Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  12. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  15. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken

Il Giornale: 'Krieg im Vatikan wegen Pädophilie'

10. Mai 2010 in Österreich, 47 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aufregung in italienischen Medien über Kardinal Schönborn, weil dieser Kardinal Sodano kritisiert hat. Kurienkardinal Martins: Schönborn hätte andere Wege wählen können und hat der Kirche keinen guten Dienst erwiesen.


Wien (kath.net)
Der römische Kurienkardinal Jose Saraiva Martins, der ehemalige Präfekt der Heiligsprechungskongregation, übt in einem Interview mit der italienischen Website "Pontifex" Kritik an Aussagen des Wiener Erzbischofs, Kardinal Christoph Schönborn. Das berichtet die "Krone".

Schönborn hatte vor einigen Tagen den früheren vatikanischen Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano scharf attackiert, weil er während seiner Amtszeit vor 15 Jahren die Ermittlungen gegen den früheren Wiener Erzbischof Kardinal Hans Hermann Groer behindert haben soll.


Schönborn hätte andere Wege wählen können, betonte Kardinal Martins. Man müsse stets die Wahrheit suchen. Schönborns Absichten seien ehrlich, allerdings habe der Wiener Erzbischof "der Kirche keinen guten Dienst erwiesen", da seine über die Medien verbreiteten Vorwürfe gegen Sodano der Öffentlichkeit den Eindruck vermittelten, dass es eine von internem Streit zerrissene Kirche gebe.

Es bestehe die Gefahr, "dass der Brand sich noch mehr ausbreitet", meinte Martins. Es sei unangebracht, öffentlich eine Person zu kritisieren, die "die Einheit der Kardinäle" repräsentiere.

Schönborns Aussagen haben am vergangenen Wochenende in etlichen italienischen Medien für Aufregung gesorgt. So titelte die Zeitung "Il giornale" mit "Krieg im Vatikan wegen Pädophilie". Laut der Zeitung hat Schönborn Sodano auch kritisiert, weil dieser zu Ostern am Petersplatz von "Geschwätz" gesprochen habe.

Kardinal Sodano sprach jedoch nicht von berechtigten Klagen oder Hinweisen von Missbrauchsopfern, sondern vielmehr von illegitimen Missinterpretationen von Seiten mancher veröffentlichter Meinung. Das zeigte der Wortlaut der Ansprache Sodanos, den Kath.net in einer eigenen Übersetzung veröffentlichte.

JA! zur Kirche".

"Ja zur Kirche" auf FACEBOOK - Jetzt Mitglied werden



Foto: (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Schönborn

  1. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  2. Wird Kardinal Schönborn jetzt die linksextreme Plattform Bluesky verlassen?
  3. "Mein größter Wunsch: Das gegenseitige Wohlwollen soll nie verloren gehen"
  4. Der Populismus des Wiener Kardinals
  5. Schönborn: Geist Ratzingers entscheidend für "Weltkatechismus"
  6. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht
  7. Schönborn übt heftige Kritik am deutschem Synodalen Weg - "Instrumentalisierung des Missbrauchs"
  8. Schönborn: Schon acht Jahre Krieg in der Ukraine
  9. "Wieder eine Kirche Gottes und der Menschen zu werden, und nicht guter Partner des Staates!"
  10. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz