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Schönborn ist 'empört'

22. Dezember 2020 in Österreich, 54 Lesermeinungen
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Der Wiener Erzbischof hat kein Verständnis für die Kritik am Aussetzen der öffentlichen Gottesdienste und meint, dass niemand daran gehindert werde, über Radio, Fernsehen oder Live-Stream an Gottesdiensten teilzunehmen


Wien  (kath.net) Für die Kirche könne es in der Covid-Pandemie keinen Sonderstatus geben. Das meint Kardinal Christoph Schönborn in einem aktuellen Interview gegenüber der "Kathpress". Für ihn haben die "freiwilligen kirchlichen Einschränkungen" nichts mit Religionsfeindlichkeit vonseiten der Politik zu tun, sondern seien schlicht der "gesamtgesellschaftlichen Solidarität" geschuldet. Für die wachsende innerkirchliche Kritik am Aussetzen öffentliche Gottesdienste zeigt Schönborn kein Verständnis: "Das Jammern darüber empört mich. Es empört mich, wenn ich daran denke, dass in den Flüchtlingslagern der Welt zahllose Menschen über Monate und Jahre von ihrer Religionsausübung abgehalten sind und keinen Trost eines gemeinsamen Gottesdienstes haben." Laut dem Kardinal werde auch niemand daran gehindert, über Radio, Fernsehen oder Live-Stream an Gottesdiensten teilzunehmen.


 

Kontakt Kardinal Schönborn

 


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