Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

Weder Verflachung noch 'Barrikadendenken'

10. Dezember 2008 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Gebot der Stunde sei, mit fundierter eigener Überzeugung in den Dialog mit anderen einzutreten, sagte Bischof Marx am 8. Dezember.


München (kath.net/ok) Die Christen in Deutschland stehen nach den Worten des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx, immer stärker in der Herausforderung, in einer Gesellschaft mit vielfältigen Weltanschauungen und Religionen zu leben, auch mit einem erheblichen Anteil von Personen, die nicht gläubig sind.

Dazu müssten sie entschieden das Besondere ihres Glaubens erkennen und sich in dessen Tiefen hinein nehmen lassen, sagte Marx am Montag Abend, 8. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. Er feierte den Gottesdienst zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, das zugleich Patrozinium des Domes ist.

Noch nie zuvor hätten so viele Menschen verschiedener Religion oder Weltanschauung in den Städten und auch auf dem Land gelebt. Auf die Frage, wie man in einer Gesellschaft leben könne, die vielfältig sei und doch nach gemeinsamen Grundlagen suche, werde von den Christen eine Antwort erwartet.


Dazu müssten sie nicht den Wahrheitsanspruch des Christentums relativieren. Sie dürften sich auch nicht in Nischen zurückziehen. Die Zukunft des Christentums liege weder in einer Verflachung noch in einem „Barrikadendenken“, das sich verschanze. Das Gebot der Stunde sei, mit fundierter eigener Überzeugung in den Dialog mit anderen einzutreten.

In der jüdisch-christlichen Tradition des Glaubens suche Gott leidenschaftlich nach dem Menschen. Die Suche Gottes nach dem Menschen ziehe sich durch die ganze Geschichte. Keiner werde in eine heile Welt geboren, keiner werde geboren, ohne in Schuld in seiner Familie, seinem Volk oder seiner Kultur verstrickt zu sein.

Aber nach dem christlichen Glauben sei der Mensch darin nicht gefangen. Es gebe für ihn das Angebot der Gnade und der Liebe Gottes. Gott suche den Menschen aus Liebe und lasse sich von der Suche nach ihm nicht abbringen. Dieser Glaube sei keineswegs selbstverständlich für alle Religionen, sagte Marx.

Zu Beginn des Gottesdienstes rief der Erzbischof zum Gebet für die katholische Kirche in China auf. Die Gläubigen sollten das Anliegen der dort lebenden Christen in ihr Gebet hinein nehmen. Marx konzelebrierte mit zwei Priestern aus der Volksrepublik China, darunter der Regens des Priesterseminars der im Nordosten Chinas gelegenen Diözese Jilin. Der Bischof von Jilin, Damasus Zhang Han-Min (82), der erwartet worden war, hatte kurzfristig seinen Besuch abgesagt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bischof Marx

  1. Pro-Life Agentur kritisiert Kardinal Marx
  2. Marx: Wir brauchen eine starke Zentrale
  3. Kardinal Marx: Wir brauchen Eure Gebete für das Konklave!
  4. ‚Christ sein heißt politisch sein’
  5. Marx: Pastorale Antworten für Menschen in zweiter Ehe 'nicht einfach'
  6. Kardinal Marx über Moral: Nicht unter Niveau leben
  7. Welch großartigen Papst wir haben, wird sich auch in der Heimat zeigen
  8. Ich will nicht, dass Priester nur noch Manager von Pfarrverbänden sind
  9. Marx: Ein Kardinal steht in Treue fest zum Hl. Vater
  10. Nicht die Fortsetzung der Religionen mit anderen Mitteln







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz