SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Der stumme Gott unserer Zeit
- Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
- Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
- Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
- Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
- Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
- "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
- Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
- Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
| 
Ein Priester der Zukunft muss authentisch-nachkonziliar sein26. Mai 2010 in Spirituelles, 17 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Heiligenkreuzer Rektor P. Karl Wallner bei Priestervortrag über den Priester der Zukunft in St. Pölten gegen "pathetische Berufung" auf den "Geist des Konzils" - In der westlichen Kirche fehlen die "Starzen", die geistlichen Väter
St. Pölten (kath.net/dsp/red) Ein Priester der Zukunft müsse wesentlich auf Gott konzentriert sein, betonte P. Dr. Karl Wallner OCist bei einem Vortrag über die Priester im 3. Jahrtausend an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten. Werde über die Kirche geredet, so gehe es meist nicht um Christus, sondern um eine Institution zur Aufrechterhaltung familiärer Zeremonien und religiöser Sentimentalitäten, kritisierte der Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Vom Wesentlichen fehle oft jede Spur, doch was ohne Wesen ist, wird verwesen, so der Zisterzienser. Das Hauptproblem des kirchlichen Lebens sei die Veräußerlichung, die sich auch in einer oberflächlichen Einschätzung des Priesterlichen Dienstes zeige, analysierte Rektor Wallner. Ein Pfarrer gelte dann als gut, wenn er gesellig, menschlich und teamfähig sei. Diese menschlichen Eigenschaften seinen zwar wichtig, so wie die Normalität der Persönlichkeit eine wichtige Grundlage für das Priesteramt sei. Dennoch seien Themen wie Pfarrfeste, Kirchenrestaurierungen oder die Pfarrblattfinanzierung nur das instrumentale Brimborium für das Wesentliche, so P. Karl wörtlich. Und das Wesentliche der Kirche liege darin, das göttliche Licht Christi in die Welt hinein zu strahlen. 
Damit sei jedoch nicht nur gemeint, dass der Priester oft und viel über Gott, die Dreifaltigkeit und andere substanziellen Themen predigen soll, unterstrich P. Karl: Der Priester soll den Bezug auf Gott immer durchscheinen lassen. So müsse ein Priester der Zukunft auch Zeuge sein. Dogmatik ist out, Zeugnis ist in, sei der Trend der Zeit. In einer Zeit des Super-Mega-Subjektivismus und des Wahrheitsrelativismus stelle das Objektive keinen Wert mehr dar, stellte P. Karl Wallner kritisch fest. Obwohl für Gläubige das Dogma etwas zuhöchst Beglückendes sei, würde in der Welt nicht danach gefragt, was Jesus oder die Kirche lehrten, sondern wie ich mich subjektiv dazu verhalte, erklärte P. Karl. Mit dem dogmatischen Argument Jesus sagt
werde man auf wenig Verständnis stoßen. Es klinge jedoch sehr authentisch, wenn man beginne: /Mir/ sagt /mein/ Jesus
Auf die Frage Warum sind Sie im Kloster antworte er, P. Karl: Weil ich Gott liebe. Diese Antwort werde nach seiner Erfahrung bedingungslos akzeptiert. Ein Priester der Zukunft müsse auch unbedingt authentisch-nachkonziliar sein. P. Karl grenzte den Begriff sowohl in Richtung zu großer Liberalität, als auch gegenüber einem starren Traditionalismus ab. Der Dogmatiker wandte sich gegen die pathetische Berufung auf den Geist des Konzils: Es müsse nüchtern die Frage gestellt werden, ob alles, was sich populistisch als nachkonziliar bezeichne, tatsächlich dem Geist des Konzils entspringe oder eher dem Geist der 68er. Das Konzil sei eine doktrinäre Realität, ein Werk des Heiligen Geistes. Ein Priester der Zukunft müsse daher die Texte des Konzils kennen, besonders auch das Dekret über die Priester Presbyterium ordinis. Weiters sei auch die Allgemeine Einführung in das Messbuch eine Offenbarung. *Der westlichen Kirche fehlen die Starzen Das vielleicht Entscheidendste für einen Priester des 3. Jahrtausends sei seine Rückbindung in die Frömmigkeit, betonte Rektor Wallner. Anstatt des alten deutschen Wortes fromm könnten auch die Begriffe geistlich oder spirituell verwendet werden. Papst Benedikt XVI. habe bei seiner Ansprache im Stift Heiligenkreuz beklagt, dass der Begriff Geistliche zusehends verschwinde. Unsere früheren Geistlichen haben sich in Seelsorger verwandelt, sagte P. Karl. Es geht nicht mehr um ein Sein, sondern um ein Tun. Viele Priester hätten sogar Angst, als fromm zu gelten, da dies nicht in die moderne, säkulare Welt passe. Dabei fehlten in der westlichen Kirche zusehends die Starzen, die geistlichen Väter und Begleiter. Öffnen wir bitte unsere Augen, forderte P. Karl auf, rund um uns hat sich ein gigantischer Markt für Spirituelles und dessen Surrogate gebildet. Der Mensch sei auf seine Erfüllung im Raume Gottes hin angelegt, und die Vermittlung in diesen Raum Gottes hinein sei unsere Kernkompetenz. Die Priester der Zukunft müssten aus ihrer persönlichen Frömmigkeit heraus agieren, um andere in ihre Gottesbeziehung hinein zu ziehen, schloss Rektor Wallner. UPDATE: Bitte lesen Sie den Vortrag in voller Länge exklusiv auf kath.net unter www.kath.net/detail.php?id=26848 Foto: (c) Diözese St. Pölten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Rick 28. Mai 2010 | |  | @ waldi Bitte den ganzen Absatz LESEN:
Der Dogmatiker wandte sich gegen die „pathetische Berufung“ auf „den Geist des Konzils“: Es müsse nüchtern die Frage gestellt werden, ob alles, was sich „populistisch als nachkonziliar“ bezeichne, tatsächlich dem Geist des Konzils entspringe oder eher dem „Geist der 68er“. |  2
| | | | | Rick 28. Mai 2010 | |  | genau lesen Manche Poster dürften nicht wissen, wie man einen Artikel liest bzw. haben diesen nicht genau durchgelesen. Es ist doch offensichtlich dass „Dogmatik ist out, Zeugnis ist in“ nicht die Meinung von P. Karl Wallner ist, sondern seine Feststellung, dass dies eben der Trend der Zeit ist. |  2
| | | | | 1Pace 27. Mai 2010 | |  | Zeuge und Lehrer Zitat - siehe Link - (Papst Benedikt XVI.) In diesem Zusammenhang fällt mir jener programmatische Satz von Giovanni Battista Montini ein, den er 1931 niedergeschrieben hat: »Ich will, daß mein Leben ein Zeugnis für die Wahrheit sei … Ich strebe den Schutz, die Suche, das Bekenntnis der Wahrheit durch das Zeugnis an« (Spiritus veritatis, in Colloqui religiosi, Brescia 1981, S. 81). Dieses Zeugnis – so vermerkte Montini im Jahr 1933 – wird zu einer dringlichen Forderung durch die Feststellung, daß »im weltlichen Bereich die denkenden Menschen – auch und vielleicht besonders in Italien – überhaupt nicht an Christus denken. Er ist im Großteil der heutigen Kultur ein Unbekannter, ein Vergessener, ein Abwesender« (Introduzione allo studio di Cristo, Rom 1933, S. 23).
...
Giovanni Battista Montini bestand auf der Ausbildung der jungen Leute, um sie zu befähigen, in Beziehung zur Moderne zu treten, eine Beziehung, die schwierig und oft kritisch, aber immer konstruktiv und dialogbereit ist. Er hob einige negative Wesenszüge der modernen Kultur, sowohl im Bereich der Erkenntnis wie des Handelns, hervor, wie den Subjektivismus, den Individualismus und die grenzenlose Selbstbehauptung. Gleichzeitig hielt er jedoch den Dialog für notwendig, immer ausgehend von einer soliden theoretischen Ausbildung, deren einigendes Prinzip der Glaube an Christus war; also ein reifes christliches »Bewußtsein«, das zur Auseinandersetzung mit allen fähig ist, ohne vor den Modeerscheinungen der Zeit zurückzuweichen.
...
Als Papst sagte er den Rektoren und Präsidenten der Universitäten der Gesellschaft Jesu: »Die übertriebene Anpassungsfähigkeit in Lehre und Moral entspricht gewiß nicht dem Geist des Evangeliums.« Und er fügte hinzu: »Im übrigen verlangen diejenigen, die die Überzeugungen der Kirche nicht teilen, von uns äußerste Klarheit unserer Positionen, um einen konstruktiven und aufrichtigen Dialog aufnehmen zu können.«
Wie damals taucht auch heute bei den jungen Generationen ein unausweichliches Fragen nach Sinn, ein Suchen nach glaubwürdigen menschlichen Beziehungen auf. Paul VI. sagte dazu: »Der heutige Mensch hört lieber den Zeugen zu als den Lehrern, und wenn er die Lehrer anhört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind« (Insegnamenti XIII, 1975, 1458–1459).
Zitat Ende - siehe Link - (Papst Benedikt XVI.) www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2009/november/documents/hf_ben-xvi_spe_20091108_premio-paolo-vi_ge.html |  1
| | | | | Waldi 27. Mai 2010 | | | | Fehlerteufel. Entschuldigeung, wieder hat der Fehlerteufel zugeschlagen, tut mir leid.
Berichtigung:
Er, (der Priester), stellt sich auch nicht mehr als Pater oder Kaplan vor, sondern als priesterlicher Leiter, umgeben von übereifrigen Komparsen. |  0
| | | | | Waldi 27. Mai 2010 | | | | Nachkonziliarer Priester? Unser nachkonziliarer Priester ist so gewaltig nachkonziliar, dass er mit der Bitte: \"Lieber Gott Vater, lieber Gott Mutter\", dem Feminismuss huldigt. Und: \"Herr Jesus Christus schau nicht auf unsere Fehler...\" - vergisst, dass wir Sünder sind! Er stellt sich auch nicht als Pater oder Kaplan, sondern als vor, umgeben von übereifrigen Komparsen. Dementsprechend hat man auch eher das Gefühl, es handle sich bei der Messe mehr um Probeaufnahmen für enen Spielfilm als um eine echte Eucharistiefeier. Wie soll man da noch die Anwesenheit Gottes und geistige Bereicherung spüren? |  0
| | | | | Monika Elisabeth 27. Mai 2010 | |  | Ein Priester der Zukunft muss \'nachkonziliar\' sein? Unfreiwillig komisch finde ich diese Behauptung ja schon, denn Pater Wallner mahnt ja immer an, dass der Priester kein Verwalter sein soll, der sich von Gremien zu Gremien schleppt. Da stimme ich auch zu!
Aber hallo? Genau das ist doch der \'nachkonziliare\' Priester in der \'nachkonziliaren\' Kirche vom falsch verstandenen zweiten Vatikanischen Konzil. Ich wüsste nicht, dass sich ein Priester vor dem Konzil so enorm von seiner Pfarrei distanzierte, um mit ein paar wenigen Oberlaien in Liturgie-Ausschüssen und Gremien zu diskutieren, während das GEISTLICHE ja völlig auf der Strecke bleibt.
Unser Priester ist zum Beispiel so ein richtiger \'nachkonziliarer\' Priester, den man die ganze Zeit nicht zu Gesicht bekommt, weil er entweder im Urlaub ist, oder an Sitzungen mit der Laien-Hierarchie teilnimmt. Einfach mal so einen Priester in der Kirche treffen, wie es in Hollywood-Filmen noch üblich ist, geht fast gar nicht mehr. Hier ist Hollywood reaktionär. Einen Priester einfach unangemeldet besuchen, um nach einem Beichtgespräch zu fragen, geht auch nicht mehr. Es wurde eben durch die falsche Auslegung des 2. Vaticanums eine Barriere zwischen Laien und Priester aufgebaut, die von Oberlaien aufrecht erhalten wird, ohne dass die es vielleicht wissen. So geht auch Klerikalismus und so geht Priestermangel. Entschuldigt, wenn ich es so deutlich sagen muss, aber wer hat denn an so ein Dasein noch große Freude, wenn er all die Gremien auch in anderen Berufen durchmachen muss, aber dafür ohne Zölibat und mit weniger Verantwortung? Ja eben. Der \'nachkonziliare\' Priester, so wie ICH ihn erlebe, ist ein Berufungsverhinderer.
Ich weiß, dass Pater Wallner glaubt, das zu tun, was das Konzil wollte. Doch bei so viel Verwirrung im Allgemeinen kann man nicht mit Schlagwörtern wie \'nachkonziliar\' um sich schlagen. Das stiftet noch mehr Verwirrung und es bleibt immer noch fraglich, wer denn jetzt das Konzil wirklich verstanden hat. Ich denke, der Heilige Vater hat es verstanden - er wirkte damals als Theologe ja auch sehr viel daran mit. |  1
| | | | | edithusluxus 27. Mai 2010 | | | | Priester der Zukunft Alexandra
Was wir brauchen und nötig haben, sind Priester nach dem Herzen Jesu. Nicht macht und Amt ist entscheidend, sondern Priester die ein geistliches Leben führen. Seelsorge, Eucharistie und Sakramenten Spendung ist die Hauptaufgabe aller Priester. Bürokratismus kann jede weltliche Fachperson tun. YzvWx3 |  2
| | | | | gerda maria 27. Mai 2010 | | | | Dogmatik ist \"out\", Zeugnis ist \"in\" Habe den Eindruck, die Aussage stifte z.T. etwas Verwirrung... meine persönliche Erfahrung dazu:
Bekehrung/hl.Taufe als 31-Jährige. Davor ein Leben in absoluter Gottesferne. Die Bekehrung entspringt der Erstbegegnung mit der Gnade, dem Licht, der ersten Liebe. Später wächst und reift diese Liebe, und somit auch die Erkenntnis. Erkenntnis z.B. über das Wesen der Kirche, was wiederum die Liebe zur Kirche (und ihrer Dogmatik) nährt.
Doch diese Schritte sind anfänglich nicht möglich, die entsprechenden Gnaden (z.B. Dogmen) perlen von der unvorbereiteten, unberührten Seele ab. Es braucht zuerst die konkrete Begnung mit Göttlichem - auch bei vielen \"Christen\"/\"Katholiken\". Ja, wir brauchen \"Starzen\", Lichter der Welt, Salz der Erde. Und wie. Die Notwendigkeit der Neuevangelisierung ist evident. |  2
| | | | | edithusluxus 26. Mai 2010 | | | | Ein Priester der Zukunft... Danke für den Priester Vortrag. die Geistlichen werden, leider nach dem Tun gemessen, das so genannte Frommsein ist wenig gefragt. Es wäre sehr wichtig und an der Zeit, der Geistliche wirklich durch den Geist Gottes in Erscheinung tritt. Der Geist macht lebendig. Der Mensch von Heute brach dirngend Priester, die aus dem Geiste Gottes leben, nicht Geld, Auto und dgl. sind \"in\" |  3
| | | | | Chrysanthus 26. Mai 2010 | |  | Geistliche Väter (Starzen) gibt es in der Orthodoxie heute auch nicht viele. Immerhin leben hierzulande etwa 1,3 Millionen Orthodoxe, aber von Starzen hört man eigentlich nichts (obwohl es einzelne geben mag in den Klöstern).
Pater Wallner hat sicherlich recht mit seiner Einschätzung, dass die Menschen heute vom Christsein nicht in erster Linie ein dogmatisches Rechthaben erwarten. Mit Recht, denn es ist eine geringe Mühe, sich Lehraussagen zu eigen zu machen und sich als Wahrheitsbesitzer über andere erhaben zu wähnen. Die geringste Selbstüberwindung im Sinne der Seligpreisungen ist schwieriger.
Wie lieblos und unchristlich vermeintliche Wahrheitsbesitzer miteinander umgehen können, kann man im berühmt-berüchtigten +.net-Portal beobachten.
Es ist das die alte Wahrheit, dass der Glaube zwar die Grundlage des Christenlebens ist, aber dass er tot ist ohne die Werke. Werke gemeint als Leben, das vom Geist Christi durchdrungen ist. |  3
| | | | | st.michael 26. Mai 2010 | | | | Priester der Zukunft Bitte nicht soviel schwadronieren, was wir alles brauchen und wie \"glorios\" die Zukunft aussehen soll.
