ganzen Volk Gottes, so wie es das II. Vatikanische Konzil sagt, an dessen Beginn vor fünfzig Jahren wir im Jahre 2012 erinnern werden. Auf ihrem Weg durch die Geschichte ist die Kirche immer beides: lehrende und lernende Kirche, verkündigende und hörende Kirche!

Für einen solchen Weg ist es wichtig, offen zu sein für das vielfältige Zeugnis des Glaubens im Volk Gottes, und zugleich den Geist der Communio, der Einmütigkeit lebendig zu halten. Das ist die wichtigste Aufgabe des Papstes und der Bischöfe. Dabei gilt: die Einheit mit dem Hl. Vater gehört zur Substanz des katholischen Glaubens. Ein Kardinal hat das in besonderer Weise zu leben und zu bezeugen.

Wie schon bei meinem Amtsantritt als Bischof von München und Freising vertraue ich mich auch in meiner neuen Aufgabe der Fürsprache der Gottesmutter Maria, der Patrona Bavariae, des Hl. Korbinian und des Dieners Gottes Johannes Paul II. an, dessen Worte bei seiner ersten Predigt als Papst mich seit zweiunddreißig Jahren begleiten: Habt keine Angst!“

Glückwünsche

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat den neu ernannten Kardinälen Reinhard Marx und Walter Brandmüller zu ihrer hohen und ehrenvollen Auszeichnung gratuliert.


Erzbischof Zollitsch würdigte Erzbischof Marx als Vertreter im Kardinalskollegium, das er „als Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz“ erweitere. „Dein vielfältiges Wirken als Weihbischof in Paderborn, als Bischof von Trier und nun als Erzbischof von München und Freising wird damit in besonderer Weise gewürdigt. Zugleich bringt das Kardinalsbirett die besondere Bedeutung Deines Metropolitansitzes und des Dienstes zur Geltung, den Du in Nachfolge von Kardinal Friedrich Wetter ausübst“, schreibt Erzbischof Zollitsch in der Gratulation an seinen Mitbruder.

„Von Anfang an hast Du auch in unserer Bischofskonferenz ein gewichtiges Wort mitgeredet und manche Weichen gestellt.“ Als Vorsitzender der Bischöflichen Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen (VI) und als deutscher Vertreter in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) trage Marx hervorragende Verantwortung. „Dein Fachwissen, Deine Beiträge in der Vollversammlung und Deine Impulse sind für unsere Arbeit unverzichtbar“, betonte Zollitsch und versicherte den neuen Kardinal des fürbittenden Gebets aller deutschen Bischöfe.

Zollitsch gratuliert Brandmüller

Des Weiteren würdigte Erzbischof Zollitsch Professor Walter Brandmüller für die Auszeichnung, der er mit „großem Verantwortungsbewusstsein“ entsprechen werde. „Diese Eigenschaft war bei Ihren zahlreichen Tätigkeiten immer prägend. Deshalb freut es mich besonders, dass Ihr vielfältiges und herausragendes Wirken für die Geschichtswissenschaft nun mit dieser Ernennung gewürdigt wird“, so Zollitsch. Insbesondere die Ernennung Brandmüllers zum Präsidenten der Päpstlichen Kommission für Geschichtswissenschaft sowie zum Präsidenten der Internationalen Kommission für vergleichende Kirchengeschichte habe ihm die Möglichkeit gegeben, „sein wissenschaftliches Talent in die Arbeit der Kurie einzubringen“.

Bischof von Limburg gratuliert Erzbischof Marx

In einem persönlichen Schreiben gratuliert auch Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst seinem Mitbruder, dem Münchener Erzbischof Reinhard Marx, zu der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Kardinal. „In Deiner Erhebung sehe ich ein Zeichen dafür, dass unser Heiliger Vater Deinen Einsatz für die Verkündigung des christlichen Glaubens sieht und würdigt. Durch Dein Wirken als Priester, Professor und Bischof gibst Du ein glaubwürdiges und lebendes Zeugnis für Jesus Christus“, so Bischof Tebartz-van Elst.

Der Bischof von Limburg dankt in dem Brief für das „kollegiale und konstruktive Miteinander“ innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz. „Als ausgewiesener Kenner der christlichen Soziallehre und Ethik gibst Du uns wertvolle Anregungen und der Gesellschaft wichtige Impulse“, schreibt Tebartz-van Elst. Weiter lobt Tebartz-van Elst die Offenheit, das Verantwortungsbewusstsein und die Frömmigkeit seines Mitbruders. „Als Erzbischof einer der größten deutschen Diözesen und als Vorsitzender der Bayrischen Bischofskonferenz trägst Du eine besondere Verantwortung für die Kirche in Deutschland. Ich wünsche Dir und der Diözese Gottes reichen Segen und bleibe Dir im Gebet verbunden“, so Tebartz-van Elst.

Albert Schmid, Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, gratuliert Marx

„Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern, der Zusammenschluss der Diözesanräte und katholischen Verbände in den sieben bayerischen Diözesen, gratuliert Erzbischof Reinhard Marx herzlich zu seiner Ernennung zum Kardinal. Das Landeskomitee sieht darin auch eine Anerkennung seines herausragenden gesellschaftspolitischen Engagements, das eine wichtige Orientierung aus dem Geist des Evangeliums und der katholischen Soziallehre in der säkularen Gesellschaft darstellt.

Jedes Amt in der Kirche verpflichtet zum Dienst an ihren Gliedern und soll dem Heil der Welt dienen. Das Landeskomitee freut sich über die Offenheit in der Zusammenarbeit mit dem künftigen Kardinal. Gerade in schwieriger Zeit geht es um das gemeinsame furchtlose Zeugnis in der Welt. Der innerkirchliche Dialog, der verstärkt werden soll, eröffnet auch neue Wege zum Dialog mit der säkularen Gesellschaft.

Im Blick auf den Konzilsbeginn vor knapp 50 Jahren empfiehlt sich eine Auffrischung und Vertiefung der Kenntnisse der Texte mit den bei weitem nicht vollständig gehobenen Schätzen des Zweiten Vatikanischen Konzils. In den Gesprächen mit dem Landeskomitee hat sich auch hierüber mit dem neu ernannten Kardinal eine völlige Übereinstimmung bestätigt.“

CSU-Europaabgeordneter Kastler gratuliert Marx

Wenige Stunden nach Verlesung der neuen Kardinäle durch Papst Benedikt XVI. hat auch der Europaabgeordnete und Sozialpolitische Sprecher der CSU im Europäischen Parlament, Martin Kastler, Erzbischof Reinhard Marx gratuliert. Mit ihm habe der Papst eine Persönlichkeit ausgewählt, die es verstehe, "Menschen, Gesellschaft und die Kirche in selber Weise zu bewegen."

Als katholischer Sozialpolitiker, so Kastler, könne er diese Entscheidung des Papstes nur begrüßen. "Erzbischof Marx steht heute wie kein anderer für eine katholische Kirche, die bereit ist, in die Gesellschaft hinein zu wirken, die im engen Dialog mit Politik und Wirtschaft steht - auf Augenhöhe."

Marx verstehe es, die Grundwerte der katholischen Soziallehre in die heutige Zeit zu übertragen. "Gesellschaft und Politik brauchen diesen Zuruf der Kirche", so Kastler, der auch Bundesvorsitzender der sudetendeutschen-katholischen Ackermann-Gemeinde mit Sitz in München ist.

"Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat uns schmerzhaft gelehrt, wo wir landen, wenn der moralische Kompass fehlt. Die Gesellschaft ist eingeladen, dieser Krise nicht nur einen Aufschwung sondern einen Aufbruch folgen zu lassen. Es geht darum, die Idee der Sozialen Marktwirtschaft neu zu schreiben - mit der bewährten Feder der katholischen Soziallehre. Es ist ein Aufbruch, den die Kirche gestalten kann. Und die Ernennung Marx ist ein Zeichen dafür, dass sie es will."

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Foto: (c) Erzbistum München


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Lesermeinungen

 Carolus 22. Oktober 2010 
 

Der Heilige Geist

erleuchte ihn!


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 M.Schn-Fl 22. Oktober 2010 
 

Bravi @Veritas und @Pöttax. Volle Zustimmung


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 Veritas 22. Oktober 2010 
 

Schuldig bei Anklage?

@Ulricher
Wieder einmal, ach was: wie immer bei Ihnen, fällt die Perfidie auf, mit der sie Bischof Mixa trotz fehlender Beweise schuldig sprechen wollen. Dass aus dem deutschen Episkopat keine öffentliche (!) Unterstützung für Bischof Mixa kam, ist doch kein Beweis seiner Schuld. Was für ein Rechtsverständnis haben Sie eigentlich? Schuldig bei Verdacht? Oder gar: Schuldig bei Denunziation und Anklage? Das ist eine Gesinnung, wie sie die Menschheit aus den übelsten Diktaturen kennt!
Als Jesus verraten und verhaftet wurde, trat auch niemand zu seiner Verteidigung auf. War er deshalb schuldig? Und es ist doch auch bekannt, wie es weiterging, als Jesu Ankläger keine Schuld beweisen konnten: Sie konstruierten eine künstliche Anklage (\"Er hat sich selbst zum König gemacht\"), setzten den Richter unter Druck (\"Wenn Du diesen frei lässt, bist Du kein Freund des Kaisers\") und hetzten den Mob auf (\"Lass den Barabbas frei!\"). War Jesus dadurch schuldig? Und dass die Apostel bis auf Johannes und Petrus geflohen waren, ist doch auch kein Schuldbeweis. Johannes und Petrus folgten in den Hof des hohepriesterlichen Palasts. Von Johannes ist an dieser Stelle kein Wort überliefert, und Petrus hatte das \"Pech\", dass er erkannt wurde. Auch wenn Petrus von heutigen Kanzeln wegen der Verleugnung meist hochnäsig verurteilt wird, so sollten wir Heutigen mit einer solchen Verurteilung sehr vorsichtig sein. Angesichts der Brutalität des römischen Imperiums und der willkürlichen Hinrichtungspraxis ahnte Petrus wohl genau, welches Schicksal Jesus bevorstand. Erinnern wir uns: Als Jesus mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem war und seinen Tod ankündigte, war es Petrus, der sagte: \"Nie soll das geschehen\". Doch in ungewöhnlich schroffer Form wurde er von Jesus zurückgewiesen. Es war auch Petrus, der Jesus im Garten Gethsemane verteidigen wollte, von Jesus aber zurückgehalten wurde. Dass Petrus zu diesem Zeitpunkt Angst vor dem eigenen Tod hatte und für das Martyrium noch nicht reif war, halte ich für sehr menschlich und verständlich. Auch Jesus war sich dessen bewusst, denn er hatte kurz vorher Petrus den Auftrag gegeben: \"Wenn Du Dich wieder bekehrt hast, dann stärke Deine Brüder.\" Und nach seiner Auferstehung vertraute er ihm seine Herde an: \"Weide meine Lämmer, weide meine Schafe.\" Die Apostelgeschichte schildert dann, wie Petrus nach dem Empfang des Heiligen Geistes zu einem mutigen Verkünder Jesus Christi wurde.
Doch kehren wir zu Bischof Mixa und seinen bischöflichen Mitbrüdern zurück. Sicherlich gab es einige, die die Rolle der Ankläger einnahmen, allen voran der Augsburger Weihbischof Losinger, aber auch der Mainzer Bischof Lehmann. Doch eine Anklage ist weder ein Urteil noch ein Beweis. Im Gegenteil: Man hat ja gesehen, wie schnell die falsche Anklage in sich zusammengefallen ist. Dass von anderen Bischöfen nichts zur Verteidigung von Bischof Mixa zu hören war, kann mit Unwissenheit und Unsicherheit erklärt werden. Woher sollte beispielsweise der Erzbischof von Köln wissen, was sich einst in Schrobenhausen abgespielt hat oder nicht? Sollte da jeder Bischof auf eigene Faust recherchieren? Ich glaube, die hatten wegen der Missbrauchsfälle zu dieser Zeit genug eigene Sorgen. Insofern war auch das Timing der Mixa-Jäger auf geradezu diabolische Weise perfekt: Sie nutzten aus ihrer Sicht die Gunst der Stunde, wohl wissend, dass die katholische Kirche stark geschwächt war und dass jeder einzelne Bischof genug mit Vorfällen in seinem eigenen Bistum zu tun hatte.
Und lief nicht jeder, der es gewagt hätte, öffentlich Partei für Bischof Mixa zu ergreifen, Gefahr, zusammen mit ihm hingerichtet zu werden? Dass es sich um eine mediale Hinrichtung handelte, habe ich im Frühjahr in zahlreichen kath.net-Beiträgen nachgewiesen - übrigens auch öfters als Erwiderung auf Ihre \"Ulricher\"-Kommentare. Fast alle deutschen Bischöfe hatten mit Missbrauchsfällen in ihren Bistümern zu kämpfen. Wer wollte angesichts der massiven Verleumdungsmaschinerie der Medien da noch eine weitere Front eröffnen? Stellen Sie doch lieber mal eine andere Frage: Warum interessiert sich seit der Annahme des Rücktritts und dem Wegzug von Bischof Mixa aus Augsburg niemand mehr für die volle Aufklärung der Vorwürfe? Es war doch immerhin eine lange Liste an Vorwürfen, die da zusammengebraut und ständig erweitert worden war, egal, wie absurd und widersprüchlich die Vorwürfe auch waren. Die Medien interessierten sich plötzlich nicht mehr für die Aufklärung, obwohl das doch das Ziel jedes Journalisten sein müsste. Und auffälligerweise interessierten sich auch die (angeblichen oder tatsächlichen?) Opfer nicht mehr für die volle Aufklärung. Finden Sie das nicht seltsam?


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 Ulricher 22. Oktober 2010 
 

@ Hugh

Sie stellen eine wichtige und richtige Frage. Wenn die Intrige gegen Mixa gar so schlimm gewesen sein soll, warum haben dann gerade die Freunde des Bischofs im Bischofsamt geschwiegen?


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 Pöttax 22. Oktober 2010 
 

@ Hugh Versuch einer Antwort

In der Missbrauchskampagne war Bischof Ludwig Müller bereits Mitte März 2010 wegen seines einsamen Widerstands gegen die Medien in deren Schlaghagel geraten. Bischof Müller hatte völlig zu Recht die Instrumentalisierung der Missbrauchsfälle als konsensgesteuerte Medienkampagne gegen die Kirche begriffen und angeprangert, weil Stadt und Bistum Regensburg wegen ihrer Nähe zu Papst Benedikt XVI. besonders hässlichen Angriffen ausgesetzt gewesen sind. Er hat mündlich und schriftlich öffentlich gemacht, mit welch erschreckender Gehässigkeit man seine Kirche samt Domchor durch „zurechtgestutzte, verkürzte, sich ständig wiederholende Berichte“ zu entwürdigen suchte. Gegen das „Zerrbild jenseits aller Realität“ und gegen die ausgewiesene „kriminelle Energie seiner medialen Urheber“ hat sich Bischof Müller von Regensburg noch rechtzeitig und politisch korrekt zur Wehr gesetzt. Als die Kampagne gegen Bischof Mixa begann, war Bischof Müller gerade erst aus den Schlagzeilen geraten und hatte diverse Klagen von Privatleuten am Hals. Als dort das Interesse nachließ, schlug man in Augsburg zu. EB Marx hatte im Osterbrief eben noch gewarnt, mit dem Finger auf die Medien zu zeigen und Bischof Müller gemeint, als völlig überraschend Bischof Mixa in den Mißbrauchsskandal hineingezerrt wurde. Das ist wohl auch für EB Marx überraschend gekommen.
Die Aktion gegen Bischof Mixa kam nicht von außen, sondern aus dem Innern der Kirche selbst, war seit längerem in Mainz, Bonn und Augsburg geplant worden. Man hatte Bilanzrecherchen und anonyme eidesstattliche Erklärungen über Prügelstrafen vorbereitet, die wie immer bei katholischen Priestern zusammen mit Kinderschändung und Ohrfeigen zu einem einzigen Tatbestand „Kindsmissbrauch“ gegen den Augsburger Bischof verschmolzen wurden. Vom hinterhältigen Angriff in der Karwoche überrascht, ohne Gegenstrategie, von Berufslaien angegangen und von den Amtsbrüdern nicht nur alleingelassen, sondern von denen aus München und Freiburg zu einer Auszeit gedrängt, übergab der Bischof am Gründonnerstag 2010 sein Rücktrittsgesuch vom Vortag an den Papst der Öffentlichkeit, die es freudig begrüßte. Von Kardinal Meissner gab es meines Wissens keine bekanntgewordene Stellungnahme.


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 Hugh 22. Oktober 2010 

Sind die Schweiger die Besseren?

@ pöttax: \"In die Causa Mixa ist EB Marx von Kardinal Lehmann, EB Zollitsch und Teilen der DBK, sowie Repräsentanten des Jesuitenordens über die Missbrauchsthematik und dem antikatholischen und antirömischen Druck der laizistischen und auch der protestantisch beeinflussten Mainstream-Medien hineingezogen worden, verstärkt durch den bevorstehenden ÖKT in München.\" Bei all diesen Namensnennungen (und damit Schuldzuweisungen) macht mich immer eines stutzig: Wo waren in dieser heißen Phase eigentlich die Bischöfe Müller und Meisner? Wann kam von beiden einmal ein helfendes Wort für ihren Kollegen Mixa? Möglich, dass ich es überlesen habe, was ich aber nicht glaube. Es ist jetzt relativ leicht, die zu kritisieren, die sich öffentlich geäußert haben - da mag es auch tatsächlich etwas zu kritisieren geben. Aber ob die, die geschwiegen haben, besser dastehen, bezweifle ich absolut.


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 Wolff 21. Oktober 2010 
 

Allen leuten Recht getan...

Ob es uns Kritikastern der liebe Gott recht machen kann, wo doch sein Stellvertreter auf Erden mit der Ernennung von Kardinälen nicht uns zuvor konsultiert hat?
Haben wir nicht allen Grund uns zu freuen, dass auch drei deutschsprachige Männer unter den Ernannten sind?

Als ich während meines Studiums unter anderem auch Kirchengeschichte studierte, wurde uns eine der wichtigsten Maximen genannt, nämlich, es sei müßig zu fragen, was wäre gewesen, wenn!

Hat einer von uns Kritikastern etwa es verdient, vom Heiligen Vater besonders geehrt zu werden?

Wo bleibt die \"katholische\" Ehrfurcht vor der Würde eines Geweihten; hat diese Weihe vielleicht noch einen anderen Sinn als den, dass wir mit Finger auf einen zeigen,. der als Mensch nun eben auch gelegentlich mißverständliche Worte sagt und Handlungen setzt, die WIR natürlich besser gewählt oder gesagt hätten?

Auch ich war im Vorfeld der Kardinalserhebungen skeptisch, was EB Marx angeht. Nun aber gilt, wenigstens für mich, \"ROMA LOCUTA - CAUSA FINITA und wir hätten allen Grund, trotz unseres gelegentlichen BESSERWISSENS in uns zu gehen und Buße zu tun!


Von so manchem \"Schlaumeier\" hier bin ich, gelinde gesagt, etwas enttäuscht!

Gottes Segen Euch allen!


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 Pöttax 21. Oktober 2010 
 

@ Ulricher Sehr schön!

Der erste Beitrag von Ihnen, der mir gefällt! Aber mit Angehörtwerden werden sich die Lehmannbrüder nicht zufrieden geben. Dafür werden die von mir beschriebenen Gegenkräfte schon sorgen. Dabei darf man die deutschen Jesuiten als treibende Kräfte nicht unterschätzen, wie Bischof Mixa leidvoll erfahren musste. Die Lutherspaltung hat auch mit erfolglosen Dialogen begonnen.


