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Ein Stück Himmel, wo die Liebe Jesu ausgegossen ist...

21. Juli 2010 in Jugend, 6 Lesermeinungen
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Pöllau einer jener Orte, an denen, von den Augen großer Medien unbemerkt, der "neue Wein" für die Kirche zubereitet wird - Ein kath.net-Rückblick auf das Jugendtreffen von Pöllau - Von Roger Ibounigg, Pfarrer von Pöllau


Pöllau (kath.net)
„Pöllau - war wieder ganz toll. Für mich ist Pöllau eines der schönsten Jugendtreffen die ich kenne. Schon wenn man den Park betritt, spürt man den "Atem Gottes". Ein Stück Himmel, wo die Liebe Jesu ausgegossen ist... Mit Kraft und Macht, mit Zärtlichkeit und innerer Freiheit, wirkt sie in den Herzen der Menschen... Danke für dieses wunderbare Geschenk!" Solche dankbaren Reaktionen kurz nach dem Jugendtreffen belohnen die Mühen und Anstrengungen der Vorbereitung. Heuer war es ja besonders heiß. Dies tat aber der Freude der 400 Jugendlichen,die gekommen waren keinen Abbruch. Der Markt Pöllau in der Oststeiermark besitzt eine der größten Kirchen der Steiermark. Oben auf dem Berg thront die liebliche gotische Marienkirche. Schon 19 Jahre gibt es hier ein Jugendtreffen.

Die geistlichen Vorträge, der Lobpreis, Tänze, Konzert, finden in einem großen Zelt im angrenzenden Park statt. Besonders schön ist auch die Gemeinschaft beim Essen, großteils unter freiem Himmel. Mittendrinnen wird unbeschwert Volleyball und Fußball gespielt. Andere liegen einfach im Gras um miteinander zu plaudern. Am Rande des Platzes, unter Linden, findet sich ein Zelt mit ständiger Anbetung. Immer wieder sieht man dort auch Priester, die bereit sind die Beichte zu hören. „Pöllau“ ist ein Ort der intensiven eucharistischen Erfahrung. Darum ist die tägliche Messe ganz wichtig. Bei der Schlussmesse am Sonntag kam Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari zu uns. Er verglich das Treffen mit einem Basislager, wie es Bergsteiger am Fuße eines zu erobernden Berges errichten. So durfte das Jugendtreffen zu Stärkung von so mancher geistlicher Berufung beitragen und Mut zum überzeugten Familie-Sein geben.


Kein Wunder, dass seit einigen Jahren ein Familientreffen zugewachsen ist, zu dem so manche Jugendliche, inzwischen verheiratet, wiederkehren. Verschiedene geistliche Gemeinschaften geben diesen Treffen ein vielfältiges Gepräge. „Pöllau“ will eine Schule des Gebetes und der Freude an Gott sein. Zwei Bilder sind charakteristisch für diese Treffen: Erstens das Bild des Barmherzigen Jesus und zweites die Statue der Muttergottes von Fatima. In diesen Tagen dürfen die Jugendlichen in diesen Strahlen leben, die aus dem Herzen Jesu dringen. Diese Gnaden fließen ihnen durch die Fürsprache der Muttergottes zu. So ist Pöllau einer jener Orte, an denen, von den Augen großer Medien unbemerkt, der „neue Wein“ für die Kirche zubereitet wird.

Bischof Kapellari drückte es so aus: „Das Jugendtreffen in Pöllau soll euch eine Quelle von Lebensfreude zeigen und erschließen, indem es euch Jesus Christus zeigt, indem es Euch hilft, noch mehr seine Freunde zu werden. Und später: „Seid muntere, wetterfeste und missionarische Christen inmitten unserer großen katholischen Kirche, die jetzt – bildhaft geredet – durch Feuer und Wasser gehen muss, um reiner, dynamischer und heiliger zu werden. Haltet zum Papst, dem Petrus von heute, der in manchen Ländern Europas und auch in Österreich von vielen angefeindet wird. Das wird Euch Segen bringen!“

kathTube: Vortrag von P. Bennet LC beim Jugendtreffen - Sehr empfehlenswert!




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