Mir würde reichen wenn wir j e t z t Priester hätten, die ihren Aufgaben fromm und gewissenhaft nachkommen.
Es gibt keine vor- bzw. nachkonziliäre Kirche sondern nur die eine heilige katholische und apostolische Kirche.
Die Messe aller Messen wird wiederkommen und bleiben und von guten Priestern gefeiert werden.
Ja und solche Priester brauchen wir gestern heute und auch morgen, aber das entscheidet Christus und kein noch so \"kluger\" Theologe. |  4
| | | | | 26. Mai 2010 | | | | Dogmatik out Zeugnis in Nur wenn das Zeugnis eines Priesters der dogmatischen Lehre entspricht, ist er wirklich Priester, ansonsten ein Verleumder der Kirche. Zeugnis und Lehre dürfen nicht gegeneinander ausgespiel werden
Inder 18.48 Uhr |  2
| | | | | Einsiedlerin 26. Mai 2010 | | | | Priester der Zukunft Mag ja sein, dass da ein paar Aussagen schlecht formuliert sind, aber \"die Gläubigen\" verstehen Pater Karl wohl! Ich bin begeistert von seinem Vortrag und wünsche und erbitte solche Priester vom Himmel!
Ja, wir brauchen keine Verwalter (das können die Laien machen), sondern wahrhaft GEISTliche. |  3
| | | | | bernhard_k 26. Mai 2010 | | | | ? \"Mit dem dogmatischen Argument „Jesus sagt …“ werde man auf wenig Verständnis stoßen.\"
Leider ist auch diese Formulierung sehr unglücklich formuliert; es klingt, als würde \"Verständnis\" ein Kriterium sein.
Es wäre schön, wenn der gesamte Vortrag zur Verfügung gestellt werden könnte, um die Aussagen im Kontext lesen zu können. |  2
| | | | | 26. Mai 2010 | | | | Gandalf Danke für deinen Hinweis, habe alles noch einmal genau durchgelesen. Verstehe aber dies nicht wirklich: Das Konzil sei eine doktrinäre Realität. Vermutlich wird damit der Sprecher das II Vatikanische Konzil meinen. Und soviel ich weis war dieses von Anfang bis zum Ende nur ein pastorales und kein dogmatisches Konzil oder? Gott zum Gruße |  1
| | | | | Gandalf 26. Mai 2010 | |  | Vortrag! Bitte richtig lesen! P. Karl hält einen Vortrag und er stellt dabei einiges fest, ohne dass er das sofort begrüßt! So etwas nennt man akademisches Vortragen ;-) Auch der Heilige Vater macht dies immer wieder. Daher entspannen und Eis essen ;-) |  4
| | | | | 26. Mai 2010 | | | | ÄH ???? Zitat: Obwohl für Gläubige das Dogma etwas „zuhöchst Beglückendes“ sei, würde in der Welt nicht danach gefragt, was Jesus oder die Kirche lehrten, sondern „wie ich mich subjektiv dazu verhalte“, erklärte P.
Wie soll aber dann in Zukunft der gläubige Katholik erkennen können das er subjektiv in der Sünde der Häresie lebt, wenn wie es heutzutage bereits vielfach passiert, die Menschen nicht einmal mehr Wissen a). Was ist Häresie und die schrecklichen folgen für die insterbliche Seele. b.) Die Menschen nicht einmal mehr Wissen wie die Dogmen der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche lauten. c.) die Menschen durch dieses unwissen der vom heiligen Geist offenbarten Glaubenswahrheiten, das Wissen um die Sünde verlieren.
Und in meinen Augen sind genau das die Früchte des II Vatikanischen Konzils, dessen Geist auf gröblichste Missbraucht wurde, um der HRKK zu schaden. |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuTheologie- Papst Leo: Das Theologiestudium ist keine „akademische Verpflichtung, sondern eine mutige Reise“
- Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
- Weihesakrament und Leitungsvollmacht
- „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
- Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
- US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
- ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
- Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"
- Roma locuta causa finita
- Es reicht
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
- Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
- Der stumme Gott unserer Zeit
|