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 Ulricher 21. Oktober 2010 
 

@ Pöttax

Dass man über diese Theman in den Diözesen redet, ist doch absolut in Ordnung. Ich sehe das ganze auch nicht so skeptisch und so spalterisch wie Sie. Wenn der Papst die Piusbrüder auf der einen Seite zu einem Dialog einlädt, dann wird er in seiner unermesslichen Güte und seinem Wunsch nach Einheit auch die anderen hören. Und so, wie er vielleicht den Piusbrüder das eine oder andere Eingeständnis gibt (was ich nicht hoffe), wird er auch bei den anderen bestimmte Punkte wohlwollend Prüfen (was ich auch nicht hoffe). Die Katholische Kirche lebt seit Jahrtausenden von Veränderungen, von der Besinnung auf die Tradition, vom richtigen Handeln in bestimmten Zeiten und Gesellschaften. Das wird auch in Zukunft so sein. Angst habe ich nur vor denen, die selbstbeweihräuchernd sagen, dass sie katholischer sind als andere. Weil die meistens am wenisten tolereant sind - in alle Richtungen.


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 Pöttax 21. Oktober 2010 
 

@ Dismas Ich beginne zu verstehen

In die Causa Mixa ist EB Marx von Kardinal Lehmann, EB Zollitsch und Teilen der DBK, sowie Repräsentanten des Jesuitenordens über die Missbrauchsthematik und dem antikatholischen und antirömischen Druck der laizistischen und auch der protestantisch beeinflussten Mainstream-Medien hineingezogen worden, verstärkt durch den bevorstehenden ÖKT in München. Er antwortete auf diese Herausforderung in den Fällen Ettal und Bischof Mixa mit der Null-Toleranzstrategie, die ihm jene Verhaltensweisen und Handlungen für richtig erschienen ließ, die wir mit Recht als menschenrechtswidrig und strafrechtsrelevant beklagt und angeprangert haben. Darauf folgte seinerseits eine Zeit der öffentlichen Zurückhaltung. Dann war er zu einer persönlichen Audienz bei Papst Benedikt XVI. im Vatikan. Der Papst nahm sich für ihn Zeit. Das Gespräch unter vier Augen und das anschließende gemeinsame Mittagessen solenl länger als geplant gedauert haben. Von Rom heimgekehrt, hat er gegenüber dem MM das erste halbe Jahr 2010 als das schwerste seines Lebens bezeichnet. Über den Inhalt des Gesprächs hat er keine Aussage gemacht. An der Bischofskonferenz in Fulda hat er nicht teilgenommen, ebensowenig wie Bischof Müller aus Regensburg. Beide haben sich durch ihre Generalvikare vertreten lassen
Bekanntlich ist auf dieser Konferenz eine zweijährige Dialogoffensive in allen Diözesen beschlossen worden, die folgende drei Themenblöcke zum Inhalt haben soll, die Kardinal Lehmann gegenüber KNA aufgelistet hat:
„Da sind erstens Fragen, die man einfach klären kann und klären muss. Ich denke an den Diakonat der Frau. Da muss ich nicht zuerst nach der Priesterweihe der Frau fragen, wo die Schwierigkeiten enorm sind und bleiben.“
„Dann gibt es zweitens aber auch Dinge, die muss man einfach noch mal mit Mut angehenWir stellen in der Glaubenskommission der Bischofskonferenz seit längerem Überlegungen an zur Frage „Humanae vitae“, Empfängnisverhütung und dergleichen. Das geht aber nur, wenn man dies in einem größeren Kontext des Umgangs mit menschlicher Sexualität ansetzt. Daran arbeiten wir schon länger und unabhängig von dem Thema des sexuellen Missbrauchs.“

„Natürlich gibt es drittens Dinge, die wir nicht alleine lösen können. Wo wir das Gespräch mit Rom brauchen. Etwa die Debatte um die „viri probati“, die Zulassung von Männern zum Priesteramt, die sich in Beruf und Ehe bewährt haben. Dazu gehören auch die Fragen der Stellung geschiedener Wiederverheirateter in Kirche einschließlich des Sakramentenempfangs sowie die Frage einer Zulassung nichtkatholischer Christen zur Eucharistie.

Man muss diese drei Themenblöcke auseinanderhalten, aber zugleich schauen, dass man sie mutig und offen angeht. Wobei man bei bestimmten Dingen sagen muss: Die Antworten wissen wir auch nicht ohne weiteres von vornherein. Aber es muss eine verlässliche und überzeugende Antwort sein. Dann nehmen uns die Leute dies auch ab. Selbst wenn nicht immer das herauskommt, was so auf der Straße liegt.“
Soweit Kardinal Lehmann.

Es ist leicht zu erkennen, dass von diesen drei Themenblöcken in Rom kein einziger konsensfähig ist. Was ist aber, wenn der Dialog mit den Laiengremien in den Diözesen eine klare Mehrheit für deren Durchsetzung gegen Rom erbracht hat? Das ist von unseren Berufslaien zu erwarten. Werden dann alle diskutierten Themenergebnisse im Gehorsam gegenüber Rom fallen gelassen oder wird man versuchen, zusammen mit den Lutheranern und Altkatholiken einen eigenen deutschen Weg zu gehen? Die Gemeinsamkeiten der drei Richtungen auf der Basis der drei Themenbereiche der Bischofskonferenz, die bereits in Teilen vom neuen Jesuitenporvinzial mitgetragen werden, sind enorm. Stefan Kiechle plädiert schon jetzt öffentlich für die Aufhebung der Zölibatspflicht, die Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt, ein Nachdenken über die Weihe auch für Frauen und eine andere Behandlung wiederverheirateter Geschiedener.

Damit ist die Konfliktsituation mit Rom schon da und das Bekenntnis von EB Marx zur Treue gegenüber dem Papst erhält ein neues Gewicht.
Nach Paul Badde (Vatican-Magazin) hat der Papst an Bord der „Città di Fiumincino“, auf dem Weg nach Edinburgh, auf die Frage, ob die Kirche nicht dringend zusehen müsse, wie sie wieder anziehender gemacht werden könne mit „Nein“geantwortet und gesagt:
„Wer fragt, wie die Kirche attraktiver gemacht werden kann, hat den Weg verloren und sich schon mit der Frage verirrt.“
Die Kirche verkaufe nichts, am wenigsten sich selbst, sondern ihr sei eine Nachricht anvertraut, die sie unverkürzt weitergeben müsse.

Damit ist klar, dass die Dinge, die Lehmann, Kiechle und Co. mit Mut angehen wollen, im Rahmen der römisch-katholischen Kirche nicht zu verwirklichen sind. Was werden die Herren, die sich weit aus dem Fenster gelehnt haben, also machen? Ohne Kardinal Marx?


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 Dismas 21. Oktober 2010 

Nicht zu verstehen....

Ja, ich sehe es wie \"Monika Elisabeth\", ich verstehe diese Entscheidung, die ich schon befürchtet habe nicht, gehorche aber natürlich dem Hl.Vater.

Nun, EBf. Marx wird sich jetzt umso mehr bewähren müssen. Bisher hörten wir nur schöne Worte von Romtreue. Frage: warum soll diese erst jetzt einsetzen??
Die bisherigen Aktivitäten seiner Excellenz mache diese Wort nicht glaubwürdiger.

Der Jubel in den Mainstreammedien spricht nicht gerade für ihn.
Übrigens, was heißt: \"...ist die Kirche immer beides: lehrende und lernende Kirche, verkündigende und hörende Kirche...\"
Nun: von wem \"lernen\" auf wenn \"hören\". Das kann doch nur der Hl.Geist aber nicht die \"Welt\" sein... ?! Kommt mir als billige schwammige Floskel vor. Des \"Sowohl als auch und außerdem ebenso\"...
Die GOTTES Wort und Lehre der Kirche sind eindeutig und wahr, diese git es unverkürzt zu verkünden (Ohne Winkelzüge, wie \"Königsteiner Erklärung\", \"alle\" anstatt \"viele\" usw.).


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 Je vous salue, Marie 21. Oktober 2010 

EB Marx wird Kardinal

Zunächst würde ich mal eine Entschuldigung erwarten gegenüber S.E.Dr.Walter Mixa. Was da die Herren Marx,Losinger und Zollitsch getan haben ist und war nicht sehr Mitbrüderlich und sie haben dem H.H. Bischof tiefe Wunden zugefügt!
Bitte lesen sie meinen Artikel unter \"Bischof Walter Mixa verlässt die Franziskanerinnen\" Den Einkehrtagen steht nichts mehr im Wege!
Je vous salue, Marie


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 Karlmaria 21. Oktober 2010 

Es ist gefährlich Kardinal zu werden

Pater Pio hatte ja die Seelenschau und deshalb besser erkannt als sonst jemand, was es bedeutet, dass Gott von den Priestern Rechenschaft für jede Seele fordert, die ihm anvertraut ist. Diejenigen die schon seit 20 Jahren nicht mehr über die Sexualmoral oder über die Sünden überhaupt und die Beherrschung der Triebe reden, werden natürlich mit einem dicken Konto vor dem Richterstuhl ankommen. Erst recht ein Bischof oder Kardinal. Keine Unterweisung der Herde in Sexualmoral, nie die Sünden erwähnt, nie über die Beherrschung der Triebe geredet, nie über den Stand der Gnade als Voraussetzung für die Kommunion. Deshalb ist es gefährlich Kardinal zu werden. Ich habe noch die Hoffnung, dass Kardinal Marx schon noch die Kurve kriegt. Er braucht genauso wie Seine Heiligkeit das Gebet gegen die reißenden Wölfe.


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 resetlam02 21. Oktober 2010 
 

und die WELT-online ...

versteckt inzwischen den Kommentar von Facius, bei dem noch die Möglichkeit besteht, seine Meinung zu dieser Kardinalserhebung kund zu tun. Die meisten \"findbaren\" Artikel haben die Kommentarfunktion inzwischen aus \"technischen Gründen\" abgeschaltet.

Honi soit qui mal y pense ;-)

www.welt.de/politik/deutschland/article10431494/Marx-der-Kardinal-die-Wahrheit-und-die-Zigarren.html


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 Gewitterwolke 21. Oktober 2010 
 

EB Marx sagt:

\"Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater\", das sind schöne Worte. Aber es sind leere Worte. Marx benimmt sich nicht besonders katholisch, er könnte genauso der evangelischen Kirche angehören. Erinnern wir uns, als Frau Kässmann in seiner Bischofskirche die Pille als Geschenk Gottes loben durfte. Was hat Marx dagegen gesagt? Nichts! Erinnern wir uns, wie lieblos er gegenüber Bischof Mixa war und wie er fleißig mitgeholfen hat, diesen abzusägen. Er war sogar in Rom beim Petzen. Wo blieb da die christliche Nächstenliebe? Lebensschützern, die gegen die Abtreibung aufgetreten sind, hat er den Zugang zu einer Münchener Kirche verweigert. Und nun die Frage: Ist Marx wirklich katholisch?????


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 Regina1964 21. Oktober 2010 
 

@Pöttax: \"Immer diese ewigen Meckerer\"

anstatt unsere Kirche zu unterstützen und endlich mal über den eigenen Schatten zu treten. Kardinal Marx musste sich im Sommer einer Operation unterziehen. Wann genau dies war, weiß ich nicht. Aber viel. zufällig zu dem Zeitpunkt, als der besagte Kongress in Fulda war und Seine Eminenz befand sich da entweder noch im Krankenhaus oder zur Erholung irgendwo anders.
KARDINAL MARX MÖCHTE ICH ZU SEINER DIESBEZÜGLICHEN ERNENNUNG MIT DER GEBOTENEN FREUDE EINES PAPST- UND ROMTREUEN KATHOLIKEN VON HERZEN GRATULIEREN. Und München hat endlich wieder einen Kardinal.


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 Pöttax 21. Oktober 2010 
 

@ torotoro Gutes Zeichen?

Nach meiner Information haben sich EB Marx und Bischof Müller in Fulda von ihren Generalvikaren vertreten lassen.


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 torotoro 20. Oktober 2010 
 

Bischof Marx sagt, ein Kardinal steht in Treue fest

zum hl. Vater und hat ihn in seinem Dienst mit ganzem Einsatz zu unterstützen. \"Das will ich gerne und mit Freude tun\". Schön wär\'s, nur ist diese Aussage Schall und Rauch, wenn man bedenkt, dass erst vor kurzem die Bischofskonferenz, in der er ja offenbar ein gewichtiges Wort mitredet, die Dreistigkeit besaß, einen Vorschlag für die Neufassung des Messbuchs nach Rom zu schicken, in dem die falschen Wandlungsworte wieder nicht richtig übersetzt werden, obwohl dies der Papst schon vor 3 Jahren unmissverständlich gefordert hat. Das ist es also, was Bischof Marx unter Treue versteht. Da reiht er sich ja hervorragend in die Garde anderer \"Treuer\" wie z. B. Bischof Zollitsch (Christus ist aus Solidarität zu uns gestorben und nicht als Sühnopfer für unsere Sünden) und alle jener Bischöfe, die immer wieder meinen, über die Abschaffung des Zölibats oder die sog. \"Frauenordination\" diskutieren zu müssen, perfekt ein. Alle natürlich total folgsam den Lehren der Kirche und treu dem Papst.
Na ja, ich wünsche Bischof Marx trotzdem alles Gute, obwohl ich nicht viel Hoffnung habe. Vielleicht sollte er öfter Gott auf Knien vor dem Allerheiligsten anbeten, als Bücher zu schreiben und Vorträge zu halten.


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 Jofichtel 20. Oktober 2010 

Beten wir für unsere neuen Kardinäle...

ich kann mich auch nur den Kommentar von Monika Elisabeth anschließen \"Ich akzeptiere die Entscheidung, dass Marx nun zum Kardinal ernannt wurde, aber deswegen muss ich diese Entscheidung noch lange nicht verstehen. Und das tue ich auch nicht\"


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 Maryanne 20. Oktober 2010 

\"Hab keine Angst\" JP II

Lieber neuer Kardinal Marx,
ich habe die Hoffnung, dass Sie beim nächsten Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben dabei sein werden! Bitte !
Was wäre, wenn nicht die vergangen Jahre immer wieder mutige Menschen das Thema Lebensrecht aufrecht erhalten hätten. Johannes Paul II hatte keine Angst! Er musste die totale Ablehnung aus Deutschland erfahren.
30.10.2010 um 14.30 Uhr am Sendlinger Tor, ich würde Ihnen gerne persönlich gratulieren! Bin aber nur eine \"einfache Hausfrau und Mutter\" :-)
Bis dann!


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 Passero 20. Oktober 2010 
 

Kardinal - mehr als ein Ehrentitel!

Hoffentlich ist die Kardinalsernennung für Herrn Erzbischof Marx in vieler Weise ein \"Ansporn\" und eine \"Herausforderung\":

Mit vielen anderen hoffe ich,
* Dass er an vorderster Front mithilft, den guten Ruf des von so vielen hochgeschätzten Bischofs Walter Mixa wiederherzustellen!
* Dass er im Gehorsam gegen den Papst die Beseitigung der Falschübersetzung der Wandlungsworte vorantreibt!
* Dass er im Gehorsam gegen das Lehramt ein klares Bekenntnis zu \"Humanae Vitae\" ablegt (ohne jede Einschränkung)!
* Dass er entwürdigten, gemobbten und verfolgten Priestern seines Bistums zu Hilfe kommt und dafür sorgt, dass ihr guter Ruf wiederhergestellt wird!
* Dass er hohe Funktionäre seines Bistums anweist, ihren extrem lieblosen Umgang (im Ton und in der Tat) mit gar manchen Priestern aufzugeben!
* Dass er antichristliche, sittenlose, jugendverderbende Veranstaltungen wie die am 23.10. in Mühldorf am Inn geplante untersagt!
* Dass er all die Funktionäre und Funktionärinnen des BDKJ, die die Jugend durch ihre antikirchliche und antichristliche Einstellung verführen, aus ihren Ämtern jagen möge!


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 Monika Elisabeth 20. Oktober 2010 

Hoffen und beten wir dafür

dass ihn das Kardinalsrot mehr dazu befähigt Ordnung in die Erzdiözese zu bringen, damit man in Zukunft nicht mehr von einer alkoholisierten ProtestTante in der Kathedrale darüber belehrt wird, dass die Pille ein Gottesgeschenk ist.

Aber was soll die Farbe daran eigentlich
ändern?

Wenn ich ehrlich bin: Ich akzeptiere die Entscheidung, dass Marx nun zum Kardinal ernannt wurde, aber deswegen muss ich diese Entscheidung noch lange nicht verstehen. Und das tue ich auch nicht.


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 Waldi 20. Oktober 2010 
 

Noch ein Wort..

zum Bischof Dr Walter Mixa, das \"em.\" lasse ich bewusst weg.
Aus Berichten im Internet über die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes habe ich erfahren, wie sehr die Deutschen Soldaten ihrem ehemaligen Militärbischof nachtrauern. Einen wie ihn werden sie nicht mehr finden, er war einer von ihnen, kameradschaftlich, aufgeschlossen und humorvoll. Als Vollblutseelsorger gelang es ihm sogar, die härtesten Haudegen zum Gebet \"in die Knie zu zwingen.\" Es ist rührend anzusehen, wie sehr sich hohe Offiziere genau so respektvoll um Ihn geschart haben, wie die einfachen Soldaten, denen er ein treuer und eifriger Seelenführer war. Keiner konnte es fassen, dass man ihn auf so hinterhältige Weise wie einen Aussätzigen in die namenlose Verbannung schicken konnte, ohne jede gerichtlich nachgewiesene Schuld.
Sogar von seinem ersten \"Asyl\" bei den \"barmherzigen Ordens-Schwestern\" hat man ihn \"liebevoll\" davongejagt wie einen lästigen Landstreicher.
Es blutet einem das Herz, wenn man sieht, wie unbarmherzig Menschen, die sich Christen nennen, mit ihm umgesprungen sind. Oft denke ich daran, wie sehr er unter so viel Ungerechtigkeit immer noch leiden muss.
Aber die Verursacher seiner schicksalhaften Entwürdigung erklimmen die Kariereleiter zu höheren Würden. Man versteht die Welt nicht mehr!


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 Bastet 20. Oktober 2010 

EB Marx zum Kardinal

Ist das der Dank für seinen unwürdigen, hinterhältigen Umgang mit Bischof em. Dr. Walter Mixa?
Beim dummen, kleinen Volk ist das noch lange nicht vergessen!
Wir warten immer noch auf Aufklährung und Entschuldigung bei Bischof em. Dr. Mixa und uns die uns durch das Verhalten v. EB Marx tiefe seelische Wunden zugefürgt wurden.


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 Waldi 20. Oktober 2010 
 

Nicht jede Kritik an unseren Bischöfen...

ist gerechtfertigt. Aber es gibt von ihnen gefällte Entscheidungen, die man nicht gut heißen kann. So auch den von Erzbischof Marx und Erzbischof Zollitsch gemeinsam angestrebten und lieblos durchgeführten Fall von Bischof Walter Mixa. Heute ist er von seinen Amtsbrüdern vergessen, als hätte er nie gelebt, ohne auch nur ein einziges Wort der Entschuldigung wenigstens für das, was man ihm durch Unwahrheiten und als Verleumdung unterstellt hat, ohne ihm die Möglichkeit zu einer Stellungnahme zu geben.


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 st.aub 20. Oktober 2010 

und....

... alle haben vergessen, was dieser Herr mit MIxa gemacht hat. Ich meine, er war ja ziemlich ausschlaggebend in der ganzen Sache.... Aber wenn man eine Zeit wartet, dann lösen sich alle Probleme in nichts auf.


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 Tina 13 20. Oktober 2010 

Der Herr ist barmherzig

„Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater“

Der Herr ist barmherzig, aber der Mensch muss schon von alleine erkennen wo er gefehlt hat. Ohne die Demut und Erkenntnis der eigenen Fehler kann er nicht im Heiligen Geist wachsen.

Bitte Herr erleuchte ihn!

Herr Jesus Christus mitten im eigenen Leid, hast du an all die kommende Not der Mütter und Kinder deines Volkes gedacht. Wir bitten Dich. Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.


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 SCV 20. Oktober 2010 
 

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen

Ich freue mich über den neuen Kardinal aus München: Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!


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